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Ausgabe Nr. 3
21. Juli - 26. Juli 2002
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Schweiz will Polizeibeamten in Bangkok stationieren

Aufruf an Touristen und Einwohner keine Waren von Straßenkindern zu kaufen

UNICEF will endlich Resultate sehen

Pattayas Komitee zum Verbraucherschutz beginnt neue Planungsphase

Verkaufsausstellung für japanische Reiseveranstalter

Da ist was faul im Bezirk Pong

Tödlicher Unfall im Fun-Park in Bangkok zieht Inspektion in Pattaya nach sich

Einführung von neuen Müllcontainern

Reporter benützen ihre Tätigkeit als Deckmantel für illegale Geschäfte

Sieben Monate altes Baby in Stadtzentrum ausgesetzt

Schweizer Tourist springt in den Tod

Japanischer Tourist bei Überfall ernsthaft verletzt

Händler pornografischer Zeitschriften und CDs am Markt in Süd Pattaya festgenommen

Mehr als 60 Drogenkonsumenten wurden bei zwei Razzien festgenommen

Schweiz will Polizeibeamten in Bangkok stationieren

Bundesrätin Metzler vereinbart verstärkte Polizeizusammenarbeit mit Thailand

Bangkok/Bern (AP) Die Schweiz will im Verlauf des nächsten Jahres einen Polizeiverbindungsbeamten in Bangkok stationieren. Zudem soll die Zusammenarbeit mit Thailand auch bei der Rechtshilfe und der Migration verstärkt werden, wie Bundesrätin Ruth Metzler bei Gesprächen mit der thailändischen Regierung vereinbarte.

Bundesrätin Ruth Metzler (links) wird vom Außenminister Surakiat Sathirathai, im Außenministerium am 12. Juli empfangen. Bundesrätin Ruth Metzler war für einen dreitägigen Besuch in Thailand. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Im Vordergrund der Gespräche mit der thailändischen Regierung sei die Polizeizusammenarbeit gestanden, heißt es in der Mitteilung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) weiter. Thailand komme im südostasiatischen Raum vor allem im Bereich Drogen und beim Menschenhandel eine zentrale Stellung zu. Um dieser Art Kriminalität und auch der Pädophilie besser begegnen zu können, ergreife die Schweiz die Initiative für verschiedene Maßnah

men. Die gegenseitigen Kontakte sollen intensiviert und die Möglichkeit geschaffen werden, dass Polizeibeamte kurzfristig ausgetauscht werden können. Zudem werde spätestens im nächsten Jahr ein Verbindungsbeamter aus der Schweiz in Bangkok stationiert, um den Informationsfluss zu garantieren und die Schweizer Polizeiinteressen vor Ort wahrzunehmen.

Die Justizministerin sprach in Thailand auch die Überstellung von Gefangenen an. Zwischen der Schweiz und Thailand besteht seit Oktober 2000 ein Abkommen, gemäß dem straffällig gewordene Schweizer Staatsangehörige ihre Strafe in der Schweiz verbüßen können. Metzler äußerte das Interesse der Schweiz, dass die thailändischen Behörden die Gesuche aus der Schweiz sorgfältig und zügig prüften. Sie besuchte auch das Zentralgefängnis von Bangkok, in dem derzeit fünf Schweizer sitzen. Beide Staaten hätten zudem laut EJPD Interesse signalisiert, Verhandlungen über Abkommen im Bereich Rechtshilfe, Auslieferung und Rückübernahme von eigenen Staatsangehörigen aufzunehmen.

Bei Gesprächen mit Justizministerin Elsy Leung in Hongkong am (gestrigen) Donnerstag seien die gegenseitige Rechtshilfe, die Bekämpfung des Terrorismus, sowie Finanzplatz- und Geldwäschereifragen sowie ebenfalls eine bessere gegenseitige Polizeizusammenarbeit angesprochen worden. Hongkong habe auch Interesse an Abkommen zur Gefangenenüberstellung und zur Auslieferung mit der Schweiz gezeigt. Metzler hat laut EJPD auch den Prozess gegen die Schweizer Anhänger von Falun Gong in Hongkong angesprochen. Ihre Gesprächspartner hätten darauf hingewiesen, dass das Verfahren auf Grund des Tatbestandes Obstruktion (Behinderung des Verkehrs und des Zugangs zu Gebäuden) geführt würden und nicht auf Grund der Zugehörigkeit zu Falun Gong.


Aufruf an Touristen und Einwohner keine Waren von Straßenkindern zu kaufen

Komitee arbeitet an Maßnahmen zur Entfernung von Bettlern und Straßenkindern

Suchada Tupchai

Der Plan ist, Aufkleber in der Stadt anzubringen, die die Touristen und Einwohner auffordern, keine Waren von Straßenkindern zu kaufen, um die Ausbeutung solcher zu einem Ende zu bringen.

Das gemeinsame Komitee der staatlichen und privaten Sektoren widmete sich bei seinem vergangenen Treffen im Rahmen der Kampagne zur Verbesserung der sozialen Ordnung dem Problem der Bettler und Straßenkinder in Pattaya.

Teil des Komitees: (von links) Jamrun Witsawachaipan, MD Seaview Resort, Sopin Thappajug, beisitzende Richterin am Familien- und Jugendgericht von Chonburi, und Suppakorn Noja, Manager des Redemptorist Street Kids Home in Banglamung, besprechen das Design und das Logo für die Aufkleber.

Den Teilnehmern des Treffens wurde eine Polizeistatistik vorgelegt, wonach die Behörden vom 16. Januar bis zum 27. Juni dieses Jahres 27 Razzien auf den Straßen der Stadt durchgeführt und dabei insgesamt 459 Kinder erfasst hätten. Darunter seien 266 mit thailändischer Staatsbürgerschaft, 145 Kambodschaner sowie 41 Kinder aus asozialen Verhältnissen und sieben Kinder, welche im Sexgewerbe beschäftigt waren.

Wirawit Wiwatanapanich, der stellvertretende Gouverneur von Chonburi und Vorsitzende des Komitees, erklärte: „Diese Personen sind ein Teil der sozialen Probleme, welche die Stadt und die Provinz im Augenblick belästigen. Die Straßenkinder und Bettler, insbesondere diejenigen, die im Sexgewerbe beschäftigt sind, zerstören mehr oder weniger das touristische Image der Stadt. Sowohl thailändische als auch ausländische Kinder verkaufen Waren auf den Straßen Pattayas, und wenn diese Kinder ihre Waren nicht loswerden, werden sie oft von ihren Eltern oder Bandenchefs misshandelt, geschlagen und manche sogar sexuell missbraucht."

Sopin Thappajug, die beisitzende Richterin am Familien- und Jugendgericht von Chonburi, schlug vor, in der Stadt Aufkleber anzubringen, die die Touristen und Einwohner auffordern, keine Waren von diesen Kindern zu kaufen. Die Beschrif

schriftungen könnten lauten: „Jedesmal wenn Sie etwas von Kindern kaufen, ermutigen Sie die Kinder, weiterhin auf der Straße zu arbeiten." und „Sie kaufen aus Mitleid etwas von diesen Kindern? Sie unterstützen damit deren Ausbeutung!" Außerdem würden auf den Aufklebern ein Bild eines Kindes und andere Symbole abgedruckt sein.

Wirawit sagte dazu: „Das ist eine gute Idee, doch wir sollten genau über das Design und das Logo nachdenken, damit die Aktion auch die richtigen Zielgruppen erreicht. Ich schlage vor, dass wir (das Komitee) diese Idee als eine Methode zur Entfernung dieser Kinder und Bettler aus den Straßen Pattayas nutzen."

Die Mitglieder des Komitees werden nun mehrere Entwürfe für das Design und die Formulierungen in Erwägung ziehen, bevor auf dem kommenden Treffen eine abschließende Entscheidung gefällt wird.


UNICEF will endlich Resultate sehen

Ansonsten Einschränkung finanzieller Mittel

UNICEF wird die finanzielle Unterstützung für die Region einschränken, falls das Problem der Ausbeutung von Kindern nicht gelöst wird.

Am 10. Juli leitete der stellvertretende Gouverneur von Chonburi, Wirawit Wiwatanpanich, ein Treffen im Rathaus von Pattaya und versuchte, eine Lösung des Problems der Bettler und Straßenkinder zu finden. „Neben dem Problem der Straßenkinder und jener Kinder, welche im Sexgewerbe arbeiten, meist wird das in kleinen Gassen durchgeführt, gibt es eine große Zahl von drogenabhängigen Kindern, die betteln oder stehlen, um ihrem Laster weiter frönen zu können. Daraus entstehen neue Probleme in Verbindung mit Verbrechen und mit ausländischen Touristen, die dann das Image der Stadt noch weiter verschlechtern", erklärte Wirawit. „Der zuständige Ausschuss hat die Sozial- und Wohlfahrtsorganisationen und Hausfrauen aufgerufen, unsere Anstrengungen zu unterstützen und sich verstärkt um ihre Schutzbefohlenen zu kümmern."

Wirawit Wiwatanpanich, der stellvertretende Chonburi Gouverneur

Thailand hatte die Vereinten Nationen und die UNICEF um finanzielle Hilfe für seine landesweiten Kinderrechtsprojekte gebeten. Die Provinz Chonburi hat im Rahmen dieser Projekte bereits zwei Ausbildungsseminare durchgeführt und sucht in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Verwaltungen nach verschiedenen Lösungen für die vorliegenden Probleme. Ein weiteres Seminar soll in naher Zukunft ausgerichtet werden. Die UN und UNICEF beobachten die Ergebnisse der Anstrengungen zum Schutz der Kinder genau und wenn es den Verantwortlichen nicht gelingen sollte, die angestrebten Ziele zu erfüllen, wird ihnen die finanziellen Hilfen verringert.

„Dadurch würde die Umsetzung der geplanten Aktivitäten noch schwieriger werden, weil wir dann große finanzielle Mittel verlieren würden. Wir bitten alle Betroffenen um ihre Hilfe und Zusammenarbeit. Wir werden weiterhin auf einem hohen Niveau arbeiten um die bestmöglichsten Ergebnisse zu erzielen", fügte der stellvertretende Gouverneur zu.


Pattayas Komitee zum Verbraucherschutz beginnt neue Planungsphase

Pisit Boonchuang, der Vizegouverneur von Chonburi, veranstaltete am 11. Juli ein Treffen im Rathaus von Pattaya, um die bisherige Arbeit des Verbraucherschutzkomitees zu besprechen.

Zur Arbeit des Komitees, welches nicht nur für Pattaya, sondern für die gesamte Region zuständig ist, erklärte Pisit: „Wir haben jetzt genügend relevante Informationen gesammelt, um 5.000 Informationsbroschüren über die Rechte der Verbraucher zu verteilen. Die Publikation wird in Thai und Englisch erscheinen und in staatlichen Behörden, Einkaufszentren und Hotels, insgesamt an 19 Standorten in Pattaya, erhältlich sein. Die Broschüre wird Informationen enthalten, wie sich die Konsumenten mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen können, wenn sie in einem Restaurant oder Geschäft übervorteilt wurden oder anderweitige Schwierigkeiten mit Unternehmen haben, welche ihre Kunden ausnutzen wollen."

Die Verbraucherschutzzentrale der Ostregion umfasst die Provinzen Rayong, Chantaburi, Trat und Chonburi und bietet umfassende Hilfen bei der Lösung von Problemen, die in Zusammenhang mit dem Verbraucherschutz stehen. Dazu gehören auch Mietverträge, der Kauf von Mobiltelefonen und Gebäuden sowie Bankgebühren. Die Zentrale wird ihre Tätigkeit in ganz Thailand ausüben und plant, den Kunden zu ermöglichen, ihre Eingaben über die Filialen von 7-Eleven Supermärkten an die Behörde weiterzuleiten. „Aus Pattaya sind bisher zahlreiche Beschwerden über Restaurants eingegangen, die keine Speisekarten haben und dann überhöhte Preise verlangen. Das Komitee wird diese Klagen prüfen, um sie in die Erstellung der öffentlichen Kampagne einfließen zu lassen. Mit dieser Kampagne sollen die gegenwärtigen Probleme gelöst werden, weil die Kunden dann besser informiert sein werden und von den skrupellosen Geschäftemachern weniger betrogen werden können", führte Pisit weiter aus.


Verkaufsausstellung für japanische Reiseveranstalter

Am 9. Juli veranstaltete die Tourismusbehörde Thailands gemeinsam mit Vertretern der Tourismusbranche von Pattaya einen Empfang für Vertreter führender Reiseveranstalter Japans im Napali-Raum des Dusit Resorts. Der stellvertretende Bürgermeister, Wuttisak Reumkijikarn, begrüßte die Gäste und den Präsidenten des Hotelverbandes der Ostküste Thailands (THA), Chatchawal Supachayanont.

Die Agenten besichtigten die Verkaufsausstellung, auf der sich touristische Unternehmen der Region, wie das Tiffany’s, der Nong Nooch Garden, der Sriracha Tiger Zoo und der Schmetterlingsgarten sowie zahlreiche Hotels vorstellten. Die Teilnehmer konnten auch die Show „One Product One Tambon" aus Chonburi kennenlernen. Die TAT zeigte ein Video über die Vorstellungen und die Entwicklung des Tourismus in Pattaya. Während des Essens wurden verschiedene Shows von Tiffany’s, dem Nong Nooch Garden und Siam Bayshore gezeigt.

Chatchawal Supachayanont, der Präsident des THA, erklärte: „Mit dieser Veranstaltung verfolgen wir das Ziel, Pattaya als das für Japan relativ neue touristische Ziel vorzustellen. Wir sind sicher, dass die japanischen Veranstalter sehr an den Potentialen und Möglichkeiten Pattayas und der gesamten Ostküste interessiert sind, speziell auch am Angebot für Golfspieler." Zu dieser Reise hatte die TAT etwa 120 Vertreter von mehr als 30 Reisebüros sowie die aus Thailand berichtenden japanischen Journalisten eingeladen, welche in vier getrennten Gruppen vier verschiedene Regionen des Landes kennenlernen konnten. Der Besuch an der Ostküste beinhaltete neben Pattaya auch die Besichtigung von Unternehmen sowie die Insel Chang.


Da ist was faul im Bezirk Pong

Gestank von Müllhalde löst Proteste aus

Die Einwohner des Bezirkes Pong beklagen sich über die Ablagerung von mehr als 100 Tonnen faulender Abfälle in ihrer Gegend.

Die Verwaltung des Bezirkes Pong hat in den vergangenen Monaten nach und nach über 100 Tonnen faulender Abfälle auf ein drei Rai großes Grundstück in der Nähe von Maniok- und Ananasplantagen abgelagert. Am 8. Juli riefen die Einwohner des Dorfes die lokale Presse auf, sie bei ihren Bemühungen, den stinkenden Unrat loszuwerden, zu unterstützen.

Ein Rai war total mit den verfaulenden Abfällen bedeckt, über welchen eine riesige Wolke von Fliegen schwebte.

Reporter der örtlichen Medien begaben sich vor Ort, um sich selbst ein Bild über die Abfallhalde zu machen, die nur 500 Meter von der Sukhumvit Road entfernt ist. Ein Rai war total mit den verfaulenden Abfällen bedeckt, über welchen eine riesige Wolke von Fliegen schwebte. Der penetrante Gestank zog sich bis in die letzten Winkel der naheliegenden Dörfer und Maniok- und Ananasplantagen hin.

Sant Boonbumrung, einer der Einwohner, welche neben der Halde leben, erzählte den Journalisten: „Das Problem begann vor etwa einem Jahr, als wir (die Dorfbewohner) eine Eingabe an die Bezirksverwaltung schrieben, dass sie sich um die Abfallhalde kümmern soll. Trotzdem ist niemand vorbeigekommen, um sich das Problem anzusehen. Und jetzt werden die Einwohner von dem Gestank und den Millionen von Fliegen den ganzen Tag lang furchtbar belästigt. Wenn es regnet, fließt das Wasser über die Straße und in unser Dorf und unsere Felder und beschädigt die Pflanzen."

Die Journalisten befragten anschließend den Bezirkschef von Pong, Pranerm Siriroop. Er verteidigte das Vorgehen der Verwaltung und erklärte: „Im Bezirk gibt es keinen anderen Standort, wo wir die Abfälle ablagern könnten, und wir haben nur 6 Müllfahrzeuge in der Gegend im Einsatz. Wir haben die Verantwortlichen aufgefordert, das Gebiet ständig zu kontrollieren. Was das Durchsickern des Wassers aus der Halde betrifft, kann ich nur sagen, dass die Halde höher als die anderen Felder gelegen ist, es also kein Problem geben sollte. Ich sehe nicht, wie das die umliegenden Felder beeinträchtigen könnte."

„Die Bezirksverwaltung hat einen finanziellen Rahmen erhalten, um ein Grundstück für eine angemessene neue Abfallhalde zu kaufen. Wir haben bisher zwei Angebote von privater Seite bekommen, ein Grundstück von 15 Rai für 140.000 Baht pro Rai und ein zweites von 10 Rai mit einem Gesamtpreis von 650.000 Baht. Diese Angebote werden jetzt von der Verwaltung geprüft. Wir bitten die Einwohner um Verständnis, dass wir aufgrund unseres relativ kleinen Budgets das Problem nur schrittweise lösen können", fuhr Pranerm in seiner Erklärung fort.

Die fragliche Gegend gehört zum Bezirk Pong und umfasst 9 Dörfer mit etwa 1.279 Familien, von denen die meisten in Unternehmen oder für andere Bauern arbeiten. Der Bezirk erhebt monatlich 40 Baht pro Haushalt für die Kosten der Müllabfuhr. Der Kern des Problems liegt darin, dass das Abfallkontrollprojekt der Provinz noch immer nicht umgesetzt ist und bisher noch keine Zusammenarbeit mit den Bezirken Pong oder Khao Mai Keaw erreicht wurde. In letzterem, nur etwa 10 Kilometer von der Abfallhalde des Bezirkes Pong entfernt, befindet sich die Abfallhalde Pattayas.


Tödlicher Unfall im Fun-Park in Bangkok zieht Inspektion in Pattaya nach sich

Bürgermeister inspiziert gemeinsam mit Ingenieuren die Monorail im Pattaya Park

Pattayas Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat erhielt die Anweisung aus Bangkok, gemeinsam mit einer Gruppe von Ingenieuren das Monorail-System und die anderen Einrichtungen des Fun-Parks im Pattaya Park Beach Resort zu überprüfen.

Die Anweisung der Regierung erfolgte als Reaktion auf einen Unfall in einem Fun- Park in der Nähe eines großen Einkaufszentrums in Bangkok, bei welchem zwei Kinder ums Leben gekommen waren. Im ganzen Land sollen nun die örtlichen Verwaltungen die Sicherheit der Fun-Parks kontrollieren und sicherstellen. Pattaya Park ist der einzige Park, der über eine Monorail verfügt, und zieht zahlreiche einheimische und ausländische Touristen an.

Die Inspektion begann am Monorail-System, wessen einwandfreies Funktionieren von den Ingenieuren und dem Bürgermeister bestätigt werden konnte. Der einzige Mangel an den Sicherheitsvorkehrungen bestand darin, dass nicht genügend Ausstattungen für den Fall eines Unfalles vorhanden waren. Die zwei Kilometer lange Strecke der Monorail befindet sich 9 bis 10 Meter über dem Erdboden. In ihren fünf Wagen kann die Monorail bis zu 30 Personen transportieren. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 10 kmh.

Der Bürgermeister erklärte dem Geschäftsführer, Noppadol Buathong, dass das Resort außerdem die Anzahl der Feuerlöscher im Monorail-System erhöhen muss. Danach prüften die Ingenieure die anderen Parkeinrichtungen, darunter die Seilbahn und die Turmabseilung.

Die Turmabseilung war am 27. Mai Mittelpunkt der Medien, als eine junge Thailänderin in einer Höhe von 170 Metern 30 Minuten lang mitten in der Luft hängen blieb, nachdem sich einige Aufhängungen gelöst hatten.

Pattaya Park ist eine beliebte Touristenattraktion an der Ostküste und bietet den höchsten Aussichtspunkt über Pattaya und die umliegende Gegend. Im Resort stehen außerdem zahlreiche Einrichtungen zur Verfügung, bei welchen die Touristen hoch über dem Erdboden ihrem Vergnügen nachgehen, daher sind die strikte Umsetzung der Sicherheitsvorkehrungen und angemessene Ausrüstungen von äußerster Wichtigkeit.


Einführung von neuen Müllcontainern

Vichan Pladplueng

Die Einwohner von Nongprue staunten nicht schlecht, als die Verwaltung des Bezirks einen neuen Typ von Abfallcontainern einführte.

Die Bezirksverwaltung hatte ein Treffen einberufen, um die Unternehmen der Müllbeseitigung und Vertreter der Gemeinden über die neuen Standards des Bezirks zur Abfallentsorgung zu informieren. Die Verwaltung schlägt den Kauf dieser neuen, vier Kubikmeter großen Abfallcontainer für alle Gemeinden des Bezirkes vor. Jedes Moo und jedes Dorf solle zwei der neuen Behälter zum Stückpreis von 60.000 Baht erwerben. Die Bezirksverwaltung hat bereits ein Spezialfahrzeug für die Abholung der Container zum Preis von 1.770.000 Baht erworben. Die für die Müllabfuhr verantwortlichen Unternehmen erklärten, dass sie die Abfälle nur einmal pro Woche sammeln müssten, wenn die Gemeinden die neuen Abfallcontainer benützen würden.

Die neuen Abfallcontainer für die Gemeinden des Bezirkes.

Zu den neuen Containern erklärte ein Vertreter der TPK Equipment Co., Ltd. gegenüber den Journalisten, dass die Bezirksverwaltung einen Vertrag über den Erwerb von 5 Müllcontainern zum Preis von 54.000 Baht pro Stück unterzeichnet habe und dieser Preis beim Kauf von zusätzlichen Einheiten noch gesenkt würde. Die Gemeinden sollen jedoch 60.000 Baht pro Container zahlen.

Mai Chaiyanit, der Chef der Bezirksverwaltung von Nongprue, erläuterte dazu, dass der höhere Preis Steuern und andere Ausgaben beinhalte. Die Unternehmen und Gemeinden könnten die Container im Prinzip direkt beim Händler kaufen, doch die Verwaltung wollte ihnen den Erwerb der Behälter erleichtern. Sie bräuchten somit die Steuern nicht selbst zu zahlen und nicht mit dem Händler um die Höhe des Preises zu verhandeln.

Die Verwaltung von Nongprue hat seit langer Zeit Schwierigkeiten bei der Sammlung und Beseitigung von Abfällen und hat schon zahlreiche Beschwerden und Eingaben von den Bewohnern des Bezirkes zu diesem Problem erhalten. Als Lösung hatte die Verwaltung den Kauf zusätzlicher Müllfahrzeuge oder den vollständigen Umbau des Systems erwogen. An Wochenenden und Feiertagen, wenn der Bezirk von besonders vielen Touristen besucht wird, führen die Mengen von Müll zu einer Verstärkung der Probleme. Die an den Straßenrändern gelagerten Abfälle stinken und verschandeln nicht nur die Gegend, sondern stellen auch eine Gefährdung für die Gesundheit der Anwohner und Touristen dar.

Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, wurden die neuen Müllcontainer für etwa 40 Standorte vorgesehen, wobei jeder Standort mindestens zwei der Behälter erwerben sollte. Was die Vertreter der Gemeinden am meisten erregte, war der überhöhte Preis der Bezirksverwaltung für die Container.


Reporter benützen ihre Tätigkeit als Deckmantel für illegale Geschäfte

Verband der Medien von Pattaya diskutierte das Problem

Die Journalisten von Pattaya trafen sich im Diana Inn auf der 2nd Road, um über das Verhalten von Reportern zu diskutieren, die sich in illegalen Geschäften wie dem Drogenhandel oder Glücksspiel engagieren und ihre Tätigkeit als Journalisten dabei als Deckmantel verwenden. Erst kürzlich waren einige skrupellose Reporter verhaftet worden.

Alle diese angeblichen Journalisten sollen von nun an überprüft werden, ob sie sich an illegalen Machenschaften beteiligen, und die große Zahl an Nachrichtenreportern soll erheblich verringert werden.

Als Ergebnis des Treffens wurde beschlossen, die Namen aller Journalisten an die Regierung, die nationale Polizei und die regionalen und örtlichen Ermittlungsbehörden zu melden, damit diese die Unterlagen der in Frage Stehenden überprüfen und feststellen können, ob sie sich an illegalen Geschäften beteiligen.

Außerdem wurde beschlossen, dass der Verband der Medien von Pattaya seine ordentliche Jahresversammlung am 17. August im Town in Town Hotel durchführen wird. Zu dieser Veranstaltung werden die Mitglieder einen neuen Präsidenten und einen neuen Vorstand für das kommende Jahr wählen und der bisherige Vorstand wird einen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres geben.


Sieben Monate altes Baby in Stadtzentrum ausgesetzt

Vicharn Pladplueng

Am Nachmittag des 8. Juli erhielt der Chef der Polizei von Banglamung, Polizeimajor Supoj Kasemchaiyonont, die Mitteilung, dass unter einem Baum in der Soi 5 auf der Sukhumvit Road in Zentral-Pattaya ein etwa 6 - 7 Monate alter Junge gefunden worden war. Vor Ort fanden die Polizeibeamten und Rettungspersonal von Sawang Boriboon das Baby unter dem Baum vor. Es war in ein Handtuch gewickelt und schrie laut. Die Polizei brachte das Kind zu einer Untersuchung in das Banglamung-Krankenhaus, wo die Ärzte feststellten, dass das Baby gesund war.

Eine Angestellte des Rettungspersonals kümmert sich um das ausgesetzte Baby.

Am Fundort befragte die Polizei den Motorradtaxifahrer Damrong. Er erklärte den Beamten, dass er eine Frau im Alter von 20-25 Jahren gesehen habe, die das Kind unter den Baum gelegt hätte und dann zur Straße gelaufen und mit einem hellblauen Bahtbus in Richtung Huay Yai gefahren sei. Als er nachsah, was die Frau unter den Baum gelegt hatte, fand er das Kind vor und rief sofort die Polizei an.

Der Junge wurde vom Banglamung-Krankenhaus in das Redemptorist-Waisenhaus gebracht, wo er jetzt versorgt wird.


Schweizer Tourist springt in den Tod

Polizei vermutet als Motiv finanzielle Schwierigkeiten

Der schweizer Tourist Eric Charles Burion, 56, wurde am 16. Juli in der Soi Diana Inn tot aufgefunden. Er war aus der 5. Etage der Alika Lodge in den Tod gesprungen. Bei dem Sturz hatte er seinen Nacken und sein Rückgrat, sowie zahlreiche andere Knochen gebrochen.

Auf Befragungen durch die Polizei erklärten die Angestellten des Hotels, dass der Mann am 29. Juni eingezogen sei und das Hotel am 16. Juli wieder verlassen wollte. Die Ermittlungen ergaben keine Anzeichen eines Kampfes oder anderer Gewaltanwendungen im Zimmer des Toten. Im Pass des Mannes fanden die Polizisten 2.000 Baht Bargeld. Die ausstehende Hotelrechnung betrug 3.000 Baht.

Die Polizei vermutet, dass der Mann aus seiner Bedrängnis, die Rechnung nicht bezahlen zu können, Selbstmord beging. Die Leiche wurde zur Autopsie ins Polizeikrankenhaus gebracht.


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Japanischer Tourist bei Überfall ernsthaft verletzt

Vicharn Pladplueng

Der 52-jährige japanische Tourist Sadami Inoue wurde am hellichten Tag in Süd- Pattaya überfallen und erlitt dabei mehrerer Kopfverletzungen. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Angreifer hatte mit einem Stahlrohr auf Sadami eingeschlagen, um in den Besitz seiner Brieftasche zu gelangen. Sadami leistete Widerstand und versuchte, sich zu verteidigen, doch er konnte die Schläge mit dem Rohr nicht abwehren und erhielt zwei ernsthafte Verletzungen am Kopf und im Gesicht.

Nachdem die Ärzte im Krankenhaus seine Wunden vernäht hatten, wurde Inoue von der Polizei befragt. Er berichtete den Beamten, dass er mit einer Reisegruppe nach Pattaya gekommen sei und sich schon einige Tage in der Stadt aufgehalten habe. Er sagte, dass er einen Spaziergang in Süd-Pattaya gemacht habe, als sich ihm ein dunkelhäutiger, etwa 160-170 cm großer Mann genähert habe. Der Mann trug ein etwa 1,5 Meter langes Stahlrohr und forderte den Touristen auf, ihm sein Bargeld zu geben. Als Sadami dieses Ansinnen ablehnte, begann der Mann, mit dem Stahlrohr so lange auf ihn einzuschlagen, bis der Tourist schwer verwundet am Boden lag.

Der Räuber versuchte dann, ihm seine Brieftasche zu entwenden, wurde jedoch durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug gestört und musste ohne seine Beute vom Tatort fliehen.

Der Fahrer des Fahrzeugs brachte Inoue sofort zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Angestellten dort unterrichteten die Polizei von dem Vorfall.

Sadami Inoue sagte: „Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas in Pattaya passieren kann. Ich werde nie wieder hierher zurückkehren."

Die Polizei wies alle Beamten in der Umgebung des Tatortes an, nach dem Verdächtigen zu suchen, doch dieser konnte bis jetzt noch nicht aufgefunden werden. Es wird vermutet, dass er sofort nach dem versuchten Raubüberfall das Weite suchte und sich versteckt hält. In der Nähe wo der Überfall stattfand befinden sich einige Bars, Geschäfte und ein Hotel. Die nächste Polizeiwache ist nur 200 Meter entfernt.


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Händler pornografischer Zeitschriften und CDs am Markt in Süd Pattaya festgenommen

Boonlue Chatree

Polizeibeamte der Spezialeinheit zur Verbrechensverhinderung führten auf dem Markt in der Soi Bua Khow eine Razzia gegen örtliche Pornohändler durch. Am Abend der Razzia kontrollierten Geheimpolizisten die Marktgegend, bis sie genügend Beweise gesammelt hatten, um mit aller Kraft gegen die beiden Verkäufer der illegalen Ware vorgehen zu können. Sie konnten 44 pornografische CDs und 59 Zeitschriften beschlagnahmen, in welchen sexuelle Praktiken abgebildet waren.

Grich Sornake und Jarun Parbnoodam wurden verhaftet und erhielten eine Anklage wegen Verbreitung illegaler und obszöner Materialien.

Die verhafteten Händler wurden als Grich Sornake, 26, und Jarun Parbnoodam, 35, identifiziert. Beide gestanden, das Material in Bangkok erworben zu haben, um es in Pattaya mit erheblichem Gewinn zu verkaufen. Gemäß ihren Angaben kauften sie die CDs zu einem Preis von 30 Baht auf und verkauften sie für 120 Baht an die Einwohner und Touristen Pattayas. Die beiden Männer erhielten eine Anklage wegen Verbreitung illegaler und obszöner Materialien und warten jetzt auf ihren Prozess.


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Mehr als 60 Drogenkonsumenten wurden bei zwei Razzien festgenommen

Vicharn Pladplueng

Am 4. Juli führten Ermittlungsbeamte der Polizei von Pattaya nach einem Hinweis aus der Bevölkerung eine Razzia im Jasmine Hotel in Zentral-Pattaya durch. Es gelang ihnen, auf einer Drogenparty 12 Männer und 25 Frauen festzunehmen, sowie diverses Drogenkonsum-Zubehör zu beschlagnahmen. Die 37 Personen wurden zum Verhör auf das Polizeirevier gebracht und mussten sich dort einem Drogentest unterziehen. Der Test fiel bei allen Verdächtigen positiv aus, daher wurden sie wegen Konsums illegaler Suchtmittel verhaftet und später angeklagt.

Gleich am darauffolgenden Tag verhaftete die Polizei im Zuge einer weiteren Razzia 28 Personen im Marina Inn Hotel in der Soi VC in Südpattaya. Wiederum wurden alle Verdächtigen im Polizeirevier einem Drogentest unterzogen und auch hier konnten Spuren von Methaphetaminen und anderen Suchtgiften festgestellt werden. Auch sie wurden wegen des Konsums von illegalen Suchtgiften verhaftet und warten jetzt gemeinsam mit den anderen Drogenabhängigen im Gefängnis auf ihren Prozess.


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