Der Briefkasten
Ausgabe Nr. 12
22. September - 28. September 2002
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Verschönerungen an der Central Road

Suche nach Jinthana

Problem mit streunenden Hunden am Jomtien Strand gelöst

Verschönerungen an der Central Road

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einer Woche bin ich wieder einmal zu Besuch in Pattaya und es ist erstaunlich, wieviel sich innerhalb eines Jahres in der Stadt verändert. Besonders freuen mich die vielen neuen Hotels und Restaurants. Allerdings wundert mich die Situation auf der Central Road. Dort kann man ja jetzt überhaupt nicht mehr langlaufen. Auf den Fußwegen stehen viele Stöße von Ziegelsteinen und die Wege selbst sind aufgerissen und kaum noch begehbar. Allerdings sieht es nicht so aus, als ob dort irgendwelche Bauarbeiten vor sich gingen, die Händler haben einfach Planen über die Löcher gelegt und ich hoffe, nicht irgendwann irgendwo hineinzufallen. Hat man dort Arbeiten angefangen und dann aus Geldmangel aufhören müssen? Oder plant die Stadt ein größeres Projekt der Verschönerung und wartet bis dahin mit den laufenden Ausbesserungen? Zumindest ist es eine Qual, auf der Central Road entlang zu laufen und ich würde mich freuen, wenn wenigstens ein paar Schritte unternommen würden, den Zustand bald zu verbessern.

Herbert Schick


Suche nach Jinthana

Liebe Redaktion vom Pattaya Blatt!

Als ich das letzte Mal in Pattaya war, war ich in einem ganz netten Lokal an der Beach Road. Es hieß Samsara oder so ähnlich, irgendwie hatte der Name mit dem Paradies auf indisch zu tun, glaube ich. Es war immer sehr hübsch dort, gemütlich, das Essen war gut und auch eine tolle Band spielte dort. Als ich nun hierher kam, habe ich dieses Lokal vergebens gesucht.

Vielleicht können Sie mir helfen. Ich hatte dort nämlich ein Mädchen kennengelernt, welches mir sehr gefiel, aber irgendwie hatte ich ihre Adresse und Telefonnummer verloren. In der Hoffnung, dass ich sie diesmal treffen würde, kam ich hierher. Ihr Name war Jinthana, sie wurde aber immer „Tha" gerufen. Leider weiß ich ihren Familiennamen nicht mehr. Sollten Sie wissen, wer das war, bitte verständigen Sie mich unter meiner unten angegebenen Adresse.

Vielen Dank für Ihre Hilfe,

Ihr Martin Fortmeier

Anm. d. Redaktion: die Adresse ist der Redaktion bekannt. Bitte Infos an uns senden, wir leiten diese dann weiter.


Problem mit streunenden Hunden am Jomtien Strand gelöst

Liebe Redaktion!

Als ich das letzte Mal in Pattaya war, vor ungefähr fünf Jahren, wohnte ich, wie heuer ebenfalls, am Jomtien Strand. Damals war es noch nicht so schön dort, das heißt, es war schön, aber wohin man ging und wohin man trat, es befand sich immer irgendwo ein Hund zu unseren, zwischen oder in der Nähe unserer Füße. Die meisten dieser armen, streunenden Tiere sahen dazu auch noch erschreckend abgemagert aus und viele litten an Räude oder Staupe oder an beiden dieser furchtbaren Krankheiten. Niemand schien sich ihrer anzunehmen oder sich um sie zu kümmern.

Es war fast unmöglich, irgend etwas am Strand zu essen, denn der Geruchssinn dieser halb verhungerten Tiere war wirklich unheimlich ausgeprägt. Es ging oft so weit, dass wir unser ganzes Essen an diese Hunde abgaben. Entweder weil sie uns leid taten oder aber auch, weil manche anfingen aggressiv zu werden. Wie gesagt, manchesmal war das schon eine echte Bürde.

Ich möchte der Stadtverwaltung von Pattaya mein Lob darüber aussprechen, dass sie dieses Problem anscheinend glänzend gelöst haben. Wohin man auch sieht, es gibt fast keinen streunenden Hund mehr zu sehen. Die Kinder können unbesorgt im Sand spielen, ohne Gefahr zu laufen, von herumliegenden Exkrementen krank zu werden.

Große Schilder verkünden am Strand, dass dies eine tollwutfreie Zone ist.

Ich habe mich schlau gemacht und mich bei einigen Leuten erkundigt, was denn mit diesen streunenden Hunden nun passiert wäre. Eine Dame, die es anscheinend wissen muss, gab mir die Auskunft, dass es jetzt einen Tierschutzverein in Pattaya gäbe. „Paws", so heißt dieser Verein, kümmere sich um die kranken, streunenden Tiere, sterilisiere sie, pflege sie bis zu ihrer Gesundung und gäbe sie dann an Familien, welche sich um diese armen Geschöpfe kümmern würden, ab.

Das ist Menschlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes. Dafür möchte ich, ein aktives Mitglied des Deutschen Tiervereins allen Beteiligten und Verantwortlichen danken.

Weiter so, Pattaya!

Hans Jürgen Kopps

München


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