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Ausgabe Nr. 19
10. November - 16. November 2002
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Wir haben es geschafft Der Skal Kongress 2006 ist unser

Ausländer stirbt im Gefängnis von Pattaya

Falsche Bombenalarme halten Polizei auf Trab

Fußgängerzone wählt neues Komitee

Polizei von Pattaya bereitet sich auf Hochsaison vor

Mehr als 75% der Einwohner möchten ein Kasino

Stadtverwaltung von Pattaya berät über neue Wassergebühren

Vizebürgermeister ordnet Gebäude-Abriss auf öffentlichem Land an

Stadtverwaltung sucht neue Finanzmitteln für 2004

Toyoda Gosei (Thailand) 2 x im Amata Nakorn Industrial Estate vertreten

Aufmerksamkeit auf obdachlose Jugendliche und Bettler

Strandverkäufer können in Hochsaison mehr arbeiten

Säuberung der Beach Road von unerwünschten Personen

Einstürzende Mauer tötet Arbeiter in Wohnanlage in Jomtien

Kokainschmuggler aus Afrika festgenommen

Wir haben es geschafft Der Skal Kongress 2006 ist unser

Pattaya schlägt London 124:71 in einem fairen Kampf

Es war ein knappes Rennen. Doch im Verlaufe einiger Tage gelang es Pattaya gewaltig aufzuholen und schließlich London mit 124: 71 zu schlagen.

Pattayas Skål Team in Cairns läßt einen Aufschrei der Freude und Erleichterung los, als das Ergebnis bekannt wurde.

Wir sprechen jetzt keineswegs von einem Fußballspiel, sondern von dem Wettbewerb, welche Stadt das Rennen schafft, um den Skål Weltkongress 2006 in die Tasche zu stecken.

Das Team aus Pattaya, welches bei dem diesjährigen Weltkongress von Skål in Cairns, Australien teilnahm, um Pattaya zu „verkaufen" und die Wahl zu Gunsten Pattayas zu entscheiden, war erfolgreich.

Spontaner Applaus erfüllte den Saal, als das Ergebnis bekannt wurde und die meisten Delegierten gratulierten dem erfolgreichen Team aus Pattaya zu seiner hervorragenden Strategie um die Gunst der Vergeber des Kongresses.

Das Skål Team, welches sein Bestes gab und in Cairns bei Tag und Nacht das „neue" Pattaya anpries, bestand aus: National Kanzler Malai Sakolviphak; dem Präsidenten des Bangkoker Skål Clubs, Brian Sinclair-Thompson; Pattayas Skål Club Präsident, Murray Hertz; sein Vize, den beliebten Peter Malhotra, Herausgeber von Pattaya Mail/Pattaya Blatt, Sekretär Andrew Wood, der GM vom Royal Cliff Beach Resort; und Skål Mitgliedern Bob Lee und Eric Hallin. Herzlichen Glückwunsch zu eurem Erfolg, liebes Skål Team!

Pattaya ist mit dieser Vergabe ein Riesen Coup geglückt, da zu diesen Weltkongressen die gesamte wichtige Tourismus Welt kommt. Pattaya wird nun bald mit den Vorbereitungen beginnen müssen, denn obwohl dieses Ereignis erst in vier Jahren stattfinden wird, muss noch so einiges getan werden, um unsere Stadt auch wirklich präsentabel zu machen. Denn dieses Ereignis soll in den Köpfen derer, die daran teilnehmen, haften bleiben und somit ein besseres Tourismusgeschäft für alle Einwohner Pattayas garantieren.


Ausländer stirbt im Gefängnis von Pattaya

Verweigerte über eine Woche das Essen

Boonlua Chatree

Felix Harte, 45, starb in der vergangenen Woche im Gefängnis von Pattaya, nachdem er es abgelehnt hatte, mit der Polizei zu kooperieren und mehr als eine Woche lang nichts gegessen hatte.

Die merkwürdige Geschichte begann Ende vergangenen Monats, als die Polizei einen Anruf erhielt, dass Harte angeblich „die Kontrolle über sich selbst verliert". Der Anrufer erklärte dem diensthabenden Beamten, dass er befürchte, dass Harte sich verletzen könnte, wenn er sein merkwürdiges Verhalten mitten auf der Straße nicht einstellen würde.

Harte wurde auf der North Pattaya Road festgenommen und auf das Polizeirevier gebracht. Dort lehnte er jede Zusammenarbeit mit der Polizei und alles Essen ab. Die Polizei vermutete, dass er an einer Geisteskrankheit leidet, und wollte ihn zum Somdej Chao Praya Hospital in Bangkok überführen. Da Harte jedoch keinerlei Ausweispapiere bei sich trug, lehnte das Krankenhaus seine Aufnahme ab.

Daraufhin wurde er auf das Revier in Pattaya zurück gebracht, wo er mit seinem Verhalten fortfuhr. Er trank und aß nichts und machte oft Lärm. Die Beamten mussten ihm schließlich Handschellen anlegen.

Da Harte der Polizei keinerlei Angaben machte, konnte diese auch nicht herausfinden, woher er kam oder wen sie benachrichtigen sollte. Schließlich fanden sie ihn kurz nach Mitternacht tot auf dem Fußboden liegen. Als Polizeichef Polizeioberst Padungsak Ubekkanon auf dem Revier eintraf, um den Vorfall zu untersuchen, waren beide Handgelenke des Mannes stark verletzt und geschwollen und aus seinem Mund und seiner Nase tropfte Blut.

Die Rettungeinheit von Sawang Boriboon brachte den Leichnam zur Autopsie in die forensische Abteilung.


Falsche Bombenalarme halten Polizei auf Trab

Paranoide Anwohner rufen die Polizei zur „Entschärfung“ von Koffern und Pappkartons

Boonlua Chatree

Seit den Bombenattentaten in Bali sowie im Süden Thailands und in der Provinz Nakorn Pathom schicken einige der besonders misstrauischen Einwohner Pattayas die Polizei von einer Ecke der Stadt in die andere, um verdächtige Situationen aufzuklären. In drei voneinander unabhängigen Fällen wurden die Polizisten auch in der vergangenen Woche gerufen, um angebliche Bombendrohungen zu überprüfen.

Was haben wir denn da? Sollten die Dokumente gefährlich sein, dann nix wie wegrennen

Los ging es am vergangenen Samstag in der Soi Bongkot, wo ein Bewohner ein verdächtiges Objekt vor einem Friseursalon erspähte und die Polizei informierte. Das Objekt war eigentlich ein weggeworfener Briefkasten, doch der Mann wagte es nicht, sich den Inhalt selbst anzuschauen und rief stattdessen die Ordnungshüter. Als diese in den frühen Morgenstunden vor dem Friseur eintrafen, fanden sie dort eine 30cm x 30cm x 20cm große Schachtel vor, auf welcher der Name des Besitzers und eine Adresse in Bangkok aufgedruckt war. Die Polizisten öffneten den Gegenstand sorgfältig und stellten erleichtert fest, dass er leer war. Beruhigt konnten sie ihn dann auf den Müll werfen.

Später entdeckte ein 71-jähriger Anwohner eine „James Bond Tasche" am Straßenrand in der Nähe eines Strommastes. Er befürchtete das Schlimmste und informierte die Polizei. Ein Team zur Bombenentschärfung und zahlreiche weitere Ermittler erschienen bald vor Ort und sahen sich das Objekt näher an. Die Beamten fragten die Frau des Mannes, wieso er denn geglaubt haben könnte, dass die Aktentasche eine Bombe enthalten könnte, doch die Frau wusste es auch nicht. Sie sagte, dass sie das Haus kaum verlässt, ihre Kinder aber ein Tourbootunternehmen am Strand von Jomtien betreiben. Soweit sie wusste, hatte es jedoch keinerlei Schwierigkeiten gegeben. Doch offensichtlich wollte der alte Mann keinerlei Risiko eingehen.

Es dauerte etwa eine Stunde, bis die Gruppe von Spezialisten sich dazu entschließen konnten wie sie mit der Tasche umgehen sollten. Zuerst durchleuchteten sie die Tasche vor den Augen zahlreicher staunender Zuschauer mit Röntgenstrahlen. Dabei wurde entdeckt, dass die Tasche tatsächlich metallische Gegenstände enthielt. Deshalb richteten die Beamten einen Wasserstrahl auf die Tasche, falls sie Sprengstoff enthielt. Schließlich wurde die Tasche behutsam geöffnet und die Experten fanden eine Metallschere, ein Paar Notizhefte, zwei Schachteln Zigaretten und Dokumente vor. Erleichtert sammelten die Polizisten die Gegenstände ein, um sie später in Ruhe zu untersuchen.

Polizeihauptmann Somporn Suponsongkrarm von der Polizei von Pattaya, erklärte: „So etwas sollte nicht vorkommen. Manche Leute hier leiden unter Verfolgungswahn. Es kann sein, dass die Tasche dort hingelegt wurde, um einige der Anwohner aufzuregen. Wir werden die Sache weiter untersuchen."

Der dritte Vorfall wurde durch einen Koffer verursacht, den ein unglücklicher thailändischer Tourist in der Nähe eines Restaurants vergessen hatte.

Obwohl alle diese Vorfälle genauso wie das Wäschepaket in der vergangenen Woche nur falsche Alarme waren, hielten sie doch die Beamten der Stadt gut auf Trab.


Fußgängerzone wählt neues Komitee

Das Komitee der Walking Street traf sich vor Kurzem im Rathaus von Pattaya. Es wählte dort einen neuen Präsidenten und 15 neue Vorstandsmitglieder. Die Wahl wurde vom Vorsitzenden des Stadtrates Tawit Chaisawang und von Apichart Puechpan sorgfältig beobachtet.

Das neue Komitee der Fußgängerzone wird jetzt von Suntorn Gungsirikul geleitet. Der neue Präsident unterbreitete zahlreiche Vorschläge, wie die Sauberkeit und Sicherheit der Gegend verbessert und durch neue Aktivitäten mehr Touristen angelockt werden können.

Der erste Vorschlag bestand darin, dass die Walking Street schon von 17 Uhr an für den Motorverkehr gesperrt wird. Die Zufahrt soll statt der bisherigen kleinen Schranken mit einem bunt bemalten Tor verschlossen werden.

Zu den Aktivitäten für Touristen in der Gegend erklärte Suntorn: „In diesem Jahr wurden weniger Veranstaltungen organisiert als in den früheren Jahren. Es ist höchste Zeit, diesen Trend wieder umzukehren und die Gegend auf die kommende Hochsaison vorzubereiten. Doch zuerst müssen wir sicherstellen, dass die Fußgängerzone für die Touristen sauber und sicher ist."

Es wurde vereinbart, dass die Unternehmer, Einwohner und die Stadtverwaltung gemeinsam einmal im Monat einen Reinemachtag einlegen. Auf dem kommenden Treffen sollen mögliche Aktivitäten auf der Straße beraten werden.


Polizei von Pattaya bereitet sich auf Hochsaison vor

Straßenverkehrsordnung soll durchgesetzt werden

Suchada Tupchai

Die Hochsaison in Pattaya steht vor der Tür und die Stadt erwartet in den kommenden Monaten Tausende von Touristen. In diesem Jahr wird sogar von einer weiter wachsenden Zahl von Besuchern ausgegangen. Deshalb erarbeiten die Polizisten Pattayas Pläne, wie sie das ohnehin erhebliche Verkehrsproblem in den Griff bekommen können. Auf der Spitze ihrer Liste steht ein engagiertes Vorgehen gegen solche rücksichtslosen Fahrer, die Verkehrsregeln verletzen oder den Verkehrsfluss behindern.

Die Verkehrspolizei will den Verkehr in Pattaya erleichtern.

Polizeimajor Somchai Pongsai, der Chef der Verkehrspolizei von Pattaya, erklärte, dass die Stadt in diesem Jahr farbenfreudiger und begeisternder sei, da zum Ende des Jahres das Weltpfadfindertreffen in der Region stattfindet und Pattaya einen guten Eindruck hinterlassen will.

Deshalb sollen die Straßenverbesserungen weiter fortgesetzt werden. Verkehrszeichen werden erneuert, Straßen und Kreuzungen neu gekennzeichnet und vom Delfinkreisel bis zur Fußgängerzone spezielle Bahtbushaltestellen eingerichtet.

Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat hat schon finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um das Projekt zu unterstützen, und erklärte, dass alles rechtzeitig fertig sein wird.

Es wurde beschlossen, die 2. Road einspurig zu machen, sobald die Bauarbeiten an der Beach Road abgeschlossen sind. Eine Probezeit, bei der die 2. Road nur noch in eine Richtung zu befahren war, habe einen deutlich verbesserten Verkehrsfluss gewährleistet.

Die Verkehrspolizei wird Kontrollen durchführen um sicherzustellen, dass Bahtbusfahrer und Motorradtaxifahrer keine illegalen Drogen bei sich führen oder konsumieren.

Die Sicherheit der Touristen ist ein wesentliches Thema und die Stadt plant deshalb, Seminare für freiwillige Polizeihelfer und alle Beteiligten im öffentlichen Nahverkehr anzubieten.

Mehrere Beamte werden an den 10 städtischen Schulen Vorträge über Straßensicherheit halten.


Mehr als 75% der Einwohner möchten ein Kasino

Ergebnisse werden an Zentralregierung geschickt

Der Gouverneur von Chonburi, Sawang Srisakun, verkündete kürzlich, dass die im vergangenen Monat unter den Einwohnern von Banglamung und Pattaya durchgeführte Umfrage eine überwältigende Unterstützung der Errichtung eines Kasinos in der Gegend von Pattaya ergeben habe. Er sagte, dass die Umfrageergebnisse so positiv seien, dass nunmehr der zweite Schritt unternommen und die Ergebnisse für weitere Maßnahmen an die Zentralregierung weitergeleitet werden.

Studenten von den Universitäten Burapha und Sripatum hatten 60.000 Anwohner der Gegend befragte. Experten der Forschungsabteilung werteten Ende vergangenen Monats die Fragebögen aus.

Nach Angaben des Gouverneurs reagierten mehr als 75% der Anwohner positiv auf die Frage, ob in Pattaya das erste legale Kasino des Landes erbaut werden soll.

Gouverneur Sawang sagte: „Die Ergebnisse liegen vor. Jetzt werden wir sie, wie vom Gesetz vorgeschrieben, der Zentralregierung vorlegen. Anschließend wird eine ‚offizielle’ Befragung durchgeführt, um die endgültigen Resultate zu erhalten."

Unternehmerführer der Region und der Provinz betrachten die Idee der Errichtung des ersten legalen Kasinos in Pattaya als eine Möglichkeit, noch mehr Devisen in das Land zu ziehen und mehr Touristen in die Gegend zu locken.

Trotz des großen Interesses an der Umsetzung des Projektes muss der übliche bürokratische Weg gegangen werden, damit es erfolgreich wird. Einige Personen stellen sich gegen die Idee, da ein Kasino unmoralisch und gesellschaftsschädigend sei. Reine wirtschaftliche Erwägungen könnten jedoch über die Ideologie der Gegner die Oberhand behalten.

Premierminister Taksin Shinawatra hat sich bereits mit Vertretern der MGM Casino Group getroffen und über die Möglichkeiten der Errichtung eines Kasinos von Weltklasse in Thailand diskutiert.


Stadtverwaltung von Pattaya berät über neue Wassergebühren

Suchada Tupchai

Pattayas Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat leitete kürzlich ein Treffen im Rathaus, um über die neuen Wassergebühren zu diskutieren. Die Stadtverwaltung sieht sich gezwungen, die monatlichen Gebühren für die Wassernutzung zu erhöhen, um die vorhandenen Ressourcen effizienter verwalten und die Leistungen der Abwasserbeseitigung verbessern zu können.

Das Treffen sollte alle betroffenen Parteien an einem Tisch versammeln, um eine Zusammenarbeit zu erzielen und Klarheit über die Verfahren der Gebührenerhebung zu schaffen. An der Veranstaltung nahmen Vertreter von Gemeinden, von Kommunikations- und Transportunternehmen, Einkaufszentren, Krankenhäusern und Banken sowie Staatsangestellte teil.

Montri Chaowalittaporn, der Chef der Wasserqualitätskontrolle, erläuterte, dass Pattaya 1985 über zwei Kläranlagen für Abwasser verfügte, die pro Tag 13.000 Kubikmeter Wasser reinigen konnten. Danach erforderte allerdings die starke Zunahme der Bevölkerungszahl und der Unternehmen der Stadt Kapazitäten, die das bestehende System nicht aufbringen konnte.

1997 erhielt Pattaya ein Budget von 1,8 Milliarden Baht zur Errichtung eines größeren Klärwerks, welches bis zu 65.000 Kubikmeter Wasser reinigen kann. Die Auflage ist jedoch, dass die Stadt innerhalb von 15 Jahren bis zu 10% zurückzahlen muss. Um den Schuldendienst zu leisten, muss die Stadtverwaltung entsprechende Wassergebühren erheben. Diese sind in drei Kategorien unterteilt: Anwohner, Regierungsbüros und kleine Unternehmen, Industrie und Großunternehmen. Diese Segmente bezahlen gegenwärtig jeweils 2,27 Baht, 3,25 Baht bzw. 3,75 Baht pro Kubikmeter. Die Behörden bitten die Wasserverbraucher um Verständnis für die Notwendigkeit, die Gebühren von Jahr zu Jahr auf die steigende Nachfrage anzupassen.


Vizebürgermeister ordnet Gebäude-Abriss auf öffentlichem Land an

Anwohner haben bis Ende November Zeit zum Ausziehen

Niran Wattanasatsathorn, einer der Vizebürgermeister Pattayas, inspizierte kürzlich gemeinsam mit seinen Beamten die Fortschritte bei den Abbauarbeiten der illegalen Häuser in der Gegend der Soi 9 oder Soi Bongkot.

Vizebürgermeister Niran Wattanasatsathorn und seine Mannen inspizieren die illegalen Behausungen in der Gegend der Soi 9 oder Soi Bongkot. Die Bewohner haben noch bis Ende November Zeit, ihre Siebensachen zu packen und zu verschwinden.

Die Stadtverwaltung hatte die Entfernung der illegalen Behausungen beschlossen, doch die Beamten konnten vor Ort keinerlei Veränderungen erkennen. Während eines Gesprächs mit dem stellvertretenden Bürgermeister baten die Einwohner der Gegend um eine Verschiebung der Maßnahme, da sie angeblich nicht rechtzeitig eine neue Bleibe finden können.

Niran erläuterte, dass der Abriss der illegal errichteten Gebäude lediglich dazu diene, die Stadt schöner und sauberer zu machen und die Gegend anderweitig zu nutzen. Er sagte, dass er dort kein Elendsviertel sehen möchte, da dieses ein Zufluchtsort für Drogenkonsumenten und Kriminelle werden könnte.

Damrong Wongsaiyut, 53, der schon seit mehr als 6 Jahren in einem der Gebäude lebt sagte, dass er und die anderen Bewohner sich ihrer Entfernung nicht widersetzen jedoch mehr Zeit benötigen um sich einen neuen Wohnort zu suchen. Er bat die Stadtverwaltung um mehr Geduld. Damrong sagte, dass er und seine Nachbarn, von denen einige seit 20 Jahren dort wohnen, der Stadt noch nie Ärger

bereitet haben und keiner ein Verbrecher sei.

Niran meinte, er habe keine Wahl, stimme jedoch einem Aufschub zu. Die Gebäude müssten allerdings bis spätestens Ende November entfernt werden.


Stadtverwaltung sucht neue Finanzmitteln für 2004

Das gleiche Budget wie 2003 reicht nicht aus

Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat, Verwaltungsangestellte, Mitglieder des Stadtrates und Spitzenbeamte von Behörden setzten sich in der vergangenen Woche zusammen, um einen Plan für das Entwicklungsbudget der Stadt für 2003 auszuarbeiten.

Bürgermeister Pairat sagte: „Bisher hat Pattaya nicht die nötige Unterstützung der Zentralregierung erhalten. Die Stadt erhält für das Jahr 2003 957 Millionen Baht von der Regierung. Nach unseren Berechnungen reicht dieser Betrag für die zahlreichen geplanten Projekte der Stadt nicht aus."

Und er fuhr fort: „Für 2004 wird die Stadt für die verschiedenen Projekte jedoch ein Budget von 2 Milliarden Baht beantragen. Wir planen die Erneuerung von Straßen, ein neues öffentliches Gesundheitszentrum, ein Abfallmanagement, den Schutz von Korallenriffen, eine neue öffentliche Bibliothek, eine Wasserleitung, einen neuen Pier für die Insel Larn, die Abfallentsorgung und einen Campingplatz auf der Insel sowie die Errichtung von Schulgebäuden für die Kinder von Larn."

Der Bürgermeister erklärte, falls Pattaya mehr als 2 Milliarden Baht erhielte, könnten Projekte wie die Errichtung einer Überfahrt über die Kreuzung der Pattaya Central Road gebaut werden, um Staus zu vermindern. Außerdem könnte neben der Eisenbahnlinie eine asphaltierte Straße gebaut werden sowie ein Wassersportzentrum am Strand vor dem Pattaya Park. Auch die Autovermietungen könnten besser organisiert und sogar die Idee eines Kasinos in Pattaya könnte umgesetzt werden.


Toyoda Gosei (Thailand) 2 x im Amata Nakorn Industrial Estate vertreten

Toyoda Gosei (Thailand) Co., Ltd eröffnete kürzlich ihr zweites Werk in Thailand im Amata Nakorn Industrial Estate in Chonburi. Das Unternehmen wurde 1995 in Thailand gegründet und konnte nach der Überwindung der wirtschaftlichen Krise des Jahres 1997 ihren Umsatz auf mehr als 1,5 Milliarden Baht steigern. Aufgrund dieser positiven Entwicklung konnte es nun schon seine zweite Fabrik im Land errichten.

Toyoda Gosei stammt aus der japanischen Automobilbranche und stellt Steuer- und Plastikteile für die Fahrzeugindustrie in Thailand sowie den Export her. Die neue Fabrik wird sich auf Sicherheitssysteme für Fahrzeuge spezialisieren.

Yozo Saito, der geschäftsführende Direktor von Toyoda Gosei (Japan) erklärte auf seiner Eröffnungsrede vor Ehrengästen und Angestellten des Unternehmens: „Der thailändische Zweig von Toyoda Gosei konnte seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten sehr schnell und sehr gut überwinden. Diese Entwicklung beruht vor allem auf der engen Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen und der Kooperation aller Angestellten des Unternehmens."

Während der Krisenjahre erhielt das thailändische Zweigunternehmen wirtschaftliche Unterstützung von der Zentrale in Japan und konnte somit alle Hindernisse schnell überwinden. Toyoda Gosei (Thailand) plant, seine Betriebstätigkeit weiter auszubauen und wird ab 2004 Eintonner für den Export herstellen. Toyoda Gosei (Thailand) Co., Ltd gehört zu den führenden Herstellern von Autoteilen in Thailand.


Aufmerksamkeit auf obdachlose Jugendliche und Bettler

Neueste Methode zur Imageverbesserung von Pattaya

Die Stadtverwaltung von Pattaya meldete kürzlich, dass 540 obdachlose Jugendliche und Bettler, sowohl Thais als auch Ausländer, sowie Prostituierte und herumstreunende Kinder von den Straßen aufgelesen und zur Betreuung ins Kinderzentrum von Rayong gebracht wurden.

Die Verwaltung räumte ein, dass diese Maßnahme das Problem sicherlich nicht vollständig gelöst hat und noch mehr Anstrengungen unternommen werden müssten.

Einige Mitglieder gemeinnütziger Organisationen erklärten, dass es ein ausgeklügeltes System gäbe, mittels dessen Agenten diese jungen Menschen von ihren Familien weglocken und sie dann mit dem organisierten Bettlertum und illegaler Beschäftigung in Verbindung bringen. Die Aktivisten fordern, dass dieses schreckliche System bekämpft werde muss.

Die Stadtverwaltung diskutiert nun einen Plan zur Herstellung von Aufklebern, die gegen den Kauf von Produkten, welche durch Kinderarbeit hergestellt wurden, aufrufen. Außerdem will sie eine Kampagne starten, um die Verbindungen zwischen Kindern und ihren Eltern zu stärken. Mitglieder der Verwaltung betonten weiterhin, dass minderjährige Prostituierte auf der Beach Road und dem Pratamnak-Hügel festgenommen und zur Rehabilitation in Zentren gesteckt werden sollen.

Piran Daenwan, ein Beamter der Sozialbehörde von Chonburi, schlug drei Maßnahmen vor, mit deren Hilfe das Problem der obdachlosen Kinder gelöst werden könnte. Zunächst sollten Kinder unter 18 Jahren festgenommen und ins Kindererziehungszentrum von Rayong gebracht werden. Volljährige Obdachlose sollten zu einem Sozialwerk in Nontaburi geschickt werden. Außerdem sollten ausgewählte Jugendliche in einem Berufsausbildungszentrum lernen, wie sie sich selbst auf ehrliche Weise versorgen können.

In bezug auf die festgenommenen bettelnden illegalen Immigrantinnen schlug er vor, sie so lange bei der Einreisebehörde festzuhalten, bis sie in ihre jeweiligen Länder abgeschoben werden können. Nach Angaben von Piran trifft die Polizei oft in der Soi Nerplubwarn, der Soi Wat Chaimongkol und Pattaya Soi 2 auf diese illegalen Bettlerinnen.

Die Beamten haben Verständnis für die Tatsache, dass viele dieser Kinder ihre Familien verlassen, um zum Gelderwerb für ihre Eltern beizutragen. Sie würden dann jedoch von Agenten betrogen, die sich im Kinderhandel betätigen.

Die meisten der illegalen Bettler kommen aus Burma und Kambodscha und viele haben von den Kriegen Schäden erlitten. Sie träumen davon nach Pattaya zu kommen und hier viel Geld zu verdienen. Stattdessen verursachen sie jedoch ernsthafte soziale Probleme in der Stadt.


Strandverkäufer können in Hochsaison mehr arbeiten

Die Stadtverwaltung streicht den „freien Tag“

Unter den Liegestuhl- und Sonnenschirmvermietern an den Stränden von Pattaya und Jomtien herrschte in der vergangenen Woche eitel Sonnenschein. Die Stadtverwaltung hatte ihrem Wunsch entsprochen, den vorgeschriebenen freien Tag am jeweils letzten Mittwoch des Monats während der bevorstehenden Hochsaison zu streichen.

Die Maßnahme war eingeführt wurden, um die Gegend besser reinigen und neu gestalten zu können und auch, um den Strandbesuchern einmal einen freien Tag ohne die zahlreichen Verkäufer zu verschaffen. Doch die Hauptsaison ist die Zeit, in der die Verkäufer den größten Teil ihrer Einkommen erzielen.

Vizebürgermeister Niran Wattanasatsathorn traf sich mit den Geschäftsleuten im Rathaus und erklärte, dass die Stadtverwaltung den erzwungenen freien Tag einstellen wird. Dieser Schritt erfolgt einen Monat, nachdem die Mitglieder des Komitees der Strandstuhl- und Sonnenschirmverleiher auf die enormen Einkommensverluste hingewiesen hatten, die durch diese Maßnahme in der Hochsaison erlitten würden. Dadurch würde letztlich die gesamte lokale Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen.

Die Stadtverwaltung ließ mit sich reden und erlaubt es nun den Unternehmern, vom November bis Ende April an 7 Tagen pro Woche zu arbeiten. Dann will die Verwaltung den einen freien Tag pro Monat wieder einführen.

Während des Treffens wurde auch über das Thema der Eigentumsverhältnisse bei den Strandunternehmen gesprochen. Die Stadtverwaltung versucht, die Verkäufer an den Stränden besser zu kontrollieren und zu überwachen und hat neue Regulierungen erlassen, damit die Unternehmer ihre Geschäfte nicht ohne Genehmigung kaufen oder verkaufen können. Eine Ausnahme stellen enge Familienmitglieder und Eheleute dar, welche die Unternehmen in der Abwesenheit des genehmigten Verkäufers betreiben dürfen. Die Regulierungen werden zum 1. Januar wirksam.


Säuberung der Beach Road von unerwünschten Personen

Teil der neuen Kampagne zur sozialen Ordnung

Boonlua Chatree

Die Polizei von Pattaya ist fest entschlossen, die „soziale Ordnung" in der Stadt während der Hochsaison mit allen Mitteln durchzusetzen. Mehr als 100 Polizisten und Mitglieder der Bürgerwehr stürmten kürzlich die Beach Road und verhafteten in der Gegend zwischen Pattaya Central Road und Anlegestelle mehr als 100 Personen, die sich gerade dort aufhielten. Unter der Beschuldigung, sie würden dort herumlungern und den Anwohnern und Touristen der Stadt unerwünschte Dienstleistungen anbieten, wurden die Verhafteten auf das Polizeirevier in der Soi 9 gebracht. Dort nahmen die Gesetzeshüter die persönlichen Daten der Verdächtigen auf und bestraften sie für ihre Vergehen mit jeweils 100 Baht. Alle wurden verwarnt, sich nicht mehr auf der Beach Road aufzuhalten und insbesondere keine Personen mehr anzusprechen.

Eine kürzlich abgehaltene Säuberungsaktion der Polizei führte zur Festnahme von 100 Verdächtigen auf der Beach Road.

Polizeioberst Padungsak Ubekkanon erklärte, dass die Operation aufgrund zahlreicher Beschwerden von Anwohnern und Touristen eingeleitet worden war. Eine Überprüfung der Gegend brachte angeblich zum Vorschein, dass einige Personen ein Ärgernis für die anständigen Bürger und sogar eine Gefahr für die Beach Road darstellten. Er erläuterte, dass dieses Problem schon seit längerer Zeit bestehe. Ein derartiges Verhalten in der Öffentlichkeit trüge erheblich zu Pattayas Ruf als Stadt der Sünde bei und die Beamten haben den Eindruck, sie müssten jetzt etwas dagegen tun.

Der Polizeichef fügte hinzu, dass dieses strenge Vorgehen gegen herumsitzende Verdächtige bis zum Abschluss des Weltpfadfindertreffens fortgeführt wird. Die Polizeibeamten werden weiterhin Patrouillen durch die Stadt durchführen und jedes verdächtige Verhalten genauestens unter die Lupe nehmen. Außerdem sollen an Kreuzungen Kontrollpunkte errichtet werden, um Motorradfahrer und Autos aufzuspüren, die durch fehlende Nummernschilder oder illegale Modifizierungen ihrer Fahrzeuge die Straßenverkehrsvorschriften verletzen. Dort sollen auch Leibesvisitationen durchgeführt werden, um Waffen und Drogen zu finden.


Einstürzende Mauer tötet Arbeiter in Wohnanlage in Jomtien

In der vergangenen Woche stürzte im Thai Bali Housing Project in Jomtien eine 5 Meter hohe Mauer ein. Dabei wurde ein Arbeiter getötet und zwei weitere schwer verletzt.

Als die Polizei und Rettungspersonal am Unfallort eintrafen, lagen Vichit Yimpan, 17, und Somkid Phanlue, 30, neben dem Trümmerhaufen auf dem Erdboden. Beide hatten schwere Bauchverletzungen und Knochenbrüche erlitten. Sie wurden zur Behandlung ins Pattaya Memorial Hospital gebracht.

Die Beamten untersuchten die Unglücksstelle und fanden unter den Trümmern die Leiche eines Mannes, der später nur als Mian identifiziert werden konnte. Mian war von der einstürzenden Mauer zerquetscht worden.

Das Bauunternehmen BVT Co. Ltd., hatte die Aufgabe, unterirdische elektrische Kabel zu verlegen und arbeitete seit mehreren Wochen auf der Baustelle. Zu seinen Aufgaben gehörte es, neben der Mauer einen ein Meter tiefen Graben auszuheben, in dem die Kabel verlegt werden sollten. Die Beamten befragten den Eigentümer des Bauunternehmens Witwas Toncharoen, welcher aussagte, dass er seine Männer am Morgen vor Ort gebracht hatte, damit sie ihre Arbeit fortsetzten.

Die Ermittler der Unfallursache erklärten, dass der Einsturz offensichtlich durch die Schuld der Arbeiter verursacht wurde und hätte verhindert werden können, wenn der Graben nicht so dicht an der Mauer gelegt worden wäre.

Der Tote wurde ins Leichenschauhaus gebracht, damit die Verwandten die notwendigen religiösen Riten durchführen können. Die verletzten Arbeiter befinden sich noch immer in kritischem, aber stabilem Zustand.


Kokainschmuggler aus Afrika festgenommen

Thailänderin angeblich als Transporteurin benutzt

Boonlua Chatree

Die Polizei hatte einen Hinweis über einen ausstehenden Drogenhandel in einem Hotelzimmer auf der Central Pattaya Road erhalten und konnte dort drei Afrikaner und eine Thailänderin mit einem Kilogramm Kokain überraschen.

Malake Lisia Jod aus Lesotho, Sibo Niso aus Simbabwe und Richard Hidu aus Nigeria wurden gemeinsam mit der Thailänderin Siripan Imkamol wegen Besitzes eines Kilos Kokain festgenommen.

Malake Lisia Jod aus Lesotho, Sibo Niso, 32, aus Simbabwe und Richard Hidu, 26, aus Nigeria wurden gemeinsam mit der Thailänderin Siripan Imkamol festgenommen. Die Polizisten beschlagnahmten ihre Pässe und Flugtickets sowie ihr Bargeld.

Beim Verhör auf dem Polizeirevier kam zum Vorschein, dass Siripan für 3.000 US$ von den drei Männern beauftragt worden war, in Quanjau in China einen gewissen Mr. Brown zu treffen. Von diesem erhielt sie ein Flugticket nach Brasilien, wo sie einen weiteren Mann treffen sollte, welcher ihr ein Paket Kokain überreichte, das sie nach Thailand bringen sollte. Das Kokain sollte eigentlich in den Vereinigten Staaten verkauft werden, wo die Männer dafür etwa 50 Millionen Baht erhalten könnten.

Als Siripan allerdings für ihre Dienstleistungen in Brasilien nicht bezahlt wurde, beschloss sie, in Hong Kong auszusteigen und fuhr über Penang nach Bangkok, wo sie bei einer Freundin übernachtete. Sie steckte das Paket in eine andere Tasche und warf die ursprüngliche Tasche weg. Einige Tage danach kam sie nach Pattaya, um sich mit ihrem Bruder zu treffen.

In der Zwischenzeit suchten die Afrikaner schon nach ihr. Als sie dies erfuhr hatte sie Angst, sie könnten sie in Pattaya aufspüren. Deshalb rief sie die Polizei an.

Die Beamten entwickelten einen Plan und sagten ihr, sie solle die Afrikaner in ihrem Hotel aufsuchen. Und dort wurden sie dann festgenommen.

Der Polizeibeamte Saneh Khamthiang erklärte, dass zur Zeit nach Brown gefahndet wird, der sich angeblich in einem Hotel in Bangkok aufhält. Die Polizei geht davon aus, dass es nicht lange dauern wird, ihn aufzuspüren.

Die Verdächtigen befinden sich jetzt wegen Besitzes einer illegalen Substanz der Klasse Zwei in Haft.


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