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APEC will Abschaffung von Subventionen und Exportbeschränkungen
Die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Asia-Pacific
Economic Cooperation (APEC) haben sich für Verhandlungen für die
Abschaffung aller Arten landwirtschaftlicher Exportsubventionen und
ungerechtfertigter Exportverbote und Beschränkungen ausgesprochen. Diese
politischen Maßnahmen wurden als Haupthinderungsgründe für die weitere
Entwicklung und das Wachstum von Entwicklungsländern bezeichnet.
Die führenden Politiker der Asien-Pazifik-Region
stimmten auf dem APEC-Treffen überein, die Vision eines freien und offenen
Handels und freier Investitionen weiter zu verfolgen. Sie versprachen
deshalb, ihre zuständigen Minister anzuhalten, die Verhandlungen
fortzusetzen, die schließlich zu offenen Märkten und zur Verbesserung der
Handelssysteme, zum wirtschaftlichen Wachstum und zur Reduzierung der Armut
vor allem in der 3. Welt führen und damit zu vermehrten Möglichkeiten für
alle Menschen beitragen werden.
Die Regierungschefs begrüßten gleichzeitig den Beginn
neuer multilateraler Verhandlungen in Doha und forderten alle Staaten auf,
sich bis zum vereinbarten Abschlusstermin am 1. Januar 2005 um substantielle
Fortschritte bei den Verhandlungen in allen Bereichen der Entwicklungsagenda
von Doha zu bemühen.
Auf dem APEC-Gipfel bestand Übereinstimmung, dass die
Doha Verhandlungen auf den Gebieten der Agrarreform, dem verbesserten
Marktzugang für Güter und Dienstleistungen, und die Vereinheitlichung und
Verbesserung der Handelsdisziplin zu echten Gewinnen für alle beteiligten
Volkswirtschaften führen können, insbesondere für Entwicklungsländer.
Der Aktionsplan der APEC zur Vereinfachung des Handels
soll bis zum Jahre 2006 die Transaktionskosten in der APEC-Region um fünf
Prozent senken. In einer gemeinsamen Erklärung anerkannten die
Regierungschefs die erheblichen wirtschaftlichen Vorteile einer
Vereinfachung im Handel und betonten insbesondere die Notwendigkeit einer
angemessenen Unterstützung der Entwicklungsländer beim Aufbau der
Handelskapazitäten. (TNA)
Eröffnungsveranstaltung von Tyrolit Thai Diamond in Hemaraj
Das österreichische Unternehmen Tyrolit
Schleifmittelwerke eröffnete vor kurzem im Eastern Seaboard Industrial
Estate (Rayong) von Hemaraj das Tochterunternehmen Tyrolit Thai Diamond. Im
Werk werden derzeit 35 Mitarbeiter und ab 2003 mehr als 70 Mitarbeiter
beschäftigt.

Franz
Richter, der geschäftsführende Direktor von Tyrolit Thai Diamond Co., Ltd.
(2. von rechts,) leitete kürzlich die Eröffnungszeremonie für das neue
Werk des Unternehmens im Eastern Seaboard Industrial Estate (Rayong) von
Hemaraj. Ebenfalls im Bild: Jakob A. Mosser (4. von links), der
Vorstandsvorsitzende der Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG, und David
Nardone (2. von links), Präsident und CEO von Hemaraj.
Gemäß der thailändischen Tradition wurde das Werk in
den frühen Morgenstunden von neun Buddhistischen Mönchen eingeweiht. Alle
Mitarbeiter von Tyrolit Thai Diamond brachten beim Haustempel ihre guten
Wünsche und Spenden ein.
Um 10.30 Uhr eröffnete die Werksleitung den offiziellen
Teil und konnte den Österreichischen Botschafter Dr. Georg Zidnaric, den
stellvertretenden Gouverneur der Provinz Rayong, Herrn Pracha Teerat sowie
die Direktorin von BOI-Laem Chabang (Investitionsbehörde), Frau Waraporn
Choersa-ahd begrüßen.
Waraporn Choersa-ahd freute sich über die Investitionen
und 35 neuen Arbeitsplätze durch Tyrolit in Thailand. Die
Investitionsbehörde, eine Organisation der Thailändischen Regierung, ist
Schnittstelle für die Wirtschaftsstandortpolitik zwischen Regierung und
ausländischen Investoren. Durch spezielle Investitionsanreize sowie
Steuererleichterungen werden neue Betriebsansiedelungen gefördert.
Tyrolit-CEO Jakob Mosser bedankte sich bei den
Mitgliedern des Planungs- und Leitungsteams für den schnellen Bau des
Werkes in Thailand. Die Produktionsanlage wurde in der Rekordzeit von nur
fünf Monaten errichtet. Bereits am 22. Juli 2002 erfolgte eine erste
erfolgreiche Probeproduktion von Diamantkreissägen.
Um exakt 11.09 Uhr eröffneten Pracha Teerat, Waraporn
Choersa-ahd und Jakob Mosser Tyrolit Thai Diamond offiziell. Dieser
Zeitpunkt sichert laut Buddhistischer Tradition dem Unternehmen einen guten
Start in eine erfolgreiche Zukunft.
Werksleiter Markus Bosin und Produktionsleiter Vorakun
Punthee führten die Gäste durch die Produktionsanlage und präsentierten
den Gästen jeden Arbeitsvorgang im Werk.
Die Hauptmärkte von Tyrolit Thai Diamond sind Europa und
USA. Mittelfristig will man einen entsprechenden Marktanteil in Thailand
erreichen.
Zinsen werden wahrscheinlich noch weiter gesenkt
Aufgrund der weiterhin hohen überschüssigen Liquidität
im Bankensystem werden die Zinsen wahrscheinlich noch weiter gesenkt werden.
Chatri Sophonpanich, der Vorstandsvorsitzende der Bangkok
Bank (BBL), der größten Bank des Landes, sagte, dass die kürzlich
durchgeführten Zinssenkungen der Geschäftsbanken sicher nicht die letzten
dieses Jahres gewesen sind. Die Banken werden wahrscheinlich ihre Zinssätze
weiter verringern, es sei jedoch abzuwarten, ob die Senkung 0,25% oder 0,5%
beträgt.
Zur Verminderung der Kreditzinsen der staatlichen Krung
Thai Bank auf einen neuen Tiefststand erklärte er, dass sich die BBL
darüber keine Sorgen mache, da der Marktanteil der Bank im Kreditgeschäft
davon nicht berührt werde. Seine Bank sei wie die anderen Kreditinstitute
in der Lage, die Zinsen weiter zu senken. Dieser Schritt könnte jedoch im
Bereich der Kreditzinsen zu einem verschärften Wettbewerb führen. Chatri
sagte, der Plan der Krung Thai Bank, auch Kredite an Kunden zu vergeben, die
noch ausstehende Verbindlichkeiten aufweisen, könnten die wirtschaftliche
Situation des Landes verbessern wenn dadurch die Kapitalbasis gestärkt
werden kann. Die Bank müsse jedoch auch sehr sorgfältig die Risikofaktoren
analysieren, die dabei wirksam werden könnten.
Der Chef der BBL äußerte sich außerdem optimistisch
über die Wirtschaftslage des Landes und erklärte, dass sich die Situation
schrittweise verbessert. Zu den Sorgen über eine mögliche Deflation sagte
er, die Regierung habe schon die erforderlichen Maßnahmen ergriffen und sei
in der richtigen Richtung tätig.
Jada Wattanasiritham, die Präsidentin der Siam
Commercial Bank, äußerte dagegen ihre Auffassung, dass die Zinssenkungen
nicht weiter fortgeführt werden. Die Entwicklung hänge allerdings davon ab,
ob die überschüssige Liquidität zurückgeht oder nicht. (TNA)
Maniokexporte nach China vielversprechend
Die thailändischen Exporte von Maniok sind volumen- und
wertmäßig im Steigen begriffen, seitdem China als wesentlicher Käufer des
Produktes als Grundlage für die Papierindustrie wirksam ist.
Tosapol Tantiwong, der Vorstandsvorsitzende von Sa-nguanwong
Industry Co, dem größten Maniokexporteur Thailands, erklärte, die Exporte
hätten so deutlich zugenommen, dass das Maniokangebot der Nachfrage nicht
mehr gerecht wird.
China hat die Europäische Union und Japan als
Hauptimporteur für thailändische Maniokpflanzen abgelöst.
Das Produkt wird als Rohmaterial für die Papierindustrie
verwendet, welche sich in Übereinstimmung mit dem allgemeinen
Wirtschaftswachstum Chinas entwickelt hat. Teilweise wird Maniok auch in der
Spirituosenindustrie eingesetzt.
„Angesichts dieser Entwicklung gehen wir davon aus,
dass sich die Maniokexporte gegenüber dem Vorjahr um 10% erhöhen werden.
Und was noch wichtiger ist, die einheimischen Bauern werden höhere Preise
für ihre Produkte verlangen können", sagte Tosapol. Die Exporte von
Maniokpflanzen als Grundmaterial für Tierfutter in die Europäische Union
sind dagegen zurückgegangen, weil die Exporte aufgrund der höheren Preise
nach China umgeleitet worden sind. (TNA)
Gastarbeitervertrag zwischen Thailand und Taiwan
Die Regierungen von Thailand und Taiwan werden bis zum
Ende dieses Jahres eine neue Absichtserklärung über die Entsendung von
Gastarbeitern unterzeichnen.
Apai Chandanachulaka, Staatssekretär im Ministerium für
Arbeit und Soziales, erklärte, dass eine thailändische Delegation des
Ministeriums unter Leitung des Arbeits- und Sozialministers Suwat
Liptapallop das Büro der Arbeitskomission von Taiwan besucht hatte und dort
in ihren Verhandlungen ein positives Resultat erzielen konnte.
„Die Arbeitsbehörde von Taiwan hat bestätigt, dass es
auf der Insel eine weiterhin hohe Nachfrage nach thailändischen
Arbeitskräften gibt, und sie hat versprochen, sich weiterhin um die
thailändischen Arbeiter zu kümmern. Die thailändischen Beschäftigten
genießen bei den taiwanesischen Firmen wegen ihrer guten Fertigkeiten einen
ausgezeichneten Ruf", sagte Apai. (TNA)
Wirtschaftswachstum voraussichtlich bei 4 - 5%
Die thailändische Wirtschaft wird im kommenden Jahr
voraussichtlich um 4-5% wachsen. Sollte es jedoch zu einem längeren Krieg
zwischen den USA und dem Irak kommen, könnte das Wachstum auf 1,5-2,3%
abflachen.
Somchai Jitsuthon, ein Wissenschaftler am Thailändischen
Institut für Entwicklungsforschung (TDRI), erklärte auf einem
Wirtschaftsforum zum Thema „Wirtschaftliche Wende", dass im letzten
Quartal dieses und im ersten Vierteljahr des kommenden Jahres ähnliche
Wachstumsraten zu verzeichnen sein werden, wie im dritten Quartal. Dadurch
könnte im kommenden Jahr ein Gesamtwachstum des Bruttoinlandsproduktes um
4-5% erzielt werden. Er warnte jedoch vor den Auswirkungen einer möglichen
Deflation und eines möglichen Krieges.
Viele Indikatoren zeigten, dass sich die Wirtschaft in
diesem Jahr schrittweise erholt hat. Allerdings seien die Aussichten noch
immer nicht allzu vielversprechend, weil es noch immer erhebliche Probleme
in der Struktur der Wirtschaft gibt. Aufgrund zahlreicher Risikofaktoren wie
der Liquiditätsfalle und des erheblichen Schuldenberges erwartet Somchai,
dass das Land in der Zukunft einer Deflation gegenübersteht.
Thanawat Polvichai, der Direktor des
Wirtschaftsforschungsinstituts der thailändischen Handelskammer, erklärte,
die Wirtschaft habe sich bereits erholt, doch bleibe das Wachstum weiter
schwach, weil der Finanzsektor noch immer nicht zum normalen Geschäft
zurückgekehrt ist. Wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten
und des Krieges werde die Gesamtwirtschaft im kommenden Jahr erhebliche
Schwankungen aufweisen, sagte er auf dem Forum. (TNA)
Mehr 250.000 Tonnen Gummi nach China
Ein chinesisches Unternehmen hat mit der thailändischen
Regierung vereinbart, in diesem Jahr 58.000 Tonnen Gummi aus Thailand zu
importieren. Im kommenden Jahr soll ein weiterer Vertrag über den Kauf
zusätzlicher 150.000 bis 200.000 Tonnen des Produktes unterzeichnet werden.
Premierminister Thaksin Shinawatra hatte sich kürzlich
mit einer chinesischen Delegation getroffen, an der auch ein
Vorstandsmitglied eines großen chinesischen Gummiimporteurs beteiligt war,
welches jährlich etwa 70.000 Tonnen Gummi aus Thailand bezieht.
„Der hochrangige Vertreter des großen chinesischen
Importunternehmens, berichtete Premier Thaksin, dass die Firma im kommenden
Jahr ihr Geschäftsvolumen um 45% erweitern und dazu mehr Gummi aus Thailand
importieren möchte", erklärte Regierungssprecher Sitha Thivaree.
Durch diese erhöhte Nachfrage will das Unternehmen die
gesamten 58.000 Tonnen Gummi aus den thailändischen Regierungsbeständen in
diesem Jahr kaufen und einen Vertrag mit Thailand zum Kauf weiterer
150.000-200.000 Tonnen unterzeichnen.
Der stellvertretende Minister für Landwirtschaft und
Kooperativen erklärte, dass der Verkaufspreis von Gummi bei etwa 825 US$
pro Tonne liegt und die Lieferung der ersten 58.000 Tonnen für Januar 2003
erwartet wird. (TNA)
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