2. Jahrgang
Ausgabe Nr. 9

2 März - 8 März 2003
Zum Anfang
Nachrichten
Wirtschaft
Aus ganz Thailand
Reisen
Der Briefkasten
Sport
Feuilleton
Aus unserer Gesellschaft
Gestatten, mein Name ist
Frauensache
Sanfte Heilung aus der Natur
Tischlein deck dich...
Was gibts Neues?
E-mail aus München
Rechtspraxis
Fragen Sie Tante Frieda
Spass
Kinderecke
Gedanken zur Woche
Kleinanzeigen
Abo
Wir über uns
Anzeigenpreise

Liebe Tante Frieda,

ich würde mich freuen, wenn du mir weiterhelfen könntest. Mein Freund und ich kommen aus dem Gastgewerbe und wir waren schon drei Mal in Pattaya. Es ist einfach Spitze! Unser Traum wäre es, ein kleines Restaurant mit Bar zu eröffnen. Auf was muss man dabei achten? Hat man noch Chancen, was aufzubauen in Pattaya? Wie verhält man sich überhaupt als auswärtiger Geschäftsmann in Thailand?

Kleininvestor

Lieber Kleininvestor,

das ist alles kein Problem, denn um hier ein Restaurant aufzumachen braucht man nur eins: viel Geld. Wenn du genügend davon mitbringst, kannst du ziemlich sicher sein, dass am Ende des ersten Jahres auch noch etwas davon übrig ist. Viele haben schon gezeigt, dass das geht und sind dann im zweiten Jahr wieder nach Europa zurückgefahren. Natürlich kannst du auch eine super tolle Geschäftsidee mitbringen, aber was in der Schweiz super toll ist, ist es hier noch lange nicht. Willst du einen guten Rat? Den hörte ich einmal von einem Bekannten: Wer im Ausland investieren will, sollte dort erst einmal zwei Jahre lang ganz in Ruhe leben und sich alles genau anschauen. Dann erst kennt er sich genug aus, um unternehmerische Risiken einzugehen. Denk mal darüber nach. Von deinen Spitze-Urlauben solltest du nicht auf ein Spitzen-Leben schließen und dich nicht von den ersten Eindrücken verführen lassen. Immerhin das solltest du ja in deinem ersten Urlaub gelernt haben.

Liebe Tante Frieda,

ich habe vor einiger Zeit eine sehr liebe Thailänderin kennen gelernt und wir wohnen jetzt zusammen. Sie ist kein Barmädchen, sondern arbeitet in einem Reisebüro und doch wird sie behandelt, als wäre sie eine Schlampe. Ich muss gestehen, ich traue mich nicht, mit ihr weg zu gehen, denn meine (ausländischen) Freunde schauen sie dann immer voller Verachtung an. Sie ist natürlich traurig und eifersüchtig, wenn ich allein zu Veranstaltungen gehe, aber was soll ich machen. Ihr – und mir – schlägt so ein Misstrauen entgegen und meine Freunde schauen mich immer an als wollten sie sagen ‚dieser schreckliche Sextourist’. Dabei gibt es mehrere, die eine thailändische Frau haben, doch daran haben sich alle offensichtlich gewöhnt. Hast du einen Rat, was ich machen kann?

Frisch Verliebter

Lieber Frisch Verliebter,

hast du etwa ein schlechtes Gewissen, dass du eine thailändische Frau hast? Das sieht mir doch ganz danach aus. Vielleicht schauen deine Freunde gar nicht so misstrauisch und du deutest ihr Verhalten nur so? Es sollte doch in Pattaya wirklich nichts besonderes sein, mit einer Thailänderin auszugehen, selbst wenn man nicht verheiratet ist. Oder in welchen Kreisen verkehrst du? Es gibt immer wieder Personen, die glauben, sie sind etwas besseres als andere und können sich hochnäsig über ihre Bekannten oder auch Unbekannten äußern. Sprich die betreffende Person doch beim nächsten Vorfall direkt darauf an und du wirst sehen, wie sie sich in Ausreden windet. Sie vertritt nämlich keinerlei feste Prinzipien, sondern nur ihre eigene Minderwertigkeit. Nimm deine Freundin ruhig überall hin mit, auf „Freunde", die dich deshalb nicht mögen, kannst du gut verzichten.


E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd. 
370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20260, Thailand 
Tel.66-38 411 240-1, 413 240-1, Fax:66-38 427 596

Copyright © 2002 Pattaya Mail. Alle Rechte vorbehalten
Alle Inhalte dienen der persönlichen Information. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.