2. Jahrgang
Ausgabe Nr. 22

1. Juni - 7. Juni 2003
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Studenten jagen im Sand nach dem Ball

Das ist der Schlager des Jahres!

Chelsea jubelt über dem von Rapid verschmähten Torhüter Jürgen Macho

Winchester gewinnt schon wieder vier Punkte

Profi-Fußballer von Nongprue nehmen am Turnier 2003 teil

Bundesliga Österreich: vorletzte Runde

Die Profis verabschieden sich in die Sommerpause

Studenten jagen im Sand nach dem Ball

„Beach Soccer University Cup 2003“ am Strand von Jomtien

Songklod Kaewvisit

Die Mannschaften von 12 Universitäten trafen sich am vergangenen Wochenende am Strand von Jomtien in der Nähe des Sigma Resort Hotels zum Beach Soccer University Cup 2003. Das Turnier begann am 23. Mai und wurde vom nationalen Fernsehkanal ITV landesweit übertragen. Am 25. Mai fand schließlich das hart umkämpfe Finale um den Siegerpreis von 100.000 Baht statt. Das Ratchapat Suandusit Institut trat gegen die Ramkhamhaeng Universität an und siegte knapp mit 4 zu 3. Neben dem vielen Geld hatten die stolzen Sieger auf dem Heimweg auch noch eine riesige Trophäe zu tragen. Auf den dritten Platz spielte sich die Bangkok Universität. Doch gab es bei diesem Turnier nicht nur Fußball. Während der Halbzeitpause des Endspiels traten Tui-Theerapat und Silly-Fool eine berühmte thailändische Alternativ-Band auf und begeisterte die Zuschauer genauso wie die tollen Sportler auf dem Rasen.

Die stolzen Sieger vom Ratchapat Suandusit Institut.

Hier wird erst die Strategie des Spieles festgelegt.

Balltraining vor dem Spiel.

Und hier ist man bereits in voller Aktion.

Ein toller Rückzieher.

Vor lauter Eifer gehen sie sogar in die Grätsche.


Das ist der Schlager des Jahres!

Der Österreicher Schlager holt sich überraschend Gold im Tischtennis

Nachdem bei der diesjährigen Tischtennis-Weltmeisterschaft wieder einmal Chinesen & Co ganz groß herauskamen, gelang es nur einem einzigen Europäer, dem Österreicher Werner Schlager, die Phalanx der Stars aus den Ländern der aufgehenden Sonne zu durchbrechen. Der 30-jährige Niederösterreicher und Österreichs Nummer 1, triumphierte am Sonntagnachmittag im Endspiel der 47. WM vor mehr als 13.000 Zuschauern im total ausverkauften Palais Omnisport in Paris gegen den Newcomer Joo Se Hyuk aus Südkorea nach knapp 57 Minuten Spielzeit 4:2 (11:9, 11:6, 6:11, 12:10, 8:11, 12:10) und holte sich Gold im Herren Einzelbewerb. Damit sorgte er für die Sensation dieser Weltmeisterschaften.

In den Spielen zuvor hatte sich Schlager bereits im Halbfinale gegen den Olympiasieger von Sydney 2000, Kong Linghui, durchgesetzt. Er bezwang den Chinesen mit 4:3-Sätzen (11:9 7:11 12:10 11:8 8:11 7:11 14:12). Schlager wehrte im Entscheidungssatz einen Matchball (11:12) ab und verwertete seinen dritten zum 14:12.


Chelsea jubelt über dem von Rapid verschmähten Torhüter Jürgen Macho

Bei dieser Turbospeed Karriere würde wahrscheinlich sogar Aschenbrödel vor Neid erblassen. Der 25-jährige österreichische Goalkeeper Jürgen Macho, zuletzt bei Wiener Sportclub, Vienna und am Schluss bei Sunderland in der englischen Premier League, schaffte es über diese Umwege den Riesensprung zu einer von London’s Topadressen im Fußball, nach Chelsea zu machen. Er unterzeichnete bereits einen Vertrag mit dem Chelsea-Sportdirektor Trevor Birch einen Zweijahres-Vertrag, der am 2. Juli 2003 in Kraft tritt.

Nachdem Macho im Herbst gegen Norwegen sein Debüt im ÖFB-Team gab, begannen einige namhafte Klubs sich für den Torhüter zu interessieren, unter anderem Fenerbahce, Hibernian Edinburgh und Chelsea.


Winchester gewinnt schon wieder vier Punkte

Freitagsbowling des Pattaya Sports Club

Der Winchester Club konnte sich durch den dritten 4:0-Sieg in Folge endlich von seinem letzten Platz nach oben bewegen und verwies das unterlegene Café Kronborg an seine Stelle. Gert zeigte die beste Leistung für das Café Kronborg mit einer Serie von 512, doch ohne Kapitän Kran hatten sie keine Chance, auch nur einen Punkt zu erzielen.

Die 200er Bowler (von links): Jeed, Otto und Mai.

Nice & Sleazy klettert weiter nach oben und ist nach einem 3:1-Sieg über das führende House of the Golden Coin jetzt vierter. Jeed von Nice & Sleazy rollte ein 204er Spiel und eine 556er Serie. Das House of the Golden Coin musste auf ihre Kapitänin Mio verzichten, die krank zuhause im Bett lag.

Suphan warf 541 Kegel um und führte Domicil zu einem 3:1-Sieg über VFW Post 9876. Bei den Kriegsveteranen erzielte Tukata mit einer Serie von 534 die beste Leistung. Café Ole bleibt mit einem 3:1-Sieg über Shakey Pete’s auf dem zweiten Platz. Otto vollbrachte ein Spiel von 203 und eine 513er Serie für das Café Ole und Mai rollte ein 203er Spiel und eine 526er Serie für Shakey Pete’s.


Profi-Fußballer von Nongprue nehmen am Turnier 2003 teil

Songklod Kaewvisit

Wittaya Khunpluem, der Sekretär im Ministerium für Soziale Entwicklung und Präsident des Sportverbandes von Chonburi, leitete am 10. Mai die Eröffnung des Fußballturniers 2003 von Nongprue auf dem Zentralsportplatz des Bezirks. Die Spiele finden seither an jedem Wochenende statt und das Endspiel wird am 7. Juni ausgetragen.

Als es dunkler und kühler wurde, begann die heiße Aktion auf dem Feld.

VIPs und Jam Jam United.

In diesem Jahr nehmen 8 professionelle Teams an dem Turnier teil. Die Sieger erhalten eine Trophäe und einen Geldpreis von der Chart Thai Partei im Wert von 50.000 Baht.

Das Nongprue-Fußballturnier 2003 entstand in Zusammenarbeit des Sportklubs von Nongprue und der Bezirksverwaltung und soll den Sportlern die Gelegenheit geben, ihre sportlichen Leistungen zu zeigen und zu verbessern. Gleichzeitig sollen damit Sporteinrichtungen für Schulen in der Region finanziert werden.

Im Eröffnungsspiel spielte ein VIP-Team unter Leitung des Parlamentsabgeordneten von Chonburi Chansak Chavalit-Nititham und Bürgermeister Mayor Pairat Suttithamrongsawat gegen das Jam Jam United Team unter Führung der beliebten Sänder Peter Corp Dyrendal und Um Amarin.


Bundesliga Österreich: vorletzte Runde

Admira –
Sturm Graz 2:1

Admira schafft den Klassenerhalt durch einen 2:1-Erfolg gegen Sturm Graz. Damit hat sich der Kreis der Abstiegskandidaten in der vorletzten Runde der Fußball-Bundesliga auf zwei reduziert. Admira Wacker Mödling hat sich selbst aus dem Abstiegsstrudel im wahrsten Sinn des Wortes an den eigenen Haaren herausgezogen. Sturm ist durch die Niederlage endgültig aus dem Rennen um einen UEFA-Cup-Platz. Admira hatte von Anfang an das Sagen und kam bereits in der ersten Hälfte zum 1:0. Das 2:0 fiel in der zweiten Halbzeit und für die Steirer reichte es nur noch zum Anschlusstreffer in der 87. Minute.

GAK -
SV Salzburg 3:3

Das Finale um den zweiten österreichischen Vertreter in der Qualifikation für die Champions League neben Meister Austria wurde wieder auf die letzte Spielrunde vertagt. GAK hat aber mit einem Punkt Vorsprung auf Salzburg die besseren Karten.

Der GAK bis zur 74. Minute wie der sichere Vizemeister aus, dann jedoch sorgten die Salzburger für das Unentschieden. Die beiden Champions-League-Anwärter, die vor einem halben Jahr noch am Tabellen-Ende standen, lieferten den Zuschauern ein mitreißendes und hochklassiges Spiel. In der Schlussphase schenkten sich die Mannschaften nichts und auf beiden Seiten gab es Chancen auf den Siegestreffer.

SW Bregenz -
SV Ried 2:0

Trotz Sieg gegen Ried schaut es nicht gut aus auf den Klassenerhalt für Bregenz, denn die Vorarlberger haben noch zwei Punkte Rückstand auf die Innviertler. Doch wenigstens dürfen sie sich noch bis Donnerstag Hoffnungen machen.

SV Pasching -
Austria Wien 0:0

Meister Austria Wien spielte wieder nur ein Unentschieden gegen SV Pasching heraus. Seit die Austria den Titel sicher hat, reichte es nur mehr für zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Aber auch der SV Pasching vergab damit endgültig seine Chance auf einen UEFA-Cup-Platz.

Rapid -
FC Kärnten 2:1

Die Entscheidung für Rapid fiel in der 86. Minute. Goriupp attackierte Sobotzik im Strafraum und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den der Gefoulte sicher verwandelte. Der Rekordmeister von Österreich, Rapid besiegte seinen Tabellennachbarn FC Kärnten aufgrund einer hervorragenden Steigerung in der zweiten Halbzeit und die Rapid Fans jubelten wieder einmal.


Die Profis verabschieden sich in die Sommerpause

Hallo Fans,

Jetzt ist die letzte Entscheidung gefallen, die letzten Fragen zur nun abgelaufenen Saison sind allerdings noch lange nicht beantwortet oder werden nie beantwortet werden.

In der letzten Ausgabe hatte ich mir einen spannenden und fairen letzten Spieltag gewünscht, dem wurde Folge geleistet. Nürnberg bemühte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gegen Leverkusen, die 0:1-Niederlage konnte aber nicht verhindert werden. Bielefeld hat seinen eigenen Auftrag gegen Hannover 96 nicht erfüllt, verlor ebenfalls mit 0:1 und kann jetzt über den sechsten Abstieg nicht Klage führen. Man sieht, Stainjer stolpert unter der Woche angetrunken über den Trainingsplatz, gibt aber die entscheidende Vorlage zum Siegtor, Alkohol kann so schädlich also nicht sein, das beruhigt mich.

Sehr erfreulich auch, wie Cottbus sich aus der Bundesliga verabschiedet, Einsatz bis zur letzten Minute, eigentlich traurig, dass man etwas, was selbstverständlich erscheint, so heraus heben muss. Mit dem 1:1 in Dortmund eröffneten sie den Stuttgartern die Chance auf die direkte Teilnahme in der Champions League und diese nutzten sie mit einem 2:0 gegen Wolfsburg. In den deutschen Medien können sie nun wählen, wen sie wollen, für mich ist Trainer Felix Magath der Trainer der Saison, er hat es mit überwiegend jungen Talenten allen gezeigt und nicht Stefan Effenberg mit seinen Schmierereien.

Gladbach entledigte sich aller Sorgen mit einem 4:1 gegen Bremen und kegelte diese damit aus den Uefa-Cup-Rängen. Hamburg und Berlin, jeweils durch 2:0-Heimsiege gegen Rostock bzw. Lautern sind vorerst unsere Vertreter im Uefa-Cup. Ebenfalls dabei Lautern selbst bei einer Niederlage im Pokalendspiel gegen die Bayern.

Da sind wir beim Wermutstropfen der Saison, Lautern hat gegen ziemlich alle Auflagen verstoßen und wird mit Abzug von 3 Punkten in der kommenden Saison bestraft. Bielefeld, Nürnberg und vor allem Cottbus haben sich an die Regeln gehalten und dürfen dafür absteigen, ob DFL oder DFB, da sind nur Stümper am Werk, welche vollkommen realitätsfremd irgendwelche fragwürdigen, willkürlichen Entscheidungen treffen. Selbst jeder Uli-Hoeness-Gegner muss doch einsehen, dass gerade der DFL überflüssig ist wie ein Kropf. Marketing ist doch für die Herren ein Fremdwort, sonst hätte das Produkt Bundesliga ein ganz anderes Erscheinungsbild. Man kann sich ja mal etwas an der englischen Premiere League orientieren, dann wüsste man, was Vermarktung bedeutet.

Die 3 Aufsteiger in das Oberhaus des deutschen Fußballs stehen seit Sonntag auch fest, Köln, Freiburg und zu meinem persönlichen Leidwesen die mit den rot-schwarzen Trikots, dem hässlichen Adler auf der Brust, deren Namen ich nicht aussprechen kann.

Den letzten Spieltag feierten dann Pattaya Blatt und seine Leser im Lemon Pub mit einem kostenlosen Büfett gesponsert von Peter Malhotra, dem Herausgeber. Fans verschiedener rivalisierender Klubs waren anwesend, aber in Thailand läuft so etwas total friedlich ab, da trinken Dortmunder schon mal ein Bierchen mit einem Schalker, Bielefelder gratulieren den Jungens aus Leverkusen zum Klassenerhalt. Selbst ich werde, wenn auch zähneknirschend, mit den Kumpels von der anderen Mainseite in den nächsten Tagen einen auf den Aufstieg trinken. Was macht man nicht alles im Zeichen der Völkerverständigung. Seltsam allerdings, dass es bis zur 83. Minute 3:3 steht im Waldstadion, dann wäre Mainz aufgestiegen, doch dann gab es noch 3 Tore in 7 Minuten, ich denke, der Schiri hätte im Zweifelsfall nicht nur 3 Minuten nachspielen lassen.

Uwe, der einzige Fan des OFC in Thailand


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