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Ein Boxkampf um wohltätige Spenden
Thaiboxen im Thepprasit-Boxstadion
Songklod Kaewvisit
Am vergangenen Dienstag fand im Thepprasit-Boxstadion ein
hochklassiges Thai-Boxturnier zu wohltätigen Zwecken statt. Die bedeutendste
Auseinandersetzung der insgesamt 11 Wettkämpfe war jene zwischen Khao Wang
Petsuphapan und Kaenthong Chartchatree.

Professor
Yodthong Sriwaralak, Santsak Ngamphiches, Vorsitzender des beratenden
Ausschusses des Ministers für Tourismus und Sport, Chanyuth Hengtrakul, Berater
des Ministers für Tourismus und Sport, Bürgermeister Pairat Suthithamrongsawat,
Manit Boonchim, Regionaldirektor der TAT, und Banlue Kulawanich, Stadtrat von
Pattaya (von links) bei der Eröffnung des Turniers.

Die wahren
Meister boxen ohne Handschuhe.
Organisiert wurde das Turnier unter dem Titel „Suek Pet
Burapha Maha Kusol" vom Unternehmens- und Tourismusverband Pattayas und dem
Regionalbüro der Tourismusbehörde Thailands (TAT), um finanzielle Mittel für
die Schulen der Stadt zu sammeln. Die Einnahmen der Veranstaltung werden zum
Kauf von Sporteinrichtungen und zur Fortführung der Anti-Drogenkampagnen der
Schulen verwendet.
Außerdem sollte die einzigartige thailändische
Kampfsportart, die seit vielen Generationen gepflegt wird und schon in der
ganzen Welt Anhänger gefunden hat, noch besser bekannt gemacht werden.

Noch sieht
es sehr harmlos aus.

Thanet
Supornsahasrungsi, der Präsident des Unternehmens- und Tourismusverbandes von
Pattaya, bei seiner Ansprache.

Nach einem
guten Tritt kann schon mal alles recht verschommen aussehen.
Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat und Manit Boonchim, der
Regionaldirektor der Tourismusbehörde Thailands, schauten gemeinsam mit anderen
Boxfans begeistert den Wettkämpfen zu. Neben den Auszeichnungen für die Sieger
wurde ein Boxer für die attraktivste Darstellung dieser Kunst der
Selbstverteidigung und ein anderer für die beeindruckendste Ausführung des
Kampfes geehrt.
Singha Bier gewinnt auf dem Bira-Ring
Das Rennteam von Singha Bier holte sich am vergangenen
Sonntag auf dem Bira-Ring den Sieg im Treffen der AIM Motor Sports Thailand
Grand Touring Cars. Im Hauptrennen führte der von der Pole-Position
gestartete Sant Bhirombakdi mehr als die Hälfte des Rennens vor seinem
Teamkollegen Piti Bhirombakdi, doch Pitis Leute waren in den Boxen schneller
und so konnte er einen winzigen Vorsprung herausarbeiten und schließlich
0,25 Sekunden vor Sant durchs Ziel brausen.

Ein
heißer Tag auf dem Bira: schnelle Autos und hübsche Sonnenschirme.
Für die Zuschauer war das Rennen der Gruppe N Klasse C
das Interessanteste, da dort fast 30 Honda Civics um den Sieg wetteiferten.
In der ersten Runde gab es einige Unklarheiten, wer nun wo fahren sollte,
und schon saß einer der vorderen Fahrer im Sand. In den restlichen 24
Runden gab es zahlreiche Veränderungen an der Spitze, doch im Ziel hatte
Komkrit einen knappen Vorsprung vor Visalut und Voraset (alle auf, wen
wundert es, Honda Civics).
Im Hauptrennen, Gruppe N Klassen A+B, wollte keiner der
Fahrer auch nur einen Daumenbreit beigeben, so dass anschließend ziemlich
viel verschrottet werden musste. Als Sieger ging schließlich Apatron
(Civic) hervor, der von seinem Teamkollegen Grant Supapongs (Civic)
vorbeigelassen wurde, welcher trotz einiger Achsenprobleme auf den zweiten
Platz kam. Nattavud im Toyota Altis wurde dritter. Nattavuds Teamkollege „Pete"
Pantakarn hatte ein anstrengendes Rennen und kam auf den 7. Platz. Er
beschwerte sich, dass die 120 zusätzlichen Kilogramm, die ein Toyota tragen
muss, das Bremsen nach einem langen Rennen sehr schwierig macht.
Eröffnet wurden die Rennen mit der Sport Challenge für Anfänger und
ungeübte Fahrer. Dabei siegte Narongchai mit fast einer halben Minute
Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten Chaivut.
Radsport: Glomser ist Gesamtsieger
bei der Österreich-Rundfahrt
Der letzte Tagessieger der Wiesbauer-Tour 2003 war nach
20 Ring-Runden der Belgier Tom Steels, der neunfache Etappen-Gewinner der
Tour de France. Jedoch der Salzburger Gerrit Glomser sicherte sich nach zwei
Etappensiegen auch seinen insgesamt zweiten Gesamtsieg bei der Österreich
Rundfahrt 2003.
Nach 1.100 Kilometern auf dem Fahrrad überquerte Gerrit Glomser jubelnd
vor Freude die Ziellinie am Wiener Rathaus. Er hatte mit 42 Sekunden
Vorsprung auf den Slowenen Jure Golcer und 1:08 Minuten auf seinen Landsmann
Hans Peter Obwaller den Sieg in diesem schweren Rennen davongetragen.
Schumi vor Kimi: Michael Schumacher übernimmt WM-Führung in der Formel 1
Michael Schumacher hat den Großen Preis von Kanada
gewonnen und mit einer Schnapszahl, nämlich 999 WM-Punkten insgesamt,
wieder die Führung in der Formel 1 mit seinem sechsten Sieg in Montreal
übernommen. Außerdem war es der zweite Doppelsieg eines Brüderpaares in
der Formel-1-Geschichte, da Schumis Bruder Ralf Zweiter wurde. Vor zwei
Jahren war der Zieleinlauf gerade umgekehrt. Ralfs Williams/BMW-Kollege Juan
Pablo Montoya war nur Dritter im Ziel, nachdem er sich einen Dreher
geleistet hatte.
Kimi Räikkönen kam, nach einem Start aus der Box, nur
als Sechster ins Ziel und musste die WM-Führung abgeben. Anscheinend hatte
sich das McLaren-Team dabei verrechnet, das den MP4/17D randvoll getankt
hatte, um ihn auf einer Einstoppstrategie ins Rennen zu schicken.
David Coulthard im zweiten McLaren/Mercedes schied aus.
Die vier Erstplatzierten verteidigten ihre Positionen vom
Start weg. Rubens Barrichello beschädigte seinen Frontflügel am Renault
von Fernando Alonso und musste seine Box ansteuern. Antonio Pizzonia,
erwischte in der Haarnadel den zweiten Renault von Jarno Trulli. Beide
Fahrer mussten daher ebenfalls ihrer Box den ersten Besuch abzustatten.
Mittlerweile versuchte Ralf Schumacher einen kleinen
Vorsprung herauszufahren, hatte jedoch schnell seinen Bruder Michael am
Heck. Juan Pablo Montoya hatte gleich einen Dreher in der Schikane, der
zustande kam, weil der BMW-Williams Pilot seine Gänge manuell
runterschalten musste. Montoya verlor dabei nicht nur 10 Sekunden Zeit,
sondern fiel auch hinter Fernando Alonso zurück.
Jarno Trulli setzte die Pechsträhne fort, indem er nur
wenige Runden nach seinem ersten Boxenstopp den Mantel eines seiner Reifen
beschädigte und wieder an die Box musste. Als der Italiener wieder im
Rennen war, drehte er sich in der Haarnadel und musste dabei mit ansehen,
wie sein Teamkollege Alonso von Montoya überholt wurde. Der Kolumbianer
setzte die Jagd auf die beiden Schumacher Brüder fort, die sich an der
Spitze des Feldes ein verbissenes Familien-Duell lieferten.
Heinz-Harald Frentzen musste erneut frühzeitig sein
Rennen beenden, und zum wiederholten Male schied auch Lokalmatador Jacques
Villeneuve aus. Der Kanadier hatte auf Platz 9 die Gruppe bestehend aus
Wilson, Heidfeld, Fisichella, Button, Räikkönen und Barrichello angeführt,
musste dann aber verärgert aufgeben.
Nach 20 Runden kam es zum ersten Boxenstopp bei
BMW-Williams und eine Runde später bei Michael Schumacher. Die schnellen
Italiener waren wieder schneller als die Briten und Schumi nahm vor seinem
Bruder wieder das Rennen auf. Fernando Alonso im Renault, der während des
gesamten Rennens eine hervorragende Leistung zeigte, führte da den Kanada
GP an. Nach fünf Runden musste Alonso tanken und fiel auf den vierten Platz
zurück, während sein Teamkollege Jarno Trulli endgültig aufgeben musste.
Kimi Räikkönen, der sich unbemerkt in die vorderen
Ränge gearbeitet hatte, passierte das gleiche Missgeschick wie Trulli. Sein
Michelin-Reifen hatte sich auf der Geraden von der Felge gelöst und der
Finne steuerte seine Box zum ersten und letzten Mal an. Danach verlor Rubens
Barrichello sein linkes Luftleitblech, Montoya seinen rechten Rückspiegel
und Ralf Schumacher seinen linken Rückspiegel. Weshalb die Rückspiegel
abbrachen, ist noch unklar.
In der 47. Runde war Ralf wieder vor seinem Bruder,
musste aber nachtanken und das warf ihn endgültig hinter Michael zurück.
Auch Fernando Alonso, der mittlerweile die Führung übernommen hatte,
musste wieder in die Box.
Das Sauber-Team musste mit dem Ausscheiden von Nick
Heidfeld einen bitteren Doppelausfall hinnehmen. Jenson Button hatte
ebenfalls seinen Rennwagen abgestellt und auch David Coulthard musste seine
Hoffnungen auf wichtige Punkte und möglicherweise den WM-Titel begraben.
Der Schotte schied mit mittlerweile 29 Punkten Rückstand auf WM-Leader
Michael Schumacher aus.
Die Schlussphase brachte nochmals heiße Kämpfe. Michael
Schumacher an der Spitze, dahinter Bruder Ralf und unmittelbar dahinter
Monaco-Gewinner Montoya. Plötzlich fuhr der Spanier Fernando Alonso mit den
weichen Michelin-Reifen nahezu eine Sekunde schneller als die Spitze. 10
Runden vor Schluss waren die ersten Vier nur durch zwei Sekunden getrennt.
Zu einem Überholmanöver kam es trotzdem nicht. Michael Schumacher
gewann nach einer fehlerlosen Vorstellung den Großen Preis von Kanada vor
seinem Bruder Ralf und Juan Pablo Montoya. Der Weltmeister eroberte damit
die Führung in der Weltmeisterschaft und in der Konstrukteurswertung liegt
nun wieder die Scuderia Ferrari vorne. Rubens Barrichello kam als Fünfter
ins Ziel, Kimi Räikkönen musste sich mit Platz 6 begnügen.
Neues aus der Fußballpause
Der VfB Stuttgart, der deutsche Fußball-Vizemeister,
holt sich den 22- jährigen Stürmer und ungarischen Nationalspieler, Imre
Szabics, der zuletzt für Sturm Graz spielte. Dies gab der schwäbische
Bundesligist am Donnerstag bekannt. Szabics, der in drei Länderspielen
fünf Tore erzielte, erhält einen Dreijahresvertrag. Szabics ist nach dem
brasilianischen Sürmer Cacau vom 1. FC Nürnberg, der zweite Neuzugang des
Champion-League- Teilnehmers.
Der GAK sicherte sich ablösefrei die Dienste des
belgischen Stürmers Michael Goossens von Standard Lüttich, der seit langem
ein Wunschspieler von Trainer Walter Schachner war.
Der 25-jährige Mittelfeldspieler Sebastian Martinez
wurde von Rapid verpflichtet. Er hatte vorher beim FC Wörgl (1. Division)
gespielt. Den. Älteren Fußballfans wird sein Name noch etwas sagen - Vater
Alberto war einst gefeierter Star bei der Austria!
Österreich besiegt Weißrussland im
EM-Qualifikationsspiel mit 5:0
Nach der Alptraum 0:1 Niederlage gegen Fußballzwerg
Moldawien war der 5:0 Sieg gegen Weißrussland Balsam für österreichische
Fußballfans. In einem wunderschönen Spiel deklassierte die junge
Krankl-Elf die Weißrussen mit 5:0. Das Debakel gegen Moldawien von letztem
Samstag ist damit gerächt.
Anscheinend können die Österreicher beim Fußball nur
aufspielen, wenn es um nichts geht, denn die Qualifikation war ohnehin
bereits gelaufen. Es ging nur mehr um den dritten Tabellenplatz- hinter den
Tschechen und den Holländern und auch um die Zukunft von Teamchef Krankl,
dessen Stuhl in letzter Zeit arg ins Wackeln geraten war.
Krankl stellte wieder die Elf vom vergangenen Samstagdebakel auf, nur der
gesperrte Schopp wurde durch Cerny ersetzt. In der ersten Hälfte schoss
Aufhauser (32.) Österreich in Führung. Mario Haas (47.) vergrößerte den
Abstand kurz nach der Pause auf 2:0. Kirchler schoss wenig später nach
(53.). Der für Haas frisch ins Spiel gekommene Roman Wallner schoss den
Ball in der 61. Minute zwischen die Latten. Schließlich macht Cerny (69.)
das Match mit einem 5:0 perfekt. Tolles Spiel – aber leider zu spät.
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