2. Jahrgang
Ausgabe Nr. 34

24. August - 30. August 2003
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Österreich - Rundschau

Transitgegner wollen Autobahn sperren

Im Herbst ist es wieder soweit: Österreichs Transitgegner wollen die wichtigsten Autobahnen des Landes blockieren, laut Fritz Gurgiser vom Transitforum Austria. Der hauptsächliche Grund ist die Weigerung der anderen EU-Staaten den Transitvertrag Österreichs zu verlängern, der die Durchfahrten nicht-einheimischer Lastwagen begrenzte. Außerdem befürchten die Umweltschützer eine Erhöhung der Schadstoff- und Lärmbelastung entlang der Transitrouten.

Da der Treibstoff wieder teurer wurde,

wird die Schadstoffbelastung vielleicht doch nicht so hoch. Denn sobald ein Feiertag in Sicht ist, wird erhöht. Bis zu acht Cent, also mehr als 10%, sind die Kraftstoffpreise an einigen Tankstellen über Nacht gestiegen. Die Höchstpreise liegen derzeit bei 0,939 Euro für einen Liter Benzin (95 Oktan) und bei 0,779 Euro für einen Liter Diesel. Da muss einem ja schlecht werden!

Das dachte auch eine deutsche Reisegruppe,

die nach dem Verzehr selbst mitgebrachter Nahrung eine Lebensmittelvergiftung erlitt. 33 Kinder und 2 Betreuer verbrachten die Nacht in einem Ferienheim 10 Kilometer nördlich von Feldkirch sehr unruhig, da sie alle Brechdurchfall bekamen. 4 Kinder mussten gar ins Krankenhaus, die übrigen konnten mit Infusionen wieder hergestellt werden. Die Gruppe hatte die Lebensmittel selbst mitgebracht, die unter der herrschenden Hitze beim Transport verdorben waren. Besser Österreichische Schmankerl essen, das ist nicht gefährlich!

Anscheinend leben alle Deutschen gefährlich

in Österreich. Kinder einer deutschen Familie spielten monatelang mit einem „Traktor-Teil", den sie in einem Bachbett gefunden und mit nachhause genommen hatten. Sie hatten mehr Glück als Verstand, denn das kegelförmige Spielzeug war eine tödliche Granate aus dem Krieg. Erst aufgrund eines Zeitungsberichtes entdeckten die Eltern, in welcher Gefahr alle schwebten. Einer der Jungs schleuderte sie einmal mit Wucht gegen einen Baum, aber zum Glück passierte nichts. Der Vater dachte, dass es sich um ein Traktorteil handle. Der Wildbach, wo die Grante gefunden wurde, war schon öfter die Fundstelle solcher makabren Kriegsrelikte. Nach eingehender Suche wurden nun noch zwei weitere Granaten gefunden, die auch nicht gekracht haben.

Dafür tat es das in der Linzer Chemiefabrik

In der Produktionsanlage der Firma DSM im Linzer Chemiepark ereignete sich eine heftige Explosion mit einer Druckwelle von über 2 km. 18 Menschen wurden bei dem nachfolgenden Brand verletzt. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, heißt es.

Bei solchen Gefahren soll bei Krankenkassen gespart werden!

Gesundheitssekretär Reinhart Waneck (FPÖ) will die neun Gebietskrankenkassen zu vier größeren Einheiten zusammenlegen. Sein Vorschlag stieß auf heftige Kritik, denn die betroffenen Krankenkassen protestieren dagegen. Auch Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) ist gegen Wanecks Vorhaben.

Der eine macht zu, Grasser macht auf.

Finanzminister Grasser möchte eine komplette Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten. Denn er will nicht Europas Schlusslicht machen. Sein Argument: Durch verlängerte Öffnungszeiten würden mehr Arbeitsplätze geschaffen. Und im Hinblick auf die bevorstehende Osterweiterung und die dort bereits freigegebenen Öffnungszeiten wünscht sich Grasser bald eine moderne Lösung.

Modern gings auch in Salzburg zu:

„Metallica" verwandelten das Festivalgelände in ein Tollhaus. Vollgas war angesagt und bei derartiger Power rasten die gut 40.000 Festival-Besucher trotz Salzburger „Schnürlregen". Trotzdem sagten alle, die dabei waren, dass es heiß war.

Wettermäßig kann man das nicht mehr sagen.

Dicke Wolken, Regen: Hitzefront weg - die Kaltfront ist da. Dadurch fielen zum Glück auch wieder die Ozonwerte. Der Grenzwert von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (Informationsstufe) wurde in keiner der acht Überwachungsregionen in Österreich mehr überschritten.


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