2. Jahrgang
Ausgabe Nr. 36

7. September - 13. September 2003
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Österreich - Rundschau

Wiener sterben früher

Zu diesem traurigen Ergebnis kam eine Umfrage und macht damit ein deutliches West-Ost-Gefälle klar: Die Vorarlberger leben im Durchschnitt zwei Jahre länger als die Wiener.

Da die häufigste Todesursache in Wien Herz-Kreislauferkrankungen, gefolgt von Krebs sind, könnte ein größeres Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein in den Bundesländern der Grund sein.

Lange Lebenserwartung für Haider?

Na wer weiß. Umfragewerte waren zuletzt im Keller, aber Jörg Haider will nach langem Zögern wieder als Spitzenkandidat der FPÖ bei der Kärnten-Wahl 2004 ins Rennen gehen! Sein Ziel ist, die FPÖ wieder zur stärksten Partei Kärntens zu machen. Nun liegt Haider den Umfragewerten zufolge vor SPÖ-Spitzenkandidat LHStv. Peter Ambrozy und ÖVP-Obmann Georg Wurmitzer.

Nicht braun sondern rubinrot

wird die Vignette für 2004. Nach der safrangelben geht die rubinrote in Produktion. Laut ASFINAG wird es keine Preisveränderungen geben. E sollen wieder die Jahres-, 2-Monats-, und 10-Tages-Vignette verkauft werden. Die Ersatzmaut, d.h. Bußgeld bei Vignettenverstoß beträgt auch im nächsten Jahr EUR 120. für PKW. Fahrzeuglenker, die dabei erwischt werden, wie sie ohne Vignette die Autobahnen und Schnellstraßen benutzen, werden mit einer Geldstrafe von 400 bis 4.000 Euro bestraft.

Und dann gibt’s noch die
Maut-Sheriffs

100 sogenannte „Maut-Sheriffs" von der Gendarmerie werden z. Z. ausgebildet. Sie kommen als eigene Kontrollorgane zusätzlich zu den Mautkontrollen auf den Autobahnen und in heiklen Situationen zum Einsatz. Die Hauptaufgabe wird es sein, Mautsünder zu strafen. Dazu kommt Hilfe bei Staus und Unfällen, die Kontrolle von Rastplätzen und die Sicherung von Baustellen. Aber keine Angst, die Maut-Sheriffs haben keinen Colt und ihre Kompetenzen werden eingeschränkt sein.

Wie im Wilden
Westen

agierte auch ein 13-jähriger Junge. Er lieferte der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd, nachdem er ein Auto gestohlen hatte. Anscheinend früher mit Erfolg, da noch zwei andere Diebstähle auf sein Konto gehen.

Auch Israelis haben Konten in
Österreich

Es geht dabei um den Sturz und die Strafverfolgung der Regierung Scharon! Das „corpus delicti" sollen Bankkonten in Österreich sein. Allerdings werden diese von Österreichs Justiz nicht geöffnet, solange Israels Justiz kein Strafverfahren eingeleitet hat, und Österreich rückt damit ins Kreuzfeuer der israelischen Dauer-Schlammschlacht um Wahlkampfspenden. Die Gelder von Spendern sollen über Österreich geflossen sein. Die Israelis vermuten ein Tauschgeschäft zwischen Österreichs Regierung und Scharon. Sie bekommen wieder einen Botschafter nach Wien und Österreich blockiert israelische Nachforschungen unter Berufung auf das Bankgeheimnis. Die Schweiz lässt grüßen.

Grüßen lässt auch eine Geheimbotschaft den
Meisterdieb

„Saliera-Räuber bitte melden", heiß es und nun warten alle gespannt. Der Meisterdieb dürfte sich allerdings schon am 13. August bei der UNIQUA mit seiner Millionenforderung gemeldet haben. Etwa eine Woche später kam dann mit der Post ein Schreiben in die Wiener Konzernzentrale. In perfektem Englisch wurden fünf Millionen Euro für das Goldfass von Benvenuto Cellini verlangt. Im Kuvert beigefügt waren Gold- und Emailsplitter der aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien geraubten „Mona Lisa unter den Skulpturen". Bei der Versicherung wartete man allerdings zu, bis man endlich die Fahnder schließlich doch von dem Erpressungsversuch benachrichtigte.

Katastrophenalarm und Millionenschäden

Es ist noch immer kein Ende in Sicht. Die schweren Unwetter, die ganz Österreich heimsuchten, sind noch lange nicht zuende. Ob das der Einfluss vom Mars ist oder ob die Erde endlich zurückschlägt und sich gegen all das ihr zugefügte Leid wehrt, ist noch unklar.


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