Wiener sterben früher
Zu diesem traurigen Ergebnis kam eine Umfrage und macht
damit ein deutliches West-Ost-Gefälle klar: Die Vorarlberger leben im
Durchschnitt zwei Jahre länger als die Wiener.
Da die häufigste Todesursache in Wien
Herz-Kreislauferkrankungen, gefolgt von Krebs sind, könnte ein größeres
Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein in den Bundesländern der Grund
sein.
Lange Lebenserwartung für
Haider?
Na wer weiß. Umfragewerte waren zuletzt im Keller, aber
Jörg Haider will nach langem Zögern wieder als Spitzenkandidat der FPÖ
bei der Kärnten-Wahl 2004 ins Rennen gehen! Sein Ziel ist, die FPÖ wieder
zur stärksten Partei Kärntens zu machen. Nun liegt Haider den
Umfragewerten zufolge vor SPÖ-Spitzenkandidat LHStv. Peter Ambrozy und
ÖVP-Obmann Georg Wurmitzer.
Nicht braun sondern
rubinrot
wird die Vignette für 2004. Nach der safrangelben geht
die rubinrote in Produktion. Laut ASFINAG wird es keine Preisveränderungen
geben. E sollen wieder die Jahres-, 2-Monats-, und 10-Tages-Vignette
verkauft werden. Die Ersatzmaut, d.h. Bußgeld bei Vignettenverstoß
beträgt auch im nächsten Jahr EUR 120. für PKW. Fahrzeuglenker, die dabei
erwischt werden, wie sie ohne Vignette die Autobahnen und Schnellstraßen
benutzen, werden mit einer Geldstrafe von 400 bis 4.000 Euro bestraft.
Und dann gibt’s noch die
Maut-Sheriffs
100 sogenannte „Maut-Sheriffs" von der Gendarmerie
werden z. Z. ausgebildet. Sie kommen als eigene Kontrollorgane zusätzlich
zu den Mautkontrollen auf den Autobahnen und in heiklen Situationen zum
Einsatz. Die Hauptaufgabe wird es sein, Mautsünder zu strafen. Dazu kommt
Hilfe bei Staus und Unfällen, die Kontrolle von Rastplätzen und die
Sicherung von Baustellen. Aber keine Angst, die Maut-Sheriffs haben keinen
Colt und ihre Kompetenzen werden eingeschränkt sein.
Wie im Wilden
Westen
agierte auch ein 13-jähriger Junge. Er lieferte der
Polizei eine wilde Verfolgungsjagd, nachdem er ein Auto gestohlen hatte.
Anscheinend früher mit Erfolg, da noch zwei andere Diebstähle auf sein
Konto gehen.
Auch Israelis haben Konten
in
Österreich
Es geht dabei um den Sturz und die Strafverfolgung der
Regierung Scharon! Das „corpus delicti" sollen Bankkonten in
Österreich sein. Allerdings werden diese von Österreichs Justiz nicht
geöffnet, solange Israels Justiz kein Strafverfahren eingeleitet hat, und
Österreich rückt damit ins Kreuzfeuer der israelischen
Dauer-Schlammschlacht um Wahlkampfspenden. Die Gelder von Spendern sollen
über Österreich geflossen sein. Die Israelis vermuten ein Tauschgeschäft
zwischen Österreichs Regierung und Scharon. Sie bekommen wieder einen
Botschafter nach Wien und Österreich blockiert israelische Nachforschungen
unter Berufung auf das Bankgeheimnis. Die Schweiz lässt grüßen.
Grüßen lässt auch eine
Geheimbotschaft den
Meisterdieb
„Saliera-Räuber bitte melden", heiß es und nun
warten alle gespannt. Der Meisterdieb dürfte sich allerdings schon am 13.
August bei der UNIQUA mit seiner Millionenforderung gemeldet haben. Etwa
eine Woche später kam dann mit der Post ein Schreiben in die Wiener
Konzernzentrale. In perfektem Englisch wurden fünf Millionen Euro für das
Goldfass von Benvenuto Cellini verlangt. Im Kuvert beigefügt waren Gold-
und Emailsplitter der aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien geraubten „Mona
Lisa unter den Skulpturen". Bei der Versicherung wartete man allerdings
zu, bis man endlich die Fahnder schließlich doch von dem Erpressungsversuch
benachrichtigte.
Katastrophenalarm und
Millionenschäden
Es ist noch immer kein Ende in Sicht. Die schweren
Unwetter, die ganz Österreich heimsuchten, sind noch lange nicht zuende. Ob
das der Einfluss vom Mars ist oder ob die Erde endlich zurückschlägt und
sich gegen all das ihr zugefügte Leid wehrt, ist noch unklar.