2. Jahrgang
Ausgabe Nr. 51

21. Dezember - 27. Dezember 2003
Zum Anfang
Nachrichten
Wirtschaft
Aus ganz Thailand
Der Briefkasten
Sport
Feuilleton
Aus unserer Gesellschaft
Gestatten, mein Name ist
Frauensache
Sanfte Heilung aus der Natur
Tischlein deck dich...
Was gibts Neues?
Fragen Sie Tante Frieda
Spass
Kinderecke
Gedanken zur Woche
Österreich Rundschau
Das Schwyzer Eggli
Reisen
Rechtspraxis
Aus deutschen Landen.
Kleinanzeigen
Abo
Wir über uns
Anzeigenpreise

ds'Schwyzer Eggli

Berner Politik

war in aller Munde, sogar über die Grenzen hinaus. Herr Blocher ist in den Bundesrat gewählt und das war eine Schlagzeile wert. Die Schweizer Bevölkerung ist sich, laut ersten Umfragen, mehrheitlich einig. Nur ein Drittel glaubt daran, dass Blocher die Schweiz positiv verändern kann. Auf Gegenkurs ist die Mehrheit bezüglich Asyl und Ausländerpolitik. In sozialen Fragen ist das Volk ebenfalls nicht in Übereinstimmung mit Blocher, eine staatliche Mutterschaftsversicherung würde man sich wünschen, nur 15% sind für eine Rentenanhebung auf 67 Jahre. Ein Leistungsabbau der Krankenversicherungen wird abgelehnt, auch wenn dadurch die Prämien steigen sollten. Wie zu erwarten, die Frauenorganisationen gehen auf die Barrikaden und auf die Strassen. Die neue Regierung zeichnet sich aus durch die Attribute konservativ, männlich und jugendfrei.

Positive Signale

nach der Wahl gibt es natürlich auch. Das Volk steht hinter den Blocher Ideen in der Finanz- und Europapolitik. Man traut ihm zu die Bundesfinanzen zu sanieren, was auch übereinstimmend als das dringenste Problem angesehen wird. 52 Prozent lehnen einen Beitritt der Schweiz zur EU bis zum Jahr 2010 ab. Am besten schneidet Blocher mit seiner patriotischen Haltung ab, was auch erklärt, dass 80 Prozent der Befragten stolz darauf sind, Schweizer zu sein.

Ausländische Reaktionen

auf das Geschehen in Bern waren nie so ausführlich. Man war halt in Bern unter sich und immer einig. Soviel politische Harmonie ergibt eben keine Schlagzeilen, im Ausland ohnehin nicht. Die ausländischen Zeitungen, vor allem in Deutschland, begrüssen die Wahl von Blocher in den Bundesrat. Uneinig sind sie sich darüber, was er bewirken kann oder eben nicht. Die Süddeutsche Zeitung meint, die Schweiz rückt weiter nach rechts, und die politischen Ziele des Zürcher Milliardärs seien schlecht für die Schweiz. Die Ungleichheit werde zunehmen und das Land „igele" sich weiter ein, auch habe man sich endgültig für einen Alleingang in Europa entschieden. Trotz allem, so das Blatt, gebe es keine vernünftige Alternative zu der Blocher Wahl. Die Frankfurter Rundschau meint, Blocher werde entweder Kreide essen oder er, vergleichbar mit dem Rechtspopulist Ronald Schill in Bremen, entsorgt sich selbst. Hart ins Gericht geht der österreichische Standard, er bezeichnet Blocher als nationalkonservativen Chauvinisten. Von Blocher könnten Rechtspopulisten der Nachbarländer in Sachen politischer Niedertracht und Menschenrechtsverachtung noch etwas lernen.

Politisch

oder auch nur zweckorientiert handelte eine Täterschaft im Kanton Zug, als sie eine Radaranlage mit zugehöriger Kamera abmontierten. Der Gesamtwert der Anlage beträgt 100 000 Franken. Die Täter zersägten den Stahlmast, dann entfernten sie das rund 80 Kilogramm schwere Gehäuse mit dem Radarmessgerät und der Fotokamera. Das muss eigentlich mit viel Lärm verbunden gewesen sein, aber Zeugen gibt es bisher keine. Kein gebührliches Benehmen, andererseits …..

Weihnachten

ein Fest der Liebe und Besinnung, aber nicht für alle ist das so verstanden. Eine vierköpfige Familie aus Bulgarien tummelte sich in einem Einkaufzentrum in Basel und klaute vor allem Geld und Handies. Das jüngste Familienmitglied war ganze 13 Jahre alt und voll mit im Einsatz. Die Polizei erwischte die Gauner in flagranti. Bei einer Personenkontrolle kam auch ein Handy zum Vorschein, das Tage zuvor in Baden gestohlen wurde. Ein frohes Weihnachtsfest auch dieser Familie, das sie aber hoffentlich nicht mehr in der Schweiz feiern dürfen.


E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd. 
370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20260, Thailand 
Tel.66-38 411 240-1, 413 240-1, Fax:66-38 427 596

Copyright © 2002 Pattaya Mail. Alle Rechte vorbehalten
Alle Inhalte dienen der persönlichen Information. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.