2. Jahrgang
Ausgabe Nr. 52

28. Dezember 2003 - 3. Januar 2004
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Schnupfen, Husten und Co.

Geben Sie diesem Übel von Anfang an keine Chance

Dagmar Finke

Es beginnt meist ganz plötzlich. Erst mal niest man einmal, dann passiert es öfter und schon hat man den schönsten Schnupfen.

Erkältungsviren verbreiten sich rasend schnell und das im wortwörtlichen Sinne. Wenn man niest, beschleunigen sich die Viren auf 900 Stundenkilometer und damit können sie bis zu sieben Meter weit geschleudert werden. Das ist der Grund, warum es so schnell zu Epidemien kommt. Mittlerweile unterscheidet man mehr als 200 Erkältungsviren, die sich häufig noch in zahlreiche Unterarten aufteilen – und es werden immer mehr, da sie zum Teil mutieren und sich anders entwickeln. Diese Viren also warten nur darauf, sich zu verbreiten. Einmal niesen bietet ihnen dazu herrliche Gelegenheit. Denn schon fliegen Tausende Tröpfchen in der Gegend herum und wer auch nur einige davon einatmet, muss fast mit einer Erkältung rechnen. Die Ärzte sprechen daher von einer Tröpfcheninfektion. Besonders in geschlossenen Räumen, die noch dazu wenig gelüftet werden, haben diese kleinen, bösartigen Viren leichtes Spiel. Sollte es sich dabei bei dem Virus um den sogenannten Rhino-Virus handeln, dann droht meist noch eine weitere Infektionsquelle: über die Hände. Beim Händeschütteln schon kann es zu einer sogenannten Kontaktinfektion kommen, wenn man anschließend die mit diesem Virus behaftete Hand an die Nase hält oder daran reibt.

Wer also öfter niest, muss schnell handeln. Je früher sich der zähe Schleim festigt, desto besser ist es. Der Wirkstoff Myrtol ist dazu hervorragend geeignet und erweist sich als wahres Multitalent. Er nimmt auch den Kopfschmerz weg, der meist mit einer Erkältung einhergeht, unterstützt den entzündungshemmenden Prozess und gleichzeitig die Schleimhaut vor einer neuerlichen Erkrankung.

Am besten allerdings ist es, wenn man erst gar keine Grippe bekommt. Ein starkes Immunsystem kann dem Angriff der winzigen Erreger standhalten. Um so ein standhaftes Immunsystem zu bekommen, ist Sport hervorragend geeignet. Denn bei jeder sportlichen Belastung kommt es zu einer Aktivierung des Immunsystems und bereits 20 – 30 Minuten lockeres Training täglich reichen aus, um die Zahl der körpereigenen Killerzellen erheblich zu erhöhen. Joggen, Radfahren, Power-Walking sind dabei voll im Trend und wirken wie ein natürliches Heilmittel. Dabei wird der Körper nämlich ausgetrickst. Dabei wird ihm eine leichte Erkältung vorgetäuscht und – in Alarmbereitschaft versetzt – reagiert der Körper und mobilisiert das Immunsystem, das wiederum die Killerzellen aktiviert und daher können die Zellen, die mit einem Virus behaftet sind, wesentlich schneller vernichtet werden.

Auch Schwitzen ist sehr gesund für die Gesundheit. Die heiße Luft, die eingeatmet wird, lässt die Schleimhäute besser durchbluten und die Sekretabsonderung läuft auf Hochtouren. Das kurbelt die körpereigenen Abwehrstoffe an und Bakterien und Viren und Co. Haben keine Chancen.

Und noch etwas: Lachen Sie! Herzhaftes lachen stärkt das Immunsystem ungemein, denn die Psyche und das Immunsystem sind durch eine komplizierte Schaltverbindung miteinander verbunden. Lachen regt die Bildung vom Antikörper Immunglobin A an. Bei jedem Lachen wächst die Zahl der abwehrbereiten Zellen.

Also, lachen wir uns durch die Grippezeit durch!