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Bahttaxifahrer
machen Druck
Kostenloser Busservice eingeschränkt
Veerachai Somchart
Busse und Bahttaxis werden sich ab nun die Route teilen. Die
Angehörigen der Stadtverwaltung, wie auch die Verkehrsforscher, beugten sich
wieder einmal dem Druck der Bahttaxivereinigung und änderten nochmals den
Zeitplan für den kostenlosen Busservice. Die notwendigen Studien werden
trotzdem durchgeführt, solange sich die Vereinigung an die Richtlinien hält.
Der kostenlose Busdienst, der am Valentinstag begann, sollte
bis 13. August durchgeführt wird. Dies wurde nun geändert, nachdem die
Bahttaxifahrer gegen diesen Service protestiert hatten, weil dieser angeblich
ihre Existenzgrundlage bedrohte.
Der erste Kompromiss ging dahin, dass die Fahrzeiten der
Busse von 24 Stunden auf die Zeit von 6.00 Uhr bis 24.00 gekürzt wurden und
dass die Versuchszeit der Busse auf 3 Monate gekürzt wurde. In den letzten drei
Monaten sollten die Bahttaxifahrer diese Route mit übernehmen.
Bunjerd Kaewtongdee, der Vorsitzende der Taxivereinigung
präsentierte den für das Versuchsprojekt zuständigen Stadtbehörden eine
formelle Anfrage, die acht Punkte beinhaltet. Erstens: Der Busservice soll nur
bis Ende Februar durchgeführt werden oder unter veränderten Bedingungen
laufen. Zweitens: Wie vom technischen Stadtdirektor Sittiparp Muangkham
vorgeschlagen, sollten Fahrpreise in Höhe von 10 Baht für Erwachsene und fünf
Baht für Kinder erhoben werden. Drittens: Es sollen nicht mehr als vier Busse,
ohne Programmerweiterung, eingesetzt werden. Viertens: Keine weitere Ausweitung
der Routen während des Versuches.
Fünftens: Die Taxivereinigung soll nach dem
Untersuchungszeitraum informiert werden, dass sie mit ihrem Service fortfahren
kann, ohne dass eine Zustimmung ergeht, vorausgesetzt, dass die Einwohner die
Idee gut heißen. Falls die Stadt das so nicht wünscht, wird die Vereinigung
ihre Mitglieder informieren. Punkte sechs und sieben beinhalten, dass die Stadt
den Gouverneur und das Transportbüro der Provinz über den Protest der
Vereinigung gegen den Busservice informiert. Achtens: Sicherstellung, dass die
Busse nur an den dafür vorgesehenen Haltestellen Passagiere aufnehmen und
absetzen. Einige Bahttaxifahrer hatten gegen den Umstand protestiert, dass dies
in einigen Fällen nicht beachtet worden war.
Sittiparp Muangkham, der technische Stadtdirektor
kommentierte diese Angelegenheit, indem er sagte, dass, anhand von
Forschungsergebnissen, es das Ziel des Busservices sei, die Verkehrsprobleme in
Pattaya zu reduzieren. Er fügte hinzu, dass insgesamt gesehen die
Bahttaxifahrer ihr Verhalten und ihre Manieren verbessern müssen. Viele
Einwohner beschweren sich über die Taxifahrer und Thais und ausländische
Touristen legen mittlerweile das gleiche Verhalten gegenüber den Taxifahrern an
den Tag.
„Bahttaxifahrer müssen sich ebenfalls an die Haltestellen,
die es schon in der Stadt gibt, halten und den festgelegten Routen des
Forschungsprogramms folgen. Sie müssen ihren Ruf verbessern und
verantwortungsbewusster handeln, sowie die Regeln befolgen und nicht behaupten,
dass sie die Strecke nicht kennen," sagte Sittiparp. Er sprach diese
Probleme an, als es um die Beteiligung der Taxivereinigung für den zweiten
Dreimonatszeitraum ging.
Der Direktor der Verkehrsforschungs- und
Entwicklungsabteilung am König Mongkut Institut für Technologie, Prof. Dr.
Tawatchai Laosirihongtong, informierte die Anwesenden, dass ein kostenloser
Busservice bis Ende März auch bei einer Änderung des Programms gewährleistet
wird und dass danach ein Fahrpreis erhoben wird. In den folgenden drei Monaten
können die Bahttaxifahrer die Route zu denselben Konditionen benutzen. Während
der kostenlosen Periode sollen die Fahrer ihren Anteil am 800.000 Baht Budget
des Versuchs als Kompensation erhalten. „Um die Bedingungen gleichzuhalten,
müssen sich die Bahttaxifahrer an die Richtlinien der Studie halten, damit die
Resultate verglichen werden können. Vom 1. März an wird von der Forschungs-
und Entwicklungsabteilung ein Fahrplan veröffentlicht. Wir müssen uns auf die
Entwicklung eines öffentlichen Transportsystems konzentrieren und deshalb
werden Bushaltestellen in Thai und Englisch eingerichtet. Wenn dies getan ist,
wird eine weitere Pressekonferenz abgehalten werden, um die Öffentlichkeit
durch die verschiedenen Medien zu unterrichten", sagte Prof. Dr. Tawatchai.
Surapol Tiensuwan, der Bezirkschef von Banglamung gab
ebenfalls einen Kommentar zu diesem Thema: „Die Bahttaxifahrer sind in diesem
Fall die Kriminellen, insbesondere nach den zahlreichen Beschwerden wegen ihres
verwerflichen Verhaltens von Einwohnern, Thais und ausländischen Touristen. Es
gibt bei Touristen einen starken Abscheu gegen die Taxifahrer. Pattaya wird den
Tourismus weiterentwickeln. Sind sie Teil des Problems oder Teil der
Lösung?"
„Die Bahttaxivereinigung könnte ebenfalls profitieren,
wenn sie ihre Herzen öffnet und kooperiert, sowie anerkennen würde, dass es
ein Problem gibt. Sie sollte der Entwicklung der Stadt und eines effizienten
öffentlichen Transportsystems nicht im Wege stehen und vor allem nicht die
Busfahrer und diejenigen, die den Service benutzen, belästigen und
bedrohen," schloss der Bezirkschef.
Das Treffen endete damit, dass die ersten beiden Punkte als
unakzeptabel verworfen wurden, während bei den Themen drei bis acht eine Art
Verständigung erreicht wurde. Das Ergebnis der Diskussionen war folgendes: Die
Servicezeiten der Busse werden auf den Zeitraum 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr
festgelegt. Zweitens wird der kostenlose Service insgesamt 45 Tage beibehalten.
Anschließend werden Fahrpreise erhoben, da die Projektverantwortlichen sich
weigerten, das Vorhaben aufzugeben.
Ob der Busservice weitere Routen umfassen wird, ist noch nicht sicher. Es ist
notwendig, sich die großen Zusammenhänge anzusehen, da durch die Eröffnung
des neuen Suwanbhumi Flughafens die Möglichkeit einer Direktverbindung von und
nach Pattaya wahrscheinlich wird. Dieser Umstand fließt in die langfristige
Transportplanung der Stadt mit ein.
Heiße Wahlkampfphase: Kandidaten kämpfen um Stimmen
Wahllokale öffnen am 27. März
Eigenreport
Als die offiziellen Registrierung zu Ende gegangen war,
hatten sich acht Kandidaten für das Bürgermeisteramt und weitere 88 aus
den sechs Wahlkreisen für einen Sitz im Stadtrat in das Wahlverzeichnis
für die Wahlen 2004 eingetragen.
In diesem Jahr gibt es härtere Wahlgesetze und
Richtlinien als in den vergangenen Jahren. Damit soll dem Stimmenkauf
vorgebeugt werden und ein ausgeglicheneres Kandidatenfeld für das Rennen um
das höchste Amt in der Stadt kreiert werden.
Kandidaten
für das Bürgermeisteramt lassen sich für die Wahl registrieren. Insgesamt
bewerben sich sechs Männer und zwei Frauen für das höchste Amt unserer
Stadt. Weitere 88 Kandidaten aus den sechs Wahlkreisen bewerben sich um
einen Sitz im Stadtrat.
Die Registrierung begann am 17. Februar mit den
Kandidaten der örtlichen Thai Rak Thai. Die ersten Kandidaten, die sich an
diesem Tag registrieren ließen wurden wir folgt aufgelistet. Nummer 1
Wichien Tangtumsatid, Nummer 2 Paisan Bunditayanond und Nummer 3 Niran
Wattanasartsathorn, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister, der von
Somchai Khunpluem unterstützt wird.
Jeder der drei Kandidaten benannte seinen potentiellen
stellvertretenden Bürgermeister. Sie alle haben Erfahrung in einer Reihe
von Berufen, haben eine sehr gute Schulbildung und sind mit der örtliche
Gemeinde und dem Geschäftsklima vertraut.
Ein interessanter Neuzugang für die Stadtratswahl ist
Pensri Suthithamrongsawat, die Schwester des letzten Bürgermeisters. Sie
tritt als unabhängige Kandidatin für einen Wahlkreis in Naklua an.
Bereits am zweiten Tag nach der Registrierung gab es
Missstimmung, als Wichien Tangtumsatid der Polizei in einem offiziellen
Bericht mitteilte, dass jemand sein Poster an einen Strommast geklebt habe.
Solch eine Tat ist nach den neuen scharfen Wahlrichtlinien illegal und
Kandidaten, die solch einer Tat überführt werden, droht der
Wahlausschluss.
„Ich weiß nicht, wer dies getan hat und ob es ein
Irrtum oder Bösartigkeit war. Was auch immer der Fall ist, es ist gegen die
Gesetze und so muss ich es zur Anzeige bringen, um meine klaren und
ehrlichen Absichten zu zeigen, denn weder ich noch Mitglieder meiner
Mannschaft haben gegen dieses Gesetz verstoßen", sagte Wichien.
Auflage acht der Wahlregeln besagt: „Die Betreibung von
Werbung mittels Graffiti oder Bildern, um die Absichten der Kandidaten
auszudrücken, wie auch das Ankleben von Plaketten und Postern auf
regierungseigenem oder öffentlichem Grund, wie Mauern, Elektromasten,
Bäumen, Brücken und Privatgrundstücke sind verboten und es muss die
ausdrückliche Erlaubnis des Eigentümers eingeholt werden.
Zuwiderhandlungen werden bestraft."
Bei Registrierungsschluss gab es noch mehr Kandidaten
für das Bürgermeisteramt. Kandidat Nummer 4 ist Polizeistabsfeldwebel
Veerapol Ponsuwinai (unabhängig), Nummer 5 Porawit Tongruneang
(unabhängig), Nummer 6 ist Wanida Suriyakulapanich (unabhängig), die erste
Frau die sich um dieses Amt bewirbt, Nummer 7 eine weitere Frau, Busaba
Nummohd (unabhängig) und Nummer acht, als Überraschung, Surat Mekavarakul
(unabhängig), der für seine vielen Positionen im Geschäftsleben und in
Wohltätigkeitsvereinigungen in Pattaya bekannt ist.
Das Wahlüberwachungskomitee überprüfte die
Hintergründe und Dokumente von jedem einzelnen Kandidaten, um
herauszufinden, ob sie geeignet sind, bei den Wahlen anzutreten. Aus
zuverlässigen Quellen verlautete, dass das Komitee eine Anzahl der
Kandidaten disqualifizieren und die übrig gebliebenen formal bestätigen
wird.
Chanatpong Juabmee, der Präsident des
Wahlbeobachtungskomitees von Pattaya sagte: „Wir, das Komitee, sieben nun
die Einträge aus und überprüfen die Registrierungsformulare für jeden
Kandidaten gemäß der örtlichen Wahlverfassung (2002). In diesem Fall
müssen wir auch ihr Privatvermögen und ihre persönlichen Dokumente
überprüfen."
Kandidaten müssen in der Region mindestens ein Jahr
gelebt haben oder drei Jahre lang hintereinander örtliche Steuern bezahlt
haben. Das sind zwei der 17 Qualifikationsregeln. Dazu gehört auch, dass
man keine kriminelle Vergangenheit oder mit Drogen zu tun haben darf. Ebenso
ist die momentane Tätigkeit als Beamter oder Regierungsangestellter ein
Ausschlussgrund.
Diejenigen, die der Regelverletzung überführt werden,
werden automatisch von der Kandidatenliste gestrichen. Wie dem auch sei,
allen Kandidaten soll noch zwei Tage Zeit gegeben werden, um fehlende
Dokumente nachzureichen, obwohl dies schon den selbstgesetzten Termin
überschreitet.
Banglamung teilt Zonen ein
Vorbeugungsmaßnahmen werden getroffen
Suchada Tupchai
Die neuen Regeln und Gesetze für die Unterhaltungsindustrie
werden am 1. März in Kraft treten. Pattaya allerdings erhält wahrscheinlich
einen besonderen Status als Touristenziel und wird von der Neuregelung
ausgenommen. Trotzdem herrscht bei den Geschäftsleuten immer noch Konfusion
über die Einrichtung der Zonen und die endgültige Entscheidung der Regierung
bezüglich des geänderten Gesetzes.
Aber es gibt noch Hoffnung für die thailändischen
Geschäftsleute und die Angestellten, die befürchten, ihre Existenzgrundlage zu
verlieren. Eine Klausel in der thailändischen Verfassung besagt, dass die
Bevölkerung eine Gesetzesvorlage mit 50.000 Unterschriften zu Fall bringen
kann. Die Petition muss spätestens 60 Tage nach der Gesetzesverkündung
eingebracht werden. Ob es jedoch dazu kommen wird, ist noch nicht sicher.
Das vom stellvertretenden Premierminister Purachai
Piamsomboon eingebrachte Gesetz würde die Öffnungszeiten der
Unterhaltungseinrichtungen drastisch beschneiden. Unter dem veränderten Gesetz
können Tanzklubs oder Einrichtungen, in denen Tanzen erlaubt ist innerhalb der
Zonen von 21.00 Uhr bis 2.00 Uhr öffnen, außerhalb der Zonen nur von 21.00 Uhr
bis 24.00 Uhr. Die Öffnungszeiten für Plätze mit Hostessen, wie Bierbars,
wären auf 11.00 Uhr bis 2.00 Uhr innerhalb der Zone beschränkt. Traditionelle
Thaimassagesalons wären innerhalb der Zone auf 16.00 Uhr bis 20.00 beschränkt,
außerhalb könnten sie von 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr öffnen. Einrichtungen die
Livemusik und Vorstellungen anbieten, haben einen kleinen Vorteil innerhalb der
Zone, da sie von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr öffnen können, außerhalb müssen sie
schon um 24.00 Uhr schließen.
Die Zonengrenzen, wie sie vor einiger Zeit im Pattaya Blatt
vorgestellt wurden verlaufen wie folgt: Die Bereiche an und um die Beach Road,
2. Road und 3. Road von Nord Pattaya bis zum Bali High Point in Süd Pattaya
werden als Unterhaltungszone klassifiziert. Die Grenzen dieser Zone wären auf
einerseits der Strand inklusive eines 50 Meter breiten Abschnitts Richtung 3.
Road. Die nördliche Grenze dieser Zone begänne 50 Meter südlich der North
Pattaya Road vom Delphinkreisel bis zur 3. Road und in Naklua würde sie 100
Meter westlich der Pattaya-Naklua Road (Meeresseite) bis 50 Meter auf der
anderen Seite der Pattaya-Naklua Road vom Delphinkreisel bis zur Soi 13
(Wongamat) verlaufen. Unterhaltungseinrichtungen könnten innerhalb dieses 150
Meter breiten Streifen betrieben werden.
Die Repräsentanten der Bezirksregierung von Banglamung haben
die Geschäftsleute bezüglich der Gesetzesänderungen befragt. Alle
antworteten, dass solch drastische Maßnahmen für Pattaya als Touristenstadt
nicht angemessen seien. Dabei bezogen sie sich insbesondere auf die
Öffnungszeiten und die weit überzogenen Registrierungsgebühren. Eine
Umsetzung dieses Gesetzes würde ihre Geschäfte zerstören.
Ein Mann, der gerne das Nachtleben von Pattaya genießt,
sagte zu Reportern: „Egal ob es eine Kampagne zur sozialen Ordnung gibt oder
den Versuch, der Jugend strikte Regeln einzuimpfen, sie werden doch tun, was sie
wollen, ob zuhause oder im Hotel. Das Gesetz löst das Problem nicht, das die
Regierung im Auge hat. Der Verbrechensrate wird gleich hoch, wenn nicht höher
sein. Die Einteilung in Zonen wird nur Verkehrsprobleme innerhalb der Zone
verursachen, das Ganze ist lächerlich und wird mit Sicherheit Auswirkungen auf
den Tourismus haben". Einige Eltern allerdings begrüßen die Idee, ihre
Kinder von solchen Plätzen fernzuhalten und Ordnung ins Volk und die bisherige
Freizügigkeit zu bringen.
Sontaya Khunpluem, der Minister für Tourismus und Sport
sieht die Sache anders und bat den Innenminister, die wichtigsten
Touristenzentren im Land, die ein hohes Touristenaufkommen haben, auszunehmen
und daher Phuket, Pattaya und Koh Samui zu berücksichtigen, da diese Orte eines
speziellen Status bedürfen.
Wie die ganze Sache ausgeht ist noch ungewiss. Aber
wahrscheinlich werden in den nächsten Wochen einige endgültige Entscheidungen
eher zugunsten der Geschäftswelt und gegen den Puritanismus getroffen.
Handelsministerium: Thailändische Geflügelprodukte sind sicher
Ariyawat Nuamsawat
In einem Versuch die thailändische Geflügelindustrie
angesichts der andauernden Vogelgrippekrise wieder zu beleben, lud das
Handelsministerium vor kurzem 34 Unternehmen aus Großbritannien, Deutschland,
den Niederlanden und Japan ein, um an einer Veranstaltung im Baan Sukawdee
Gebäudekomplex außerhalb von Pattaya, teilzunehmen. Das Ministerium
versicherte ihnen dort, dass thailändische Lebensmittelexporte frei von
Krankheiten seien.
Korn
Dabbasransri, ehemaliger stellvertretender Premierminister bei seiner Ansprache.
Die Industrie wurde durch die Ausbreitung der Krankheit in
der Region geschwächt. Thailand verlor Hunderte Millionen von Dollar im
Exportgeschäft. Dies veranlasste die Regierung, das Heft in die Hand zu nehmen
und die Importeure von thailändischen Geflügelprodukten dazu zu bringen, den
Handel mit Thailand wieder aufzunehmen.
Vertreter
aus 34 Ländern nehmen am Treffen in Baan Sukawdee teil.
Dr. Panya Chottawan, der Vorsitzende der Vereinigung der
thailändischen Geflügelzüchter, informierte die Delegierten über die
Maßnahmen der Industrie zur Eindämmung des Virus und wie sie die wichtigsten
Importeure über ihre Situation aufzuklären haben.
Thailand hat bis jetzt über 30 Millionen Hühner getötet,
um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, die bis jetzt schon einige
Menschenleben gefordert hat. Trotz der offensichtlichen Fakten fühlen sich die
Konsumenten immer noch unwohl beim Verzehr von Vogelprodukten. Dazu kommt, dass
der fast unverzügliche Rückgang der Exporte die lebenswichtige Agrarwirtschaft
des Landes schwer geschädigt hat. Daher unternimmt das Handelsministerium
Schritte, um den wichtigsten Importeuren zu versichern, dass die thailändischen
Produkte garantiert sicher sind. Dies wird vom Gesundheitsministerium und vom
Premierminister bestätigt.
Es folgten Diskussionen und eine Videopräsentation der
Agrarindustrie. Die Gäste stärkten sich anschließend beim Abendessen und
erfreuten sich an einer aufregenden Show mit Darstellern des Alcazar Kabaretts.
Rathaus bietet Gemeinden Dienstleistungen
Suchada Tupchai
Angestellte des Rathauses offerierten ihren monatlichen
Service diesemal für die Einwohner der Soi Kor Phai. Diese Maßnahme gehört
zur Politik des Rathauses, die Einwohner der örtlichen Gemeinden mit
Dienstleistungen zu versorgen. Diese bestehen aus Gesundheitsuntersuchungen,
Informationen zur Familienplanung, Impfungen für Haustiere und weiteren
Maßnahmen.
Ein
ortsansässiger Arzt behandelt Kinder im Rahmen des monatlichen
Dienstleistungsprogramms der Stadt.
Zusätzlich werden die Produkte der Gemeinde gefördert: Auf
der Agenda stehen der Tausch von Eiern gegen recycelfähigen Abfall und die
Verteilung von Lebensmitteln an die Einwohner.
Alle diese Aktivitäten werden vom Gesundheitszentrum des Rathauses und dem
Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn Ausbildungszentrum im Bezirk Banglamung
unterstützt. Den Einwohnern der Gemeinde wurden Shows vorgeführt, die vom Team
für Öffentlichkeitsarbeit der Polizeistation von Pattaya vorgeführt wurden.
Unschuldiges Opfer der Vogelgrippe
Neben den Todesopfern und den wirtschaftlich
ruinierten thailändischen Geflügelzüchtern, welche die asiatische Vogelgrippe
bisher gefordert hat, macht dieser Virus auch einigen deutschen Gastronomen in
Pattaya schwer zu schaffen. Einer von ihnen ist der allseits bekannte und
beliebte „Hühner Hugo", der ein Restaurant in der Nakluaroad besitzt.
Sein Bekanntheitsgrad wurde nun noch weiter enorm gesteigert,
da er vor kurzer Zeit Besuch von einem Team des Fernsehsenders RTL erhalten
hatte, das ihn, im Rahmen einer Berichterstattung über die grassierende
Vogelgrippe in diesem südostasiatischen Land, in den Mittelpunkt seiner
Berichterstattung gestellt hatte.
Der deutsche Gastwirt konnte in dieser Sendung eindrucksvoll
und glaubhaft demonstrieren, dass durch die Zubereitung des Geflügels eventuell
vorhandene Viren abgetötet werden, denn kein Lebewesen kann eine Temperatur von
300 Grad Celsius, die in seinem Grill erzeugt werden, überleben.
Nichtsdestotrotz kämpft der Gastwirt ums wirtschaftliche Überleben. Fürs
erste sind die schmackhaften Hühnergerichte von der Speisekarte verschwunden,
aber die Fans von „Hühner Hugo" können sich dafür mit leckeren
Schweinshaxen, Rollbraten und anderen Leckereien aus guter deutscher Küche,
beziehungsweise Grill, trösten.
Blue Scope investiert 3 Milliarden Baht
Verdoppelt Produktionskapazität
Die Firma Blue Scope Steel Limited, die ehemalige BHP, gab
vor kurzem bekannt, dass sie weitere 3 Milliarden Baht in ihre Maptaput Fabrik
in Rayong investieren wird.
Die Erweiterung der Zinklegierungs- und Beschichtungsfabrik
wird voraussichtlich 18 Monate dauern. Dann wird der Produktionsausstoß auf
200.000 Tonnen Zinkprodukte verdoppelt.
Die Fabrik in Rayong ist die größte Einrichtung von Blue
Scope Steel in Südostasien. Dazu gehören eine Kaltwalzmühle und eine
Beizsäureeinrichtung. Metallbeschichtungs- und Lackiereinrichtungen werden nach
Fertigstellung dazugehören und es können dann jährlich 350.000 Tonnen
Material ausgestoßen werden.
Es gibt eine große Bandbreite von Materialien von
vorgestanzten Fassaden und Stahlkonstruktionen, vorgefertigten Gebäuden und
andere Gegenstände, die von der Bau- und Elektronikindustrie verwendet werden.
Produkte wie „Colorbond", „Zincalume", „Truzinc" und „Shutterex"
haben die Bauindustrie in Thailand und der Region revolutioniert. Die Liste der
markanten Gebäude und Bauten beinhaltet unter anderem die Kastsart und
Shinwatra Universitäten und die Überdachung des BTS Sky Train, die Olympia
Park Eisenbahnstation und das Internationale Reitzentrum in Sydney gehören
genauso dazu, wie die Rolltüren, die im ganzen Land zu finden sind.
„Unser Hauptziel ist es, Thailand mit erstklassigem
Material zu versorgen und die Überschüsse in die Region zu exportieren",
sagte Ian Dickson, der Präsident von Blue Scope Steel.
Gemäß einer Pressemitteilung der Firma gibt es gegenwärtig
in Thailand ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Dies bekräftigte auch Ian, der
einen markanten Wendepunkt beim Bruttosozialprodukt und der Wirtschaft im
allgemeinen feststellt.
Die Investition der Gesellschaft spiegelt deren Strategie
wieder die wachsende Nachfrage nach Stahlfertigprodukten in Asien zu
befriedigen. Dies trägt zum Wachstum von Blue Scope bei.
Blue Scope ist mit Investitionen von mehr als 200 Millionen
Australischen Dollar (etwa 61 Milliarden Baht) in den letzten 8 Jahren der
größte australische Investor in Thailand.
Ausländer der Vergewaltigung angeklagt
Boonlua Chatree
Die Gefahren, die in der Beach Road lauern, traten
kürzlich wieder zutage, als Costas von Sukanya Kingnok der Vergewaltigung
angeklagt wurde.
Polizisten fanden im vierten Stock eines Apartmenthauses
in der Soi Buakhao, die weinende Sukanya Kingnok, direkt neben dem
Ausländer vor. Die Frau beschuldigte den spanischen Touristen Antonio
Costas der Vergewaltigung.
Der Spanier sagte aus, dass er an der Beach Road
entlanggelaufen sei, als er die Frau traf. Nachdem sie einen Preis für die
Dienste der Dame vereinbart hatten, gingen sie in sein Hotelzimmer. Nach dem
Ende der gemeinsamen Aktivitäten, wollte er dann den vereinbarten Preis
bezahlen, aber die Frau wollte mehr. Costas weigerte sich und versuchte sie
aus dem Zimmer zu drängen, woraufhin sie zu schreien begann.
Sukanyas Aussage klang anders. Sie sei mit ihm nur ins
Zimmer gegangen, um eine Massage für 300 Baht zu machen. Dann sei der Mann
zudringlich geworden und hätte sie zum Sex gezwungen. Als er anschließend
versucht hatte, sie aus dem Zimmer zu werfen, hätte sie um Hilfe gerufen.
Die Polizei nahm beide Aussagen auf und die Frau wurde in das Banglamung
Krankenhaus geschickt. Dort wurden eine ärztliche Untersuchung
durchgeführt. Daraufhin ging sie zurück zur Polizeistation und beharrte
auf ihren Forderungen. Antonio Costas bat die Polizei, die Angelegenheit mit
der Frau selbst zu regeln und einigte sich mit ihr schließlich auf die
Zahlung von 4.500 Baht.
Niederländisches Ehepaar ausgeraubt
Boonlua Chatree
Die beiden niederländischen Langzeittouristen, Mattain
Blom und seine Ehefrau Dekkek, waren gerade erst in Pattaya angekommen, um
hier einen Monat zu verbringen, als ihnen dieser Urlaub von
bösartigenTransvestiten verdorben wurde. Gegen 20.00 Uhr in der 2. Road
raubten die Mädchen zweiter Kategorie den Touristen eine
diamantenbestückte Goldkette und ein Armband im Wert von 2.000 Euro
beziehungsweise 2.500 US$.
Das
enttäuschte niederländische Ehepaar macht seine Aussage.
Das Ehepaar berichtete den Polizisten, dass sie an der 2.
Road in der Nähe vom Mike Departments Store entlangspaziert waren, als sich
ihnen die beiden Diebe näherten und dem Mann die Kette und das Armband
entrissen, um anschließend auf ihrem Motorrad zu fliehen. Die Polizisten
werden nun versuchen die Schuldigen zu finden.
Das niederländische Paar erzählte Reportern, dass sie
während der letzten fünf Jahren Pattaya jeweils für einen Monat besucht
hätten.
Obwohl es in letzter Zeit eine ganze Reihe von Verhaftungen dieser Diebe
gegeben hatte, brennt das Problem weiterhin unter den Nägeln. Die
Ordnungshüter machen nur wenig, um die kriminellen Elemente von der Straße
zu verbannen. Dies könnte letztendlich den für die Stadt so wertvollen
Tourismus zerstören.
Motorradtaxifahrer alarmieren Polizei
Schutzgelderpressung in Soi Pattayaland 3
Boonlua Chatree
Trotz der Razzien der Zentralregierung gegen
Mafia-Einflüsse, gibt es immer noch dunkle Gestalten, die dem Gesetz
ausweichen wollen. 20 Fahrer, die von Sam Boonchoo angeführt wurden,
erstatteten Anzeige gegen Mafiosi, die versuchten, 25.000 Baht von ihnen
für das „Privileg" zu erpressen, an dieser Stelle ihren
Lebensunterhalt verdienen. Sie verlangten, dass die lokalen Autoritäten
sofort tätig werden sollten, anderweitig würden sie den Vorfall direkt vor
den Premierminister bringen.
Polizeioberst Kamolchai Tiengrungroj, der
Polizeikommissar, erfuhr von den 20 beteiligten Männern, dass eine Frau,
die nur als Lampueng bekannt sei, sich um den Taxistand „gekümmert"
und jeden Monat 500 Baht „Miete" verlangt habe. Diese Gebühr
erhöhte sie drastisch auf 25.000 Baht und drohte bei Nichtzahlung, dass sie
die Taxifahrer durch eine andere Gruppe ersetzen würde. Sie machte, nachdem
die Taxifahrer sich geweigert hatten, ihre Drohung wahr. 20 neue Fahrer
stellten sich an diesen Taxistand und verursachten Geschäftseinbußen. Der
Fall spiegelt deutlich den Krieg des Premierministers gegen dunkle Mächte
wieder.
Polizeioberst Kamolchai Tiengrungroj versicherte den
Männern, dass seine Mannschaft den Fall genau untersuchen und die Frau der
Gerechtigkeit zuführen werde. Er zeigte sich erstaunt, dass so ein Vorfall
überhaupt passieren konnte. Der Polizei ist die Identität der Erpresserin
bekannt, möchte diesen aber erst nach Ausstellung eines Haftbefehls durch
das Gericht bekannt geben.
Polizeioberst Kamolchai Tiengrungroj befahl Polizeioberstleutnant Somchai
Phongsai die Gruppe inzwischen im Auge zu behalten, um sofort
einzuschreiten, falls dieser weiteres Ungemach drohen sollte.
Betrunkene Schweden prügeln
sich um Frauengunst
Boonlua Chatree
Als die Polizei in der Soi 7 bei den einigen Bierbars
eintraf, fand sie zwei halbnackte Schweden vor, die sich auf der Straße
prügelten. Die beiden wurden von mehreren Barmädchen angefeuert, denen das
Geschehen offenbar Spaß machte.
Nach
dem Rausch folgt die Ernüchterung.
Die Polizisten nahmen die beiden Männer sofort in
Gewahrsam und führten sie in Handschellen zur Polizeistation. Dort wurden
sie als die schwedischen Staatsbürger Martin Enberg, 27 Jahre und Magnus
(kein Familienname), 28, identifiziert. Die zwei Streithähne betrachteten
den Vorfall als erledigt und wollten keine große Sache daraus machen.
Die Polizisten zeigten sich vom friedlichen Verhalten der
beiden Männer jedoch unbeeindruckt. Sie verdonnerten beide ihres
unzivilisierten Verhaltens wegen mit einer Verwarnung und einer Geldstrafe
von 500 Baht pro Person wegen Trunkenheit und Erregung öffentlichen
Ärgernisses, bevor sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
Deutscher von Strandjungen niedergestochen
Boonlua Chatree
Der in Pattaya lebende Deutsche Lutz Gercke, 64, wurde
spät in der Nacht das Opfer einer bösartigen Attacke eines jungen
männlichen Prostituierten vom Strand. Angestellte des Markland
Hotel/Kondominium Komplexes berichteten kurz vor Mitternacht der Polizei von
einer Messerstecherei im 24. Stockwerk. Noch vor Ankunft der Polizei hatten
sie den Angreifer bereits überwältigt und den verletzten Deutschen ins
International Hospital verbracht. Dieser hatte Stichwunden in der Brust und
Kopfverletzungen durch einen Schlag mit einer Flasche davon getragen.
Santi sagte aus, dass er das Opfer von der
Strandpromenade her kannte, wo er sich öfters aufhielt, um Kunden zu
finden. Er gab weiter an, dass sie in den vergangenen fünf Tagen sexuellen
Verkehr miteinander gehabt hatten.
Santi erzählte weiter, dass ihm der Deutsche beim ersten
Mal 2.000 Baht, beim zweiten Mal 1.500 Baht und danach jeweils nur 500 Baht
bezahlt habe. In der Nacht des Verbrechens sei er zum Zimmer des Ausländers
gegangen. Nachdem er den Raum betreten hatte, hätte ihn das über seinen
Besuch nicht erfreute Opfer hart geschlagen. Santi wurde daraufhin
seinerseits ärgerlich und ergriff eine Flasche, mit der er auf den Kopf des
alten Mannes einschlug. Danach ergriff er das zufällig herumliegende Messer
und stach es Lutz in die Brust, bevor er zu fliehen versuchte. Die Polizei
brachte den gewalttätigen jungen Mann zurück ins Appartement zum
Lokalaugenschein, bevor sie ihn wegen schwerer Körperverletzung festnahmen.
Als die Polizei ins Krankenhaus kam, um den Deutschen
aufzusuchen, wurde ihr mitgeteilt, dass dieser sich nicht im Krankenhaus
aufhalten würde.
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