3. Jahrgang
Ausgabe Nr. 9

29. Februar - 6. März 2004
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Bahttaxifahrer machen Druck

Heiße Wahlkampfphase: Kandidaten kämpfen um Stimmen

Banglamung teilt Zonen ein

Handelsministerium: Thailändische Geflügelprodukte sind sicher

Rathaus bietet Gemeinden Dienstleistungen

Unschuldiges Opfer der Vogelgrippe

Blue Scope investiert 3 Milliarden Baht

Ausländer der Vergewaltigung angeklagt

Niederländisches Ehepaar ausgeraubt

Motorradtaxifahrer alarmieren Polizei

Betrunkene Schweden prügeln sich um Frauengunst

Deutscher von Strandjungen niedergestochen

Bahttaxifahrer machen Druck

Kostenloser Busservice eingeschränkt

Veerachai Somchart

Busse und Bahttaxis werden sich ab nun die Route teilen. Die Angehörigen der Stadtverwaltung, wie auch die Verkehrsforscher, beugten sich wieder einmal dem Druck der Bahttaxivereinigung und änderten nochmals den Zeitplan für den kostenlosen Busservice. Die notwendigen Studien werden trotzdem durchgeführt, solange sich die Vereinigung an die Richtlinien hält.

Der kostenlose Busdienst, der am Valentinstag begann, sollte bis 13. August durchgeführt wird. Dies wurde nun geändert, nachdem die Bahttaxifahrer gegen diesen Service protestiert hatten, weil dieser angeblich ihre Existenzgrundlage bedrohte.

Der erste Kompromiss ging dahin, dass die Fahrzeiten der Busse von 24 Stunden auf die Zeit von 6.00 Uhr bis 24.00 gekürzt wurden und dass die Versuchszeit der Busse auf 3 Monate gekürzt wurde. In den letzten drei Monaten sollten die Bahttaxifahrer diese Route mit übernehmen.

Bunjerd Kaewtongdee, der Vorsitzende der Taxivereinigung präsentierte den für das Versuchsprojekt zuständigen Stadtbehörden eine formelle Anfrage, die acht Punkte beinhaltet. Erstens: Der Busservice soll nur bis Ende Februar durchgeführt werden oder unter veränderten Bedingungen laufen. Zweitens: Wie vom technischen Stadtdirektor Sittiparp Muangkham vorgeschlagen, sollten Fahrpreise in Höhe von 10 Baht für Erwachsene und fünf Baht für Kinder erhoben werden. Drittens: Es sollen nicht mehr als vier Busse, ohne Programmerweiterung, eingesetzt werden. Viertens: Keine weitere Ausweitung der Routen während des Versuches.

Fünftens: Die Taxivereinigung soll nach dem Untersuchungszeitraum informiert werden, dass sie mit ihrem Service fortfahren kann, ohne dass eine Zustimmung ergeht, vorausgesetzt, dass die Einwohner die Idee gut heißen. Falls die Stadt das so nicht wünscht, wird die Vereinigung ihre Mitglieder informieren. Punkte sechs und sieben beinhalten, dass die Stadt den Gouverneur und das Transportbüro der Provinz über den Protest der Vereinigung gegen den Busservice informiert. Achtens: Sicherstellung, dass die Busse nur an den dafür vorgesehenen Haltestellen Passagiere aufnehmen und absetzen. Einige Bahttaxifahrer hatten gegen den Umstand protestiert, dass dies in einigen Fällen nicht beachtet worden war.

Sittiparp Muangkham, der technische Stadtdirektor kommentierte diese Angelegenheit, indem er sagte, dass, anhand von Forschungsergebnissen, es das Ziel des Busservices sei, die Verkehrsprobleme in Pattaya zu reduzieren. Er fügte hinzu, dass insgesamt gesehen die Bahttaxifahrer ihr Verhalten und ihre Manieren verbessern müssen. Viele Einwohner beschweren sich über die Taxifahrer und Thais und ausländische Touristen legen mittlerweile das gleiche Verhalten gegenüber den Taxifahrern an den Tag.

„Bahttaxifahrer müssen sich ebenfalls an die Haltestellen, die es schon in der Stadt gibt, halten und den festgelegten Routen des Forschungsprogramms folgen. Sie müssen ihren Ruf verbessern und verantwortungsbewusster handeln, sowie die Regeln befolgen und nicht behaupten, dass sie die Strecke nicht kennen," sagte Sittiparp. Er sprach diese Probleme an, als es um die Beteiligung der Taxivereinigung für den zweiten Dreimonatszeitraum ging.

Der Direktor der Verkehrsforschungs- und Entwicklungsabteilung am König Mongkut Institut für Technologie, Prof. Dr. Tawatchai Laosirihongtong, informierte die Anwesenden, dass ein kostenloser Busservice bis Ende März auch bei einer Änderung des Programms gewährleistet wird und dass danach ein Fahrpreis erhoben wird. In den folgenden drei Monaten können die Bahttaxifahrer die Route zu denselben Konditionen benutzen. Während der kostenlosen Periode sollen die Fahrer ihren Anteil am 800.000 Baht Budget des Versuchs als Kompensation erhalten. „Um die Bedingungen gleichzuhalten, müssen sich die Bahttaxifahrer an die Richtlinien der Studie halten, damit die Resultate verglichen werden können. Vom 1. März an wird von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung ein Fahrplan veröffentlicht. Wir müssen uns auf die Entwicklung eines öffentlichen Transportsystems konzentrieren und deshalb werden Bushaltestellen in Thai und Englisch eingerichtet. Wenn dies getan ist, wird eine weitere Pressekonferenz abgehalten werden, um die Öffentlichkeit durch die verschiedenen Medien zu unterrichten", sagte Prof. Dr. Tawatchai.

Surapol Tiensuwan, der Bezirkschef von Banglamung gab ebenfalls einen Kommentar zu diesem Thema: „Die Bahttaxifahrer sind in diesem Fall die Kriminellen, insbesondere nach den zahlreichen Beschwerden wegen ihres verwerflichen Verhaltens von Einwohnern, Thais und ausländischen Touristen. Es gibt bei Touristen einen starken Abscheu gegen die Taxifahrer. Pattaya wird den Tourismus weiterentwickeln. Sind sie Teil des Problems oder Teil der Lösung?"

„Die Bahttaxivereinigung könnte ebenfalls profitieren, wenn sie ihre Herzen öffnet und kooperiert, sowie anerkennen würde, dass es ein Problem gibt. Sie sollte der Entwicklung der Stadt und eines effizienten öffentlichen Transportsystems nicht im Wege stehen und vor allem nicht die Busfahrer und diejenigen, die den Service benutzen, belästigen und bedrohen," schloss der Bezirkschef.

Das Treffen endete damit, dass die ersten beiden Punkte als unakzeptabel verworfen wurden, während bei den Themen drei bis acht eine Art Verständigung erreicht wurde. Das Ergebnis der Diskussionen war folgendes: Die Servicezeiten der Busse werden auf den Zeitraum 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr festgelegt. Zweitens wird der kostenlose Service insgesamt 45 Tage beibehalten. Anschließend werden Fahrpreise erhoben, da die Projektverantwortlichen sich weigerten, das Vorhaben aufzugeben.

Ob der Busservice weitere Routen umfassen wird, ist noch nicht sicher. Es ist notwendig, sich die großen Zusammenhänge anzusehen, da durch die Eröffnung des neuen Suwanbhumi Flughafens die Möglichkeit einer Direktverbindung von und nach Pattaya wahrscheinlich wird. Dieser Umstand fließt in die langfristige Transportplanung der Stadt mit ein.


Heiße Wahlkampfphase: Kandidaten kämpfen um Stimmen

Wahllokale öffnen am 27. März

Eigenreport

Als die offiziellen Registrierung zu Ende gegangen war, hatten sich acht Kandidaten für das Bürgermeisteramt und weitere 88 aus den sechs Wahlkreisen für einen Sitz im Stadtrat in das Wahlverzeichnis für die Wahlen 2004 eingetragen.

In diesem Jahr gibt es härtere Wahlgesetze und Richtlinien als in den vergangenen Jahren. Damit soll dem Stimmenkauf vorgebeugt werden und ein ausgeglicheneres Kandidatenfeld für das Rennen um das höchste Amt in der Stadt kreiert werden.

Kandidaten für das Bürgermeisteramt lassen sich für die Wahl registrieren. Insgesamt bewerben sich sechs Männer und zwei Frauen für das höchste Amt unserer Stadt. Weitere 88 Kandidaten aus den sechs Wahlkreisen bewerben sich um einen Sitz im Stadtrat.

Die Registrierung begann am 17. Februar mit den Kandidaten der örtlichen Thai Rak Thai. Die ersten Kandidaten, die sich an diesem Tag registrieren ließen wurden wir folgt aufgelistet. Nummer 1 Wichien Tangtumsatid, Nummer 2 Paisan Bunditayanond und Nummer 3 Niran Wattanasartsathorn, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister, der von Somchai Khunpluem unterstützt wird.

Jeder der drei Kandidaten benannte seinen potentiellen stellvertretenden Bürgermeister. Sie alle haben Erfahrung in einer Reihe von Berufen, haben eine sehr gute Schulbildung und sind mit der örtliche Gemeinde und dem Geschäftsklima vertraut.

Ein interessanter Neuzugang für die Stadtratswahl ist Pensri Suthithamrongsawat, die Schwester des letzten Bürgermeisters. Sie tritt als unabhängige Kandidatin für einen Wahlkreis in Naklua an.

Bereits am zweiten Tag nach der Registrierung gab es Missstimmung, als Wichien Tangtumsatid der Polizei in einem offiziellen Bericht mitteilte, dass jemand sein Poster an einen Strommast geklebt habe. Solch eine Tat ist nach den neuen scharfen Wahlrichtlinien illegal und Kandidaten, die solch einer Tat überführt werden, droht der Wahlausschluss.

„Ich weiß nicht, wer dies getan hat und ob es ein Irrtum oder Bösartigkeit war. Was auch immer der Fall ist, es ist gegen die Gesetze und so muss ich es zur Anzeige bringen, um meine klaren und ehrlichen Absichten zu zeigen, denn weder ich noch Mitglieder meiner Mannschaft haben gegen dieses Gesetz verstoßen", sagte Wichien.

Auflage acht der Wahlregeln besagt: „Die Betreibung von Werbung mittels Graffiti oder Bildern, um die Absichten der Kandidaten auszudrücken, wie auch das Ankleben von Plaketten und Postern auf regierungseigenem oder öffentlichem Grund, wie Mauern, Elektromasten, Bäumen, Brücken und Privatgrundstücke sind verboten und es muss die ausdrückliche Erlaubnis des Eigentümers eingeholt werden. Zuwiderhandlungen werden bestraft."

Bei Registrierungsschluss gab es noch mehr Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Kandidat Nummer 4 ist Polizeistabsfeldwebel Veerapol Ponsuwinai (unabhängig), Nummer 5 Porawit Tongruneang (unabhängig), Nummer 6 ist Wanida Suriyakulapanich (unabhängig), die erste Frau die sich um dieses Amt bewirbt, Nummer 7 eine weitere Frau, Busaba Nummohd (unabhängig) und Nummer acht, als Überraschung, Surat Mekavarakul (unabhängig), der für seine vielen Positionen im Geschäftsleben und in Wohltätigkeitsvereinigungen in Pattaya bekannt ist.

Das Wahlüberwachungskomitee überprüfte die Hintergründe und Dokumente von jedem einzelnen Kandidaten, um herauszufinden, ob sie geeignet sind, bei den Wahlen anzutreten. Aus zuverlässigen Quellen verlautete, dass das Komitee eine Anzahl der Kandidaten disqualifizieren und die übrig gebliebenen formal bestätigen wird.

Chanatpong Juabmee, der Präsident des Wahlbeobachtungskomitees von Pattaya sagte: „Wir, das Komitee, sieben nun die Einträge aus und überprüfen die Registrierungsformulare für jeden Kandidaten gemäß der örtlichen Wahlverfassung (2002). In diesem Fall müssen wir auch ihr Privatvermögen und ihre persönlichen Dokumente überprüfen."

Kandidaten müssen in der Region mindestens ein Jahr gelebt haben oder drei Jahre lang hintereinander örtliche Steuern bezahlt haben. Das sind zwei der 17 Qualifikationsregeln. Dazu gehört auch, dass man keine kriminelle Vergangenheit oder mit Drogen zu tun haben darf. Ebenso ist die momentane Tätigkeit als Beamter oder Regierungsangestellter ein Ausschlussgrund.

Diejenigen, die der Regelverletzung überführt werden, werden automatisch von der Kandidatenliste gestrichen. Wie dem auch sei, allen Kandidaten soll noch zwei Tage Zeit gegeben werden, um fehlende Dokumente nachzureichen, obwohl dies schon den selbstgesetzten Termin überschreitet.


Banglamung teilt Zonen ein

Vorbeugungsmaßnahmen werden getroffen

Suchada Tupchai

Die neuen Regeln und Gesetze für die Unterhaltungsindustrie werden am 1. März in Kraft treten. Pattaya allerdings erhält wahrscheinlich einen besonderen Status als Touristenziel und wird von der Neuregelung ausgenommen. Trotzdem herrscht bei den Geschäftsleuten immer noch Konfusion über die Einrichtung der Zonen und die endgültige Entscheidung der Regierung bezüglich des geänderten Gesetzes.

Aber es gibt noch Hoffnung für die thailändischen Geschäftsleute und die Angestellten, die befürchten, ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Eine Klausel in der thailändischen Verfassung besagt, dass die Bevölkerung eine Gesetzesvorlage mit 50.000 Unterschriften zu Fall bringen kann. Die Petition muss spätestens 60 Tage nach der Gesetzesverkündung eingebracht werden. Ob es jedoch dazu kommen wird, ist noch nicht sicher.

Das vom stellvertretenden Premierminister Purachai Piamsomboon eingebrachte Gesetz würde die Öffnungszeiten der Unterhaltungseinrichtungen drastisch beschneiden. Unter dem veränderten Gesetz können Tanzklubs oder Einrichtungen, in denen Tanzen erlaubt ist innerhalb der Zonen von 21.00 Uhr bis 2.00 Uhr öffnen, außerhalb der Zonen nur von 21.00 Uhr bis 24.00 Uhr. Die Öffnungszeiten für Plätze mit Hostessen, wie Bierbars, wären auf 11.00 Uhr bis 2.00 Uhr innerhalb der Zone beschränkt. Traditionelle Thaimassagesalons wären innerhalb der Zone auf 16.00 Uhr bis 20.00 beschränkt, außerhalb könnten sie von 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr öffnen. Einrichtungen die Livemusik und Vorstellungen anbieten, haben einen kleinen Vorteil innerhalb der Zone, da sie von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr öffnen können, außerhalb müssen sie schon um 24.00 Uhr schließen.

Die Zonengrenzen, wie sie vor einiger Zeit im Pattaya Blatt vorgestellt wurden verlaufen wie folgt: Die Bereiche an und um die Beach Road, 2. Road und 3. Road von Nord Pattaya bis zum Bali High Point in Süd Pattaya werden als Unterhaltungszone klassifiziert. Die Grenzen dieser Zone wären auf einerseits der Strand inklusive eines 50 Meter breiten Abschnitts Richtung 3. Road. Die nördliche Grenze dieser Zone begänne 50 Meter südlich der North Pattaya Road vom Delphinkreisel bis zur 3. Road und in Naklua würde sie 100 Meter westlich der Pattaya-Naklua Road (Meeresseite) bis 50 Meter auf der anderen Seite der Pattaya-Naklua Road vom Delphinkreisel bis zur Soi 13 (Wongamat) verlaufen. Unterhaltungseinrichtungen könnten innerhalb dieses 150 Meter breiten Streifen betrieben werden.

Die Repräsentanten der Bezirksregierung von Banglamung haben die Geschäftsleute bezüglich der Gesetzesänderungen befragt. Alle antworteten, dass solch drastische Maßnahmen für Pattaya als Touristenstadt nicht angemessen seien. Dabei bezogen sie sich insbesondere auf die Öffnungszeiten und die weit überzogenen Registrierungsgebühren. Eine Umsetzung dieses Gesetzes würde ihre Geschäfte zerstören.

Ein Mann, der gerne das Nachtleben von Pattaya genießt, sagte zu Reportern: „Egal ob es eine Kampagne zur sozialen Ordnung gibt oder den Versuch, der Jugend strikte Regeln einzuimpfen, sie werden doch tun, was sie wollen, ob zuhause oder im Hotel. Das Gesetz löst das Problem nicht, das die Regierung im Auge hat. Der Verbrechensrate wird gleich hoch, wenn nicht höher sein. Die Einteilung in Zonen wird nur Verkehrsprobleme innerhalb der Zone verursachen, das Ganze ist lächerlich und wird mit Sicherheit Auswirkungen auf den Tourismus haben". Einige Eltern allerdings begrüßen die Idee, ihre Kinder von solchen Plätzen fernzuhalten und Ordnung ins Volk und die bisherige Freizügigkeit zu bringen.

Sontaya Khunpluem, der Minister für Tourismus und Sport sieht die Sache anders und bat den Innenminister, die wichtigsten Touristenzentren im Land, die ein hohes Touristenaufkommen haben, auszunehmen und daher Phuket, Pattaya und Koh Samui zu berücksichtigen, da diese Orte eines speziellen Status bedürfen.

Wie die ganze Sache ausgeht ist noch ungewiss. Aber wahrscheinlich werden in den nächsten Wochen einige endgültige Entscheidungen eher zugunsten der Geschäftswelt und gegen den Puritanismus getroffen.


Handelsministerium: Thailändische Geflügelprodukte sind sicher

Ariyawat Nuamsawat

In einem Versuch die thailändische Geflügelindustrie angesichts der andauernden Vogelgrippekrise wieder zu beleben, lud das Handelsministerium vor kurzem 34 Unternehmen aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Japan ein, um an einer Veranstaltung im Baan Sukawdee Gebäudekomplex außerhalb von Pattaya, teilzunehmen. Das Ministerium versicherte ihnen dort, dass thailändische Lebensmittelexporte frei von Krankheiten seien.

Korn Dabbasransri, ehemaliger stellvertretender Premierminister bei seiner Ansprache.

Die Industrie wurde durch die Ausbreitung der Krankheit in der Region geschwächt. Thailand verlor Hunderte Millionen von Dollar im Exportgeschäft. Dies veranlasste die Regierung, das Heft in die Hand zu nehmen und die Importeure von thailändischen Geflügelprodukten dazu zu bringen, den Handel mit Thailand wieder aufzunehmen.

Vertreter aus 34 Ländern nehmen am Treffen in Baan Sukawdee teil.

Dr. Panya Chottawan, der Vorsitzende der Vereinigung der thailändischen Geflügelzüchter, informierte die Delegierten über die Maßnahmen der Industrie zur Eindämmung des Virus und wie sie die wichtigsten Importeure über ihre Situation aufzuklären haben.

Thailand hat bis jetzt über 30 Millionen Hühner getötet, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, die bis jetzt schon einige Menschenleben gefordert hat. Trotz der offensichtlichen Fakten fühlen sich die Konsumenten immer noch unwohl beim Verzehr von Vogelprodukten. Dazu kommt, dass der fast unverzügliche Rückgang der Exporte die lebenswichtige Agrarwirtschaft des Landes schwer geschädigt hat. Daher unternimmt das Handelsministerium Schritte, um den wichtigsten Importeuren zu versichern, dass die thailändischen Produkte garantiert sicher sind. Dies wird vom Gesundheitsministerium und vom Premierminister bestätigt.

Es folgten Diskussionen und eine Videopräsentation der Agrarindustrie. Die Gäste stärkten sich anschließend beim Abendessen und erfreuten sich an einer aufregenden Show mit Darstellern des Alcazar Kabaretts.


Rathaus bietet Gemeinden Dienstleistungen

Suchada Tupchai

Angestellte des Rathauses offerierten ihren monatlichen Service diesemal für die Einwohner der Soi Kor Phai. Diese Maßnahme gehört zur Politik des Rathauses, die Einwohner der örtlichen Gemeinden mit Dienstleistungen zu versorgen. Diese bestehen aus Gesundheitsuntersuchungen, Informationen zur Familienplanung, Impfungen für Haustiere und weiteren Maßnahmen.

Ein ortsansässiger Arzt behandelt Kinder im Rahmen des monatlichen Dienstleistungsprogramms der Stadt.

Zusätzlich werden die Produkte der Gemeinde gefördert: Auf der Agenda stehen der Tausch von Eiern gegen recycelfähigen Abfall und die Verteilung von Lebensmitteln an die Einwohner.

Alle diese Aktivitäten werden vom Gesundheitszentrum des Rathauses und dem Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn Ausbildungszentrum im Bezirk Banglamung unterstützt. Den Einwohnern der Gemeinde wurden Shows vorgeführt, die vom Team für Öffentlichkeitsarbeit der Polizeistation von Pattaya vorgeführt wurden.


Unschuldiges Opfer der Vogelgrippe

Neben den Todesopfern und den wirtschaftlich ruinierten thailändischen Geflügelzüchtern, welche die asiatische Vogelgrippe bisher gefordert hat, macht dieser Virus auch einigen deutschen Gastronomen in Pattaya schwer zu schaffen. Einer von ihnen ist der allseits bekannte und beliebte „Hühner Hugo", der ein Restaurant in der Nakluaroad besitzt.

Sein Bekanntheitsgrad wurde nun noch weiter enorm gesteigert, da er vor kurzer Zeit Besuch von einem Team des Fernsehsenders RTL erhalten hatte, das ihn, im Rahmen einer Berichterstattung über die grassierende Vogelgrippe in diesem südostasiatischen Land, in den Mittelpunkt seiner Berichterstattung gestellt hatte.

Der deutsche Gastwirt konnte in dieser Sendung eindrucksvoll und glaubhaft demonstrieren, dass durch die Zubereitung des Geflügels eventuell vorhandene Viren abgetötet werden, denn kein Lebewesen kann eine Temperatur von 300 Grad Celsius, die in seinem Grill erzeugt werden, überleben.

Nichtsdestotrotz kämpft der Gastwirt ums wirtschaftliche Überleben. Fürs erste sind die schmackhaften Hühnergerichte von der Speisekarte verschwunden, aber die Fans von „Hühner Hugo" können sich dafür mit leckeren Schweinshaxen, Rollbraten und anderen Leckereien aus guter deutscher Küche, beziehungsweise Grill, trösten.


Blue Scope investiert 3 Milliarden Baht

Verdoppelt Produktionskapazität

Die Firma Blue Scope Steel Limited, die ehemalige BHP, gab vor kurzem bekannt, dass sie weitere 3 Milliarden Baht in ihre Maptaput Fabrik in Rayong investieren wird.

Die Erweiterung der Zinklegierungs- und Beschichtungsfabrik wird voraussichtlich 18 Monate dauern. Dann wird der Produktionsausstoß auf 200.000 Tonnen Zinkprodukte verdoppelt.

Die Fabrik in Rayong ist die größte Einrichtung von Blue Scope Steel in Südostasien. Dazu gehören eine Kaltwalzmühle und eine Beizsäureeinrichtung. Metallbeschichtungs- und Lackiereinrichtungen werden nach Fertigstellung dazugehören und es können dann jährlich 350.000 Tonnen Material ausgestoßen werden.

Es gibt eine große Bandbreite von Materialien von vorgestanzten Fassaden und Stahlkonstruktionen, vorgefertigten Gebäuden und andere Gegenstände, die von der Bau- und Elektronikindustrie verwendet werden. Produkte wie „Colorbond", „Zincalume", „Truzinc" und „Shutterex" haben die Bauindustrie in Thailand und der Region revolutioniert. Die Liste der markanten Gebäude und Bauten beinhaltet unter anderem die Kastsart und Shinwatra Universitäten und die Überdachung des BTS Sky Train, die Olympia Park Eisenbahnstation und das Internationale Reitzentrum in Sydney gehören genauso dazu, wie die Rolltüren, die im ganzen Land zu finden sind.

„Unser Hauptziel ist es, Thailand mit erstklassigem Material zu versorgen und die Überschüsse in die Region zu exportieren", sagte Ian Dickson, der Präsident von Blue Scope Steel.

Gemäß einer Pressemitteilung der Firma gibt es gegenwärtig in Thailand ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Dies bekräftigte auch Ian, der einen markanten Wendepunkt beim Bruttosozialprodukt und der Wirtschaft im allgemeinen feststellt.

Die Investition der Gesellschaft spiegelt deren Strategie wieder die wachsende Nachfrage nach Stahlfertigprodukten in Asien zu befriedigen. Dies trägt zum Wachstum von Blue Scope bei.

Blue Scope ist mit Investitionen von mehr als 200 Millionen Australischen Dollar (etwa 61 Milliarden Baht) in den letzten 8 Jahren der größte australische Investor in Thailand.


Ausländer der Vergewaltigung angeklagt

Boonlua Chatree

Die Gefahren, die in der Beach Road lauern, traten kürzlich wieder zutage, als Costas von Sukanya Kingnok der Vergewaltigung angeklagt wurde.

Polizisten fanden im vierten Stock eines Apartmenthauses in der Soi Buakhao, die weinende Sukanya Kingnok, direkt neben dem Ausländer vor. Die Frau beschuldigte den spanischen Touristen Antonio Costas der Vergewaltigung.

Der Spanier sagte aus, dass er an der Beach Road entlanggelaufen sei, als er die Frau traf. Nachdem sie einen Preis für die Dienste der Dame vereinbart hatten, gingen sie in sein Hotelzimmer. Nach dem Ende der gemeinsamen Aktivitäten, wollte er dann den vereinbarten Preis bezahlen, aber die Frau wollte mehr. Costas weigerte sich und versuchte sie aus dem Zimmer zu drängen, woraufhin sie zu schreien begann.

Sukanyas Aussage klang anders. Sie sei mit ihm nur ins Zimmer gegangen, um eine Massage für 300 Baht zu machen. Dann sei der Mann zudringlich geworden und hätte sie zum Sex gezwungen. Als er anschließend versucht hatte, sie aus dem Zimmer zu werfen, hätte sie um Hilfe gerufen.

Die Polizei nahm beide Aussagen auf und die Frau wurde in das Banglamung Krankenhaus geschickt. Dort wurden eine ärztliche Untersuchung durchgeführt. Daraufhin ging sie zurück zur Polizeistation und beharrte auf ihren Forderungen. Antonio Costas bat die Polizei, die Angelegenheit mit der Frau selbst zu regeln und einigte sich mit ihr schließlich auf die Zahlung von 4.500 Baht.


Niederländisches Ehepaar ausgeraubt

Boonlua Chatree

Die beiden niederländischen Langzeittouristen, Mattain Blom und seine Ehefrau Dekkek, waren gerade erst in Pattaya angekommen, um hier einen Monat zu verbringen, als ihnen dieser Urlaub von bösartigenTransvestiten verdorben wurde. Gegen 20.00 Uhr in der 2. Road raubten die Mädchen zweiter Kategorie den Touristen eine diamantenbestückte Goldkette und ein Armband im Wert von 2.000 Euro beziehungsweise 2.500 US$.

Das enttäuschte niederländische Ehepaar macht seine Aussage.

Das Ehepaar berichtete den Polizisten, dass sie an der 2. Road in der Nähe vom Mike Departments Store entlangspaziert waren, als sich ihnen die beiden Diebe näherten und dem Mann die Kette und das Armband entrissen, um anschließend auf ihrem Motorrad zu fliehen. Die Polizisten werden nun versuchen die Schuldigen zu finden.

Das niederländische Paar erzählte Reportern, dass sie während der letzten fünf Jahren Pattaya jeweils für einen Monat besucht hätten.

Obwohl es in letzter Zeit eine ganze Reihe von Verhaftungen dieser Diebe gegeben hatte, brennt das Problem weiterhin unter den Nägeln. Die Ordnungshüter machen nur wenig, um die kriminellen Elemente von der Straße zu verbannen. Dies könnte letztendlich den für die Stadt so wertvollen Tourismus zerstören.


Motorradtaxifahrer alarmieren Polizei

Schutzgelderpressung in Soi Pattayaland 3

Boonlua Chatree

Trotz der Razzien der Zentralregierung gegen Mafia-Einflüsse, gibt es immer noch dunkle Gestalten, die dem Gesetz ausweichen wollen. 20 Fahrer, die von Sam Boonchoo angeführt wurden, erstatteten Anzeige gegen Mafiosi, die versuchten, 25.000 Baht von ihnen für das „Privileg" zu erpressen, an dieser Stelle ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie verlangten, dass die lokalen Autoritäten sofort tätig werden sollten, anderweitig würden sie den Vorfall direkt vor den Premierminister bringen.

Polizeioberst Kamolchai Tiengrungroj, der Polizeikommissar, erfuhr von den 20 beteiligten Männern, dass eine Frau, die nur als Lampueng bekannt sei, sich um den Taxistand „gekümmert" und jeden Monat 500 Baht „Miete" verlangt habe. Diese Gebühr erhöhte sie drastisch auf 25.000 Baht und drohte bei Nichtzahlung, dass sie die Taxifahrer durch eine andere Gruppe ersetzen würde. Sie machte, nachdem die Taxifahrer sich geweigert hatten, ihre Drohung wahr. 20 neue Fahrer stellten sich an diesen Taxistand und verursachten Geschäftseinbußen. Der Fall spiegelt deutlich den Krieg des Premierministers gegen dunkle Mächte wieder.

Polizeioberst Kamolchai Tiengrungroj versicherte den Männern, dass seine Mannschaft den Fall genau untersuchen und die Frau der Gerechtigkeit zuführen werde. Er zeigte sich erstaunt, dass so ein Vorfall überhaupt passieren konnte. Der Polizei ist die Identität der Erpresserin bekannt, möchte diesen aber erst nach Ausstellung eines Haftbefehls durch das Gericht bekannt geben.

Polizeioberst Kamolchai Tiengrungroj befahl Polizeioberstleutnant Somchai Phongsai die Gruppe inzwischen im Auge zu behalten, um sofort einzuschreiten, falls dieser weiteres Ungemach drohen sollte.


Betrunkene Schweden prügeln sich um Frauengunst

Boonlua Chatree

Als die Polizei in der Soi 7 bei den einigen Bierbars eintraf, fand sie zwei halbnackte Schweden vor, die sich auf der Straße prügelten. Die beiden wurden von mehreren Barmädchen angefeuert, denen das Geschehen offenbar Spaß machte.

Nach dem Rausch folgt die Ernüchterung.

Die Polizisten nahmen die beiden Männer sofort in Gewahrsam und führten sie in Handschellen zur Polizeistation. Dort wurden sie als die schwedischen Staatsbürger Martin Enberg, 27 Jahre und Magnus (kein Familienname), 28, identifiziert. Die zwei Streithähne betrachteten den Vorfall als erledigt und wollten keine große Sache daraus machen.

Die Polizisten zeigten sich vom friedlichen Verhalten der beiden Männer jedoch unbeeindruckt. Sie verdonnerten beide ihres unzivilisierten Verhaltens wegen mit einer Verwarnung und einer Geldstrafe von 500 Baht pro Person wegen Trunkenheit und Erregung öffentlichen Ärgernisses, bevor sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.


Deutscher von Strandjungen niedergestochen

Boonlua Chatree

Der in Pattaya lebende Deutsche Lutz Gercke, 64, wurde spät in der Nacht das Opfer einer bösartigen Attacke eines jungen männlichen Prostituierten vom Strand. Angestellte des Markland Hotel/Kondominium Komplexes berichteten kurz vor Mitternacht der Polizei von einer Messerstecherei im 24. Stockwerk. Noch vor Ankunft der Polizei hatten sie den Angreifer bereits überwältigt und den verletzten Deutschen ins International Hospital verbracht. Dieser hatte Stichwunden in der Brust und Kopfverletzungen durch einen Schlag mit einer Flasche davon getragen.

Santi sagte aus, dass er das Opfer von der Strandpromenade her kannte, wo er sich öfters aufhielt, um Kunden zu finden. Er gab weiter an, dass sie in den vergangenen fünf Tagen sexuellen Verkehr miteinander gehabt hatten.

Santi erzählte weiter, dass ihm der Deutsche beim ersten Mal 2.000 Baht, beim zweiten Mal 1.500 Baht und danach jeweils nur 500 Baht bezahlt habe. In der Nacht des Verbrechens sei er zum Zimmer des Ausländers gegangen. Nachdem er den Raum betreten hatte, hätte ihn das über seinen Besuch nicht erfreute Opfer hart geschlagen. Santi wurde daraufhin seinerseits ärgerlich und ergriff eine Flasche, mit der er auf den Kopf des alten Mannes einschlug. Danach ergriff er das zufällig herumliegende Messer und stach es Lutz in die Brust, bevor er zu fliehen versuchte. Die Polizei brachte den gewalttätigen jungen Mann zurück ins Appartement zum Lokalaugenschein, bevor sie ihn wegen schwerer Körperverletzung festnahmen.

Als die Polizei ins Krankenhaus kam, um den Deutschen aufzusuchen, wurde ihr mitgeteilt, dass dieser sich nicht im Krankenhaus aufhalten würde.


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