3. Jahrgang
Ausgabe Nr. 25

20. Juni - 26. Juni 2004
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Stipendien für bedürftige Schülern

Zeigt her eure Zähne

Schüler gegen Glücksspiel

Indianertag

Stipendien für bedürftige Schülern

Ariyawat Nuamsawat

Seit 17 Jahren unterstützt der Rotary Club Pattaya Kinder, die finanzielle Hilfe zum Schulbesuch benötigen. Auch in diesem Jahr vergab der Club wieder 60 Stipendien im Wert von 60.000 Baht, die an 20 begabte Schulkinder in Pattaya und an 40 in der Provinz Chonburi verteilt wurden. In diesem Jahr fand die Vergabe unter Leitung des Clubpräsidenten Don Maclachlan in der Versammlungshalle des Rathaus in Pattaya statt. Anwesend waren Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn, Angehörige der Stadtverwaltung, Mitglieder des Rotary Club Pattaya und die Eltern der Stipendienempfänger.

Der Rotary Club Pattaya vergibt 60 Stipendien an begabte Schüler.

Weitere Auszeichnungen wurden an außergewöhnliche Sozialarbeiter in fünf verschiedenen Feldern vergeben. Dazu gehörten Sithiphap Muangkhum, der Direktor des Technikerbüros, Polizeihauptmann Jirawat Sukhontasap von der Touristenpolizei, Polizeioberstabsfeldwebel Suporn Unchareon, Vernehmungsbüro der Polizeistation von Pattaya, Phinpha Ruangrattanakorn, Gesundheitsbüro Banglamung, und Mallika Phasara, Landwirtschaftsentwicklungsbüro von Banglamung.


Zeigt her eure Zähne

St. Andrews Schule

„Die Nationale Woche des Lächelns" in wird in englischen Schulen abgehalten, um die Zahnpflege zu fördern. Deshalb luden auch die Lehrer von der St. Andrews Schule einen Zahnarzt ein, damit der die Zähne aller Kinder gründlich untersuchen konnte.

Dr. Varunee erklärt das Zähneputzen mit Hilfe eines großen Gebisses.

Varunee, eine Zahnärztin vom Bangkok Rayong Krankenhaus, brachte dazu ihre gesamte mobile Zahnarztausstattung mit. Zuerst erklärte sie den Kindern, dass eine gesunde Ernährung auch wichtig für die Zähne ist. Gemeinsam erstellten sie dann eine Liste von Speisen, die gut für die Zähne sind, und solche, die man vermeiden sollte.

Sie gab eine sorgfältige Demonstration an riesigen Modellzähnen über das Zähneputzen und sagte, wie wichtig es sei, die Zähne von allen Seiten zu putzen. Und sie erklärte auch, man soll die Zähne mindestens drei Minuten bürsten, um es richtig zu machen.

Anschließend überprüfte sie die Zähne von 70 Kindern und gleich am folgenden Tag erhielt jedes Kind seine eigene Untersuchungsberichtskarte, auf der eine eventuell benötigte Zahnbehandlung aufgeführt wurde.


Schüler gegen Glücksspiel

Suchada Tupchai

Einen Tag vor dem Beginn der Fußballeuropameisterschaft startete Pisit Ketphasook, der Gouverneur der Provinz Chonburi, das Projekt „Thailändische Jugend gegen Fußballwetten". Anwesend waren Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn, Surapol Tiensuwan, der Bezirkschef von Banglamung, Anurak Tienthong, der Direktor für Entwicklung und Fortschritt in der Erziehung der Region 3, Stadträte und Ehrengäste.

(Von links nach rechts) Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Surapol Tiensuwan, dem Bezirkschef von Banglamung, Pattayas Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn, und dem Gouverneur von Chonburi Pisit Ketphasook.

Die Veranstaltung fand auf dem Sportplatz der Pothisamphan Schule statt, um die Nationalversammlung zu unterstützen, die sich gegen Fußballwetten während der Europameisterschaften ausspricht.

Fahnenträger führen die Abschlussparade an.

Anurak Thianthong sagte, es sei für thailändische Kinder unmöglich, die Informationsüberflutung insbesondere bei sportlichen Großveranstaltungen zu ignorieren, seit die Kommunikationstechnologie über Fernsehen, Radio, Magazine und Internet sich in rasender Geschwindigkeit ausbreitet.

Er fügte hinzu, dass die Fußball-Europameisterschaft eine große Versuchung ist, auch Kinder zum Glücksspiel zu verführen, die daher später vielen Problemen gegenüber stünden.

Anurak meinte, dass speziell Kinder leicht in die Glücksspielfalle von schlechten Menschen geraten, welche die Bedeutung des Sports entstellen und die Kinder dazu ermutigen, Geld von ihren Eltern für diese Leidenschaft zu fordern.

Der Gouverneur der Provinz Chonburi Pisit Ketphasook sagte, das Glücksspiel sei bereits in alle Teile der Gesellschaft vorgedrungen, am schlimmsten in den Ausbildungsinstituten, dem empfindlichsten Teil der Gesellschaft.

Pisit ist der Überzeugung, dass diese neue Kampagne die Kinder ermutigen könnte, selbst gut und schlecht zu unterscheiden. Ihnen soll keine Gelegenheit gegeben werden, durch Glücksspiel ihre Lernzeit und das Geld ihrer Eltern zu vergeuden.

800 Schüler der Pothisampan Schule und ihre Lehrer waren bei dieser Veranstaltung zusammengekommen, um ihre Unterschriften auf ein 10 Meter langes Stück Stoff zu setzen und den Fußballwetten abzuschwören.

Anschließend wurde eine Parade entlang der Nakluastraße bis zur Beach Soi 1 abgehalten, wobei eine große Gruppe von Gemeindemitgliedern sowie Schüler und Lehrer von Potisamphan, Sozialarbeiter aus dem Karunyawet Zentrum für Behinderte und aus dem Jungenheim Banglamung, Banner trugen, auf denen Slogans gegen Fußballwetten standen.


Indianertag

Garden International School

Für einen Tag wurde die 2. Klasse der Garden International School (GIS) zum Indianerstamm. Das war der Höhepunkt einer Unterrichtseinheit über Indianer, bei der die Geschichte und Kultur dieser Eingeborenen Amerikas betrachtet wurde.

Dazu schlüpften die Kinder unter Führung ihres Häuptlings „Kopf in den Wolken" in ihre Kostüme und verlegte den Schulsaal in ein Zeltdorf.

Die Kinder und ihr Klassenlehrer haben tollen Spaß beim Indianertag.

Zuerst mussten allerdings ihre Wigwams gebaut und eingerichtet werden. Dann wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Also sammelten sie Gemüse wie Mais, Bohnen, Kartoffeln, Tomaten, Kürbis und Zwiebeln.

Auch Jagdgesellschaften wurden ausgeschickt und die erfolgreichen Jäger kamen mit frischem Fisch und Büffelfleisch zurück. Endlich konnte das Mittagessen vorbereitet werden. Einige Tapfere entzündeten ein flackerndes Feuer, andere schälten Gemüse oder schnitten das Fleisch.

Und wer sagt es, nach gar nicht allzu langer Zeit saß der Indianerstamm bei einem Mahl aus Popcorn, Büffelfleisch, gebratenem Fisch und Bohneneintopf zusammen.

Natürlich durften sie auch zur Unterhaltung der Eltern, Lehrern und Freunde eine echte Indianer-Show aufführen, die aus furchteinflößenden Waffen- und Regentänzen zusammengesetzt war.

Danach war der Stamm sichtlich ermüdet und zog sich in sein Wigwam zurück, um Geschichten zu lesen und Spiele zu machen, die ihre Jagdfähigkeiten verbessern sollten. Am Ende des Tages gingen die müden Indianer nach Hause, nicht ohne vorher ihrem Klassenlehrer Ben Shields ihren Dank für diesen tollen Tag ausgesprochen zu haben.