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Minister für Tourismus und Sport verlangt langfristigen Werbeplan
Will dem thailändischen Tourismus Auftrieb verleihen
Suchada Tupchai
Der Minister für Tourismus und Sport, Sontaya Kunplome,
eröffnete die jährliche Generalversammlung der Tourismusbehörde Thailands, um
langfristige Werbepläne zu diskutieren, die der thailändischen
Tourismusindustrie Auftrieb geben sollen und um die Strategien für das Jahr
2005 zu besprechen. Das Treffen wurde am Donnerstag vor zwei Wochen im Royal
Cliff Beach Resort abgehalten. Es nahmen 500 Personen daran teil.
Die Gouverneurin der thailändischen Tourismusbehörde,
Juthamas Siriwan, teilte mit, dass die Zahl der Touristen im vergangenen Jahr
trotz SARS und Vogelgrippe angestiegen sei. Sie betonte aber auch die
Notwendigkeit, die Qualität der Erzeugnisse und der Dienstleistungen in
Thailand zu verbessern, wenn man auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleiben
wolle.
Thailand hat nach der APEC-Konfrenz im letzten Jahr ein
Übereinkommen unterzeichnet, nach dem ein Ansteigen von Gruppenfahrten aus
China, Japan und Australien ermöglicht werden soll. Der Schwerpunkt liegt auf
einer gesteigerten Anzahl von Golftouren nach Thailand.
Minister Sontaya trug seine politischen Absichten für einen
langfristig angelegten Werbeplan und seine Budgetvorschläge im kommenden Jahr
vor.
„Wir müssen unsere Produkte und Dienstleistungen
verbessern, wenn wir erfolgreich mit unseren Nachbarn um die Touristen
konkurrieren wollen. Die drei Hauptanliegen sind: Verbesserung unserer
Möglichkeiten zum besseren Wettbewerb in der Region; Verbesserung und
Weiterentwicklung unserer touristischen Produkte und Dienstleistungen und
Weiterentwicklung unseres Managementsystems um leistungsstärker zu
werden", sagte der Minister.
Die thailändische Tourismusbehörde sieht
Marketingstrategien als wichtigen Schritt dafür an, eine erhöhte Anzahl von
Touristen aus den Nachbarländern nach Thailand zu locken. Eines dieser Projekte
ist, für Thailand als Einkaufsparadies zu werben, um ausländische Besucher ins
Land zu ziehen.
Das Ziel der nächsten vier Jahre ist, jährlich eine Besucheranzahl von 20
Millionen zu erreichen, was 700 Milliarden Baht an Einnahmen bringen würde. Das
wären 100 US Dollar pro Person, entsprechend dem globalen Durchschnittswert.
Zum Abschluss forderte Sontaya alle auf, mit der Arbeit zum Erreichen dieses
Zieles anzufangen, indem Thailands Erzeugnisse und Dienstleistungen im Hinblick
auf die derzeitige Weltsituation verbessert werden. Man sollte auch die
Anstrengungen beim Marketing weiter entwickeln, um diese Ziele zu erreichen.
Legalisierung ausländischer Arbeiter
Über 200 Kambodschaner, Laoten und Burmesen erschienen bereits am ersten Tag im Rathaus
Suchada Tupchai
Eines der größeren und lang anhaltenden Probleme der
thailändischen Regierung in den vergangenen Jahrzehnten war die große
Anzahl ausländischer Arbeiter, die täglich illegal über die Grenzen in
das Königreich einsickern.
Laut Polizeiberichten schleichen sich diese illegalen
Arbeiter in das Land ein und haben unter keinen Umständen die Absicht, in
ihr Heimatland zurückzukehren. Einige von ihnen ziehen es vor lieber in
Haftanstalten zu bleiben als nach Hause geschickt zu werden.
Ausländische
Arbeiter bei ihrer Registrierung.
Das Arbeitsministerium erklärte, in der Vergangenheit
hätten diese illegalen Arbeiter den Thais Schwierigkeiten bereitet, niedrig
bezahlte Arbeit zu finden. Die illegalen Arbeiter nehmen jeden von den
Arbeitgebern angebotenen Lohn an. Aber dies hat sich mittlerweile geändert,
da Thais die Arbeiten auf Baustellen oder als Hausmädchen nicht mehr
ausüben wollen.
Untersuchungen besagen, Thais seien heutzutage mehr an
Stellen interessiert, die ein höheres Einkommen versprechen und weniger
Anstrengung voraus setzen. Das Arbeitsministerium führte weiter aus, dass
die Mindestlöhne nicht mehr ein größeres Problem seien. Allerdings könne
man auch andere Arten von Problemen nicht unbeachtet lassen, die im
Zusammenhang mit der illegalen Einwanderung ständen, wie zum Beispiel
Straftaten oder Krankheiten.
Kürzlich hatte die thailändische Regierung eine neue
Politik angekündigt. Die Namen der illegalen Arbeiter sollen auf Papier
festgehalten werden, um ihren Wohnsitz und ihr Verhalten besser
kontrollieren zu können. Den Arbeitgebern wurde eine Gelegenheit gegeben,
ihre ausländischen Arbeitskräfte in der nächst gelegenen Dienststelle des
Rathauses registrieren zu lassen, und zwar in der Zeit vom 1. bis 31. Juli.
In Pattaya richtete das Rathaus dafür eine Anlaufstelle ein.
Der Leiter des Ordnungsamtes in Pattaya, Theerasak
Chatupong, bemerkte dazu, dass die illegalen ausländischen Arbeiter in
gewisser Weise die Wirtschaft und den Arbeitsfrieden über einen langen
Zeitraum beeinträchtigt hätten. Er sagte weiter, einige dieser Arbeiter
kämen über die Grenzübergänge und suchten sich Arbeit mit sehr niedrigen
Löhnen auf Baustellen und in Privathaushalten. Die Arbeitgeber, die Geld
sparen möchten, stellen diese Arbeiter ein, ohne zu wissen, dass sich diese
als Kriminelle entpuppen könnten. Vorfälle mit ausländischen Arbeitern
wie Entführung oder Ermordung des Hausbesitzers haben in der
überregionalen Presse des öfteren Schlagzeilen gemacht.
Manchmal haben sie auch Krankheiten und wollen nicht
behandelt werden, da sie fürchten, festgehalten und in ihr Heimatland
zurückgeschickt zu werden.
Theerasak verkündete, dass sich bereits am ersten Tag
der Registrierung über 200 illegale Arbeiter, hauptsächlich Kambodschaner,
Laoten und Burmesen gemeldet hätten.
Er sagte, die Regierung betone, dass die Arbeitgeber und
ihre Angestellten vier Schritte zur Registrierung vollständig ausführen
müssten. Zuerst müssen die illegalen Arbeiter um eine jährliche
Aufenthaltsgenehmigung im Königreich ersuchen. Zweitens müssen die
Arbeitsgeber um eine Erlaubnis nachsuchen, diese Arbeiter beschäftigen zu
dürfen. Drittens, die genehmigten Arbeiter müssen sich einer
Gesundheitsuntersuchung unterziehen und eine Krankenversicherungskarte bei
sich tragen.
Und schließlich müssen die Arbeitgeber bei der Einwanderungsbehörde
für ihre ausländischen Arbeiter eine Arbeitsgenehmigung beantragen.
Theerasak bat die Öffentlichkeit um Zusammenarbeit. Wenn der vorgegebene
Zeitraum verstrichen sei und man das Gesetz weiterhin missachte, könne die
Polizei beide Parteien als schuldig ansehen. Er erwarte nach dem Ablauf der
Frist, dass die Anzahl ausländischer Arbeiter landesweit über 500.000
steigen werde.
Ausbau der Stadthalle wird diskutiert
Ariyawat Nuamsawat
Die erste Stadtratsitzung der neuen Standverwaltung Pattayas
fand letzte Woche im Rathaus statt.
Ratvorsitzender Tawit Chaisawangwong und geschäftsführender
Sekretär Apichart Puechphan eröffneten die Sitzung. Erster Punkt auf der
Tagesordnung war die Konstruktion neuer Einrichtungen im Rathaus.
Der
Stadtratsvorsitzende
Tawit Chiasawangwong
eröffnet die erste
Stadtratssitzung
der neuen Administration.
Die vorgestellten Erweiterungen schließen ein
mehrgeschossiges Parkhaus und weitere Büros für Beamte ein, damit sie dem
Publikum bessere Dienste leisten können. Der Vorschlag wurde bereits im
Dezember 2003 bewilligt.
Auch die Beamten im Innenministerium und der Landesregierung
haben schon dazu grünes Licht gegeben.
Die Bauarbeiten, die 155.860,000 Baht kosten, werden durch
ein Darlehen der Regierungssparkasse finanziert.
Es werden zusätzlich 414 Parkplätze in dem 10-stöckigen
Parkhaus untergebracht. Ein sechsstöckiges Bürogebäude wird an das bereits
bestehende Gebäude angebaut.
Sobald alle Details abgesprochen sind und das Darlehen bewilligt ist, wird
eine öffentliche Ausschreibung für die Konstruktion stattfinden.
Stadt-Säuberung zu
Ehren Ihrer Majestät
Suchada Tupchai
Pattayas stellvertretender Bürgermeister Wuttisak
Rermkijakarn war am 8. Juli Vorsitzender eines Treffens im Rathaus, um eine
gründliche Stadt-Säuberung zu Ehren des 72. Geburtstags Ihrer Majestät der
Königin vorzubereiten.
Der
stellvertretende
Buergermeister Wuttisak Rermkijakarn spricht zu den Teilnehmern
des Treffens.
Zu Beginn der Sitzung huldigten die Teilnehmer Ihrer
Majestät der Königin.
Während des Treffens sagte Wuttisak, dass die Einwohner
Pattayas, Regierungsmitglieder und der Privatsektor dazu eingeladen seien, Ihre
Majestät zu ehren, aber um gleichzeitig auch für die Umwelt der Stadt zu
sorgen.
Es wurden beim Treffen Straßenmannschaften angefordert, um
Müll zu beseitigen, Abflüsse von Schutt zu entleeren und um allgemein überall
in der Stadt aufzuräumen. Die Stadtverwaltung versprach, mehr Kipper zu
besorgen, um mit der zusätzlichen Müllentsorgung fertig zu werden.
Bereits am 15. Juli sah man die ersten Putzkolonnen, bestehend aus
Schulkindern und Bürgern der Stadt.
Stadt vergibt Spenden an kleine Beamte
Ariyawat
Nuamsawat
Wutthisak Rermkitchakarn, stellvertretender Bürgermeister
von Pattaya, vergab kürzlich einige Spenden an kleine Beamten in Gegenwart von
Stadtverwaltungsmitgliedern und Personal des Rathauses.
Wutthisak
Rermkitchakarn (links) überreicht eine Spende.
Die Empfänger waren mehr als 250 Niedriglohnbezieher, die
für die Sauberkeit von Pattayas Straßen verantwortlich sind.
Spenden wurden an jedes Mitglied der Müllabfuhr sowie an
jeden Straßenfeger gegeben, um ihren Einsatz zur Erhaltung der Hygiene der
Stadt anzuerkennen und sie in ihrer Arbeit zu ermuntern.
Stadtverwaltungsmitglieder und hochherzige Bürger hatten
diese Spenden gesammelt.
Manot Nongyai stiftete 2.500 Baht und Saksit
Theerapornsapanond vom S.P. Betrieb 10.000 Baht. Panot Kanawattanakul machte
eine Spende von 270 Hosen.
Wutthisak bedankte sich bei den Stadtverwaltungsmitgliedern
und Geschäftsleuten für ihre Unterstützung.
Er sprach die Hoffnung aus, dass die Spenden die schwierigen
Bedingungen der Angestellten einigermaßen erleichtern würden.
„Es ist ganz klar, dass zufriedene Angestellte ohne zu zögern mehr für
die Gemeinschaft tun und freudiger bei ihrer Arbeit sind. Deshalb ist es eine
der Hauptaufgaben der Verwaltung, dafür zu sorgen, dass unser Personal
unterstützt und gleichwertig behandelt wird", sagte er.
Umweltfreundliches Kraftwerk für Kho Larn
Boonlua Chatree
Pattayas Bürgermeister und Abteilungsleiter der
Stadtverwaltung trafen sich im Rathaus, um Vorschläge zum Bau eines
Solarkraftwerks anzuhören, in dem umweltfreundlicher Strom auf der Larn-Insel
produziert werden soll.
Lee
Chang Chong, der geschäftsführende Direktor der Green Energy Tech Co. Ltd.
erläutert seine Pläne.
Lee Chang Chong, geschäftsführender Direktor des Green
Energy Tech Ltd., trug die Vorschläge den Stadtverwaltungsbeamten vor. Er
sagte, dass sein Betrieb seit 1980 mit Solarenergie erfolgreich Strom produziere
und bereits etliche Kraftwerke in Korea angelegt habe. Das Projekt wäre für
die Inselgemeinschaft ideal, die ein angesehenes Touristenziel ist. Mit der
Produktion von umweltfreundlichem Strom könne man die natürlichen Ressourcen
der Insel bewahren, fügte er hinzu.
Weitere Pläne, die für die Bewohner der Insel in
Betrachtung kommen, beinhalten eine Müllverbrennungsanlage, die auch Strom
erzeugen könnte.
Chiang sagte, die Zukunft der Stromerzeugung neige in Richtung auf
umweltfreundliche Lösungen, die Pattaya und Thailand dann zugute kommen
würden.
Prinzessin Soamsawali wird 47 Jahre alt

Pattaya
Blatt wünscht Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Soamsawali das Allerbeste zu
ihrem 47. Geburtstag.
Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Soamsawali wurde am 13.
Juli 47 Jahre alt. Die Prinzessin, die häufig auch in Pattaya wohnt, ist beim
thailändischen Volk für ihr Engagement für die Armen bekannt und beliebt.
Sie ist in zahlreichen Wohltätigkeitsorganisationen und
-aktivitäten beteiligt, besonders im Bereich der sozialen Fürsorge. Seit 1975
engagiert sie sich als Mitglied des Stiftungsausschusses bei den Aktivitäten
der Saijai-Thai-Stiftung. Sie besucht Soldaten und Polizisten, freiwillige
Helfer und Zivilisten, welche im Kampf gegen Terroristen ins Krankenhaus
eingeliefert werden.
Prinzessin Soamsawali übernimmt fast in jedem Jahr die
Schirmherrschaft über das „Thian Song Chai Festival". Dieses Festival
wird seit 1991, jeweils am 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag, veranstaltet und
zielt darauf ab, das Verständnis zwischen gesunden Menschen und jenen mit einer
HIV-Infektion zu verbessern. Ein weiteres Ziel ist es, allen Thailändern
deutlich zu machen, dass HIV-infizierte Menschen keine Gefahr für die
Öffentlichkeit darstellen, sondern dass eine HIV-infizierte Person in der
Gemeinschaft gesund weiterleben und für die Familie und die Gesellschaft
nützlich sein kann.
Prinzessin Soamsawali war die Hauptrednerin auf dem 4.
Internationalen AIDS-Kongress 1980 auf den Philippinen und ist noch immer eine
der wichtigsten Persönlichkeiten im Kampf gegen AIDS in Thailand.
Prinzessin Soamsawalis Fürsorge gilt auch dem Roten Kreuz.
Zu ihren bevorzugten Programmen zählen das Projekt zur Verhinderung der
Übertragung von HIV von der Mutter auf das Kind und das Projekt „Freunde
helfen Freunden, wenn sie in Schwierigkeiten sind". Außerdem trug sie
wesentlich zum Aufbau des Projektes zur häuslichen Pflege bei.
Die Prinzessin übernimmt im Namen Ihrer Majestät der Königin, sowie Ihrer
Königlichen Hoheit, Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn, auch gesellschaftliche
Verpflichtungen, wie die Teilnahme an Abschlussfeiern und die Übergabe von
Diplomen oder Zeugnissen an Absolventen.
Stadtverwaltung dankt Presse
Suchada Tupchai
Pattayas Journalisten wurden angenehm überrascht, als
die neue Stadtverwaltung und neuen Regierungsbeamten, an der Spitze
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn, sie zu einer Party einluden, um
ihnen für ihre andauernde Unterstützung zu danken.

Bürgermeister
Niran Wattanasartsathorn im Duett mit Jintana Wejchoti von der
Staatsdienstleistungsabteilung.
„Dies ist eine gute Gelegenheit für die neue
Stadtverwaltung, Mitglieder der Presse näher kennen zu lernen, und sich bei
Ihnen für die kontinuierliche Unterstützung zu bedanken", sagte Niran
in seiner Eröffnungsrede.
„Manchmal gehen unsere Meinungen zwar etwas
auseinander, trotzdem arbeiten wir ständig und in vielen Bereichen
zusammen, zugunsten der Menschen und des Aufbaus unserer Stadt."
„Die Verwaltung ist gerade dabei, in vielen Bereich zu
restrukturieren und umzugestalten, damit wir unsere Leistung verbessern
können. Die Medien sind dafür verantwortlich, jeden Fortschritt zu
überwachen", fügte er dazu.
Nach der Tischrede des Buergermeisters erfreuten sie sich alle an einem
schmackhaften Essen. Anschließend trug Karaoke singen zu einer angenehm
gelockerten Atmosphäre bei.
Ein Griff genügt zur Information
Ariyawat Nuamsawat
60 Kioske mit „Touch" Bildschirmen sollen im
kommenden September in Pattaya aufgestellt werden, um die Besucher mit
Informationen zu versorgen.
Diese Informationsstände mit berührungsempfindlichen
Bildschirmen werden in großen Hotels und Einkaufszentren aufgestellt und
informieren die Touristen in neun Sprachen über die Stadt.
Der
neue Automat findet lebhaftes Interesse.
Auf einem Treffen, das letzte Woche im Rathaus stattfand,
wurde über Einzelheiten wie das Design und die Markenbezeichnung der
Informationsstände beraten, um mit dem Werbekonzept Pattayas überein zu
stimmen.
Themen in einer großen Vielfalt, wie Extremsport oder
Lebensstil, sollen als Touristeninformationen dargestellt werden, um das
Ansehen Pattayas bei den Besuchern zu steigern.
Vertreter der für die Stände verantwortlichen Firma
legten den Stadtbeamten Pläne vor, um die grundlegenden Entwürfe und
Bedienungsfunktionen zu diskutieren. Die endgültige Entscheidung wird aber
am Ende von den Verantwortlichen des Projekts getroffen werden.
Die Standorte werden nach Lage und die Hotels nach der Anzahl der Zimmer
ausgesucht. Angestellte der Stadt sollen in der Pflege der Maschinen
ausgebildet werden, aber auch darin, wie Änderungen vorgenommen werden und
wie die Handhabung vonstatten geht.
Finne verprügelt Ehefrau
Boonlua Chatree
Heino Ilokari Olavi, 46, aus Finnland wurde in seinem
Haus in der Soi Bonkot von der Polizei verhaftet, nachdem er seine Frau in
seiner Restaurantküche geschlagen hatte. Der Streit war wegen eines
vermissten Handys ausgebrochen.
Heino
Ilokari Olavi (links) beim Verhör auf der Polizeiwache.
Die Frau musste mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden und
machte dort eine Anzeige gegen ihren Ehemann, der daraufhin wegen
Körperverletzung in die Soi 9 verbracht wurde.
Deutscher „Spaßvogel“
Bezahlte seine Bar-Rechnung mit pornografischen Banknoten
Boonlua Chatree
Am 10. Juli wurde die Polizei kurz nach Mitternacht in
eine Bar in der Walking Street gerufen. Die verwunderten Bardamen sahen sich
nämlich einem deutschen Touristen gegenüber, der seine Rechnung über den
Betrag von 420 Baht nicht bezahlen konnte. Sie begannen an seinem Verstand
zu zweifeln, nachdem er anstelle richtigen Geldes eine Menge Utensilien aus
seiner Tasche zog, zum Beispiel eine Schweinemaske, falsche US-Dollar-Noten,
andere Geldscheine mit pornografischen Bildern und noch einiges an solchen
Dingen mehr.
Die
Possen des Witzboldes fanden bei den Polizeibeamten keinen Beifall.
Die Polizei nahm nach eingehenden Befragungen der
Angestellten den Mann, der als Willy P., 55, identifiziert wurde, auf die
Polizeiwache in der Soi 9 mit. Dort wurde er gleich mit 500 Baht Geldstrafe
belegt, da er seine „Späße" auch mit den Polizisten weitertrieb.
Allerdings waren diese davon nicht beeindruckt und schon gar nicht
belustigt, und es folgte eine weitere 500 Baht Geldstrafe für ihn, da er
unzüchtiges Material in der Öffentlichkeit herumgezeigt hatte.
Nun sitzt er in einer Zelle, bis er seine Strafen und die noch offen
stehende Rechnung an der Bar begleichen kann.
Schweizer in Marihuana Besitz
Boonlua Chatree
Der Schweizer Walter P., 51, wurde in seinem Haus in der
Prasit Villa in Banglamung festgenommen, nachdem die Polizei zwei Flaschen
mit einer verdächtigen Füllung auf seinem Schreibtisch gefunden hatte. Bei
genauerer Untersuchung entpuppte sich die „Sauce" als Marihuana. Der
Schweizer stritt ab, der Besitzer des Rauschmittels zu sein und weigerte
sich Dokumente, die als Geständnis gelten könnten, zu unterzeichnen.
Der
verhaftete Schweizer vor seinem Haus.
Trotzdem wurde er des Besitzes einer illegalen Substanz
der Klasse fünf angeklagt.
Die Polizei kam ursprünglich zu dem Haus, da sie von einer Thai-Frau
verständigt wurde, die weinend vor dem Tor gestanden hatte. Aus der Anzeige
geht nicht hervor, aus welchen Gründen die Frau geweint hatte, und ob sie
mit dem Verhafteten eine besondere Beziehung gehabt hatte.
Schlechter Tag für Glücksspieler
Boonlua Chatree
Einige wollen das harte Durchgreifen der Regierung gegen
illegales Glücksspiel und die „dunklen Elemente" einfach nicht
einsehen und widersetzen sich dem Gesetz. Dies stellte die Polizei fest, als
sie zwei Wohnungen stürmte, in denen auf Fußballergebnisse gewettet und
eine Untergrundlotterie betrieben wurde.

Das
Spiel ist aus – die beiden „Geschäftsleute" sind matt gesetzt.
Der erste Einsatz fand in Moo 9 statt, wo
Verbrechensbekämpfungsbeamte, ausgestattet mit einem Haftbefehl, Kriatsak
Narsri in seinem Heim festnahmen. Kriatsak wurde angeklagt, eine
Glückspielhölle für den Euro Cup 2004 zu betreiben. Die Polizeibeamten
beschlagnahmten die Wettscheine, eine Faxmaschine, 8.200 Baht in bar und
eine Liste der Spielergebnisse.
Der zweite Einsatz fand in der Soi BJ, Süd-Pattaya
statt, wo die Polizei Jamlong Jumparthong, 42, verhaftete, da er eine
Untergrundlotterie veranstaltete. Die beschlagnahmten Beweise bestanden aus
188.400 Baht in bar, verschiedenen Taschenrechnern, einer Faxmaschine, fünf
Bankbüchern, eine neun Seiten lange Liste seiner Kunden, sowie weiteres
Beweismaterial über die von ihm betriebene Untergrundlotterie.
Jamlong gestand seine illegalen Aktivitäten ein und wurde wegen des
Betreibens von illegalem Glückspiel angeklagt, das in direkter Konkurrenz
zur staatlichen Lotterie steht. Beide Männer müssen sich für ihre Taten
vor Gericht verantworten..
Polizeikurzberichte
Boonlua Chatree
Fliegender
Pornohändler verhaftet
Die Verbrechensbekämpfer von Pattaya sind denjenigen auf
den Fersen, die thailändische Werte missachten. So verhafteten sie einen
44-jährigen Mann, als er auf der Ladefläche seines Lieferwagens
schlüpfrige Filme anbot. Die Polizei führte eine verdeckte Operation mit
zwei Beamten durch, die am 1. Juli um 20.30 Uhr zwei pornografische VCDs von
Sakon Jaroenratdech auf dem Parkplatz der Hollywood Disco in Süd-Pattaya
kauften. Nachdem der Handel abgeschlossen war, gaben sich die beiden Beamten
zu erkennen, verhaften den Mann und beschlagnahmten 510 Filme.
Sakon wurde angeklagt, pornographisches Material verkauft
zu haben, nachdem er seine Aktivitäten zugegeben hatte. Er gestand, dass er
die VCDs in Bangkok gekauft hatte und dass er seine Waren in der Nähe der
Unterhaltungsstätten der Stadt zum Verkauf anbot.
Toter an der Beach in
Nord-Pattaya entdeckt
Touristen und Strandgänger machten am 9. Juli eine
grausige Entdeckung an der Naklua Beach am Ende der Soi 22. Sie fanden die
grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mannes im Alter zwischen 18 und 20
Jahren. Der Mann war wahrscheinlich schon seit sieben Stunden tot. Bei
Durchsuchung der Leiche durch die Polizei wurden keine Ausweispapiere
gefunden.
Der Untersuchungsbeamte, Polizeioberstleutnant Sukitti
Saiykiat sagte: „Wir haben noch keine Ahnung, wer der Tote ist und woher
er stammt. Wir vermuten, dass er ein Einheimischer ist, der von anderen
Teenagern getötet wurde. Wir haben zwei Theorien diesbezüglich. Die eine
ist, dass er seine Mörder an der Beach traf und Streit mit ihnen hatte, und
die zweite Theorie ist, dass er nach dem Mord hierher gebracht wurde. In
diesem Falle ist sicher mehr als eine Person beteiligt."
Polizei nimmt Bar aufs
Korn
Das Jade Berlin House im Jomtien Nivate Village war das
neueste Ziel der Kriminalbeamten. Sie stürmten kürzlich das Gebäude,
nachdem vorher verdeckte ausländische Polizeifreiwillige eine Rechnung mit
markierten Banknoten bezahlt hatten.
Nachdem dieser Vorgang beendet war, gab ein Freiwilliger
den wartenden Beamten ein Zeichen, damit diese mit der Hausdurchsuchung
beginnen konnten. Dabei wurden in den Räumlichkeiten eine Anzahl Kunden
entdeckt, die gerade Sexualakte durchführten. Sie und ihre Gespielinnen,
insgesamt 33 Barmädchen inklusive der „Mama San", wurden auf
Polizeifahrzeugen in die Dienststelle der Soi 9 gebracht.
Jedes Mädchen musste die üblichen 500 Baht Strafe
bezahlen, bevor alle wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Nur die „Mama
San" kam nicht so glimpflich davon: sie sitzt ein und wartet auf ihren
Prozess, bei dem sich wegen Betreibens einer Bar, Duldung von Prostitution
und dem Fehlen einer Betriebsgenehmigung verantworten muss.
Eisverkäufer mit „heißen"
Sachen
Kriminalbeamte erhielten einen Tipp, dass in der Soi
Nernplubwan „Eis" verkauft werde, das in Wirklichkeit aber aus
Metamphetaminen in kristalliner Form bestehe. Am 5. Juli schlugen die
Beamten dann zu. Sie warteten in einem Versteck bis ein „Geschäft"
gemacht wurde und verhafteten Sukornkree Thongchareonsirikul, 35, mit 30
Paketen Drogen. Gleichzeitig beschlagnahmten sie ein Handy und 6.420 Baht in
Bargeld.
Sukornkree tätigte die Verkäufe von einem Haus in der
Soi Maypilia 4 aus, einer Nebenstraße der Soi Nernplubwan. Er muss sich nun
vor Gericht für den Besitz und Verkauf von illegalen Substanzen der Klasse
eins verantworten.
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