3. Jahrgang
Ausgabe Nr. 29

18. Juli - 24. Juli 2004
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Minister für Tourismus und Sport verlangt langfristigen Werbeplan

Legalisierung ausländischer Arbeiter

Ausbau der Stadthalle wird diskutiert

Stadt-Säuberung zu Ehren Ihrer Majestät

Stadt vergibt Spenden an kleine Beamte

Umweltfreundliches Kraftwerk für Kho Larn

Prinzessin Soamsawali wird 47 Jahre alt

Stadtverwaltung dankt Presse

Ein Griff genügt zur Information

Finne verprügelt Ehefrau

Deutscher „Spaßvogel“

Schweizer in Marihuana Besitz

Schlechter Tag für Glücksspieler

Polizeikurzberichte

Minister für Tourismus und Sport verlangt langfristigen Werbeplan

Will dem thailändischen Tourismus Auftrieb verleihen

Suchada Tupchai

Der Minister für Tourismus und Sport, Sontaya Kunplome, eröffnete die jährliche Generalversammlung der Tourismusbehörde Thailands, um langfristige Werbepläne zu diskutieren, die der thailändischen Tourismusindustrie Auftrieb geben sollen und um die Strategien für das Jahr 2005 zu besprechen. Das Treffen wurde am Donnerstag vor zwei Wochen im Royal Cliff Beach Resort abgehalten. Es nahmen 500 Personen daran teil.

Die Gouverneurin der thailändischen Tourismusbehörde, Juthamas Siriwan, teilte mit, dass die Zahl der Touristen im vergangenen Jahr trotz SARS und Vogelgrippe angestiegen sei. Sie betonte aber auch die Notwendigkeit, die Qualität der Erzeugnisse und der Dienstleistungen in Thailand zu verbessern, wenn man auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleiben wolle.

Thailand hat nach der APEC-Konfrenz im letzten Jahr ein Übereinkommen unterzeichnet, nach dem ein Ansteigen von Gruppenfahrten aus China, Japan und Australien ermöglicht werden soll. Der Schwerpunkt liegt auf einer gesteigerten Anzahl von Golftouren nach Thailand.

Minister Sontaya trug seine politischen Absichten für einen langfristig angelegten Werbeplan und seine Budgetvorschläge im kommenden Jahr vor.

„Wir müssen unsere Produkte und Dienstleistungen verbessern, wenn wir erfolgreich mit unseren Nachbarn um die Touristen konkurrieren wollen. Die drei Hauptanliegen sind: Verbesserung unserer Möglichkeiten zum besseren Wettbewerb in der Region; Verbesserung und Weiterentwicklung unserer touristischen Produkte und Dienstleistungen und Weiterentwicklung unseres Managementsystems um leistungsstärker zu werden", sagte der Minister.

Die thailändische Tourismusbehörde sieht Marketingstrategien als wichtigen Schritt dafür an, eine erhöhte Anzahl von Touristen aus den Nachbarländern nach Thailand zu locken. Eines dieser Projekte ist, für Thailand als Einkaufsparadies zu werben, um ausländische Besucher ins Land zu ziehen.

Das Ziel der nächsten vier Jahre ist, jährlich eine Besucheranzahl von 20 Millionen zu erreichen, was 700 Milliarden Baht an Einnahmen bringen würde. Das wären 100 US Dollar pro Person, entsprechend dem globalen Durchschnittswert. Zum Abschluss forderte Sontaya alle auf, mit der Arbeit zum Erreichen dieses Zieles anzufangen, indem Thailands Erzeugnisse und Dienstleistungen im Hinblick auf die derzeitige Weltsituation verbessert werden. Man sollte auch die Anstrengungen beim Marketing weiter entwickeln, um diese Ziele zu erreichen.


Legalisierung ausländischer Arbeiter

Über 200 Kambodschaner, Laoten und Burmesen erschienen bereits am ersten Tag im Rathaus

Suchada Tupchai

Eines der größeren und lang anhaltenden Probleme der thailändischen Regierung in den vergangenen Jahrzehnten war die große Anzahl ausländischer Arbeiter, die täglich illegal über die Grenzen in das Königreich einsickern.

Laut Polizeiberichten schleichen sich diese illegalen Arbeiter in das Land ein und haben unter keinen Umständen die Absicht, in ihr Heimatland zurückzukehren. Einige von ihnen ziehen es vor lieber in Haftanstalten zu bleiben als nach Hause geschickt zu werden.

Ausländische 
Arbeiter bei ihrer Registrierung.

Das Arbeitsministerium erklärte, in der Vergangenheit hätten diese illegalen Arbeiter den Thais Schwierigkeiten bereitet, niedrig bezahlte Arbeit zu finden. Die illegalen Arbeiter nehmen jeden von den Arbeitgebern angebotenen Lohn an. Aber dies hat sich mittlerweile geändert, da Thais die Arbeiten auf Baustellen oder als Hausmädchen nicht mehr ausüben wollen.

Untersuchungen besagen, Thais seien heutzutage mehr an Stellen interessiert, die ein höheres Einkommen versprechen und weniger Anstrengung voraus setzen. Das Arbeitsministerium führte weiter aus, dass die Mindestlöhne nicht mehr ein größeres Problem seien. Allerdings könne man auch andere Arten von Problemen nicht unbeachtet lassen, die im Zusammenhang mit der illegalen Einwanderung ständen, wie zum Beispiel Straftaten oder Krankheiten.

Kürzlich hatte die thailändische Regierung eine neue Politik angekündigt. Die Namen der illegalen Arbeiter sollen auf Papier festgehalten werden, um ihren Wohnsitz und ihr Verhalten besser kontrollieren zu können. Den Arbeitgebern wurde eine Gelegenheit gegeben, ihre ausländischen Arbeitskräfte in der nächst gelegenen Dienststelle des Rathauses registrieren zu lassen, und zwar in der Zeit vom 1. bis 31. Juli. In Pattaya richtete das Rathaus dafür eine Anlaufstelle ein.

Der Leiter des Ordnungsamtes in Pattaya, Theerasak Chatupong, bemerkte dazu, dass die illegalen ausländischen Arbeiter in gewisser Weise die Wirtschaft und den Arbeitsfrieden über einen langen Zeitraum beeinträchtigt hätten. Er sagte weiter, einige dieser Arbeiter kämen über die Grenzübergänge und suchten sich Arbeit mit sehr niedrigen Löhnen auf Baustellen und in Privathaushalten. Die Arbeitgeber, die Geld sparen möchten, stellen diese Arbeiter ein, ohne zu wissen, dass sich diese als Kriminelle entpuppen könnten. Vorfälle mit ausländischen Arbeitern wie Entführung oder Ermordung des Hausbesitzers haben in der überregionalen Presse des öfteren Schlagzeilen gemacht.

Manchmal haben sie auch Krankheiten und wollen nicht behandelt werden, da sie fürchten, festgehalten und in ihr Heimatland zurückgeschickt zu werden.

Theerasak verkündete, dass sich bereits am ersten Tag der Registrierung über 200 illegale Arbeiter, hauptsächlich Kambodschaner, Laoten und Burmesen gemeldet hätten.

Er sagte, die Regierung betone, dass die Arbeitgeber und ihre Angestellten vier Schritte zur Registrierung vollständig ausführen müssten. Zuerst müssen die illegalen Arbeiter um eine jährliche Aufenthaltsgenehmigung im Königreich ersuchen. Zweitens müssen die Arbeitsgeber um eine Erlaubnis nachsuchen, diese Arbeiter beschäftigen zu dürfen. Drittens, die genehmigten Arbeiter müssen sich einer Gesundheitsuntersuchung unterziehen und eine Krankenversicherungskarte bei sich tragen.

Und schließlich müssen die Arbeitgeber bei der Einwanderungsbehörde für ihre ausländischen Arbeiter eine Arbeitsgenehmigung beantragen. Theerasak bat die Öffentlichkeit um Zusammenarbeit. Wenn der vorgegebene Zeitraum verstrichen sei und man das Gesetz weiterhin missachte, könne die Polizei beide Parteien als schuldig ansehen. Er erwarte nach dem Ablauf der Frist, dass die Anzahl ausländischer Arbeiter landesweit über 500.000 steigen werde.


Ausbau der Stadthalle wird diskutiert

Ariyawat Nuamsawat

Die erste Stadtratsitzung der neuen Standverwaltung Pattayas fand letzte Woche im Rathaus statt.

Ratvorsitzender Tawit Chaisawangwong und geschäftsführender Sekretär Apichart Puechphan eröffneten die Sitzung. Erster Punkt auf der Tagesordnung war die Konstruktion neuer Einrichtungen im Rathaus.

Der Stadtratsvorsitzende 
Tawit Chiasawangwong
 eröffnet die erste 
Stadtratssitzung 
der neuen Administration.

Die vorgestellten Erweiterungen schließen ein mehrgeschossiges Parkhaus und weitere Büros für Beamte ein, damit sie dem Publikum bessere Dienste leisten können. Der Vorschlag wurde bereits im Dezember 2003 bewilligt.

Auch die Beamten im Innenministerium und der Landesregierung haben schon dazu grünes Licht gegeben.

Die Bauarbeiten, die 155.860,000 Baht kosten, werden durch ein Darlehen der Regierungssparkasse finanziert.

Es werden zusätzlich 414 Parkplätze in dem 10-stöckigen Parkhaus untergebracht. Ein sechsstöckiges Bürogebäude wird an das bereits bestehende Gebäude angebaut.

Sobald alle Details abgesprochen sind und das Darlehen bewilligt ist, wird eine öffentliche Ausschreibung für die Konstruktion stattfinden.


Stadt-Säuberung zu Ehren Ihrer Majestät

Suchada Tupchai

Pattayas stellvertretender Bürgermeister Wuttisak Rermkijakarn war am 8. Juli Vorsitzender eines Treffens im Rathaus, um eine gründliche Stadt-Säuberung zu Ehren des 72. Geburtstags Ihrer Majestät der Königin vorzubereiten.

Der stellvertretende 
Buergermeister Wuttisak Rermkijakarn spricht zu den Teilnehmern des Treffens.

Zu Beginn der Sitzung huldigten die Teilnehmer Ihrer Majestät der Königin.

Während des Treffens sagte Wuttisak, dass die Einwohner Pattayas, Regierungsmitglieder und der Privatsektor dazu eingeladen seien, Ihre Majestät zu ehren, aber um gleichzeitig auch für die Umwelt der Stadt zu sorgen.

Es wurden beim Treffen Straßenmannschaften angefordert, um Müll zu beseitigen, Abflüsse von Schutt zu entleeren und um allgemein überall in der Stadt aufzuräumen. Die Stadtverwaltung versprach, mehr Kipper zu besorgen, um mit der zusätzlichen Müllentsorgung fertig zu werden.

Bereits am 15. Juli sah man die ersten Putzkolonnen, bestehend aus Schulkindern und Bürgern der Stadt.


Stadt vergibt Spenden an kleine Beamte

Ariyawat Nuamsawat

Wutthisak Rermkitchakarn, stellvertretender Bürgermeister von Pattaya, vergab kürzlich einige Spenden an kleine Beamten in Gegenwart von Stadtverwaltungsmitgliedern und Personal des Rathauses.

Wutthisak Rermkitchakarn (links) überreicht eine Spende.

Die Empfänger waren mehr als 250 Niedriglohnbezieher, die für die Sauberkeit von Pattayas Straßen verantwortlich sind.

Spenden wurden an jedes Mitglied der Müllabfuhr sowie an jeden Straßenfeger gegeben, um ihren Einsatz zur Erhaltung der Hygiene der Stadt anzuerkennen und sie in ihrer Arbeit zu ermuntern.

Stadtverwaltungsmitglieder und hochherzige Bürger hatten diese Spenden gesammelt.

Manot Nongyai stiftete 2.500 Baht und Saksit Theerapornsapanond vom S.P. Betrieb 10.000 Baht. Panot Kanawattanakul machte eine Spende von 270 Hosen.

Wutthisak bedankte sich bei den Stadtverwaltungsmitgliedern und Geschäftsleuten für ihre Unterstützung.

Er sprach die Hoffnung aus, dass die Spenden die schwierigen Bedingungen der Angestellten einigermaßen erleichtern würden.

„Es ist ganz klar, dass zufriedene Angestellte ohne zu zögern mehr für die Gemeinschaft tun und freudiger bei ihrer Arbeit sind. Deshalb ist es eine der Hauptaufgaben der Verwaltung, dafür zu sorgen, dass unser Personal unterstützt und gleichwertig behandelt wird", sagte er.


Umweltfreundliches Kraftwerk für Kho Larn

Boonlua Chatree

Pattayas Bürgermeister und Abteilungsleiter der Stadtverwaltung trafen sich im Rathaus, um Vorschläge zum Bau eines Solarkraftwerks anzuhören, in dem umweltfreundlicher Strom auf der Larn-Insel produziert werden soll.

Lee Chang Chong, der geschäftsführende Direktor der Green Energy Tech Co. Ltd. erläutert seine Pläne.

Lee Chang Chong, geschäftsführender Direktor des Green Energy Tech Ltd., trug die Vorschläge den Stadtverwaltungsbeamten vor. Er sagte, dass sein Betrieb seit 1980 mit Solarenergie erfolgreich Strom produziere und bereits etliche Kraftwerke in Korea angelegt habe. Das Projekt wäre für die Inselgemeinschaft ideal, die ein angesehenes Touristenziel ist. Mit der Produktion von umweltfreundlichem Strom könne man die natürlichen Ressourcen der Insel bewahren, fügte er hinzu.

Weitere Pläne, die für die Bewohner der Insel in Betrachtung kommen, beinhalten eine Müllverbrennungsanlage, die auch Strom erzeugen könnte.

Chiang sagte, die Zukunft der Stromerzeugung neige in Richtung auf umweltfreundliche Lösungen, die Pattaya und Thailand dann zugute kommen würden.


Prinzessin Soamsawali wird 47 Jahre alt

Pattaya Blatt wünscht Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Soamsawali das Allerbeste zu ihrem 47. Geburtstag.

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Soamsawali wurde am 13. Juli 47 Jahre alt. Die Prinzessin, die häufig auch in Pattaya wohnt, ist beim thailändischen Volk für ihr Engagement für die Armen bekannt und beliebt.

Sie ist in zahlreichen Wohltätigkeitsorganisationen und -aktivitäten beteiligt, besonders im Bereich der sozialen Fürsorge. Seit 1975 engagiert sie sich als Mitglied des Stiftungsausschusses bei den Aktivitäten der Saijai-Thai-Stiftung. Sie besucht Soldaten und Polizisten, freiwillige Helfer und Zivilisten, welche im Kampf gegen Terroristen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Prinzessin Soamsawali übernimmt fast in jedem Jahr die Schirmherrschaft über das „Thian Song Chai Festival". Dieses Festival wird seit 1991, jeweils am 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag, veranstaltet und zielt darauf ab, das Verständnis zwischen gesunden Menschen und jenen mit einer HIV-Infektion zu verbessern. Ein weiteres Ziel ist es, allen Thailändern deutlich zu machen, dass HIV-infizierte Menschen keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen, sondern dass eine HIV-infizierte Person in der Gemeinschaft gesund weiterleben und für die Familie und die Gesellschaft nützlich sein kann.

Prinzessin Soamsawali war die Hauptrednerin auf dem 4. Internationalen AIDS-Kongress 1980 auf den Philippinen und ist noch immer eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Kampf gegen AIDS in Thailand.

Prinzessin Soamsawalis Fürsorge gilt auch dem Roten Kreuz. Zu ihren bevorzugten Programmen zählen das Projekt zur Verhinderung der Übertragung von HIV von der Mutter auf das Kind und das Projekt „Freunde helfen Freunden, wenn sie in Schwierigkeiten sind". Außerdem trug sie wesentlich zum Aufbau des Projektes zur häuslichen Pflege bei.

Die Prinzessin übernimmt im Namen Ihrer Majestät der Königin, sowie Ihrer Königlichen Hoheit, Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn, auch gesellschaftliche Verpflichtungen, wie die Teilnahme an Abschlussfeiern und die Übergabe von Diplomen oder Zeugnissen an Absolventen.


Stadtverwaltung dankt Presse

Suchada Tupchai

Pattayas Journalisten wurden angenehm überrascht, als die neue Stadtverwaltung und neuen Regierungsbeamten, an der Spitze Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn, sie zu einer Party einluden, um ihnen für ihre andauernde Unterstützung zu danken.

Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn im Duett mit Jintana Wejchoti von der Staatsdienstleistungsabteilung.

„Dies ist eine gute Gelegenheit für die neue Stadtverwaltung, Mitglieder der Presse näher kennen zu lernen, und sich bei Ihnen für die kontinuierliche Unterstützung zu bedanken", sagte Niran in seiner Eröffnungsrede.

„Manchmal gehen unsere Meinungen zwar etwas auseinander, trotzdem arbeiten wir ständig und in vielen Bereichen zusammen, zugunsten der Menschen und des Aufbaus unserer Stadt."

„Die Verwaltung ist gerade dabei, in vielen Bereich zu restrukturieren und umzugestalten, damit wir unsere Leistung verbessern können. Die Medien sind dafür verantwortlich, jeden Fortschritt zu überwachen", fügte er dazu.

Nach der Tischrede des Buergermeisters erfreuten sie sich alle an einem schmackhaften Essen. Anschließend trug Karaoke singen zu einer angenehm gelockerten Atmosphäre bei.


Ein Griff genügt zur Information

Ariyawat Nuamsawat

60 Kioske mit „Touch" Bildschirmen sollen im kommenden September in Pattaya aufgestellt werden, um die Besucher mit Informationen zu versorgen.

Diese Informationsstände mit berührungsempfindlichen Bildschirmen werden in großen Hotels und Einkaufszentren aufgestellt und informieren die Touristen in neun Sprachen über die Stadt.

Der neue Automat findet lebhaftes Interesse.

Auf einem Treffen, das letzte Woche im Rathaus stattfand, wurde über Einzelheiten wie das Design und die Markenbezeichnung der Informationsstände beraten, um mit dem Werbekonzept Pattayas überein zu stimmen.

Themen in einer großen Vielfalt, wie Extremsport oder Lebensstil, sollen als Touristeninformationen dargestellt werden, um das Ansehen Pattayas bei den Besuchern zu steigern.

Vertreter der für die Stände verantwortlichen Firma legten den Stadtbeamten Pläne vor, um die grundlegenden Entwürfe und Bedienungsfunktionen zu diskutieren. Die endgültige Entscheidung wird aber am Ende von den Verantwortlichen des Projekts getroffen werden.

Die Standorte werden nach Lage und die Hotels nach der Anzahl der Zimmer ausgesucht. Angestellte der Stadt sollen in der Pflege der Maschinen ausgebildet werden, aber auch darin, wie Änderungen vorgenommen werden und wie die Handhabung vonstatten geht.


Finne verprügelt Ehefrau

Boonlua Chatree

Heino Ilokari Olavi, 46, aus Finnland wurde in seinem Haus in der Soi Bonkot von der Polizei verhaftet, nachdem er seine Frau in seiner Restaurantküche geschlagen hatte. Der Streit war wegen eines vermissten Handys ausgebrochen.

Heino Ilokari Olavi (links) beim Verhör auf der Polizeiwache.

Die Frau musste mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden und machte dort eine Anzeige gegen ihren Ehemann, der daraufhin wegen Körperverletzung in die Soi 9 verbracht wurde.


Deutscher „Spaßvogel“

Bezahlte seine Bar-Rechnung mit pornografischen Banknoten

Boonlua Chatree

Am 10. Juli wurde die Polizei kurz nach Mitternacht in eine Bar in der Walking Street gerufen. Die verwunderten Bardamen sahen sich nämlich einem deutschen Touristen gegenüber, der seine Rechnung über den Betrag von 420 Baht nicht bezahlen konnte. Sie begannen an seinem Verstand zu zweifeln, nachdem er anstelle richtigen Geldes eine Menge Utensilien aus seiner Tasche zog, zum Beispiel eine Schweinemaske, falsche US-Dollar-Noten, andere Geldscheine mit pornografischen Bildern und noch einiges an solchen Dingen mehr.

Die Possen des Witzboldes fanden bei den Polizeibeamten keinen Beifall.

Die Polizei nahm nach eingehenden Befragungen der Angestellten den Mann, der als Willy P., 55, identifiziert wurde, auf die Polizeiwache in der Soi 9 mit. Dort wurde er gleich mit 500 Baht Geldstrafe belegt, da er seine „Späße" auch mit den Polizisten weitertrieb. Allerdings waren diese davon nicht beeindruckt und schon gar nicht belustigt, und es folgte eine weitere 500 Baht Geldstrafe für ihn, da er unzüchtiges Material in der Öffentlichkeit herumgezeigt hatte.

Nun sitzt er in einer Zelle, bis er seine Strafen und die noch offen stehende Rechnung an der Bar begleichen kann.


Schweizer in Marihuana Besitz

Boonlua Chatree

Der Schweizer Walter P., 51, wurde in seinem Haus in der Prasit Villa in Banglamung festgenommen, nachdem die Polizei zwei Flaschen mit einer verdächtigen Füllung auf seinem Schreibtisch gefunden hatte. Bei genauerer Untersuchung entpuppte sich die „Sauce" als Marihuana. Der Schweizer stritt ab, der Besitzer des Rauschmittels zu sein und weigerte sich Dokumente, die als Geständnis gelten könnten, zu unterzeichnen.

Der verhaftete Schweizer vor seinem Haus.

Trotzdem wurde er des Besitzes einer illegalen Substanz der Klasse fünf angeklagt.

Die Polizei kam ursprünglich zu dem Haus, da sie von einer Thai-Frau verständigt wurde, die weinend vor dem Tor gestanden hatte. Aus der Anzeige geht nicht hervor, aus welchen Gründen die Frau geweint hatte, und ob sie mit dem Verhafteten eine besondere Beziehung gehabt hatte.


Schlechter Tag für Glücksspieler

Boonlua Chatree

Einige wollen das harte Durchgreifen der Regierung gegen illegales Glücksspiel und die „dunklen Elemente" einfach nicht einsehen und widersetzen sich dem Gesetz. Dies stellte die Polizei fest, als sie zwei Wohnungen stürmte, in denen auf Fußballergebnisse gewettet und eine Untergrundlotterie betrieben wurde.

Das Spiel ist aus – die beiden „Geschäftsleute" sind matt gesetzt.

Der erste Einsatz fand in Moo 9 statt, wo Verbrechensbekämpfungsbeamte, ausgestattet mit einem Haftbefehl, Kriatsak Narsri in seinem Heim festnahmen. Kriatsak wurde angeklagt, eine Glückspielhölle für den Euro Cup 2004 zu betreiben. Die Polizeibeamten beschlagnahmten die Wettscheine, eine Faxmaschine, 8.200 Baht in bar und eine Liste der Spielergebnisse.

Der zweite Einsatz fand in der Soi BJ, Süd-Pattaya statt, wo die Polizei Jamlong Jumparthong, 42, verhaftete, da er eine Untergrundlotterie veranstaltete. Die beschlagnahmten Beweise bestanden aus 188.400 Baht in bar, verschiedenen Taschenrechnern, einer Faxmaschine, fünf Bankbüchern, eine neun Seiten lange Liste seiner Kunden, sowie weiteres Beweismaterial über die von ihm betriebene Untergrundlotterie.

Jamlong gestand seine illegalen Aktivitäten ein und wurde wegen des Betreibens von illegalem Glückspiel angeklagt, das in direkter Konkurrenz zur staatlichen Lotterie steht. Beide Männer müssen sich für ihre Taten vor Gericht verantworten..


Polizeikurzberichte

Boonlua Chatree

Fliegender
Pornohändler verhaftet

Die Verbrechensbekämpfer von Pattaya sind denjenigen auf den Fersen, die thailändische Werte missachten. So verhafteten sie einen 44-jährigen Mann, als er auf der Ladefläche seines Lieferwagens schlüpfrige Filme anbot. Die Polizei führte eine verdeckte Operation mit zwei Beamten durch, die am 1. Juli um 20.30 Uhr zwei pornografische VCDs von Sakon Jaroenratdech auf dem Parkplatz der Hollywood Disco in Süd-Pattaya kauften. Nachdem der Handel abgeschlossen war, gaben sich die beiden Beamten zu erkennen, verhaften den Mann und beschlagnahmten 510 Filme.

Sakon wurde angeklagt, pornographisches Material verkauft zu haben, nachdem er seine Aktivitäten zugegeben hatte. Er gestand, dass er die VCDs in Bangkok gekauft hatte und dass er seine Waren in der Nähe der Unterhaltungsstätten der Stadt zum Verkauf anbot.

Toter an der Beach in Nord-Pattaya entdeckt

Touristen und Strandgänger machten am 9. Juli eine grausige Entdeckung an der Naklua Beach am Ende der Soi 22. Sie fanden die grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mannes im Alter zwischen 18 und 20 Jahren. Der Mann war wahrscheinlich schon seit sieben Stunden tot. Bei Durchsuchung der Leiche durch die Polizei wurden keine Ausweispapiere gefunden.

Der Untersuchungsbeamte, Polizeioberstleutnant Sukitti Saiykiat sagte: „Wir haben noch keine Ahnung, wer der Tote ist und woher er stammt. Wir vermuten, dass er ein Einheimischer ist, der von anderen Teenagern getötet wurde. Wir haben zwei Theorien diesbezüglich. Die eine ist, dass er seine Mörder an der Beach traf und Streit mit ihnen hatte, und die zweite Theorie ist, dass er nach dem Mord hierher gebracht wurde. In diesem Falle ist sicher mehr als eine Person beteiligt."

Polizei nimmt Bar aufs Korn

Das Jade Berlin House im Jomtien Nivate Village war das neueste Ziel der Kriminalbeamten. Sie stürmten kürzlich das Gebäude, nachdem vorher verdeckte ausländische Polizeifreiwillige eine Rechnung mit markierten Banknoten bezahlt hatten.

Nachdem dieser Vorgang beendet war, gab ein Freiwilliger den wartenden Beamten ein Zeichen, damit diese mit der Hausdurchsuchung beginnen konnten. Dabei wurden in den Räumlichkeiten eine Anzahl Kunden entdeckt, die gerade Sexualakte durchführten. Sie und ihre Gespielinnen, insgesamt 33 Barmädchen inklusive der „Mama San", wurden auf Polizeifahrzeugen in die Dienststelle der Soi 9 gebracht.

Jedes Mädchen musste die üblichen 500 Baht Strafe bezahlen, bevor alle wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Nur die „Mama San" kam nicht so glimpflich davon: sie sitzt ein und wartet auf ihren Prozess, bei dem sich wegen Betreibens einer Bar, Duldung von Prostitution und dem Fehlen einer Betriebsgenehmigung verantworten muss.

Eisverkäufer mit „heißen" Sachen

Kriminalbeamte erhielten einen Tipp, dass in der Soi Nernplubwan „Eis" verkauft werde, das in Wirklichkeit aber aus Metamphetaminen in kristalliner Form bestehe. Am 5. Juli schlugen die Beamten dann zu. Sie warteten in einem Versteck bis ein „Geschäft" gemacht wurde und verhafteten Sukornkree Thongchareonsirikul, 35, mit 30 Paketen Drogen. Gleichzeitig beschlagnahmten sie ein Handy und 6.420 Baht in Bargeld.

Sukornkree tätigte die Verkäufe von einem Haus in der Soi Maypilia 4 aus, einer Nebenstraße der Soi Nernplubwan. Er muss sich nun vor Gericht für den Besitz und Verkauf von illegalen Substanzen der Klasse eins verantworten.