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Presse nagelt Vizegouverneur fest
Alte Probleme kommen aufs Tablett
Suchada Tupchai
Provinz-Vizegouverneur Pisit Boonchuang, der in Vertretung
für Gouverneur Pisit Ketphasook zu dem Treffen erschien, sowie Mitglieder der
Stadtverwaltung hatten es nicht leicht, als sie sich bei einem dreistündigen
Treffen letzte Woche in der Stadthalle den lokalen Medien stellen mussten, die
ausführlich über soziale und rechtliche Fragen des öffentlichen Interesses
informiert werden wollten.
Pisit
Boonchuang, Vizegouverneur der Provinz Chonburi, leitete die Pressekonferenz mit
lokalen Medien in der Stadthalle.
Der erste Punkt der Tagesordnung betraf den Fortschritt bezüglich des
Vordringens von Baan Sukhawdee auf öffentliches Land. Auf dem Gelände wurden
auch Kokospalmen abgeholzt, die von der Stadt angepflanzt worden waren.
Die Presse hinterfragte daher den neuesten Stand zu diesem
Problem. Lokale Verwaltungsbeamte äußerten sich dazu: „Wir kümmern uns
derzeit um dieses Problem und wir werden die Eigentümer veranlassen,
Entschädigungen für die Kokospalmen zu zahlen. Es ist ein langwieriges
Problem, aber wir werden es lösen."
Prostitution von Frauen, Männern und Transsexuellen,
besonders entlang der Beachroad, kam ebenfalls zur Sprache, als die Presse ihre
Angriffe fortsetzte. „Das ist bereits ein Langzeit-Problem in Pattaya",
antwortete der Vizegouverneur. „Es schadet nicht nur dem Image der Stadt,
sondern zieht auch viele andere Probleme nach sich", fügte Pisit hinzu.
Polizei-Oberstleutnant Sakrapee Preawpanich,
stellvertretender Polizeichef der Stadt, versprach: „Wir beabsichtigen dieses
Problem in sehr naher Zukunft in Zusammenarbeit mit der
Sozialentwicklungsbehörde der Provinz wesentlich einzuschränken. Diese Leute
sind die Quelle vieler Probleme, die nicht nur das Image der Stadt betreffen,
sondern auch Drogen, die Verbreitung von HIV und Kriminalität."
Vizegouverneur Pisit fügte hinzu: „Die Polizeistation von
Pattaya ist mit 400 Beamten derzeit unterbesetzt. Darum haben wir dem Gouverneur
empfohlen, die Anzahl der in Pattaya stationierten Polizeibeamten
aufzustocken."
Mit ihren Befragungen fortfahrend, konfrontierte die Presse
die Offiziellen mit der exzessiven Anzahl von Barmädchen, die in der Soi 6
ungeniert Passanten ansprechen. Einige Journalisten meinten, dass es für
Anwohner sowie für weibliche Touristen kein Vergnügen wäre, durch diese Soi
zu gehen. Auch die Verkehrsprobleme Pattayas, besonders der ewige Streit um die
Baht-Busse, wurden angesprochen, und es wurden weitere Lösungen gefordert.
Die Medien drängten auf klare Antworten, als sie mit ihrer
Befragung der Administratoren fortfuhren und sie forderten die verantwortlichen
Behörden auf, an der Lösung der immer wiederkehrenden Probleme zu arbeiten.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn schloss die Pressekonferenz mit der
Bemerkung: „Die Probleme sind nicht neu, aber das neue Management der Stadt
und die Ratsmitglieder beabsichtigen, jedes einzelne davon eilig anzugehen. Wir
werden die Medien über den Stand der Dinge auf dem laufenden halten, damit die
Öffentlichkeit die Resultate unserer harten Arbeit sehen kann."
Stadt legt Kriterien für
Führer der Gesellschaft fest
Suchada Tupchai
Über 200 Leute aus den 27 Kommunen der Stadt nahmen
letzte Woche an einem Treffen in der Stadthalle teil, bei dem der
stellvertretende Bürgermeister Wuttisak Rermkijakarn die Richtlinien und
Verfahrensweisen der Stadtverwaltung umriss.
Den
Gemeindeleitern werden Richtlinien für die Arbeit in ihrer zuständigen
Verantwortlichkeit vermittelt.
Die Teilnehmer des Treffens sind für die Entwicklung und
Unterstützung ihrer jeweiligen Gemeinden verantwortlich. Mit der
Hauptabsicht, Verständnis für die Notwendigkeiten zu schaffen, wurden neue
Komitees gebildet.
Wuttisak
Rermkijakarn, stellvertretender Bürgermeister von Pattaya, leitet das
Treffen.
„Dieses Treffen findet statt, um Ihnen zu verdeutlichen, welche
Verantwortlichkeit Ihnen als Mitglied eines Gemeindekomitees auferlegt ist.
Früher gab es keine festgelegten Verfahrensweisen für Ihre Arbeit. Das hat
sich aber geändert, und wir sind hier, um sicherzustellen, dass das jedem
klar ist", sagte der stellvertretende Bürgermeister. Die
Gemeindeleiter informierten die Stadtverwaltung auch über Probleme, denen
sie sich in ihren jeweiligen Kommunen ausgesetzt sehen, und wurden
angewiesen, mit den zuständigen Verwaltungsbehörden und Ratsmitgliedern
zusammenzuarbeiten, um kleinere Anliegen zu lösen.
SIPA stärkt kleine und
mittlere Softwareunternehmen
Ariyawat
Nuamsawat
Unter dem Motto SME Software Exchange veranstaltete die SIPA
(Software Industry Public Association) im Town In Town Hotel in Pattaya ein
Seminar, um kleineren und mittleren Unternehmen (SME) aus der Software-Branche
nützliche Informationen zu vermitteln.
Repräsentanten der beteiligten Firmen sprachen über Ideen
und Methoden, die Software-Industrie weiterzuentwickeln und Verkaufserlöse zu
steigern. Auch die Zukunft von Thailands Software-Markt wurde besprochen, und
Mitarbeiter verschiedener erfolgreicher Firmen gaben einen Ausblick.
Prinya Krajangmol, Manager von SIPA. sagte, dass nach dem
vergangenen Juni SIPA das SME Software Exchange Projekt, das eine starke
Ausrichtung auf Geschäftstransaktionen, Geschäftskommunikation und internes
Geschäftsmanagement hat, auf das ganze Land ausgedehnt hat. Wie er mitteilte,
sind gegenwärtig 145 Softwareunternehmen auf der SIPA-Mitgliederliste.
Er sagte, die meisten davon entwickelten Software für
Firmen, die auf den Geschäftsfeldern Hardware, Einzelhandel, Hotelgewerbe,
Transportgewerbe, Personalservice und Bildung tätig sind. Die SIPA bietet ihren
Mitgliedsfirmen Vorteile durch den Update von Softwareinformationen, und das
Leistungspotential von Software wird kontinuierlich und kostengünstig
weiterentwickelt.
Er sagte, die SIPA würde ihnen ebenfalls Märkte erschließen und sie bei
den Serviceleistungen unterstützen. Prinya sagte kürzlich, dass SIPA ein
Seminar mit dem Titel „OFBiz Source for Business" abhielt und zukünftig
noch mehr solche Seminare abhalten möchte, um die Erfahrung der Mitgliedsfirmen
über Softwareentwicklung zu steigern. Er drückte auch die Hoffnung aus, dass
die Mitglieder im globalen Markt erfolgreich konkurrieren können. Neue
Mitglieder werden gern aufgenommen und können sich kostenlos unter
www.smese.net anmelden.
Handelsministerium
führt „Blaue Fahne“ ein
Inflation soll bekämpft werden
Ariyawat Nuamsawat
Angesichts der ansteigenden Verbraucherpreise, teilweise
wegen des hohen Ölpreises, verbündete sich das Handelsministerium (MOC) mit
Einzelhändlern, um für ein Einsparungsprogramm für Verbraucher zu werben. Es
wurde in Pattaya im Carrefour Kaufhaus auf den Weg gebracht.
(Von
links nach rechts) Laurent Hamlet, Direktor des Warenlagers bei Carrrefour,
Daniel Meredet, Manager des Kaufhauses Carrefour Pattaya, Siripol
Yodmuangcharon, Direktor der Abteilung für einheimischen Handel im
Handelsministerium, und Pussadee Kampanthong, Direktor des Büros für die
Verwaltung von Preisen und Mengen, zerschnitten das Eröffnungsband, um das
Projekt in Pattaya einzuführen.
Siripol Yodmuangcharon, der Direktor der Abteilung für
einheimischen Handel im Handelsministerium, stellte zusammen mit der
Geschäftsleitung von Carrefour das neue Projekt vor, um dem Preisanstieg zu
begegnen.
Das Projekt umfasst die sechs größeren Einzelhändler des
Landes und 176 größere Kaufhäuser. Ziel ist es, die Preise für
Grundnahrungsmittel wie Eier, Gemüse, Obst, Reis, Konserven, Huhn und andere
Fleischprodukte nach oben zu begrenzen.
Bei Carrefour laufen noch bis 30. September über 1000
Angebote unter der „Blauen Fahne".
„Das Projekt „Blaue Fahne" ist eine Versicherung gegen steigende
Preise, nicht nur für die Verbraucher, sondern auch für die Einzelhändler.
Carrefour ist glücklich, an dem laufenden Projekt teilnehmen zu können. Den
Verbrauchern in allen 19 Filialen in ganz Thailand wird es zu Gute kommen und
sie sparen bei ihren Lebensmittelrechnungen", sagte der Direktor des
Warenlagers bei Carrrefour, Laurent Hamlet.
Effektives Sprechen in der Öffentlichkeit
Gemeindeführer nehmen an Seminar teil
Suchada Tupchai
„Freunde, Pattayaner, Landwirte, gewährt mir Gehör",
so und ähnlich lernten Gemeindeführer, wie sie in der Öffentlichkeit sprechen
sollten.
Bürgermeister
Niran Wattanasartsathorn leitet die Eröffnung des Seminars.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn möchte nicht nur
seinem unaufhaltsamen Wunsch, die Bedingungen Pattayas auf der Umweltebene auf
den neuesten Stand zu bringen, weiter verfolgen, er vertieft sich auch darauf,
den Lebensstandard der Bürger von Pattaya anzuheben. Er holte Grundlagen des
Managements des Rathauses zutage und brachte ein Programm auf den Weg, um die
Fähigkeiten des Redens in der Öffentlichkeit bei allen Abteilungsleitern des
öffentlichen und privaten Sektors zu verbessern.
Wannapa
Wannasri führt durch das Seminar.
„Effektives Sprechen in der Öffentlichkeit ist der
Schlüssel, um die Öffentlichkeit zu erreichen", sagte der Bürgermeister.
„Der Öffentlichkeit fällt es bereits schwer, die Amtssprache zu verstehen,
wenn die Beamten sich mit den Bürgern treffen und sich dabei nicht deutlich
genug ausdrücken können, um diesen die Regierungspolitik zu erklären und was
von den Bürgern erwartet wird. Dies verursacht Missverständnisse und Fehler im
öffentlichen und privaten Sektor."
Daher wurde in Zusammenarbeit mit dem Diana-Institut für
Entwicklung ein Programm unter der Leitung von Wannapa Wannasri entworfen, einer
der höchst angesehenen Sprecherinnen in Pattaya und Ostthailand.
An der ersten Sitzung nahmen mehr als 40 Personen
verschiedener Berufsgruppen teil. Das Seminar über Sprechen in der
Öffentlichkeit wurde im Konferenzraum des Rathauses abgehalten. Hilfestellung
bei dem Seminar leisteten Bupha Songsakulchai und Rungratree Thongsai, zwei
aufsteigende eigenständige Talente des Sprechens in der Öffentlichkeit.
Wannapa sagte: „Das Konzept des Sprechens in der
Öffentlichkeit beginnt mit dem Training der Grundlagen des Sprechens. Man wird
kein guter Sprecher in der Öffentlichkeit, wenn man nur die Schulbücher liest.
Man muss die Fähigkeit in der Öffentlichkeit zu sprechen regelmäßig
ausüben. Mit der Zeit wird man dann ein großer Redner."
Die Programme werden fortgesetzt und alle Interessenten können daran
teilnehmen. Wenden Sie sich an das Diana Institut für Entwicklung im Diana
Garden Resort für weitere Informationen.
Betrunkene Finnen wollen
Barmädchen mit Stunt imponieren
Boonlua Chatree
Zwei finnische Touristen erlitten Verletzungen, nachdem sie
mit ihrem 900cc Motorrad auf der Beach Road in der Nähe der Soi 9 einen Unfall
bauten. Sie hatten versucht mit ihren Fahrkünsten anzugeben und wollten nur auf
dem Hinterrad fahren, verloren dabei aber die Kontrolle über das Motorrad.
Der
Stunt geht voll daneben.
Die Polizei, die zu der Unfallstelle eilte, fand Abslem
Sikri, 25, und Ramzi Belgacom, 26, beide aus Finnland, mit schweren Verletzungen
auf der Straße liegend vor. In der Nähe lag das demolierte Motorrad, aus
dessen aufgerissenem Tank das Benzin floss.
Die beiden Verletzten wurden sofort ins Krankenhaus gebracht,
wo sie nach kurzer Zeit in einer stabilen Verfassung waren.
Zeugen gaben an, dass die beiden Finnen, als sie die Bars am Straßenrand
erreichten, einen Stunt-Akt vollführen wollten, um bei den Barmädchen Eindruck
zu erwecken. Sikri, der Lenker, der zum Glück einen Helm trug, verlor dabei die
Kontrolle über das Motorrad und krachte voll auf die Straße. Beide Männer
brachen sich beide Arme und trugen noch andere Verletzungen davon.
Wieder Händler kopierter
Waren festgenommen
Boonlua Chatree
Der Kampf gegen den Handel mit kopierten Markenartikeln
gerät zwar etwas ins Stocken, aber die örtliche Touristenpolizei lässt in
ihrer Wachsamkeit nicht nach. Kürzlich wurden wieder zwei Händler in Pattaya
festgenommen.
Die
beiden Händler müssen sich nun für ihr Treiben verantworten.
Der erste, Chawalit Prachachankul, wurde aufgegriffen, als er
sich in mehreren Bars in der Gegend des Delphin-Kreisverkehrs in Nordpattaya
herumtrieb und Touristen gefälschte Markenuhren, darunter Rolex, Cartier,
Gucci, Tag Heuer und andere, zum Kauf anbot.
Der zweite Mann, Sarayuth Junkhum, 18, wurde verhaftet, weil
er auf der Straße einen Verkaufsstand aufgebaut hatte, von dem er kopierte
Marken-T-Shirts verkaufte.
Alle angebotenen Waren wurden sichergestellt und als Beweismittel
konfisziert. Die beiden Männer wurden wegen des Verstoßes gegen
Copyright-Gesetze, des Vertriebs kopierter Waren und des Diebstahls geistigen
Eigentums angeklagt.
Polizeinachrichten
Boonlua Chatree
Vierzehnjähriger Junge
500 Meter vor seinem Elternhaus erschossen
Am Morgen des 24. August wurde die Leiche von Jaroon
Konfoon, 14, nur 500 Meter von seinem Elternhaus in Naklua entfernt, auf der
Straße liegend gefunden. Der Junge starb an einem Schuss in die Brust. Sein
Kopf war durch Schläge ebenfalls arg verletzt.
Als die Polizei am Ort des Geschehens eintraf, fand sie
die Mutter des Jungen, Paiboon Konfoon, weinend über den Körper ihres
Sohnes gebeugt. Als sie den Tatort absuchten, fanden sie eine einzelne 9 mm
Patronenhülse und nicht weit davon die Schuhe und die Socken des Jungen.
Das Honda-Motorrad, mit dem Jaroon unterwegs war, fehlte. Den Spuren nach zu
schließen, ging dem Todesschuss ein Kampf voraus.

Einige
Bettler freuten sich, dass sie die Nacht auf der Polizeiwache verbringen
konnten.
Paiboon berichtete den Beamten, dass ihr Sohn, ein
Schüler der Nernplubwan-Schule, sie gebeten hatte, ihn früh um vier Uhr zu
wecken, weil er an dem Tag an einem Sepak Takraw Spiel in der
Assumption-Universität teilnehmen wollte. Sie fügte hinzu, dass sie vom
Tod ihres Sohnes erst erfuhr, als Nachbarn seine Leiche fanden und sie
alarmierten.
Die Polizei vermutet, dass mindestens zwei Täter in den
Fall verstrickt sind und vermuten zwei verschiedene Motive. Einerseits
könnte es sich um einen gewöhnlichen Motorrad-Diebstahl gehandelt haben
und der Junge wurde erschossen, nachdem er sich geweigert hatte, sein
Motorrad auszuliefern. Die zweite Möglichkeit bestünde eventuell darin,
dass der Streit etwas mit der Schule zu tun gehabt habe. Jaroon hatte seiner
Mutter erzählt, dass er Probleme mit einem anderen Schuljungen hätte und
dass dieser gedroht hätte, ihn umzubringen. Dieser hätte sogar schon auf
dem Schulhof mit einer Pistole auf seinen Kopf gezielt.
Die Polizeibeamten ermitteln weiter in dem Fall.
Frau von Ex-Mann
erschossen
Mallikarn Sripui, eine neunzehnjährige junge Frau, wurde
schwerverletzt in das Pattaya Memorial Hospital gebracht, nachdem sie von
ihrem ehemaligen Mann in den Kopf geschossen worden war. Während der
Notoperation, bei der ein 9 mm Geschoss aus ihrem Kopf entfernt werden
musste, verstarb sie an der schweren Verletzung.
Bei ihren Untersuchungen sprach die Polizei mit der
Mutter und der Tante des Opfers. Diese gaben an, dass die junge Frau sich
kürzlich von ihrem Mann, der nur als Art identifiziert werden konnte,
getrennt hatte.
Weiter berichteten die beiden Frauen, dass sie gemeinsam
mit Mallikarn von der Polizeistation zurück gekommen waren, wo diese ihre
Scheidung hatte registrieren lassen. Art tauchte plötzlich auf und wollte
sich 100 Baht für ein Taxi leihen. Mallikarn griff in ihre Handtasche, um
ihm das Geld zu geben. In diesem Moment zog der Mann eine Pistole, schoss
der jungen Frau in den Kopf und floh.
Die Polizeibeamten rechnen in diesem Fall mit einer
schnellen Festnahme.
Vier mörderische Diebe
verhaftet
Intensive Nachforschungen der Polizei von Banglamung
führten zur Verhaftung von vier Männern, die in insgesamt fünf
Schießereien verwickelt gewesen waren.
Der erste, Narongsak Sridumdee, 20, wurde in seinem Haus
in Naklua für den Mord an Ari Ruetichai in Banglamung verhaftet. Er wird
des Mordes ersten Grades angeklagt.
Ruetnarong Glinkajorn, 20, wird beschuldigt, am 22.
Oktober 2003 Oot Wattana, 18, aus dem Distrikt Nongplalai erschossen zu
haben. Er wird ebenfalls des Mordes ersten Grades sowie des Mitführens
einer Schusswaffe ohne Lizenz in der Öffentlichkeit angeklagt. Ruetnarong
wird darüber hinaus vorgeworfen, im Juni diesen Jahres Anuwat Sawangjit
angeschossen und schwer verwundet zu haben, weswegen er zusätzlich des
versuchten Mordes angeklagt wird.
Der nächste, dem die Polizei von Banglamung mit einem
Haftbefehl in der Tasche einen Besuch abstattete, war Naronsak Prakobtham,
17, der beschuldigt wird, bei einem Raubüberfall an Jirasak Puechkunjol,
dessen Motorrad er auch stahl, erschossen zu haben. Ebenfalls bei diesem
Raubüberfall am 6. Juni diesen Jahres, im Distrikt Kratinglai, verletzte er
einen Mann schwer durch einen Schuss. Narongsak wird des Mordes ersten
Grades, des versuchten Mordes, des Raubüberfalls und des Mitführens einer
Schusswaffe ohne Lizenz in der Öffentlichkeit angeklagt werden.
Zum Abschluss ihrer Aktion verhafteten die Beamten
Naronchai Fuengjaroen, 20, der wegen Vergewaltigung eines 16-jährigen
Mädchens aus Banglamung gesucht wurde. Er wird der Freiheitsberaubung und
der Vergewaltigung angeklagt.
Alle vier erwarten langjährige Haftstrafen und bei den
Mordvorwürfen unter Umständen die Todesstrafe. Die Polizei geht davon aus,
dass sie ihre Welle von Verhaftungen fortsetzen wird.
Bettler von
Touristenpolizei
festgenommen
Nachdem sich wieder einige Touristen über die zunehmende
Zudringlichkeit von Bettlern beschwert hatten, unternahm die
Touristenpolizei am letzten Wochenende wieder einmal eine „Straßenreinigung",
um Pattaya von Bettlern zu befreien.
Das Ziel der Polizei war diesmal hauptsächlich Süd- und
Zentral-Pattaya und die Beachroad. Dort wurden sie auch schnell dieser
Bettler fündig, welche die Touristen an den Bars belästigen und auf den
Gehwegen schlafen.
Insgesamt wurden über 20 Bettler festgenommen. Drei
davon stammten aus Kambodscha. Diese wurden auf die Polizeistation
verbracht, wo sie ihrer Ausweisung entgegensehen.
Viele der Bettler stellen eine echte Belästigung für Touristen und
Einheimische dar und die Beschwerden werden immer mehr. Viele dieser Bettler
lauern betrunkenen Opfern auf, die an ihnen vorbei stolpern, um sie dann um
deren persönliche Wertgegenstände zu erleichtern.
Illegale Fischer von
Wasserschutzpolizei gestellt
Boonlua Chatree
Der Wasserschutzpolizei der Region 3 gelang es, 12
thailändische und fünf kambodschanische Fischer wegen illegalem Fischfang
in geschützten Gebieten zu verhaften. Die Razzia fand im Schutz der
Dunkelheit statt.

Die
Fischer gingen der Polizei ins Netz.
Die Polizei enterte die beiden Boote etwa drei Kilometer
von der Küste entfernt. Auf jedem der beiden Boote fanden sie gefangene
geschützte Fischarten. Nach den bestehenden Gesetzen könnten die Fischer
mit einer Strafe von über 65.000 Baht belangt werden.
Während der Befragung weigerten sich die Thais, mit der Polizei zu
kooperieren und ihnen mitzuteilen, wer die Kambodschaner angeheuert hatte.
Daraufhin wurden alle Beteiligten in das Untersuchungsgefängnis gebracht,
wo sie verbleiben, bis weitere Schritte gegen sie in die Wege geleitet
werden.
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