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Die Königin spricht zur Nation

Ihre
Majestät, die Königin von Thailand. (Photo: Büro des königlichen
Haushalts)
Ihre Majestät die Königin forderte am 16. November in
einer einstündigen Rede an die Nation alle Thais auf, ihrem Heimatland,
unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, treu und loyal gegenüber zu
stehen. Sie forderte alle Interessengruppen auf, nach Lösungen zu suchen,
um die anhaltenden Unruhen in den Südprovinzen zu beenden. Während der
Ansprache Ihrer Majestät waren über 1.000 Vertreter der Regierung und des
Kabinetts, der Gesetzgebung, der Judikative, Staatsbeamte, Mitglieder
ziviler Gruppen, der allgemeinen Öffentlichkeit und viele Journalisten in
der Dusit Thronhalle der Chitralada Villa anwesend.
Ihre Majestät erwähnte, dass sie während ihres
zweimonatigen Aufenthaltes im Königlichen Taksin Rajaniwet Palast in der
Provinz Narathivat das Leid unschuldiger Menschen miterlebt habe, deren
Leben, Eigentum und Geschäfte durch die derzeitigen Aufstände und
täglichen Morde im tiefen Süden des Landes gefährdet werden. Dieses
Erlebte wolle sie mit allen Thais teilen, damit ihnen diese Notlage bewusst
wird und sie alle intensiv bestrebt sind, Lösungen für diese Probleme zu
finden, damit in den südlichen Grenzprovinzen Ruhe und Frieden
wiederhergestellt werden kann.
„Über 30 Jahre fuhr ich mit Seiner Majestät dem
König jedes Jahr für einige Zeit in diese Gegend und ich habe gesehen,
dass Menschen der unterschiedlichsten Religionen friedlich Seite an Seite
zusammenleben konnten. In diesem Jahr verbrachte ich zwei Monate dort und
musste das Leid unschuldiger Einwohner erleben – ja selbst von Mönchen
–, das durch die Aufstände verursacht wird", sagte sie. „Ich
möchte alle Thais, gleich welcher Religion sie angehören, auffordern, dem
thailändischen Königreich – ihrem Heimatland, in dem sie geboren und
aufgewachsen sind – loyal und dankbar gegenüberzustehen. Seit uralten
Zeiten haben unterschiedliche Religionen die Menschen in unserem Land
niemals daran gehindert, friedlich zusammenzuleben", fügte sie hinzu.
„Selbst vor einigen Jahren, als örtliche
Guerillagruppen aktiv waren, wurden nie unschuldige, unbeteiligte Menschen
angegriffen, da Aktionen auf einen kleinen Bereich beschränkt waren",
fuhr sie fort.
Ihre Majestät die Königin betonte, dass das
thailändische Königreich die Heimat aller Thais sei, welcher Religion auch
immer sie angehören würden. Darum müssen alle Gruppen der Gesellschaft
nach Lösungen suchen, wie die eskalierenden Unruhen, die seit Anfang des
Jahres den Süden heimsuchen, beendet werden können. Sie forderte die
Nation auf: „Wir sollten nicht alle Verantwortung auf die Regierung
abwälzen, sondern wir sollten die Kräfte und Kapazitäten aller Gruppen
und Organisationen der Gesellschaft, staatlicher und nicht-staatlicher,
zusammenlegen, um Ruhe und Frieden in der Region, die ein Teil unseres
großartigen Heimatlandes ist, wiederherzustellen."
Die Königin erwähnte, ihr wäre aufgefallen, dass dort
viele örtliche Bewohner, auch Frauen, an Selbstverteidigungskursen
teilnehmen im Bemühen sich zu schützen.
Sie sagte weiter, dass die Bewohner vor Ort hoffen, dass
staatliche Sicherheitskräfte im Süden stationiert bleiben, um die
Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, bis sich die Situation wieder
normalisiert hat. (TNA)
Otto wird 20 Jahre alt
Elfi Seitz
In Anwesenheit von distinguierten Gästen wie Seiner
Exzellenz dem deutschen Botschafter Andreas von Stechow, Dr. Paul Strunk, dem
Leiter der Deutsch-Thailändischen Handelskammer, sowie vielen anderen
hochgestellten Ehrengästen, feierte Otto Duffner das zwanzigjährige Bestehen
seines beliebten deutschen Lokals „Bei Otto".
Botschafter
Andreas von Stechow (links) zeigt stolz sein „Otto"-Hemd, das er von Otto
bekommen hat.
Der Botschafter sowie Dr. Paul Strunk hielten jeweils eine
Glückwunschansprache und drückten die Hoffnung aus, dass sie noch die
nächsten 20 Jahre „Bei Otto" verkehren können.

Auch
Thitiya Boonchoo, Herbert Loster, Riko Schachermeyer, Ulrich Scholz und Wolfgang
Taubert genießen den lustigen Abend.
Da Otto aus dem Schwarzwald stammt, sorgte eine Showband aus
seiner Heimat für die nötige Stimmung. Besonders mit ihrem selbstgetexteten
Lied „Bei Otto", bei dem alle Gäste bei Nennung des Namens ein „Otto"-Schild
hochhielten, brodelte der vollgepackte Garten des Restaurants über. Gäste, die
eine dringend nötige Abkühlung suchten, fanden diese nur kurzzeitig im Innern
des Lokals, da auch dieses bis zum Bersten voll war.

Hans
Westphal ist mit seinen beiden Söhnen und einem ihrer Freunde bei der Gaudi
dabei.
Das opulente Büffet sorgte auch für hervorragende Stimmung,
genauso wie das gute Bier und selbstverständlich der Film, den Otto vorbereitet
hatte, um seinen Gästen die letzten 20 Jahre in Erinnerung zu rufen.
Klänge
aus der Heimat zum 20jährigen Jubiläum.
Wer noch nicht am Schwitzen war, dem standen schon alleine
beim Zusehen der Holzsägewettbewerbe die Schweißperlen auf der Stirn. Noch
heißer allerdings wurde es, als eine Gruppe schöner Thaimädchen traditionelle
Thaitänze aufführte.
Bevor es zur Verlosung von tollen Preisen kam, zeichnete Otto
Duffner noch drei seiner langjährigsten Mitarbeiterinnen aus, die alle seit
Anbeginn bei ihm arbeiten.
Es war wieder einmal ein gelungener Abend bei Otto und daher
kein Wunder, dass alle immer wieder sagen: „Wo fühlen wir uns am wohlsten?
Bei Otto natürlich."
Versorgungsengpässe beim
AIDS-Mittel Efavirenz
Aufgrund von landesweiten Versorgungsengpässen hat eine
Vereinigung HIV-infizierter Thais die Staatliche Pharmazeutische
Organisation (GPO) gedrängt, eine neue Medizin gegen HIV/AIDS zu
produzieren und auf den Markt zu bringen.
Die Aids Access Stiftung appellierte an die Regierung
Standards festzulegen, um die pharmazeutische Industrie in die Lage zu
versetzen, das Aids-Mittel Efavirenz herzustellen, das in steigendem Maße
von HIV-infizierten Patienten in Thailand gebraucht wird. Die GPO stellt
GPO-Vir her, eine Kombination verschiedener viral wirksamer Substanzen gegen
HIV-Viren. Jedoch haben viele der betroffenen Patienten zwischenzeitlich
eine Resistenz gegen dieses Mittel entwickelt, wodurch über die letzten
Jahre der Bedarf für das neue Mittel Efavirenz gestiegen ist.
„Efavirenz kann derzeit nicht in Thailand hergestellt
werden, und das Importverfahren ist komplex und schwerfällig. Darum sollte
die Regierung die Pläne beschleunigen, Efavirenz hier im Lande
herzustellen", sagte Nimit Tiandom, der Direktor der Stiftung.
Der stark ansteigende Bedarf und die gleichzeitigen
Engpässe bei der Beschaffung von Efavirenz hat zu einem Mangel des Mittels
bei den Patienten geführt, die darauf angewiesen sind. Örtliche
Hospitäler müssen sich das Mittel häufig leihweise aus anderen Provinzen
beschaffen, um es an die von HIV/Aids Betroffenen ausgeben zu können.
Am stärksten trifft das diejenigen, die in Gegenden mit
einem hohen Prozentsatz von HIV-Infizierten leben, wie etwa in den
nördlichen Provinzen Chiang Mai und Chiang Rai.
Früher mussten die betroffenen Patienten einmal im Monat
ein Krankenhaus aufsuchen, um sich das Mittel zu verschaffen, aber aufgrund
der Lieferengpässe sind viele heute schon gezwungen, einmal wöchentlich im
Hospital auf die Verschreibung zu warten. (TNA)
Herzlichen Glückwunsch

Die Geschäftsleitung des
Amari Watergate Hotel Bangkok richtete vor kurzem im Henry J. Bean’s Bar
& Grill des Hotels eine Geburtstagsfeier für Watanyoo Mungmai (3. von
links) aus. Pierre Andre Pelletier (4. von rechts), Generalmanager des Amari
Watergate Hotel Bangkok, überreichte die Geburtstagstorte. Mit dabei waren
(von links vorne) Nattapong Techapanya, Pinsiri Siripin, Charnkitti Na
Ranong, Nichaya Chaivisuth, Jirasak Srivichai, Chanat Ungkabkaew, (hintere
Reihe) Sarut Na Ranong, Karnda Marsong und Sutas Sirtpipatkul.
Nakhon Ratchasima startet
Feldzug gegen Karaoke-Bars
Der Gouverneur der nordöstlichen Provinz Nakhon
Ratchasima, Phongphayom Wassaphut, hat einen Feldzug gegen die Betreiber von
Karaoke-Bars gestartet und angekündigt, dass solcherlei
Unterhaltungsbetriebe trotz der zu erwartenden Proteste geschlossen werden.
Phongphayom, unter dessen Leitung am 18. November eine
Razzia in 20 Karaoke-Bars durchgeführt wurde, die nahe den Gleisen der
Eisenbahnstrecke nach Hua Thale gelegen sind, sagte, die örtliche
Bevölkerung hätte Beschwerden vorgebracht und behauptet, dass diese Bars
Unruhen verursachen und ein Hort für die Prostitution sind.
Der Gouverneur sagte, die Tatsache, dass derartige Bars
in der Stadt wie Pilze aus dem Boden schießen, würde die Probleme des
Drogenmissbrauchs und der Kriminalität erhöhen. Die Betreiber der
betreffenden Karaoke-Bars hätten gegen Verträge verstoßen, die sie fünf
Jahre zuvor mit der Staatlichen Eisenbahngesellschaft von Thailand (SRT)
abgeschlossen haben, fügte er hinzu. Am 31. März dieses Jahres hatte das
Provinzgericht von Nakhon Ratchasima angeordnet, dass die Karaoke-Bars am 5.
Oktober entfernt werden müssen.
Die Provinzverwaltung hat angekündigt, dass allen
Karaoke-Bars die umgehende Schließung drohe. Phongphayom sagte, die
Schließung würde in jedem Fall durchgeführt werden, trotz der zu
erwartenden Proteste der Betreiber.
Derzeit haben sich auf den Geländestreifen entlang der
Eisenbahnstrecke in Nakhon Ratchasima bereits über 170 Karaoke-Bars
niedergelassen, die täglich eine Gebühr von 100 bis 200 Baht für die
Miete des Geländes an die Eisenbahn zahlen. (TNA)
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