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Ein Email an mich
Hallo Briefkasten,
Dieses Mail erhielt ich vor kurzem von einem „unbekannten"
Bekannten! Das Mail ist aber so informativ, dass es auch die anderen Farangs
interessieren könnte!
Hier das Mail an mich:
Na, alter Naklua Fan, als ich das erste Mal in Pattaya
war, gab es noch kein Naklua Pattaya, aber den Ort Naklua gab es schon.
Pattaya war ein kleiner Fischereihafen, wo man jeden Abend für - im
Vergleich zu heute - wenig Geld Fisch im Fischereihafen essen konnte. Weißt
du noch, wo der vor ca. 20 Jahren war? Den Ort „Nanklua" gab es schon
lange. Der Strand, auch der Jomtien, war damals schon hässlich, aber die
Pattaya-Quallen (die „Plastiktüten") gab es noch nicht. Am Jomtien
gab es noch keine Häuser, aber einen ungeteerten Feldweg, an dem man keinen
Menschen traf. Dreckig war es dort trotzdem schon.
Die Frauen haben wir damals noch von Bangkok mitgenommen,
weil es die in Pattaya nur in genügender Anzahl gab, wenn ein „big
American Ship" - ein Flugzeugträger - aus den USA kam. Heute ist alles
für dich bereit, Kühltheken, um das Fleisch zu kühlen, deutsche Metzger,
deutsche Bäcker, die Graubrot backen und alles, damit du dich im deutschen
Viertel (Naklua) wohl fühlst. Das Ganze ist 25 Jahre her, aber es war
trotzdem schön.
Die Flugzeuge flogen genau so hoch wie heute, es war
drinnen genauso kalt wie heute, die Entfernung hat sich nicht geändert,
aber in Bangkok gab es noch keine Hochhäuser.
Warum ich dir dies alles erzähle? Ich bin im Frühjahr
diesen Jahres einmal mit dir im Mini-Bus nach Pattaya gefahren. Und ich
hatte den Eindruck von mir, dass ich ein alter Junggeselle geworden bin und
von Thailand keinen Plan mehr habe. Ich grüße dich, Nuri.
Wolfgang Grille, D-77960 Seelbach
Schließzeiten und Umweltverschmutzung
Hallo Briefkasten,
Wenn der Gouverneur von Chonburi und der Bürgermeister
von Pattaya so besorgt um den Lebensunterhalt der Unterhaltungsbetriebe in
dieser Stadt sind, warum machen sie nicht dasselbe wie in Phuket? Dort wurde
vor einiger Zeit eine Anweisung des Gouverneurs herausgegeben, die besagt,
das für Patong und die Stadt Phuket eine Schließzeit um 2 Uhr nachts gilt,
und zwar ohne jede Auseinandersetzung mit der Polizei.
Eine
Eingabe an den Innenminister ist reine Zeitverschwendung; er hat bereits
gesagt, dass er seine Anweisung nicht überprüfen will, nachdem er ohne
jede demokratische Beratung mit den Betroffen so entschieden hat.
Auch habe ich zwei Fragen, auf die ich zusammen mit anderen Liebhabern
des Strandes gerne eine Antwort haben möchte. Ist die Abwässeranlage in
Jomtien nach dreimonatigem Ausfall, Reparaturen und einem Budget von 53
Millionen Baht wieder betriebsbereit? Warum wird weiter halb- oder nicht
aufbereitetes Wasser in Naklua und anderen Orten regelmäßig in die See
gepumpt? Auf beiliegendem Photo vom 23. November (15 Uhr) ist eine der
letzten Pumpaktionen zu sehen. BBW
Unverständlicher Familientourismus
Hallo Pattaya-Blatt,
Wir haben den Brief von Slight und seiner Familie mit
großen Interesse gelesen. Auch wir kommen mit unseren Kindern seit mehreren
Jahren nach Pattaya. Wir waren mit unseren Kindern bis zum letzten Jahr im
Moon River Pub sowie im Thai Garden Resort gern Stammgäste. Auch wir
mussten die schlimme Erfahrung machen, dass wir dort als Familie mit Kindern
nicht mehr gern gesehen sind. Wir wollten mit unseren Kindern (12 und 14
Jahre) um 20.30 Uhr im Moon River Pub Abendessen und wurden nach bereits
erfolgter Bestellung zum Verlassen der Gaststätte aufgefordert. Anzumerken
wäre noch, dass es zu diesem Zeitpunkt in Strömen regnete.
Uns ist ebenfalls unverständlich, wie solche
Entscheidungen den Familientourismus in Pattaya voranbringen sollen.
Wir waren in diesem Jahr ebenfalls wieder in Pattaya und
haben uns im Woodland Resort mit unseren Kindern sehr wohl gefühlt. Ebenso
waren wir als Familie auch nach 21.00 Uhr im Easy-Rider-Pub gern gesehene
Gäste.
Auch wir kennen solche Regelungen zum Besuch von
Gaststätten (mit Livemusik) weltweit nicht. Solche Entscheidungen sollten
doch im Sinne des Familientourismus für Pattaya unbedingt noch einmal
überdacht werden.
Viele Grüße und ein schönes Weihnachtsfest aus
Deutschland von
Matthias, Heidrun, Isabell und Susann Krause
Unterirdische Kabel an der
Beach Road und anderes
Liebes Pattaya Blatt,
Ich bin gerade von einem sechswöchigen Urlaub in Pattaya
zu Hause angekommen. Ich besuche Pattaya regelmäßig und möchte gerne
meine Gedanken zum Verlegen der unterirdischen Kabel nicht unausgesprochen
lassen.
Ich kann mich noch erinnern wie die Strandpromenade
angelegt wurde. Das war so hübsch, da jedermann den ganzen Strand entlang
spazieren konnte. Aber über die Jahre hinweg wurde dies alles ruiniert
durch den Missbrauch von Händlern.
Sie haben die Touristen vom Gehweg verdrängt durch ihre
Menge von Personal. Sie essen, quatschen, trinken, spucken und urinieren
(jawohl!) in die Büsche.
Die Promenade war einmal der perfekte Austragungsort für
besondere Veranstaltungen, sie erlaubte einen angenehmen Spaziergang und
eine gute Aussicht während eines Einkaufbummels.
Während des Loy Krathong Festes war dies meiner Meinung
nach wegen des armseligen Zustandes und den schleppenden Arbeiten bei der
Verlegung der Kabel ins Erdreich nicht der Fall.
Die Strandpromenade ist total ruiniert, und zwar von der
Nordpattaya Road bis zur Central Road. Große Teile der Promenade sind
aufgerissen und große Baugruben sind ausgehoben worden. Seit Wochen
kümmert sich niemand darum und es gibt auch keinerlei Anzeichen diese
abzusichern.
Nun parken auch Autos auf der Promenade und ich fürchte,
es wird niemals wieder so wie früher sein. Alles ist zerstört und wir
wissen alle, dass die dafür verantwortliche Person niemals zur Rechenschaft
gezogen wird.
Was die Leitungen auf der Ostseite der Beach Road
betrifft, meine ich, dass es ausreicht diese zu sortieren und ordentlich zu
befestigen. Die Stadtverwaltung verschleudert eine Menge Geld, und dieses
könnte besser dazu verwandt werden, die Anlagen für die Schnellboote am
Südpattaya Pier in Ordnung zu bringen, so dass alle Fahrten im selben
Gebiet unternommen werden können anstatt die Fahrgäste an der Beach Road
an Bord gehen zu lassen, was sehr gefährlich ist.
Muss man so lange warten bis ein Tourist von einem Boot
getötet wird oder in eine Baugrube fällt, bis etwas für die Sicherheit am
Strand von Pattaya getan wird?
Die Anzahl der armen Händler am Strand, die nur ihren
Lebensunterhalt verdienen wollen, sollte beschränkt werden und sie sollten
Genehmigungen erteilt bekommen. Hört endlich damit auf, sie von Nord nach
Süd am Strand zu jagen!
Ist es überhaupt jemanden klar, wie lächerlich es
wirkt, wenn ein uniformierter Beamte hinter einer alten oder jungen Person
hinterher rennt, die nur versucht, sich etwas zu essen zu verdienen, und
zwar auf die Art und Weise, die sie am besten kann?
Es würde der Stadtverwaltung besser zu Gesicht stehen
die Parkvorschriften an der Beach Road durchzusetzen, den Gehweg
patrouillieren zu lassen, in der Szene der Schnellbootbesitzer und ihres
Personals aufzuräumen und das Wirrwarr jeden Tages durch diesen
Personenkreis zu beenden und die anderen in ihrem Leben in Ruhe zu lassen.
Ich liebe Pattaya mit seiner Vielfalt und Angeboten, und
ich werde immer wieder kommen. Aber jedes Jahr wird mein Herz etwas schwerer
wegen der Zerstörungen, die ich an einem solch wunderschönen Ort sehe.
Man kann wohl leicht garantieren, dass die Promenade
nicht zur Hauptsaison, die jetzt gerade beginnt, fertig sein wird und in
einen normalen Zustand versetzt wird. Ich glaube, die Bauunternehmer wissen
gar nicht, was sie anrichten.
Dies schreibe ich ohne jede Vorurteile und in der
Hoffnung, das jemand auf die Situation an der Beach Road aufmerksam wird und
die Situation dort ohne weitere Verwüstungen verbessert.
Mit freundlichen Grüßen
R. Bodkin
E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
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