4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 10

8. März - 14. März 2005
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Weltmarkt-Übersicht

Zum Abschluss

30-Baht Plan will Krankheiten verhindern helfen

Weltmarkt-Übersicht

„We Don’t Need No Education…“

Graham Macdonald, MBMG International Ltd.

Der Welterfolgshit „The Wall" von Pink Floyd kletterte vor 25 Jahren auf Platz Eins der Charts – exakt am selben Tag, als auch der Goldpreis auf einen Allzeit-Rekordwert kletterte, den er nie wieder erreichte. Ende Januar 1980 kostete eine Unze Gold 850 US-Dollar, bevor der Goldpreis abstürzte. Tatsächlich rutschte der Goldpreis schon am nächsten Tag um 113 US-Dollar auf 737 US-Dollar. Am 18. März 1980 war der Preis dann auf unter 500 US-Dollar gefallen! Natürlich war 850 US-Dollar nur der nominale Goldpreis zur damaligen Kaufkraft des Dollars. Verglichen mit der heutigen Kaufkraft des Dollars, wären diese 850 US-Dollar reale 2.303 US-Dollar zum heutigen Wert. Somit stellt der heutige Goldpreis von 423 US-Dollar pro Unze einen mehr als 80-prozentigen Wertverfall seit 1980 dar! 1980 hätte man für zehn Unzen Gold einen schmucken Wagen kriegen können, heute reicht es gerade noch für ein nettes Moped.

Wenn Gold eine „kollektive Halluzination" ist, was ist dann der US-Dollar? Oder eine Aktie von Google? Oder ein dreißigjähriger Schatzbrief? Sind diese Papieranlagen nur Ableitungen einer Halluzination? Würden Sie lieber Anteile von Yahoo als monatliche Bezahlung für Ihre Arbeit akzeptieren, oder gar als Altersvorsorge?

Mit anderen Worten: „Wenn wir Investoren nur in einem gewissen Ausmaß halluzinieren, könnten einige Halluzinationen vorteilhafter sein als andere? Könnte zum Beispiel der derzeitige Marktwert von Gold eine weniger gefährliche ‚Halluzination’ sein als der derzeitige Marktwert einer Dollarnote?" Selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unsere Augen uns täuschen könnten, gehen wir doch davon aus, dass eine Unze Gold zum Preis von 432 US$ einen größeren Werterhalt darstellt als 432 Ein-US-Dollar-Noten. Tatsächlich erwarten wir sogar, dass der illusionäre Wert des Dollar diejenige Sorte täuschender Ge-
spenstigkeit ist, die nichtsahnende Investoren dazu verleitet, von einer finanziellen Klippe zu springen.

Wie oft habe ich die Phrase gehört: „Gold ist nur so lange etwas wert, wie wir kollektiv darin übereinstimmen, dass es einen Wert hat. Es mag hübsch, glänzend und insbesondere selten sein ... Der Kauf von Gold ist die reinste Form der Spekulation. Sie investieren Ihr Geld in eine kollektive Halluzination – genau das, was diese Internet-Investoren Ende der 90er Jahre gemacht haben. Man könnte sagen, dass Gold die größte und dauerhafteste Seifenblase der Geschichte ist." In der sterilen Umgebung der reinen Finanztheorie mag das ein nachvollziehbares Argument sein.

Aber den virulenten Gegebenheiten der realen Wirtschaftswelt ausgesetzt, schrumpft diese These schnell zusammen. Um sicherzugehen, der Wert jeder Anlage in der Welt hängt von einer kollektiven Bewertung ab – oder Halluzination, wenn Ihnen dieser Begriff lieber ist. Das ist aber keine weltbewegende Einsicht. Keine finanzielle Anlage – einschließlich Gold – stellt einen absoluten, unveränderlichen oder ewigen Wert dar. Somit sind alle Werte relativ. Wie auch immer, jede finanzielle Anlage, deren Wert über eine relativ lange Zeit einigermaßen konstant bleibt, gilt als eine Art Wertsicherung. In diesem Sinne hat sich Gold als eine extrem naturgetreue Halluzination erwiesen – verglichen zu konkurrierenden Anlagewerten hat Gold seinen Wert erfolgreich über Tausende von Jahren gehalten. Dasselbe können Devisenwerte oder auch Staatsanleihen nicht von sich behaupten. Beide sehen sich der Tatsache gegenüber, dass sie über kurz oder lang auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. Aber der relative Langzeitwert des Goldes hat nichts mit seinem kurzfristigen Anlageertrag zu tun. In der Tat bringen 1.000-jährige Wertanlagen dem Investor, der eher kurzfristig agiert, selten einen Ertrag. Gold hat das in der jüngeren Geschichte anschaulich bewiesen.

Um diesen Punkt zu unterstreichen, ist anzumerken, dass Gold „seit 1988 um null Prozent gestiegen ist, während die S&P 500 Papiere sich annähernd vervierfacht haben". Sehr richtig, aber: Wenn wir uns die Entwicklung in der kurzfristigeren Finanzgeschichte anschauen, stellen wir fest, dass Gold und Papier-Anlagewerte die Rollen getauscht haben. Seit 1998 sind es die S & P 500, die „null Prozent gestiegen" sind, während das Edelmetall um mehr als 50 Prozent zugelegt hat.

Sowohl Gold als auch Dollarnoten haben eine Geschichte, aber die des Goldes reicht weitaus länger zurück. Sowohl Gold als auch Dollarnoten haben eine Zukunft, aber es ist davon auszugehen, dass die des Goldes ebenfalls weiter reichen wird. Tatsächlich erwarten wir, dass Gold einen übergroßen Anteil der näheren Zukunft ergattern wird, dank dem bedeutenden wirtschaftlichen Druck, der auf dem US-Dollar lastet. Da wäre die sich vertiefende Unausgewogenheit des amerikanischen Haushalts, die sich verschlechternde Handelsbilanz und die Nettosteigerung von US-Investitionen in ausländische Wertanlagen.

Alle drei Trends geben stichhaltige Gründe zu glauben, dass Gold an Wert zulegt, während der Dollar weiter verfällt. Natürlich können trotzdem auf sehr kurzfristige Sicht korrektive Faktoren beide Trends vorübergehend umkehren.

Ausländische Zentralbanken könnten bald damit beginnen, große Anteile ihrer riesigen Dollarreserven, auf denen sie derzeit sitzen und die sie ersticken, abzustoßen und damit dem Beispiel der australischen und der neuseeländischen Zentralbanken zu folgen, ihre Reserven in einer Weise zu verwalten und anzulegen, wie jedes multinationale Konglomerat es tun würde – sofern ihr Generaldirektor seinen Posten behalten will. Das könnte auch eine stark ansteigende Nachfrage nach Gold zur Folge haben. Wir verharren dickköpfig bei der Sache, dass ein im Sonnenlicht glänzender fünfmilliardstel Anteil der Erdkruste den höchsten Wiederverkaufswert hat und keinen Zentralbanker braucht.

Geld gibt’s umsonst und Hähnchen kostenlos

Mark Knopflers Wunsch ist etwas, das sich jeder Fondmanager zu Herzen nehmen sollte. Wenn Surfer, Rockstars und Filmstars das tun können, können wir das auch. Lassen Sie mich erklären: „Rohöl könnte der nächste Rohstoff sein, der die Welt der tauschhandelbasierenden Anlagen beherrscht", titelte kürzlich der Wall Street Journal. Es wird aber sicher nicht der letzte sein, wurde prophezeit. ETFs werden sich vermehren, nicht nur weil sie eine direkte Möglichkeit bieten, in spezielle Rohstoffe zu investieren, sondern weil sie auch die indirekte Möglichkeit bieten, aus dem US-Dollar heraus zu investieren. Rohstoffbasierende Fonds bilden eine einzigartige Alternative zu Dollarinvestitionen. Sie sind wie eine eigene Währung. Mit anderen Worten, Investoren, die die Finanzwelt auf Anlagemöglichkeiten prüfen, die nicht vom Verfall des Dollars abhängen, bieten rohstoffbasierende Fonds ein äußerst brauchbares Mittel.

Während dieser Trend zu beobachten ist, bietet der NYMEX bereits eine sehr gute rohölbasierte Anlagemöglichkeit gegen die Dollarschwäche – und diese Anlage gibt es zum Sonderpreis! Der Aufwärtstrend der Preise bei Rohöl-Lieferverträgen im NYMEX ist rückläufig – zum Beispiel ist der Preis bei kurzfristigen Geschäften höher als in der längerfristigen Zukunft. So beträgt der aktuelle Preis für Rohöl 48,38 US-Dollar pro Barrel, während bei Verträgen über Lieferung im Jahre 2010 nur 38,17 US-Dollar zu entrichten sind. Mit anderen Worten, ein Investor kann jetzt ein Barrel Rohöl für 38,17 US-Dollar kaufen, ihn sich aber erst 2010 liefern lassen – oder den Vertrag verkaufen. Derzeit beinhaltet ein Optionsvertrag im NYMEX 1.000 Barrel Öl. Ein Anleger, der einen Vertrag abschließt, müsste also mindestens 38.170 US-Dollar investieren. Sollte sich der Ölpreis bis 2010 nicht verändern, könnte der längerfristig investierende Anleger also einen Profit von 10,21 US-Dollar pro Barrel einstreichen, bzw. 27 Prozent über knapp sechs Jahre. Das ist ein Ertrag (vor Steuern und Provision) von etwa vier Prozent p.a. Erwartungsgemäß wird der Ölpreis im Winter 2010 aber nicht mehr 48,38 US-Dollar betragen. Natürlich könnte er dann auch niedriger liegen. Er könnte aber auch weitaus höher gestiegen sein, dank des zunehmenden Bedarfs an Rohöl auf den Weltmärkten, des fallenden Dollars oder steigender terroristischer Aktivitäten, oder allen drei Faktoren zusammen. Kurz, es gibt sicherlich sehr viel schlechtere Anlagemöglichkeiten, die den Einflüssen monetärer und geopolitischer Instabilitäten ausgesetzt sind, als Rohöl-Options-Lieferverträge für 2010.


Zum Abschluss

Gold und Öl sind nur zwei der 17 Rohstoffe, die im Index des CRB (Commodity Research Bureau) geführt werden. Uns ist klar, dass der Rohstoff-Zyklus noch lange nicht vorüber ist. Wir haben gerade erst begonnen, den langen und profitablen Weg zu den früheren Höhen in den frühen 80ern zu gehen. In Rohstoffe legen wir unser Vertrauen (zumindest soviel Vertrauen, wie wir in irgendetwas anderes legen).

Die vorgenannten Daten, Betrachtungen und Untersuchungen stammen aus Quellen, von denen anzunehmen ist, dass sie zuverlässig sind. Dennoch kann weder die MBMG International Ltd. noch ihre Mitarbeiter irgendeine juristische Verantwortung für möglicherweise in dem Artikel vorkommende Fehler oder Auslassungen übernehmen, ebensowenig für irgendwelche Verluste, die sich aus Aktionen ergeben, die ein Anleger als Konsequenz aus dem Lesen dieses Artikels getätigt oder nicht getätigt hat. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Autor dieses Artikels, Graham Macdonald, über Email [email protected] (englischsprachig) auf.


30-Baht Plan will Krankheiten verhindern helfen

Das nationale Gesundheitsamt und das Gesundheitsministerium haben neue Pläne, um Bargeld in das Gesundheitswesen zu schütten und wollen das Geld in neue Strategien investieren, um Krankenhausschulden abzutragen,.

Sanguan Nittayarampong, der NHSO Generalsekretär sagte, dass das Schema, das Patienten ermöglicht, nur 30 Baht pro Krankenhausbesuch zu bezahlen, seine Aufmerksamkeit von der Heilung auf die Verhinderung von Krankheiten richten wird. Sogar der Slogan: „30 Baht, um jede Krankheit zu heilen" wird auf „30 Baht, um Krankheiten zu verhindern" geändert werden, sagte er.

Die NHSO wird dieses Jahr mit einem Gesundheitsplan beginnen, der alle Altersgruppen, Geschlechter und Berufe umfasst.

Die Kampagne für Kinder wird speziell auf Hypothyroid ausgerichtet werden, eine Krankheit, bei der die Produktion von Thyroid-Hormonen unter dem Normalwert liegt und die Zähne angreift. Der Fokus für Frauen wird auf Mammographie und Krebsvorsorgeuntersuchungen gerichtet werden.

Die Änderung ist teilweise auf die Schuldenberge der 914 Hospitäler zurückzuführen, an die 119 Milliarden Baht. Das Budget für dieses Jahr beträgt nun 1,396 Milliarden Baht, im Gegensatz zu 1,202 Milliarden Baht im Jahre 2002.

Dr. Sanguan sagte auch, dass verschiedene Krankheiten, wie Diabetes und Bluthochdruck, die beide zu Nierenversagen führen können, zu verhindern sind. Speziell Behandlungen von Nierenkrankheiten sind sehr teuer und werden vom normalen Gesundheitsschema nicht gedeckt. Er sagte weiter, dass ungefähr 12 Millionen Baht vonnöten seien, um die Mehrkosten zu decken.

Es sollen nun 70 Prozent der Einnahmen von der Alkohol- und Tabaksteuer für dieses Schema verwendet werden und das Budget sollte von 3,47 Prozent bis auf 3,58 Prozent des einheimischen Bruttosozialprodukts in den nächsten fünf Jahren steigen. Außerdem soll das Finanzministerium 110 Milliarden Baht an Bußgeldern dieses Jahr dafür aufbringen und im nächsten Jahr sogar 119 Milliarden Baht.

Die Gesundheitsministerin Sudarat Keyuraphan sagte, dass die Regierungskrankenhäuser eine Finanzkrise vor und auch nach dem Universal-Gesundheitsprogramm durchmachten, basierend auf einer Untersuchung des Ministeriums durch seinen Berater Arun Phaosawasdi. Dies ist das erste Mal, dass die Ministerin zugegeben hat, dass diese Krankenhäuser schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Diese Krise hat den Gesundheitsplan von Anfang an belastet. Ärzte und Gesundheitsexperten hatten immer schon große Bedenken, dass Hunderte von Krankenhäuser hohe Schulden dadurch haben werden.

Ein neuer Plan, diese Gesundheitsplanung auf 1.510 Milliarden Baht ab dem nächsten Fiskal-Jahr am 1. Oktober zu erhöhen, ist bereits ausgelegt.

Das Ministerium plant mehr Krebszentren und Ärzte mit dem Geld zu unterstützen, damit die Menschen in jeder Region eine bessere Behandlung erwarten können, sagte Frau Sudarat. Sie versprach auch die Anti-Viral Droge GPO-VIR für ungefähr 50.000 HIV/Aids Patienten unter dem Gesundheitsprogramm zur Verfügung zu stellen. (TNA)


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