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Weltmarkt-Übersicht
„We Don’t Need No Education…“
Graham Macdonald, MBMG
International Ltd.
Der Welterfolgshit „The Wall" von Pink Floyd
kletterte vor 25 Jahren auf Platz Eins der Charts – exakt am selben Tag,
als auch der Goldpreis auf einen Allzeit-Rekordwert kletterte, den er nie
wieder erreichte. Ende Januar 1980 kostete eine Unze Gold 850 US-Dollar,
bevor der Goldpreis abstürzte. Tatsächlich rutschte der Goldpreis schon am
nächsten Tag um 113 US-Dollar auf 737 US-Dollar. Am 18. März 1980 war der
Preis dann auf unter 500 US-Dollar gefallen! Natürlich war 850 US-Dollar
nur der nominale Goldpreis zur damaligen Kaufkraft des Dollars. Verglichen
mit der heutigen Kaufkraft des Dollars, wären diese 850 US-Dollar reale
2.303 US-Dollar zum heutigen Wert. Somit stellt der heutige Goldpreis von
423 US-Dollar pro Unze einen mehr als 80-prozentigen Wertverfall seit 1980
dar! 1980 hätte man für zehn Unzen Gold einen schmucken Wagen kriegen
können, heute reicht es gerade noch für ein nettes Moped.
Wenn Gold eine „kollektive Halluzination" ist, was
ist dann der US-Dollar? Oder eine Aktie von Google? Oder ein
dreißigjähriger Schatzbrief? Sind diese Papieranlagen nur Ableitungen
einer Halluzination? Würden Sie lieber Anteile von Yahoo als monatliche
Bezahlung für Ihre Arbeit akzeptieren, oder gar als Altersvorsorge?
Mit anderen Worten: „Wenn wir Investoren nur in einem
gewissen Ausmaß halluzinieren, könnten einige Halluzinationen
vorteilhafter sein als andere? Könnte zum Beispiel der derzeitige Marktwert
von Gold eine weniger gefährliche ‚Halluzination’ sein als der
derzeitige Marktwert einer Dollarnote?" Selbst unter Berücksichtigung
der Tatsache, dass unsere Augen uns täuschen könnten, gehen wir doch davon
aus, dass eine Unze Gold zum Preis von 432 US$ einen größeren Werterhalt
darstellt als 432 Ein-US-Dollar-Noten. Tatsächlich erwarten wir sogar, dass
der illusionäre Wert des Dollar diejenige Sorte täuschender Ge-
spenstigkeit ist, die nichtsahnende Investoren dazu verleitet, von einer
finanziellen Klippe zu springen.
Wie oft habe ich die Phrase gehört: „Gold ist nur so
lange etwas wert, wie wir kollektiv darin übereinstimmen, dass es einen
Wert hat. Es mag hübsch, glänzend und insbesondere selten sein ... Der
Kauf von Gold ist die reinste Form der Spekulation. Sie investieren Ihr Geld
in eine kollektive Halluzination – genau das, was diese
Internet-Investoren Ende der 90er Jahre gemacht haben. Man könnte sagen,
dass Gold die größte und dauerhafteste Seifenblase der Geschichte
ist." In der sterilen Umgebung der reinen Finanztheorie mag das ein
nachvollziehbares Argument sein.
Aber den virulenten Gegebenheiten der realen
Wirtschaftswelt ausgesetzt, schrumpft diese These schnell zusammen. Um
sicherzugehen, der Wert jeder Anlage in der Welt hängt von einer
kollektiven Bewertung ab – oder Halluzination, wenn Ihnen dieser Begriff
lieber ist. Das ist aber keine weltbewegende Einsicht. Keine finanzielle
Anlage – einschließlich Gold – stellt einen absoluten,
unveränderlichen oder ewigen Wert dar. Somit sind alle Werte relativ. Wie
auch immer, jede finanzielle Anlage, deren Wert über eine relativ lange
Zeit einigermaßen konstant bleibt, gilt als eine Art Wertsicherung. In
diesem Sinne hat sich Gold als eine extrem naturgetreue Halluzination
erwiesen – verglichen zu konkurrierenden Anlagewerten hat Gold seinen Wert
erfolgreich über Tausende von Jahren gehalten. Dasselbe können
Devisenwerte oder auch Staatsanleihen nicht von sich behaupten. Beide sehen
sich der Tatsache gegenüber, dass sie über kurz oder lang auf dem
Müllhaufen der Geschichte landen. Aber der relative Langzeitwert des Goldes
hat nichts mit seinem kurzfristigen Anlageertrag zu tun. In der Tat bringen
1.000-jährige Wertanlagen dem Investor, der eher kurzfristig agiert, selten
einen Ertrag. Gold hat das in der jüngeren Geschichte anschaulich bewiesen.
Um diesen Punkt zu unterstreichen, ist anzumerken, dass
Gold „seit 1988 um null Prozent gestiegen ist, während die S&P 500
Papiere sich annähernd vervierfacht haben". Sehr richtig, aber: Wenn
wir uns die Entwicklung in der kurzfristigeren Finanzgeschichte anschauen,
stellen wir fest, dass Gold und Papier-Anlagewerte die Rollen getauscht
haben. Seit 1998 sind es die S & P 500, die „null Prozent
gestiegen" sind, während das Edelmetall um mehr als 50 Prozent
zugelegt hat.
Sowohl Gold als auch Dollarnoten haben eine Geschichte,
aber die des Goldes reicht weitaus länger zurück. Sowohl Gold als auch
Dollarnoten haben eine Zukunft, aber es ist davon auszugehen, dass die des
Goldes ebenfalls weiter reichen wird. Tatsächlich erwarten wir, dass Gold
einen übergroßen Anteil der näheren Zukunft ergattern wird, dank dem
bedeutenden wirtschaftlichen Druck, der auf dem US-Dollar lastet. Da wäre
die sich vertiefende Unausgewogenheit des amerikanischen Haushalts, die sich
verschlechternde Handelsbilanz und die Nettosteigerung von US-Investitionen
in ausländische Wertanlagen.
Alle drei Trends geben stichhaltige Gründe zu glauben,
dass Gold an Wert zulegt, während der Dollar weiter verfällt. Natürlich
können trotzdem auf sehr kurzfristige Sicht korrektive Faktoren beide
Trends vorübergehend umkehren.
Ausländische Zentralbanken könnten bald damit beginnen,
große Anteile ihrer riesigen Dollarreserven, auf denen sie derzeit sitzen
und die sie ersticken, abzustoßen und damit dem Beispiel der australischen
und der neuseeländischen Zentralbanken zu folgen, ihre Reserven in einer
Weise zu verwalten und anzulegen, wie jedes multinationale Konglomerat es
tun würde – sofern ihr Generaldirektor seinen Posten behalten will. Das
könnte auch eine stark ansteigende Nachfrage nach Gold zur Folge haben. Wir
verharren dickköpfig bei der Sache, dass ein im Sonnenlicht glänzender
fünfmilliardstel Anteil der Erdkruste den höchsten Wiederverkaufswert hat
und keinen Zentralbanker braucht.
Geld gibt’s umsonst und
Hähnchen kostenlos
Mark Knopflers Wunsch ist etwas, das sich jeder
Fondmanager zu Herzen nehmen sollte. Wenn Surfer, Rockstars und Filmstars
das tun können, können wir das auch. Lassen Sie mich erklären: „Rohöl
könnte der nächste Rohstoff sein, der die Welt der tauschhandelbasierenden
Anlagen beherrscht", titelte kürzlich der Wall Street Journal. Es wird
aber sicher nicht der letzte sein, wurde prophezeit. ETFs werden sich
vermehren, nicht nur weil sie eine direkte Möglichkeit bieten, in spezielle
Rohstoffe zu investieren, sondern weil sie auch die indirekte Möglichkeit
bieten, aus dem US-Dollar heraus zu investieren. Rohstoffbasierende
Fonds bilden eine einzigartige Alternative zu Dollarinvestitionen. Sie sind
wie eine eigene Währung. Mit anderen Worten, Investoren, die die Finanzwelt
auf Anlagemöglichkeiten prüfen, die nicht vom Verfall des Dollars
abhängen, bieten rohstoffbasierende Fonds ein äußerst brauchbares Mittel.
Während dieser Trend zu beobachten ist, bietet der NYMEX
bereits eine sehr gute rohölbasierte Anlagemöglichkeit gegen die
Dollarschwäche – und diese Anlage gibt es zum Sonderpreis! Der
Aufwärtstrend der Preise bei Rohöl-Lieferverträgen im NYMEX ist
rückläufig – zum Beispiel ist der Preis bei kurzfristigen Geschäften
höher als in der längerfristigen Zukunft. So beträgt der aktuelle Preis
für Rohöl 48,38 US-Dollar pro Barrel, während bei Verträgen über
Lieferung im Jahre 2010 nur 38,17 US-Dollar zu entrichten sind. Mit anderen
Worten, ein Investor kann jetzt ein Barrel Rohöl für 38,17 US-Dollar
kaufen, ihn sich aber erst 2010 liefern lassen – oder den Vertrag
verkaufen. Derzeit beinhaltet ein Optionsvertrag im NYMEX 1.000 Barrel Öl.
Ein Anleger, der einen Vertrag abschließt, müsste also mindestens 38.170
US-Dollar investieren. Sollte sich der Ölpreis bis 2010 nicht verändern,
könnte der längerfristig investierende Anleger also einen Profit von 10,21
US-Dollar pro Barrel einstreichen, bzw. 27 Prozent über knapp sechs Jahre.
Das ist ein Ertrag (vor Steuern und Provision) von etwa vier Prozent p.a.
Erwartungsgemäß wird der Ölpreis im Winter 2010 aber nicht mehr 48,38
US-Dollar betragen. Natürlich könnte er dann auch niedriger liegen. Er
könnte aber auch weitaus höher gestiegen sein, dank des zunehmenden
Bedarfs an Rohöl auf den Weltmärkten, des fallenden Dollars oder
steigender terroristischer Aktivitäten, oder allen drei Faktoren zusammen.
Kurz, es gibt sicherlich sehr viel schlechtere Anlagemöglichkeiten, die den
Einflüssen monetärer und geopolitischer Instabilitäten ausgesetzt sind,
als Rohöl-Options-Lieferverträge für 2010.
Zum Abschluss
Gold und Öl sind nur zwei der 17 Rohstoffe, die im Index
des CRB (Commodity Research Bureau) geführt werden. Uns ist klar, dass der
Rohstoff-Zyklus noch lange nicht vorüber ist. Wir haben gerade erst
begonnen, den langen und profitablen Weg zu den früheren Höhen in den
frühen 80ern zu gehen. In Rohstoffe legen wir unser Vertrauen (zumindest
soviel Vertrauen, wie wir in irgendetwas anderes legen).
Die vorgenannten Daten, Betrachtungen und Untersuchungen stammen aus
Quellen, von denen anzunehmen ist, dass sie zuverlässig sind. Dennoch kann
weder die MBMG International Ltd. noch ihre Mitarbeiter irgendeine
juristische Verantwortung für möglicherweise in dem Artikel vorkommende
Fehler oder Auslassungen übernehmen, ebensowenig für irgendwelche
Verluste, die sich aus Aktionen ergeben, die ein Anleger als Konsequenz aus
dem Lesen dieses Artikels getätigt oder nicht getätigt hat. Für weitere
Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Autor dieses Artikels, Graham
Macdonald, über Email graham@mbmg-international.com (englischsprachig) auf.
30-Baht Plan will
Krankheiten verhindern helfen
Das nationale Gesundheitsamt und das
Gesundheitsministerium haben neue Pläne, um Bargeld in das Gesundheitswesen
zu schütten und wollen das Geld in neue Strategien investieren, um
Krankenhausschulden abzutragen,.
Sanguan Nittayarampong, der NHSO Generalsekretär sagte,
dass das Schema, das Patienten ermöglicht, nur 30 Baht pro
Krankenhausbesuch zu bezahlen, seine Aufmerksamkeit von der Heilung auf die
Verhinderung von Krankheiten richten wird. Sogar der Slogan: „30 Baht, um
jede Krankheit zu heilen" wird auf „30 Baht, um Krankheiten zu
verhindern" geändert werden, sagte er.
Die NHSO wird dieses Jahr mit einem Gesundheitsplan
beginnen, der alle Altersgruppen, Geschlechter und Berufe umfasst.
Die Kampagne für Kinder wird speziell auf Hypothyroid
ausgerichtet werden, eine Krankheit, bei der die Produktion von
Thyroid-Hormonen unter dem Normalwert liegt und die Zähne angreift. Der
Fokus für Frauen wird auf Mammographie und Krebsvorsorgeuntersuchungen
gerichtet werden.
Die Änderung ist teilweise auf die Schuldenberge der 914
Hospitäler zurückzuführen, an die 119 Milliarden Baht. Das Budget für
dieses Jahr beträgt nun 1,396 Milliarden Baht, im Gegensatz zu 1,202
Milliarden Baht im Jahre 2002.
Dr. Sanguan sagte auch, dass verschiedene Krankheiten,
wie Diabetes und Bluthochdruck, die beide zu Nierenversagen führen können,
zu verhindern sind. Speziell Behandlungen von Nierenkrankheiten sind sehr
teuer und werden vom normalen Gesundheitsschema nicht gedeckt. Er sagte
weiter, dass ungefähr 12 Millionen Baht vonnöten seien, um die Mehrkosten
zu decken.
Es sollen nun 70 Prozent der Einnahmen von der Alkohol-
und Tabaksteuer für dieses Schema verwendet werden und das Budget sollte
von 3,47 Prozent bis auf 3,58 Prozent des einheimischen Bruttosozialprodukts
in den nächsten fünf Jahren steigen. Außerdem soll das Finanzministerium
110 Milliarden Baht an Bußgeldern dieses Jahr dafür aufbringen und im
nächsten Jahr sogar 119 Milliarden Baht.
Die Gesundheitsministerin Sudarat Keyuraphan sagte, dass
die Regierungskrankenhäuser eine Finanzkrise vor und auch nach dem
Universal-Gesundheitsprogramm durchmachten, basierend auf einer Untersuchung
des Ministeriums durch seinen Berater Arun Phaosawasdi. Dies ist das erste
Mal, dass die Ministerin zugegeben hat, dass diese Krankenhäuser schwer in
Mitleidenschaft gezogen wurden. Diese Krise hat den Gesundheitsplan von
Anfang an belastet. Ärzte und Gesundheitsexperten hatten immer schon große
Bedenken, dass Hunderte von Krankenhäuser hohe Schulden dadurch haben
werden.
Ein neuer Plan, diese Gesundheitsplanung auf 1.510
Milliarden Baht ab dem nächsten Fiskal-Jahr am 1. Oktober zu erhöhen, ist
bereits ausgelegt.
Das Ministerium plant mehr Krebszentren und Ärzte mit
dem Geld zu unterstützen, damit die Menschen in jeder Region eine bessere
Behandlung erwarten können, sagte Frau Sudarat. Sie versprach auch die
Anti-Viral Droge GPO-VIR für ungefähr 50.000 HIV/Aids Patienten unter dem
Gesundheitsprogramm zur Verfügung zu stellen. (TNA)
E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
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