4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 10

8. März - 14. März 2005
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Fahrradständer für Stationen der Hochbahn

Führende Mediziner fordern harte Strafen

Hubschrauber werden an Marine übergeben

Grünes Licht für nationalen Wassermanagementplan

Fahrradständer für Stationen der Hochbahn

Alle Bahnhöfe der Hochbahn in Bangkok (Skytrain) sollen bis Ende diesen Monats mit Fahrradständern ausgerüstet werden. Diese Maßnahme ist Teil einer Kampagne der Stadtverwaltung von Bangkok (BMA), welche die Einwohner der Hauptstadt dazu ermuntern soll, in stärkerem Maße auf Fahrräder zurückzugreifen, um Treibstoff zu sparen, sowie die Luftverschmutzung und die Verkehrsprobleme zu reduzieren.

Am Morgen des 25. Februar hat der Gouverneur von Bangkok, Apirak Kosayothin von der Demokratischen Partei, an der Station Surasak die ersten Fahrradständer enthüllt. Er sagte, zwar sei die Mitnahme von Fahrrädern in der Hochbahn möglich und erlaubt, aber ab nun könnten die Fahrgäste ihre Fahrräder auch an den Stationen der Bahn zurücklassen, wenn sie das bevorzugen.

Bis jetzt wurden bereits an den Stationen Ong Nut, Asok, Morchid und Surasak Fahrradständer installiert, und bis Ende März sollen alle 23 Bahnhöfe damit ausgerüstet sein.

Apirak merkte an, durch die Benutzung von Fahrrädern könnten die Einwohner sich sowohl sportlich betätigen als auch Kosten sparen.

Derzeit baut die BMA entlang vieler Straßen in der Stadt eine Reihe von Fahrradwegen, damit Radfahrer sich sicher im Verkehr bewegen können. (TNA)


Führende Mediziner fordern harte Strafen

Jugendliche sollen vom Trinken und Rauchen abgehalten werden

Ein führender thailändischer Gesundheitsbeamter sagte, für alle, die Alkohol und Zigaretten an Kinder und Jugendliche verkaufen, sollten harte Strafen bis hin zu Gefängnisstrafen eingeführt werden.

Dr. Apichart Mekmalai, Direktor des Seuchenkontrollzentrums, äußerte diese Forderung auf einem Treffen von Gesundheitsbeamten und Medizinern in Chiang Mai. Thema und Anlass der Konferenz war der steigende Missbrauch von Alkohol und Tabak von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Dr. Apichart sagte, es gebe eine Reihe von Faktoren, die jugendliche Thais zum Trinken und Rauchen veranlassen. „Die Werbung, die weite Verbreitung und einfache Verfügbarkeit der schädlichen Genussmittel, schlechte Einflüsse von Erwachsenen und Familienprobleme gehören zu den Punkten, die immer mehr junge Leute dazu bringen, ihre eigene Gesundheit zu ruinieren, aber durch Passivrauchen auch die der sie umgebenden Menschen", sagte er.

„Vor fünf Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Thailand als das Land mit dem fünfthöchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum der Welt benannt. Zwei Jahre später haben unsere nationalen Statistiken gezeigt, dass über eine Million thailändischer Jungen zwischen elf und 19 Jahren alkoholabhängig waren, aber auch fast sechs Prozent der thailändischen Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren", verdeutlichte Dr. Apichart. „Mehr als zehn Millionen Thais, einige gerade erst elf Jahre alt, sind Raucher. Die Anzahl der jugendlichen Raucher ist letztes Jahr von 24 auf 26 Prozent gestiegen."

Der Mediziner forderte alle beteiligten Seiten auf, gegen den Alkohol- und Zigarettenkonsum von Jugendlichen vorzugehen. Er sagte, empfindliche Strafen sollten denjenigen drohen, die sich nicht an die bestehenden Gesetze halten und Alkohol oder Tabakwaren an Jugendliche unter 18 Jahren verkaufen. Er schlug vor, den bei diesem Vergehen Ertappten solle eine Freiheitsstrafe von drei Monaten oder eine Geldstrafe von 30.000 Baht drohen.

Dr. Apichart schlug auch vor, Jugendliche, die beim Kauf von Alkohol oder Zigaretten erwischt werden, könnten mit gemeinnütziger Arbeit unter elterlicher Aufsicht bestraft werden. (TNA)


Hubschrauber werden an Marine übergeben

Patcharapol Panrak

Marinekommandant Admiral Wichai Yuwanangkul begrüßte kürzlich den Oberbefehlshaber der Marine, Sampop Ammarapan, auf der Laemtian Pier in der Marinabasis von Sattahip, der gekommen war, um an Deck des Schiffes HMS Taksin der Marinebasis zwei Super Link 300 Hubschrauber zu übergeben. Marinekommandant Surin Roeng-A-Rom hatte diese von der britischen Royal Navy erworben.

Marine-Oberkommandierender Sampop Ammarapan (3. von rechts) und Admiral Wichai Yuwanangkul (links) mit thailändischen und amerikanischen Piloten.

Die Hubschrauber werden bei den Seeverteidigungskräften der Königlich Thailändischen Marine eingesetzt. Technisch entsprechen sie den neuesten Standards. Die Königliche Marine muss ihre Patrouillenkapazitäten erweitern, besonders für die Seeraumüberwachung, und ihre Kampfkraft steigern. Das erreicht die Marine mit Langstrecken-Luftfahrzeugen wie diesen zum Einsatz für Erkundungsflüge. Sie werden aber auch zum Transport von Gütern für die Opfer des Tsunami eingesetzt werden.

Einer der Super Link 300 Hubschrauber.

Diese Hubschrauber können von jedem Schiff mit Hubschrauber-Landeplattform oder entsprechend großem Freideck starten und landen. Die Maschinen ergänzen die Truppenlandungsboote, welche die Königliche Marine derzeit einsetzt.

Ein Super Link 300 Hubschrauber auf einem Patrouillenflug.


Grünes Licht für nationalen Wassermanagementplan

Landwirtschaftsminister Wan Muhammad Nor Matha gab bekannt, dass die Regierung einem Vierjahresplan zum Wassermanagement mit einem Budget von 200 Milliarden Baht zugestimmt hat. Dieser Nationale Wassermanagementplan beabsichtigt, den größten Teil des Landes gegen Dürreperioden abzusichern.

Diese Ankündigung folgte einer zweistündigen Kabinettssitzung zu dem Thema unter Leitung von Premierminister Thaksin Shinawatra.

Die Prioritäten werden anfangs auf größere Wassereinzugsgebiete wie das Mae Moon Staubecken im Nordosten und das Mae Ping Staubecken im Norden gelegt. „Diese Gegenden sollten noch dieses Jahr ausgebaut werden, danach kommen die anderen landesweit 23 Stauseen an die Reihe", sagte der Landwirtschaftsminister.

Das Schema beabsichtigt, die nationalen Probleme bei der Wasserversorgung auf systematische Weise zu lösen, sagte er. In dem Projekt würde ein individueller Plan für jedes einzelne Staubecken ausgearbeitet werden.

„In jeder Gegend wird ein maßgeschneideter Plan ausgearbeitet, um die örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen zu berücksichtigen. Darin wird festgelegt, wie viele Vorratsteiche ausgehoben und wie viele Dämme welcher Art wo angelegt werden sollen, um ein perfektes Bewässerungssystem zu schaffen", sagte der Minister.

Der Premierminister hat auch Behördenleiter und Spezialisten angewiesen, nach Lösungen zu suchen, wie die durch die langandauernde Trockenperiode des Landes verursachte derzeitige unmittelbare Wasserknappheit beseitigt werden könnte.

Er hält das für das derzeit drängendste Problem und verlangt von den Behörden, mehr Grundwasser-Resourcen ausfindig zu machen und Förderpumpen in den ländlichen Gebieten zu installieren. „Für dieses Vorhaben wird die Regierung eine Milliarde Baht zur Verfügung stellen", fügte der Landwirtschaftsminister hinzu.

Derweil hat Umwelt- und Naturreserven-Minister Suwat Khunkitti betont, sein Ministerium würde Anfang März dringend 800 Millionen Baht benötigen, um unterirdische Wasserresourcen in 4.628 von Trockenheit betroffenen Dörfern im Norden und Nordosten des Landes zu erschließen.

„Anfangs werden wir Zentralen einrichten, um betroffene Einwohner mit Wasser zu versorgen, und später Bewässerungssysteme für die jeweiligen Dörfer entwickeln", sagte der Minister.

Er erwartet, diese Aufgabe innerhalb weniger Monate lösen zu können und sagte, das Ministerium würde über Resourcen und Ausrüstungen verfügen, die sehr schnell einsatzbereit gemacht werden könnten.

„Der Premierminister sagte, um die Wasserprobleme vernünftig zu lösen, müssten alle Elemente berücksichtigt werden, von den Wäldern bis zur See, damit wir die Wasserreserven schonen und Bodenerosionen vermeiden können. Das Wichtigste ist aber eine Reduzierung des Wasserverbrauchs und eine effizientere Verwendung von Wasser."

Er sagte, der Nationale Wassermanagementplan beinhalte auch das Anlegen von Dämmen. „Wir können aber noch nicht sagen, wie viele Dämme wir brauchen. Das hängt alles von den örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen der verschiedenen Gegenden ab", schloss Wan Muhammad. (TNA)


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