4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 16

19. April - 25. April 2005
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Ein Lob dem ehrlichen Finder

Werbekampagne der Stadt wegen Geldmangel gestoppt

Pattaya soll automatisierte IT-Stadt werden

Walkingstreet-Händler um Zusammenarbeit gebeten

Künstlicher Regen hilft Dürre in Chonburi überwinden

„Flaschenhals“ an der Kreuzung 2. Road - Central Road wird beseitigt

Ausbildung zu Maßnahmen bei Seeunglücken

Kopierte Markenartikel beschlagnahmt

Büffel nach Flucht auf Felseninsel gestrandet

Polizeikurznachrichten

Immigrationspolizei unterweist Hotel- und Appartementbetreiber

Ein Lob dem ehrlichen Finder

Taxifahrer gibt verlorene Geldbörse mit 220.000 Baht Inhalt zurück

Boonlua Chatree

Ein Taxifahrer brachte die Brieftasche eines Fahrgastes, die dieser im Taxi vergessen hatte, als er ihn vom Flughafen in Bangkok nach Pattaya gefahren hatte, zurück. Darin befanden sich mehr als 200.000 Baht.

Kamchai Wannakit, 37, ein Taxifahrer, der bei der Firma SP Siam Inter Co., Ltd. in Bangkok arbeitet, kam zur Polizeistation in Pattaya und berichtete dem diensthabenden Beamten, Polizeileutnant Preecha Samrit, er hätte das Portemonnaie eines Fahrgastes, den er zuvor von Bangkok nach Pattaya gefahren hatte, in seinem Wagen gefunden, als er diesen auf dem Weg zurück nach Bangkok an der Mautstelle Bang Na gereinigt hat.

Der Taxifahrer Kamchai Wannakit (links) hat bewiesen, dass er ein ehrlicher Mann ist, und gibt seinem Fahrgast Ian Richardson (Mitte) sein vergessenes Portemonaie mit 3.000 Pfund zurück.

Kamchai sagte, er hätte das Portemonnaie, in dem sich 3.000 englische Pfund (etwa 220.000 Baht) befanden, neben zwei Mobiltelefonen auf dem Rücksitz seines Taxis gefunden. Er gab an, er hätte den Fahrgast für den Preis von 1.500 Baht vom Flughafen nach Pattaya gefahren.

Jedoch wäre er dann nicht mehr in der Lage gewesen, den Fahrgast aufzufinden, um ihm sein Eigentum zurückzugeben. Also entschloss er sich, die Fundsachen auf der Polizeistation abzugeben und bat die Polizisten, den Fahrgast zu ermitteln und ihm alles zurückzuerstatten.

Etwa zur selben Zeit kam der britische Tourist Ian Richardson, 37, auf die Polizeistation, um den Verlust seines Portemonnaies zu melden. Als ihm mitgeteilt wurde, dass selbiges soeben dort bereits abgegeben wurde, sagte er, er hätte oft von der Ehrlichkeit der Thais gehört, aber das wäre jetzt der endgültige Beweis. Er dankte Kamchai voller Herzlichkeit für die Rückgabe seines Geldes.

Richardson sagte, er wäre gerade zur Polizei gegangen, um eine Verlustmeldung aufzugeben und die Beamten zu bitten, den Fahrer des Taxis ausfindig zu machen. Er wusste jedoch weder den Namen des Fahrers noch die Nummer des Taxis. Er hatte nicht erwartet, sein verlorenes Eigentum zurückbekommen zu können. Aber jetzt, so sagte er, wenn er zurück in England ist, würde er anderen Leuten berichten, wie sicher es für Touristen in Thailand ist.

Richardson wollte Kamchai 5.000 Baht als Belohnung geben, aber der Taxifahrer lehnte das zuerst ab und sagte, er wäre immer ehrlich zu seinen Fahrgästen.

Kamchai erzählte den zwischenzeitlich eingetroffenen Reportern, er käme aus Khamkuankaew in der Provinz Yasothorn. Nach Bangkok wäre er gekommen, um als Taxifahrer zu arbeiten. Seine Frau Patchara, 35, arbeitet in einem Frisiersalon, und sie haben eine sechsjährige Tochter. Aufgrund der hohen Treibstoffpreise würden die Zeiten jetzt härter werden, sagte er, aber da müsse man halt durch.

Dies war nicht das erste Mal, dass ein Fahrgast etwas in seinem Taxi vergessen hat. Er hat stets versucht, den Besitzern ihr verlorenes Eigentum zurückzugeben. Dieses Mal hatte er aber befürchtet, den Fahrgast nicht mehr auffinden zu können, da er schon etwa 100 Kilometer von Pattaya weg auf dem Rückweg nach Bangkok war. Somit wäre es ihm jetzt eine wirkliche Freude, Richardson wiedergefunden zu haben und ihm sein Eigentum zurückgeben zu können.


Werbekampagne der Stadt wegen Geldmangel gestoppt

Kein Sponsor gefunden

Narisa Nitikarn

Der Mangel an einem größeren Sponsor brachte die Werbekampagne von Pattaya zum Stillstand. Die Full Fill & Reverse Co., die mit der Stadt einen Vertrag über die Durchführung des Projekts abgeschlossen hat, argumentierte, dass der Etat von fünf Millionen Baht, der von der Stadt für diesen Zweck bereitgestellt wurde, nicht reichen würde, um die Kosten zu decken und ein größerer Sponsor müsste einspringen.

Vizebürgermeister Weerawat Khakai leitet ein Treffen mit Vertretern der von der Stadt verpflichteten Werbeagentur.

Vizebürgermeister Weerawat Khakai, zuständig für das Resort Werbung und Tourismus, Chanant Kunchorn Na Ayuthaya, Direktor der TAT Zentralregion 3, und Thanet Supornsaharungsi, Präsident der PBTA, trafen sich deshalb mit Vertretern der Firma im Rathaus.

Die Vertreter der Werbeagentur erklärten, dass mit der Ayinamoto Co. zwar ein größerer Sponsor zur Verfügung stehe, aber noch ein weiterer benötigt würde, um eine Kostenlücke von 2,7 bis 3 Millionen Baht zu decken.

Thanet Supornsaharungsi sagte dazu: „Was die Werbekampagne betrifft, ist eine gute Planung notwendig, gerade da der Vertrag schon abgeschlossen und der Start des Projekts von der Stadt auf Mitte April festgelegt worden war. Wenn die Mittel für das Projekt nicht reichen, wäre es besser, einige Teile der Kampagne aufzuschieben, bis die Finanzierung dafür gesichert ist. Aber einfach zu sagen, wir haben Probleme und das Projekt muss eingestellt werden, wäre falsch."

Chanant Kunchorn Na Ayuthaya fügte hinzu, dass die ganze Kampagne gefährdet sei, da das Songkran-Fest mit den vielen öffentlichen Feiertagen schon wieder vorbei ist.


Pattaya soll automatisierte IT-Stadt werden

Suchada Tupchai

Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn und einige Mitglieder der Stadtverwaltung haben sich am 8. April mit Bunjerd Thammawasi von der IT Spirit Joint Venture Co. getroffen, um weitere Entwicklungen bei der Integration der Infrastruktur der Stadt zu besprechen. Das war die erste Runde der Diskussionen über das 48 Millionen Baht-Projekt.

Bunjerd Thammawasi von der IT Spirit Joint Venture Co. präsentiert das Konzept seiner Firma.

Sutisak Charoenrungsap von der Planungs- und Forschungsabteilung der Polizei sagte: „Früher hat Pattaya viele Projekte in Angriff genommen und dabei versucht, den Stand der Technik zu berücksichtigen, etwa die automatischen Sprinkler-Anlagen entlang der Beach Road, das computerisierte Ampelsystem auf der Sukhumvit Road oder das CCTV Viedeoüberwachungssystem an den Stränden von Pattaya und Jomtien. Aber diese Projekte standen jeweils in der Zuständigkeit verschiedener Behörden. Es mangelte an einem integrierten Kontrollzentrum, darum kam der Bürgermeister auf die Idee, aktuelle und zukünftige Projekte in einem zentralen Kontrollraum zu bündeln, wo alle Systeme entsprechend überwacht und gesteuert werden können. Das Konzept wird die Qualität sicherstellen, Arbeitsplätze einsparen und effizienter sein."

Sutisak fuhr fort mit der Erklärung, dass, sollte die Idee effektiv sein, der Kontrollraum spezielle Anwendungsprogramme benötigen würde, die noch entwickelt werden müssten. Diese müssten nicht nur in der Lage sein, die einzelnen Systeme zu steuern, sondern sie müssten auch die verschiedenen Systeme integrieren.

„Wir bräuchten vier Hauptprogramme, um eine qualitative Arbeit gewährleisten zu können. Das erste wäre ein Steuereinnahmeprogramm, das die Steuereinnahmen überwacht. Zweitens ein Programm zur Aufnahme und Behandlung von Beschwerden und Problemen, drittens ein Planungsprogramm, das auch die zur Verfügung stehenden Resourcen überwacht, und schließlich ein Programm zur Überwachung des Budgets und des Finanzwesens der Stadt. Alle diese Programme sollten in der Lage sein, in einem Zentrum integriert zu werden", sagte Sutisak.

Er fuhr fort mit der Bemerkung, Pattaya wäre eine Stadt von internationalem Niveau und es wäre notwendig, sie unter Verwendung modernster Informationstechnologie für die Gesamtplanung zu entwickeln und zu verwalten. Als Beispiele für solche Systeme führte er unter anderem Informationsmanagementsysteme, Videokonferenzen, effektive elektronische Kommunikationssysteme und verschiedene Computerprogramme an. Diese müssten dann auch entsprechend gewartet, weiterentwickelt und auf dem Stand der Technik gehalten werden, daneben würden entsprechende Ausbildungsmaßnahmen für das Bedienpersonal notwendig werden.

Bürgermeister Niran sagte, die Stadt hätte ein entsprechendes Budget bereitgestellt, um verschiedene Projekt durchzuführen, „aber sie sind wie ein Mann ohne Arme und Beine, folglich muss man versuchen, den größten Nutzen aus dieser Technologie zu ziehen, indem man sie verbessert."


Walkingstreet-Händler um Zusammenarbeit gebeten

Suchada Tupchai

Die Stadtverwaltung berief am 11. April ein Treffen mit den Händlern aus der Walkingstreet ein, um Vorschriften zu besprechen und sie um Zusammenarbeit zu bitten. Vizebürgermeister Pattana Boonsawat und der Chef des Gemeindebüros von Pattaya, Surat Thepchaitho, leiteten das Treffen.

Die Händler, von denen viele Areale vor ihren Geschäften gemietet haben, wurden aufgefordert, sich an die von der Stadt erlassenen Vorschriften zu halten.

Vizebürgermeister Pattana Boonsawat leitet das Treffen.

„Die Händler sollten nicht mehr Platz in Anspruch nehmen, als sie gemietet haben, und ihre Verkaufsstände nicht bis auf die Straße rausstellen. Tische oder Stühle dürfen die Fußgänger auf den Bürgersteigen nicht behindern. Diese Regelungen gelten schon eine ganze Weile, aber immer wieder verstoßen einige Händler dagegen. Darum bittet die Stadtverwaltung nun um eine bessere Kooperation, bevor wir Warnungen aussprechen oder strenge Strafen verhängen müssen", sagte Surat.

Einer der Händler, der an dem Treffen teilnahm, führte auf, dass sich etwa 70 Prozent der Händler an die Regelungen halten. „Wir sprechen ständig über die Einhaltung der Vorschriften, denn wir wollen keine Strafen zahlen", sagte der Händler.

Vizebürgermeister Pattana fügte an, tatsächlich hätte die Stadt kein Interesse daran, irgendwen zu bestrafen, aber es müssen Mittel und Maßnahmen ergriffen werden, um im Interesse der Besucher der Stadt gewisse Standards sicherzustellen. „Die Stadt wird die Interessen aller Seiten berücksichtigen, aber dazu bitten wir um Kooperation. Entsprechend können Händler, die von Mafiamitgliedern oder Ladenbesitzern bedrängt werden, eine Anzeige über den Vorfall entweder bei der Stadtverwaltung oder beim Walkingstreet-Komitee machen, um das Problem zu lösen", sagte Pattana.

Da viele Händler befürchteten, dass neue Vorschriften für sie erlassen werden, war das Treffen nur dürftig besucht. Die teilnehmenden Händler versprachen dem Vizebürgermeister jedoch, das Besprochene während des Treffens in der Walkingstreet bekannt zu machen.


Künstlicher Regen hilft Dürre in Chonburi überwinden

Pacharapol Panrak

Das Projekt zur Erzeugung künstlichen Regens, das unter königlicher Schirmherrschaft steht, kann auch in der Provinz Chonburi, ebenso wie in vielen anderen Teilen des Landes, Erfolge verzeichnen. In Chonburi hat es die Belastungen der Farmer durch die Dürre bereits in erheblichem Umfang gemildert. Im Auftrag des Gouverneurs suchte Vizegouverneur Wirawit Wiwatanavanich nun das Projektzentrum auf dem Flughafen von U-Tapao auf, um sich persönlich über die Resultate zu informieren.

Wirawit Wiwatanavanich (Mitte), Vizegouverneur von Chonburi, lässt sich auf dem Flughafen U-Tapao die Arbeit der „Regenmacher" vorführen.

Der Direktor des Zentrums, Tawee Kanjana, berichtete dem Vizegouverneur, dass die jüngsten Regenfälle die Pegelstände der Reservoirs schon beträchtlich angehoben und die Folgen der Dürre gemildert hätten. Allerdings gibt es noch einige Bezirke, in denen speziell für Landwirte und Fischfarmen ein derartiger Wassermangel herrscht, dass Maßnahmen dringend notwendig sind. Diese Bezirke sind Parnthong, Nongyai, Ban Bueng und Koh Jant.

Tawee gab Wirawit eine Einführung in die technischen Details des Projekts. Das Zentrum benutzt ein zweimotoriges CN-235 Flugzeug, um pro Einsatz zwei Tonnen pulverisiertes Silbernitrat in höhergelegenen Luftschichten zu verstreuen. Diese Chemikalie bindet die Luftfeuchtigkeit, so dass künstliche Wolken entstehen. Sobald diese dicht und schwer genug sind, regnen sie ab. Bei den nächsten Einsätzen sollen allerdings nur je 1.500 Kilogramm Silbernitrat mitgeführt werden, um mehr Treibstoff an Bord nehmen zu können, da die genannten Bezirke in der Provinz Rayong weiter abgelegen sind.

Die zum Verstreuen der Chemikalien verwendete zweimotorige Maschine vom Typ CN-235.

Das Zentrum deckt bei seinen Einsätzen die acht Provinzen der Ostküste Chonburi, Rayong, Chantaburi, Trat, Chachoengsao, Prachinburi, Nakhon Nayok und Srakaew ab. Auch am Tage seines Besuchs konnte sich der Vizegouverneur auf einem Rundflug von dem Erfolg des Projekts überzeugen, da es in vielen Gegenden regnete.

Qualität der
Chemikalien wird genau untersucht

Da in manchen Gegenden geklagt wurde, dass der gewünschte Erfolg ausgeblieben ist, wurden Nachforschungen angestellt, bei denen zutage kam, dass qualitativ minderwertiges Silbernitrat eingesetzt wurde.

Bancha Sarthastahuchana, der stellvertretender Ständiger Sekretär im Landwirtschaftsministerium, kam in diesem Zusammenhang mit einigen seiner Beamten auch zum Flughafen U-Tapao, um sich von der Qualität der dort eingesetzten Chemikalien zu überzeugen.

Er erklärte, dass nach Beschwerden des Projektzentrums in der Provinz Prachuap Khiri Khan herausgekommen wäre, dass eine der Herstellerfirmen in Bangkok Chemikalien in minderwertiger Qualität geliefert hat. Landwirtschaftsminister Sudarat Keyuraphan ordnete deshalb an, alle Zentren des Projekts zu kontrollieren, ob sie Silbernitrat von diesem Hersteller bezogen haben.

Tawee Kanjana, der Direktor des Zentrums in U-Tapao, händigte einige Proben der von ihnen verwendeten Substanz an Bancha aus.

Das Landwirtschaftsministerium hat nun Ermittlungen gegen die Thai Salt Center Partnership Ltd. in die Wege geleitet. Es wird aber auch eine ministeriumsinterne Überprüfung der Einkaufsabteilung vorgenommen. Die Untersuchungen sollen, einschließlich der Prüfung der verwendeten Chemikalien in allen Projektzentren des Landes, innerhalb von 15 Tagen abgeschlossen sein.


„Flaschenhals“ an der Kreuzung 2. Road - Central Road wird beseitigt

Geschäftsmann stiftet Land zur Erweiterung der Second Road

Ariyawat Nuamsawat

Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn hat kürzlich eine Erweiterung der Second Road in Höhe der Kreuzung mit der Central Road angeordnet, nachdem ein örtlicher Geschäftsmann eine Parzelle Land gestiftet hatte, um den Engpass dort zu beseitigen.

Der Bürgermeister besichtigte zusammen mit Beamten vom Bau- und Verkehrsamt die örtlichen Gegebenheiten an der Kreuzung und sprach auch mit Somchai Chancharoen, einem Ladeninhaber an der Second Road, der 60 Quadratmeter seines privaten Grundstücks an die Stadt gespendet hatte, damit die Fahrspuren dort verbreitert werden können.

Am „Flaschenhals" der Second Road vor der Kreuzung zur Central Road wird die Fahrbahn verbreitert.

Niran hat das Bau- und Verkehrsamt angewiesen, umgehend die Erweiterung der Fahrspuren in die Wege zu leiten und zu diesem Zweck auch mit den zuständigen Stellen zusammenzuarbeiten, um den Telefon-Schaltkasten und einen Strommast von dem Platz entfernen zu lassen.

Der Bürgermeister sagte, dieser Abschnitt der Straße wäre ein seit langer Zeit bekannter Engpass, an dem die Straßenbreite von vier auf drei Spuren abnimmt. Der Eigentümer des Grundstücks wurde um einen etwa zwei Meter breiten und 36 Meter langen Abschnitt des Landes gebeten, den er dann bereitwillig spendete. Nach der Verbreiterung der Fahrspuren an dieser Stelle wird der Verkehr erheblich besser fließen.


Ausbildung zu Maßnahmen bei Seeunglücken

Patcharapol Parnrak

Der Tsunami und andere Stürme haben große Teile der Fischereiindustrie und viele Betriebe in sechs südthailändischen Provinzen zerstört und nicht nur die Einwohner der Küste und den Inseln an der Andamanensee geschädigt, sondern auch einen enormen Verlust an Menschenleben und Eigentum verursacht.

Vom Seeschutzzentrums, dessen Direktor Vizeadmiral Chamnong Kittipeerachol ist, wurde nun ein Zentralbüro in der Marinekommandantur in Sattahip eingerichtet.

Als eine der ersten Maßnahmen hat dieses Zentralbüro ein Seminar auf der Insel Kho Chang organisiert, an dem 16 Beamte teilnahmen, die speziell ausgebildet werden, um mit Hubschraubern der Marke Bell 212 im Patrouilleneinsatz für die Sicherheit und nötigenfalls Bergung von Einheimischen sowie ausländischen Touristen bei einem Seeunglück gerüstet zu sein.


Kopierte Markenartikel beschlagnahmt

Einige Händler fliehen

Boonlua Chatree

Die Polizei von Pattaya verfügt über eine besondere Einsatztruppe, die auf das Aufspüren kopierter Markenartikel spezialisiert ist. Am Abend des 4. April konnten zehn Händler aufgespürt werden, die kopierte Marken-Kleidung und andere Artikel von bedeutenden Firmen an ausländische Touristen verkauften.

Die Polizei beschlagnahmt mehr als 400 gefälschte Markenartikel, darunter Kleidungsstücke, Gürtel und Sonnenbrillen.

Als sie die Polizisten, die zwar in Zivil operieren, in der einschlägigen Szene aber längst bestens bekannt sind, kommen sahen, ließen die Händler alles stehen und liegen und gaben Fersengeld. Die fliehenden Händler wurden von den Beamten natürlich verfolgt, und nicht alle waren schnell genug. Vier der Händler konnten gestellt und verhaftet werden. Nachdem sie eine saftige Strafe bezahlt hatten, wurden sie – natürlich ohne ihre Waren zurück zu bekommen – wieder freigelassen. Im Wiederholungsfalle droht ihnen eine Anklage und eine Gefängnisstrafe.

Die Polizisten konfiszierten die Verkaufsartikel der Händler. Dabei kamen mehr als 400 kopierte Artikel, Kleidungsstücke, Sonnenbrillen, Gürtel und Uhren, zusammen.


Büffel nach Flucht auf Felseninsel gestrandet

Nicht umsonst trägt er die Bezeichnung „Wasserbüffel“

Neulich musste die Wasserschutzpolizei auf eine recht seltsame Nachricht reagieren. Die Besatzung eines Ausflugsbootes hatte sie per Funk informiert, dass auf einer kleinen Felseninsel etwa einen Kilometer vor der Küste ein Büffel gestrandet sei.

Die Wasserschutzpolizei fuhr mit einem Polizeiboot zu dem angegebenen Ort und fand dort einen Wasserbüffel, der auf der felsigen Insel herumlief. Die Beamten versuchten, dichter an das Tier heranzukommen, aber der offensichtlich frustrierte Büffel machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Nach mehreren Versuchen gelang es schließlich, dem Büffel ein Lasso über die Hörner zu werfen. An dem Strick wurde er dann hinter dem Polizeiboot herschwimmend zur Küste nahe der Bali Hai Pier gezogen.

Sobald der Büffel festen Boden unter den Hufen hatte, riss er sich von dem Seil los und galoppierte in eine nahegelegene Siedlung.

Die Beamten nahmen sofort seine Verfolgung auf, da befürchtet wurde, der Büffel könne auf die Anwohner losgehen und sie verletzen. Zwischen zwei Häusern konnte das Tier schließlich in die Enge getrieben und mit dem Seil gefesselt werden. Zur Verladung auf einen Pickup-Truck musste einer der Tracktoren von dem Rangierplatz der Boote an der Bali Hai Pier zu Hilfe gerufen werden.

Vermutlich ist der Büffel aus einem nahegelegenen Schlachthof ausgebrochen, zur Küste geflüchtet und um sein Leben geschwommen, bis er auf der kleinen Felseninsel gestrandet ist. Die Wasserschutzpolizei versucht jetzt, den Eigentümer des Wasserbüffels, der nun vorübergehend auf einer Weide untergebracht wurde, herauszufinden. Man kann nur hoffen, dass diesem tapferen Büffel das Leben geschenkt wird.


Polizeikurznachrichten

Boonlua Chatree und Patcharapol Panrak

Wieder illegale Arbeiter verhaftet

Bei einer verdeckten Ermittlung hat die Immigrationpolizei zwei Thais in Sark Ngaew im Bezirk Huay Yai beschattet, die im Verdacht stehen, illegale Arbeiter ins Königreich zu schmuggeln. Am 30. März ertappten sie Winai Orla-On, 35, und Kawee Pi-Ubon, 47, auf frischer Tat, als sie gerade sechs Kambodschaner auf zwei Lieferwagen nach Thailand einschleusten, damit diese hier unterbezahlter Arbeit ohne Arbeitsgenehmigung nachgehen. Ebenso verhaftet wurde ein weiterer Thai, dessen Identität von der Polizei nur als Pratheep angegeben wurde, der von den beiden Schleusern aber als ihr Auftraggeber genannt wurde.

Bei einer anderen Aktion wurde der 44-jährige Chinese Weoy Jenlin verhaftet, der auf der sogenannten „Schwarzen-Liste" steht, in Thailand also als Persona Non Grata gilt und das Königreich nicht mehr betreten darf. Er wartet in der Haftzelle der Immigration auf seine Abschiebung.

Wilde Schlägerei und Schießerei

Vor dem Casanova Pub an der 2. Road kam es am Abend des 2. April zu einer heftigen Schlägerei unter thailändischen Jugendlichen, die vor dem Eingang des Pubs mit Whiskeyflaschen aufeinander einschlugen. Als anschließend eine Reihe von Schüssen zu hören war, stoben die Schaulustigen entsetzt auseinander und flohen in aller Eile.

Einer der Jugendlichen, Sunthorn Jiamsik, 22, wurde mit einer Schusswunde ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Jugendlichen setzten dessen ungeachtet und unbeeindruckt ihre Schlägerei fort, bis endlich die Polizei eintraf. Daraufhin flohen einige der Jugendlichen, aber ein paar konnten gefasst und verhaftet werden.

Bei der Vernehmung der Verhafteten kam heraus, dass in dem Pub zwei Jugendbanden, eine aus Pattaya und eine aus Sark-Ngaew, aneinandergeraten waren. Diese waren schon seit längerer Zeit verfeindet und es kam wie es kommen musste, als sie sich dann zufällig im selben Pub trafen. Zwei der Beteiligten brüllten sich erst gegenseitig an, um anschließend vor die Tür zu gehen und mit der Schlägerei zu beginnen, an der sich schnell auch die anderen Bandenmitglieder beteiligten.

Polizei nimmt
„Hoch – Tief" Würfelpartie hoch

Nachdem die Polizei von unbekannter Seite einen Tipp bekommen hatte, gelang es ihr, elf Leute bei verbotenen Glücksspielen zu verhaften.

Obwohl sie zu fliehen versuchten, nachdem die Polizei ein Haus hinter dem Chaimongkol Tempel in der Südpattaya Road gestürmt hatte, waren alle doch ein wenig zu langsam für die schnelle Truppe der Polizei.

Die Polizei konfiszierte Spielgeräte und die gewaltige Summe von 30 Baht während ihrer Sturmoperation.

Der Thailänder Pornchai Waytittho, 42, gestand, der Initiator und Gastgeber dieses feudalen illegalen Spielabends gewesen zu sein. Nun müssen er und seine Spielkameraden entweder Strafe bezahlen oder sogar eine geringe Zeitspanne im Gefängnis absitzen.

Drogensüchtige
und ihre Händler
festgenommen

Bei den Ermittlungen der Polizei zur Aufspürung von Drogensüchtigen und ihren Händlern ergab sich, dass einige Jugendliche häufig die Toilette einer Tankstelle an der Thepprasit Road aufsuchten. Aufmerksam geworden, führten Polizisten am 2. April dort eine Razzia durch.

Dabei konnten die beiden thailändischen Jugendlichen Kritsana Chanput, 19, und Kantra Kamlangkli, 19, verhaftet werden, die im Besitz zweier Päckchen mit je 1,8 Gramm kristallinen Metamphetamins waren, auch als „Ice" bekannt. Sie gaben an, sie hätten die Drogen von einem Dealer in der Soi Buakhao gekauft.

Als die Polizei sich in das genannte Apartment begab, wurden sie ebenfalls fündig. Sitthi Yaemyam, 18, wurde mit 0,8 Gramm „Ice" und Somkiat Tisachan, 27, mit vier YaBa-Pillen erwischt und auf der Stelle verhaftet. Auch sie waren geständig und gaben an, die Drogen bei einem unbekannten Dealer in Südpattaya gekauft zu haben. Anschließend hätten sie die Drogen weiterverkauft oder selbst konsumiert. Die Polizisten steckten alle in Untersuchungshaft, wo sie jetzt auf ihren Prozess warten.


Immigrationspolizei unterweist Hotel- und Appartementbetreiber

Ariyawat Nuamsawat

Die Immigrationspolizei in Pattaya veranstaltet jedes Jahr ein Seminar für die Betreiber örtlicher Hotels, Appartementhäuser und Gästehäuser. Auf diesem sollen sie über ihre Pflichten gegenüber der Einwanderungsbehörde bezüglich des Aufenthalts ausländischer Touristen unterrichtet werden. Das Seminar mit über 100 Teilnehmern fand dieses Mal im Green Park Resort unter Leitung von Polizeioberst Itthipol Ithisarnronachai, dem Chef der Immigrationpolizei, und Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn statt.

Der Chef der Immigrationpolizei, Polizeioberst Itthipol Ithisarnronachai, ist der Veranstalter des Seminars.

Entsprechend den aktuellen Einwanderungsgesetzen müssen die Betreiber von Touristenunterkünften ein Gästebuch führen, in dem alle dort wohnenden Ausländer eingetragen sein müssen. Die Lektoren des Seminars unterrichteten die Teilnehmer über Details bei der Prüfung und Registrierung der Reisepässe neu ankommender Gäste und wiesen sie auf ihre Pflicht hin, nach den bereits 1989 erlassenen Gesetzen jeden ausländischen Neuankömmling innerhalb von 24 Stunden bei der Immigration zu melden. Das Gästebuch muss in jedem Beherbergungsbetrieb jederzeit zur Prüfung durch Beamte der Immigrationspolizei bereitliegen. Neben diesen Informationen wurden die Teilnehmer auch noch auf die Bußgelder im Bereich von 2.000 bis 10.000 Baht, die bei Verstößen gegen die Regelungen fällig werden, hingewiesen.

Darüberhinaus gingen die vortragenden Beamten auch noch auf Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit der neuesten Serie von Anschlägen in Südthailand ein. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, irgendwelche verdächtigen Dokumente oder Gäste bei der Polizei zu melden, um angesichts des internationalen Images von Pattaya und der enormen Zahl einheimischer und ausländischer Touristen, die jedes Jahr in die Stadt kommen, ein besonderes Maß an Vorsicht walten zu lassen.

Solche Meldungen und andere Mitteilungen können jetzt auch per E-Mail an die Adresse Phattaya_ imm@thaimail.com erfolgen.


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