4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 17

26. April - 2. Mai 2005
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Die jährliche Wasserschlacht

Die jährliche Wasserschlacht

Pattaya Blatt Reporter

Bevor Thailand sich an den internationalen Kalender anschloss und das Jahr mit dem 1. Januar begann, feierte es sein eigenes Neujahr zu Songkran, das meist auf den 13. April fiel. Auch in Pattaya. Aber, da Pattaya in vieler Hinsicht anders ist als der Rest der Welt, wird hier dieses traditionelle Thaifest erst eine Woche später und mit viel, viel mehr Wasser gefeiert.

Die Straßen Pattayas waren voller Menschen, die das thailändische Neujahrsfest ausgiebig feierten.

So auch in diesem Jahr wieder. Am 18. April war die Gegend um Naklua dran und am 19. April schließlich wurde ganz Pattaya unsicher gemacht.

Die Schüler der Redemptorist Berufsschule lassen sich den nassen Spaß nicht nehmen.

Von offizieller Seite lief alles seinen rituellen Gang. Der Gouverneur von Chonburi, Pisit Khetpasook, führte die Gläubigen an, um das traditionelle Bad der Buddhastatuen und das Verschenken von Gaben im Chaimongkol Tempel durchzuführen. Ähnliche Aktivitäten waren am Morgen dieses Tages in der ganzen Stadt zu sehen. Nach diesem feierlichen Ritual wurde eine farbenfrohe Parade, beginnend in der 2. Road und zurück über die Beachroad, abgehalten.

Im Chaimongkol Tempel finden die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten des Songkran Festes im Beisein vieler Würdenträger statt. Auf dem Photo: der Parlamentsabgeordnete Chanyuth Hengtrakul (2. von links), der ehemalige Berater des Ministers für Tourismus und Sport, Santsak Ngamphiches (Mitte), sowie Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn (3. von rechts).

Und dann begann das Chaos, auf das sich Polizisten und Volontäre schon lange vorbereitet hatten: die große Wasserschlacht, an der Tausende von Menschen in Pattaya und Jomtien teilnahmen.

Von allen Seiten wird Wasser geschüttet und gespritzt.

Obwohl es verboten war, Wassermaschinengewehre zu benützen, wurde dies von vielen getan, genauso, wie sich auch junge Frauen sehr provokativ kleideten. Der Verkehr kam fast überall zum erliegen, trotz der Vorsichtsmaßnahmen und strengem Durchgreifen der Polizei. Und auch trotz eines Gewitters am Nachmittag blieb die Freude am Wasserspritzen ungetrübt.

Insgesamt gesehen, hatten sich die Teilnehmer an diesem wilden Wasserfest aber relativ gut benommen, sagte Polizeioberleutnant Somchai Phongsai, der Chef der Verkehrspolizei von Pattaya. Nur 14 Personen wurden als verletzt gemeldet, acht wegen Rauferei verhaftet und einer ertrank, da er betrunken Schwimmen ging.

Ungewöhnliche Gestalten erheitern die Feiernden.

Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn (2. von links) macht beim Umzug durch die Stadt mit.

Gedränge herrscht überall.


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