4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 29

19. Juli - 25. Juli 2005
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um zu dem vollständigen Bericht zu gelangen]:

Welche Versicherungen braucht man in Thailand?

Stammtisch im Zeichen von Hoffnung und Trauer

Neuer Vorstand beim Pattaya City Expat Club

OTOP CITY im Carrefour Pattaya

Welche Versicherungen braucht man in Thailand?

Peter Nordhues

Gastredner beim Herren-
abend am 5. Juli war der Versicherungsexperte Peter Faust, der einen Vortrag über „Welche Versicherungen brauchen in Thailand lebende Ausländer?" hielt.

Peter Faust referiert über Versicherungsfragen.

Er gab einen Überblick über das Versicherungswesen in Thailand und machte auf die Unterschiede zu Deutschland aufmerksam. „Grundsätzlich", sagte er, „arbeiten thailändische Versicherungen seriös und effektiv. Für alle Ausländer sind in erster Linie die Kfz-Versicherung, die Haftpflichtversicherung, die Sachversicherung und die Krankenversicherung interessant". Die Kfz-Versicherung in Thailand ist eine staatliche Pflichtversicherung und deckt Folgeschäden in Höhe von 50.000 Baht bei einem Unfall mit anschließender Krankenhausbehandlung sowie 80.000 Baht beim Tod des Unfallgegners ab und kostet zwischen 3.000 und 5.000 Baht im Jahr. Peter machte darauf aufmerksam, dass man Unfallprotokolle der Polizei erst unterschreiben soll, wenn man den Inhalt verstanden hat. Sachversicherungen für Häuser und Appartements werden von verschiedenen Versicherungsgesellschaften angeboten, auch „Paketversicherungen" gegen Brand- und Wasserschäden, Einbruch sowie Personenschäden können abgeschlossen werden.

Ein breites Thema nahm die Krankenversicherung ein. Peter machte aber deutlich, dass es hier sehr gravierende Unterschiede bei den einzelnen Versicherungsträgern gibt. Thailändische Versicherungen bieten auch hier angemessene Leistungen. Unterschiedlich gehandhabt wird aber das Eintrittsalter und dementsprechend die Laufdauer der Versicherung. Alle Versicherungen – seien es thailändische oder ausländische – können Anträge ohne Begründung ablehnen. Hier spielt die Krankengeschichte und der allgemeine Gesundheitszustand des Antragstellers eine Rolle. Verschiedene Versicherungen lehnen die Kosten für Folgekrankheiten ab, z. B. bei Herzmuskelschwäche.


Stammtisch im Zeichen von Hoffnung und Trauer

Thomas Sassen

Nun war es wieder einmal soweit. Am Abend des 8. Juli fand wieder der allseits beliebte „Stammtisch" der Deutsch-Thailändischen Handelskammer im Moon River Pub an der North Road statt. Dr. Paul Strunk, der Exekutivdirektor der Handelskammer, der diesmal gemeinsam mit seinem Stellvertreter Stefan Bürkle aus Bangkok gekommen war, eröffnete die Veranstaltung mit launigen Worten.

Alexandra Müller und Dr. Paul Strunk begrüßen die Gäste.

Er äußerte sich erfreut, dass trotz der Urlaubszeit über 40 Gäste den Weg zum Stammtisch gefunden hatten und brachte mit Anekdoten die Gäste zum Schmunzeln. Gleich darauf wurde er jedoch ernst und ging auf die unfassbaren Ereignisse vom Vortag in London ein. „Arbeitnehmer steigen morgens nichtsahnend in den Bus oder die U-Bahn, um zur Arbeit zu fahren, und werden von Terroristen brutal in die Luft gesprengt. Dem ganzen britischen Volk gilt unser Mitgefühl", sagte er.

Danach berichtete er über die Aufgaben der Deutsch-Thailändischen Handelskammer. Er erwähnte, dass die Handelskammer bereits seit 45 Jahren in Thailand tätig ist. Sie vermittelt Informationen und Kontakte und berät derzeit über 500 deutsche und thailändische Mitgliedsfirmen.

Er erwähnte, dass Deutschland in Thailand zwar nicht der Nabel der Welt sei, da die größten ausländischen Investoren in Thailand Japan und die USA sind, aber trotzdem sei der thailändische Markt auch für deutsche Investoren interessant. Obwohl sich die meisten deutschen Unternehmen, die in Asien investieren, eher nach China orientieren, könne Thailand sich hier in vielen Bereichen als Nischenmarkt etablieren.

Stefan Bürkle (rechts) mit zwei Stammtischgästen.

Etwas Besorgnis im Hinblick auf die deutsche Wirtschaft bereite ihm das kommende Freihandelsabkommen zwischen Thailand und Japan, sagte er, äußerte aber die Hoffnung, dass es dadurch nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommen werde.

Anschließend eröffnete Dr. Strunk das auf der Terrasse des Pubs bereitstehende Büffet, das mit thailändischen und internationalen Köstlichkeiten aufwartete. Anschließend saßen die Gäste in Gruppen beisammen, plauderten angeregt über Geschäfte wie Privates und ließen sich das Bier schmecken, bis schließlich wieder die philippinische Hausband des Moon River Pub „Power Jam" aufspielte und für eine Stimmung sorgte, die so manchen dazu verleitete, das Tanzbein zu schwingen.

Der nächste Stammtisch, zu dem wieder alle herzlich eingeladen sind, findet am 9. September um 19 Uhr im Moon River Pub statt.

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(Von links) Dr. Paul Strunk stößt mit seiner Gattin und dem Ehepaar Monika und Eberhard Podleska auf ein gutes Gelingen des Abends an.


Neuer Vorstand beim Pattaya City Expat Club

Allan Sherratt

Der Pattaya City Expats Club hielt am 3. Juli seine Jahresversammlung im Henry J. Bean’s Restaurant ab, um seinen neuen Vorstand zu wählen. Der Vorsitzende Max Rommel, der auch gleichzeitig der Schatzmeister des Klubs im vergangenen Jahr war, machte seinen Jahresbericht, genauso wie die Sekretärin des Klubs, Helen Halland. Sie erinnerte die Mitglieder daran, dass das Hauptziel des Klubs das Thema „Ausländer helfen Ausländern" sei.

Der neue Vorstand des Pattaya City Expats Club.

Dank wurde an alle gesagt, die mithalfen, dieses vergangene Jahr interessant zu gestalten, wie Reina Rances, die immer dafür sorgte, einen Gastsprecher pro Monat vom Bangkok Pattaya Hospital zu bekommen. An-
dre Machielsen, Max Rommel und Thor Halland sprachen über verschiedene interessante Dinge, Andre über Haussicherheitsvorrichtungen, Max über interessante Reisen und Thor über Buddhismus.

PILC-Präsidentin Sharon Tibbits nahm die Gelegenheit wahr, über ihre Klubarbeit zu berichten, Chris Gibbons und Geof Paston sprachen über ihr FAST-Team (Farang Hilfe und Unterstützung), und Ranjith Chandrasiri, der Präsident des Royal Cliff Wine Clubs, gab hervorragende Informationen über Weine.

Allan Sherratt dankte allen und stellte gemeinsam mit Helen die neuen Vorstandsmitglieder vor: Vorsitzender Richard E. Smith, stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister Max Rommel, Helen Jalland, Sekretärin, Andre Machielsen, Sergeant at Arms, Allan Sherratt, Presseoffizier, Roger Fox ist der Koordinator für Reisen, und Thor Halland leitet das Open Forum und ist Experte für thailändische Geschichte.


OTOP CITY im Carrefour Pattaya

(Von links) Theeraphan Kaenchan, Santsak Ngamphiches, Luc Dayot, Chanyuth Hengtrakul und Frederic Levy-Perrault eröffnen im Konfettiregen die Ausstellung.

Narisa Nitikarn

Carrefour hat in Zusammenarbeit mit den Handelsbehörden in Chaing Mai und Pattaya City die „One Tambon One Product" (OTOP) Ausstellung organisiert. Santsak Ngamphiches, der ehemalige Berater des Ministers für Tourismus und Sport, eröffnete die Ausstellung. Viele andere hohe Persönlichkeiten, darunter Parlamentsabgeordneter Chanyuth Hengtrakul und Apichat Puetphan nahmen daran teil und wurden vom geschäftsführenden Direktor von CenCar Ltd., Luc Dayot, Frederic Levy-Perrault, dem Regionaldirektor von CenCar Ltd., sowie weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung von Carrefour begrüßt.

Frederic Fontaine, der Manager von Carrefour, sagte, dass Carrefour sich glücklich schätzt, diese Veranstaltung abzuhalten.


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