Die Entwicklung der globalen Gesellschaft kann nur mit stabiler und erfolgreicher Asien-Pazifik-Region erreicht werden
Prof. Dr. Ioan Voicu,
Gastdozent an der Assumption Universität
in Bangkok
Im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York fand
kürzlich eine bedeutende Konferenz des Ökonomie- und Sozialkonzils
(Economic and Social Council, ECOSOC) der UN statt. Neben der Verkündung
des jährlichen Berichts der ökonomischen und sozialen Kommission für die
Asien-Pazifik-Region (Economic and Social Commission for Asia and the
Pacific, ESCAP) – der größten Regionalkommission der UN – wird das
ECOSOC versuchen, einige Richtlinien auszuarbeiten, um effektivere Synergien
und Verbindungen zwischen den fünf Regionalkommissionen und anderen
Partnern auf den globalen, interregionalen und regionalen Ebenen zu
schaffen.
Das ist keine Routineübung, denn die Entwicklung der
globalen Gesellschaft kann nicht ohne eine stabile und erfolgreiche
Asien-Pazifik-Region erreicht werden. Unter diesem Aspekt ist es die Aufgabe
der in Bangkok angesiedelten ESCAP, ihren 62 Mitgliedern und zugeordneten
Mitgliedern zu helfen, eine robuste multilaterale Kooperation aufzubauen,
die allen Vorteile bringt und beweist, dass der Regionalismus eine echte
Antriebskraft ist.
Welche Botschaft gibt ESCAP an die Welt? Die Region
pulsiert und wächst schnell. Trotz des apokalyptischen Tsunamis vom 26.
Dezember und anderer Naturkatastrophen hatte die Ökonomie in den
ESCAP-Staaten im Jahre 2004 eine durchschnittliche Wachstumsrate von 7,2
Prozent – die höchste seit dem Jahr 2000. Die eindrucksvolle
Wirtschaftsleistung dieser gigantischen Region bietet die Gelegenheit zur
Einnahme einer dynamischen Führungsposition in der Weltwirtschaft.
Aber dieser offensichtliche Prozess ist noch anfällig.
Während Asien und besonders China die Triebfedern für das
Weltwirtschaftswachstum sind, gibt es anhaltende Zweifel über die
mittelfristige Nachhaltigkeit. Acht der zehn am stärksten verschmutzten
Städte der Welt befinden sich in Asien. Tiefste Armut, große
Einkommensunterschiede und Unterentwicklung liefern einen fruchtbaren Boden
für transnationale organisierte Kriminalität, darunter Drogen-, Waffen-
und Menschenhandel.
Das allgemeine Ergebnis der 61. ESCAP-Konferenz in
Bangkok war durchaus erfolgreich. Elf Resolutionen wurden verabschiedet, die
klare Richtlinien und Strategien fordern, um das weitverbreitete
Armutsproblem der Region zu durchbrechen und um ökonomische und
Sozialprogramme einzuführen, die dazu beitragen, die UN
Milleniums-Entwicklungsziele zu erreichen.
In sozialen Belangen wurde auf der Konferenz regionale
Kooperation zum Schutz benachteiligter Menschen durch die Förderung von
Sozialleistungen angeregt. Das Sekretariat der ESCAP wurde beauftragt, ein
Forum für den Austausch von Erfahrungen in den Bereichen
Ressourcemobilisierung, Finanzen und Handel einzurichten. Zum möglichen
Aufbau einer Asian Investment Bank, die sich nach dem Vorbild der European
Investment Bank richten würde, soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt
werden.
Ein richtungsweisendes Abkommen der UN, das Asian Highway
Agreement, das im April 2004 in Shanghai von 25 Mitgliedsländern
unterzeichnet wurde, wird im Juli 2005 in Kraft treten. Daneben laufen
derzeit Verhandlungen über ein transasiatisches Bahnverkehrs-Abkommen.
Es muss noch viel getan
werden
Die ESCAP hat bereits große Beiträge zur
wirtschaftlichen Entwicklung und zum sozialen Fortschritt in der
Asien-Pazifik-Region geleistet. Dennoch bleibt noch viel zu tun. Wie der
thailändische Außenminister Kantathi Suphamongkhon hervorhob, sollte auch
die Kooperation des Südens mit dem Süden gestärkt werden, einschließlich
auf den Gebieten des intra-regionalen Handels und der Investitionen.
Die Deklaration von Shanghai, die im April 2004
übernommen wurde, betont die einzigartige Rolle der ESCAP als die
repräsentativste Organisation für den Asien-Pazifik-Raum. Die ESCAP ist
aufgerufen, die Region dabei zu unterstützen, ihre infrastrukturellen Ziele
durch die Förderung technischer Kooperation bei Finanzen, Handel und
Investitionen zu erreichen. Sie soll auch eine engere Kooperation zwischen
sub-regionalen Gruppen anregen, um eine Integration zu erreichen und ein
Wissens-Management-Zentrum aufzubauen, um die Erfahrungen bei der
Finanzierung der infrastrukturellen Entwicklung zu teilen.
Darüber hinaus sollte es im Laufe des Jahres 2006 den
Aufbau eines regionalen Netzwerks von Forschungsinstitutionen und
Universitäten in der ESCAP-Region fördern, um den Bildungsstand, die
Entwicklung der technischen Fertigkeiten und den Technologietransfer zu
steigern.
Die Länder der Asien-Pazifik-Region können der Welt
erfolgreiche Beispiele der Kooperation zum gegenseitigen Nutzen liefern. Es
wird von allen 62 Mitgliedern der ESCAP und zugeordneten Mitgliedern
erwartet, dass sie eine sichtbarere und aktivere Rolle bei der Förderung
einer intra-regionalen und inter-regionalen Kooperation spielen, um gegen
den Terrorismus und andere globale Gefahren anzukämpfen.
Auf der nächsten Konferenz 2006 in Indonesien wird die
ESCAP erneut alle diese Themen behandeln und die regionale Kooperation bei
der Entwicklung der Infrastruktur vorantreiben, einschließlich dem Umgang
mit Naturkatastrophen und nationalen/regionalen Notfällen.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Menschen der
Asien-Pazifik-Region, animiert und geleitet von den fundamentalen Prinzipien
und Werten der UN, guten Grund haben, einen moderaten Optimismus bezüglich
ihrer kollektiven Kapazität zu entwickeln, den gewaltigen Herausforderungen
einer Welt, die unter globaler Verwundbarkeit leidet, zu begegnen, und ihrem
vitalen Verlangen nach Frieden, Fortschritt und Wohlstand Ausdruck zu geben.
Vorschläge zur Lösung der Wasserkrise in unserer Region
Hans Kuenne
Fernerkundung ist ein Wissenschaftszweig der optischen
Photographie. Dabei werden über Satelliten in 400 km Höhe Landstriche
aufgenommen, um das Erdinnere zu erforschen. Die Photolinsen werden durch
Fernbedienung mit unterschiedlichen Filtern belegt und daraus für die
Forscher wertvolle Erkenntnisse im Zusammenhang der photographischen
Aufnahmen geliefert.
Bei unseren Bohrarbeiten in der Sahara (1.200 m Tiefe)
waren Wasserdrücke von mehr als 10 Bar keine Seltenheit. Die Schwierigkeit
bestand darin, den Druck der endogenen Kräfte unter Kontrolle zu halten.
Die Temperatur des austretenden Wasser war in etwa 35 Grad Celsius.
Satellitenaufnahme
von Wasserbohrgebieten in der Sahara.
Die Lithosphäre ist die Erdkruste und der obere Teil des
Erdmantels. Die Astheno-
sphäre ist das darunter liegende plastische und langsam fließende Magma.
Durch die Rotation unserer Mutter Erde verschieben sich die Grenzmassen und
steuern ernorme Kräfte zu den Hohlräumen der Wasserläufe. Der Druck kann
sich so bis hin zum Erdbeben aufbauen! Die kosmischen Strahlen im Erdinnern
geben bei ihrem Austritt an die Oberfläche genaue Hinweise über den
Verlauf der Wasserströme. Der optische Standort der Bohrlöcher des
gesamten Wassergebietes wurde in unserer Zeitspanne des Arbeitsvorgangs
zuzüglich mit Hilfe der Spektralanalyse (Bunsenbrenner-Methode) einbezogen
und damit bestimmt.
Die jungen angehenden Geologen waren besonders hoch
motiviert für unsere praktischen Arbeitsabläufe. In den wissenschaftlichen
Disziplinen wurden wir teils einvernommen und somit für die Unterrichtung
in den Fächern gut geschult.
Um nun vorgehende informative Aufklärung für eine
Wasserortung anzugehen, sind die kosmischen Strahlen ein Wegweiser für
positive Entscheidungsmomente!
Die Strahlen kann man messen und somit den unterirdischen
Verlauf der Wasseradern nachvollziehen. Diese Kennlinien vermitteln die
Ansätze für die Bohrstellen, nachdem weitere hydrologische
Standortprüfungen die Freigabe für die Arbeiten der Baustelle anweisen.
Bedenken wir, das die von mir vorgegebene Wasserfindung
eine Behandlung für den Verzehr ausschließt und damit kostengünstig in
das Wassernetz eingespeist wird. Auch der Abstand von der Wassergewinnung
bis hin zur Verteilerstelle ist hier bedeutend kürzer als die Lösung,
Wasser aus dem Bangpakong anzubieten.
Hinzu kommt beim Flusswasser der Prozess einer
aufwendigen Reinigung der Flüssigkeit Wasser in Verbindung verbleibender
Rückstände aus dem landwirtschaftlichen Sektor, die nicht abgebaut werden
können, z. B. medikamentöse Rückstände aus der Nahrungskette der
Viehhaltung, Antibiotika sowie Fäkalienrückstände, und vor allem
eingeschwemmte Pestizid-Rückstände wie chlorierter Wasserstoff!
Das sind nicht abbaubare Substanzen, die schwere Schäden
an Nieren und Leber zur Folge haben und bei Kindern zum Tode führen
können. Ärztliche Befunde aus der Sahelzone gaben darüber Aufschluss,
bevor unsere Wasserhebung begonnen hatte. Offene Gewässer waren der Anlass
weit verbreiteter Krankheiten.
Nun bewegt mich doch eine Frage an die „Eastern Water Resources
Development and Management" als Denkanstoss zur Wasserqualität: Wie
steht es mit dem Messen des PH-Wertes, dem Redoxpotenzial und dem
Wasserwiderstand, da positive Ergebnisse unverzichtbare Messwerte für den
Verzehr von Wasser voraussetzen? Frage an die Betreiber des Projekts: Wo ist
die Unbedenklichkeitserklärung, die euch entlastet, wenn der Krankenstand
plötzlich ansteigt und in Folge eines ärztlichen Nachweises eine
Kostenlawine auf die Betreiber zurollt? Eine Folge wäre das Ende des
Tourismus! Ich wünsche dem „Eastern Water Resources Development and
Management" als Ausrichter der Arbeiten für die Wasserversorgung viel
Glück bei seinem Vorhaben!
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