4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 34

23. August - 29. August 2005
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Wahlformulare

Beseitigung der Wasserprobleme

Keine klimatisierten Busse in Sicht

An alle, die sich mit Laptops auskennen

Wie lange noch?

Antwort auf Leserbrief: „Wo wird Kaffee angebaut?“

Wahlformulare

Hallo liebe Redaktion,

Wie jeden Dienstag habe ich Ihr Blatt gekauft und darin eine halbseitige Anzeige der deutschen Botschaft entdeckt, die sich mit den Wahlen am 18. September beschäftigt. Fazit der Anzeige: Als Auslandsdeutscher können Sie unter bestimmten Voraussetzungen wählen, und dann wörtlich: Antragsformulare (Formblätter) sowie Merkblätter können u. a. bei den diplomatischen Vertretungen der BRD angefordert werden.

Da mir das schon bekannt war, habe ich am 29. Juli per Email die Antragsformulare und Merkblätter bei der deutschen Botschaft angefordert. Zeitgleich mit Ihrer Zeitung von heute erhielt ich eine freundliche Mail der deutschen Botschaft, die den Inhalt der Anzeige, gewürzt mit Auszügen aus dem Merkblatt, wiederholte und mich darauf hinwies, dass ich dieses Ansinnen doch an den Bundeswahlleiter stellen solle.

Mir stellte sich nun die Frage oder besser die Fragen: a) war die Dame zu faul einen Brief mit Antrag abzuschicken?, b) ist die Portokasse der Botschaft leer?, c) haben die in der Anzeige gelogen und haben keine Formulare?, d) sind die Formulare so geheim, dass man sie selbst abholen muss? oder e) ist die Dame Beamtin, denn bei dem vorgefertigten Brief muss man ja nur einmal auf den Knopf drücken.

Was ist, wenn ich keinen Computer besitze, was gleichbedeutend damit ist, dass ich mir beim Bundeswahlleiter keine Formulare downloaden kann? Es wäre doch sicher kein Problem gewesen, mir die erbetenen Anträge per Brief zu schicken. Aber mit der Anzeige hat man ja seine Informationspflicht getan. Was danach kommt scheint den Herrschaften der Botschaft egal zu sein. Sie sind für den Bürger da und nicht der Bürger für sie. Ich bin aber Bürger des deutschen Staates und habe ein Anrecht darauf, an der Wahl teilzunehmen. Fazit für alle wahllustigen deutschen Mitbürger: Schreiben Sie gleich an den Bundeswahlleiter, denn der antwortet prompt und Sie können sich die Formulare downloaden, sofern Sie einen Computer haben. Die Botschaft ist die falsche Adresse.
Klaus Unger, Pattaya


Beseitigung der Wasserprobleme

Hallo Redaktion,

Zur Beseitigung der Wasserprobleme in Pattaya habe ich folgenden Vorschlag:

1. Das Wasser verändert sich nicht in seiner Substanz, egal wie es verunreinigt wurde. Trennt man Wasser vom Schmutz, so hat man auf der einen Seite Wasser und auf der anderen Seite die Verunreinigung.

2. Ein Stausee wie der Mabprachan See besteht nicht nur aus dem sichtbaren Oberflächenwasser, sondern auch aus dem Sickerwasser, das durch die Erdformationen hindurchgesickert ist und dabei filtriert und gereinigt wurde.

3. Zur Beseitigung der Wasserknappheit gilt es, dieses saubere Sickerwasser in großen Tiefen anzubohren und hoch zu pumpen. Sollte das Oberflächenwasser – wie jetzt – knapp werden, kann man ohne weiteres dieses Wasser durch vorgereinigtes Abwasser ergänzen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Philipp, Pattaya


Keine klimatisierten Busse in Sicht

Liebes Pattaya Blatt,

Wie kommt es wohl, dass trotz mehrerer Ankündigungen durch das Rathaus bis heute weit und breit noch kein klimatisierter Bus für den Stadtverkehr Pattayas zu sehen ist?

Man kann ja glauben, dass dieses Projekt durch interessierte Kreise torpediert wird. Das Rathaus hat es anscheinend auch gar nicht mehr nötig, dieses Thema aufzugreifen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was denn nun eigentlich Sache ist.

Ich habe noch in Erinnerung, wie die Bahtbusfahrer das erste Projekt dieser Art zu Fall gebracht haben. Das wird der damaligen Betrei-
berfirma aus Bangkok mit Sicherheit noch in Erinnerung sein, ebenso vielen Urlaubern und Einwohnern hier in Pattaya.

Es hat den Anschein, dass diesmal die Gegner des Projekts ganze Arbeit geleistet haben. Die Stadtverwaltung hüllt sich in Schweigen und hofft auf Vergessen in dieser schnelllebigen Zeit.

Die Bahtbusse selbst sind Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Sie haben in einem modernen Stadtbild nichts mehr zu suchen. Diese altertümlichen Gefährte aus japanischer Produktion sind nicht nur wahre Umweltverpester, sondern behindern auch den Verkehr in erheblichem Maße. Sie sollten von den Straßen verschwinden.

Richard G. Demel, Jomtien


An alle, die sich mit Laptops auskennen

Hallo und guten Tag,

da ich das Pattaya Blatt, wann immer es mir möglich ist, gerne lese, möchte ich mich mit einer Bitte an euch wenden. Zur Zeit bin ich in Köln, um einige Dinge zu erledigen, aber ich habe in Jomtien ein Apartment, das ich auch ab 5. Oktober wieder nutzen möchte.

Ich möchte mir nun gern einen Laptop in Thailand zulegen, weiß aber nicht, ob ich es wegen des Preises und der Garantie in Deutschland oder Thailand kaufen soll. Meine Frage an euch: Ist die Ausstattung der Laptops genauso gut wie hier und unterscheiden sich die Kaufpreise sehr? Könntet ihr mir mal einige Webadresse von Elektronik-Geschäften senden, wo ich etwas technische Daten über Laptops erhalten könnte, was mir meine Entscheidung erleichtern würde.

Ich habe gemerkt, als ich in (April-Juli) Pattaya war, das in den Internetcafes Brenner und insbesondere Multinorm und Double Layer Brenner nicht vorhanden waren.

Genauso war es mit 17 Inch Desktops und der neuen ATI Radeon 9700Pro (M11) mit 128 MB usw.

Vielleicht wäre dass eine Anfrage an Ihren Computerclub.
Mit freundlichen Grüßen
A. Weiske, Köln


Wie lange noch?

Hallo Briefkasten,

Auch in diesem Jahr habe ich mich entschlossen in Pattaya Urlaub zu machen. Ich bin auf diese Zeit angewiesen, da ich schulpflichtige Kinder habe und meinen Urlaub gerne mit meiner Familie zusammen verbringen möchte.

Wir waren sehr überrascht, als wir sehen mussten, dass die Beach Road immer noch in einem so erbärmlichen Zustand ist. Zwar ist in der Zwischenzeit etwas getan worden, aber als Aushängeschild eines Urlaubsortes ist die Strandpromenade ein Armutszeugnis. Der neue Springbrunnen ist weder fertiggestellt noch in Betrieb. Wasser sammelt sich in seinem Becken, sicherlich eine ideale Laichstätte für Insekten, insbesondere Moskitos.

Nebenbei dient dieses Becken wohl auch noch als Müllabladeplatz. Es ist voller Plastiktüten und Pappbecher. Die Promenade ist voller Sand- und Baumaterialhaufen. Ein Spaziergang darauf macht überhaupt keinen Spaß, da man auf herumliegende Kabelstücke und anderen Unrat achten muss, will man nicht stolpern.

Es ist mir ein Rätsel, wie die Stadtverwaltung diese Dinge so schleifen lassen kann. In Ihrer Zeitung lese ich ständig Berichte über Fortbildungsmaßnahmen für die hiesigen Beamten. Leider scheinen die Bemühungen in dieser Hinsicht nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Nehmen die Verantwortlichen diese Zustände überhaupt nicht zur Kenntnis? Wie lange braucht man eigentlich, um diese verhältnismäßig kurze Promenade zu sanieren? Fragen über Fragen, die wohl niemals beantwortet werden.

Johannes Strahl,
z. Z. in Pattaya


Antwort auf Leserbrief: „Wo wird Kaffee angebaut?“

Sehr geehrter Claus Peters,

Auf einer meiner Reisen durch Thailand bin ich auf das Duang Dee Guest House von Uwe Bellmann in Chiang Mai gestoßen. Dieser Herr arbeitet eng mit den örtlichen Kaffeeplantagen zusammen und übernimmt den Vertrieb. Selbst in Pattaya kann man diesen Kaffee in einigen Shops kaufen. Ich kann nur raten, mal selber nach Chiang Mai zu fahren und bei Uwe einen frisch gebrühten Kaffee zu trinken. Das war der beste Kaffee, den ich je getrunken habe.

Leider habe ich keine Telefonnummer zur Hand, aber sie steht in dem Stefan Loose Traveller Handbuch über Thailand. Und für die Email Adresse übernehme ich keine Gewähr. Aber ich hoffe sie stimmt - Probieren geht über Studieren: duangdee@iname.com

Mit freundlichem Gruß
Björn Harders


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