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Die glücklichen Siegerinnen
Der Wettbewerb um die Miss International Queen 2005, der am
29. Oktober im Tiffany Theatre in Pattaya ausgetragen wurde, ist entschieden.
Die schönsten Transvestiten des Abends waren (von links):
die Drittplatzierte Tiptantree Rujiranon aus Thailand, Miss International Queen
2005, Mimi Marks (USA), und die zweite Siegerin Yu Ri aus Süd-Korea, die auch
im Wettbewerb um das schönste Nationalkostüm siegte.
Die glückliche Siegerin kommt aus Chicago in den USA und hat die Traummaße
38-25-30 und ist 170 cm groß. Es war ein Riesenspektakel, das in Pattaya
stattfand. Wir berichten in unserer nächsten Ausgabe ausführlich darüber. (Photo:
Suchada Tupchai)
Festgelegtes Sport-Budget
für 2006 reicht nicht aus
Vizebürgermeister Bürgermeister Wuttisak Rermkijakarn ruft alle Beteiligten zur Sparsamkeit auf.
Narisa Nitikarn
Der stellvertretende Bürgermeister Wuttisak Rermkijakarn
berief am 17. Oktober eine Versammlung im Rahmen des „4. Projekt gegen
Drogen" im Bezirksbüro ein. Die amtierende Generaldirektorin der
Abteilung für soziale Sicherheit, Panee Limcharoen, und Beamte und
Repräsentanten aus 27 Gemeinden kamen dabei zusammen. Ein Budget für das
Projekt, das sich wieder auf Drogenprävention durch Sport konzentriert,
wurde für das nächste Jahr festgelegt.
(Von
links) Stellvertretender Bürgermeister Wuttisak Rermkijakarn und Panee
Limcharoen, amtierende Generaldirektorin der Abteilung für soziale
Sicherheit.
Das Budget von 2 Millionen Baht wird größtenteils für
Aerobic-Klassen ausgegeben, die täglich auf der Beach Road abgehalten
werden. Die gewünschte Summe von 3,7 Millionen Baht konnte die Stadt
allerdings nicht aufbringen und bat daher alle Gemeinden, die Gelder sparsam
zu verwenden, damit das Programm auch weiterhin durchgeführt werden kann.
Momentan geben einige Gemeinden mehr als 300 und andere weniger als 200
kostenlose Unterrichtsstunden pro Jahr, und ein erster Schritt in Richtung
Einsparungen sei laut Stadtverwaltung eine ausgeglichenere Verteilung.
Wuttisak fügte hinzu, dass im nächsten Jahr sieben weitere Musikanlagen
angeschafft werden, da einige Gemeinden noch immer keine eigenen besitzen.
Alle Verantwortlichen sollen ihre Aktivitäten, für die sie Gelder
benötigen, bis zum 28. Oktober beantragen. Hierzu gehören auch die
Ausrichtung des Songkran Festivals und die Begrüßung des neuen Jahres.
Verkehrschaos soll endlich gelöst werden
Ariyawat Nuamsawat
Da Einwohner und Touristen sich immer wieder über fehlende
Gründlichkeit der Müllentsorger Pattayas beschweren, rief Stadtrat Tawit
Chaisawangwong am 18. Oktober 2005 alle beteiligte Stellen zu einer Versammlung.
In seiner Funktion als Präsident des Auschusses für Sauberkeit und Umwelt
leitete er die verschiedenen Beschwerden weiter. So werden oftmals nur die
Tonnen ausgeleert, aber die daneben stehenden Tüten werden vergessen. Auch
sickert aus den meisten Autos Wasser, das speziell auf der Beach Road eine
übelriechende Spur hinterlässt.
Stadtrat Sanit Boonmarchai sagte, dass er Beschwerden dieser
Art regelmässig erhält und nun Fotos der Problemstellen aufgenommen hat. Er
weiß zwar um den Aufwand, den die Entsorgung der täglichen Müllmenge von 300
Tonnen verursacht, dennoch müssen die Verantwortlichen ihr System verbessern.
Wannaporn Jamjamras, die Direktorin des Amtes für
öffentliche Gesundheit und Umwelt, versprach, die Situation in Angriff zu
nehmen und alle Fahrzeuge einer Untersuchung zu unterziehen. Undichte Container
sollen repariert und mit Gummidichtungen versehen werden. Weiterhin hofft sie
auf mehr Unterstützung der täglich hart arbeitenden Entsorger durch Bürger
und Unternehmer. Trockener und feuchter Abfall sollte getrennt und die
Müllbeutel unverschlossen lassen werden.
Verkehrsteilnehmer ärgern sich über
defekte Ampeln und vermeidbare Unfälle
Ariyawat Nuamsawat
Die neu installierten Ampeln auf der Sukhumvit Road schaden
eher, als dass sie nützen. Stadtrat Sanit Boonmachai, Vorsitzender der Behörde
für Verwaltung und öffentliche Ordnung, berief eine Versammlung aller
verantwortlichen Organisationen ein und ordnete eine neuerliche Überprüfung
des Verkehrssystems in Pattaya an.
Die Sukhumvit Road wurde auf Grund des höheren
Verkehrsaufkommens verbreitert und zusätzliche Ampeln sind an Kreuzungen mit
mehreren einmündenden Sois installiert worden. Den Verkehrsteilnehmern sollte
somit die Zufahrt zu den Nebenstraßen erleichtert werden, jedoch treten an der
Soi Nan Ploen Probleme auf: Autos, die nicht in die Soi einbiegen wollen,
müssen sich nun an das Rotlicht halten und können nicht wie zuvor geradeaus
fahren. Zeit wird vergeudet, und der Verkehr staut sich nach hinten.
Als erster Schritt werden nun Polizeibeamte an den Strecken eingesetzt, die
für Staus am meisten gefährdet sind. Ladenbesitzer in der Soi wurden gebeten,
ihre Fahrzeuge ordentlicher als bisher zu parken und auch soll gegen
Verkehrssünder in Zukunft entschiedener vorgegangen werden.
Geringe Wahlbeteiligung
bei Chonburi Abgeordnetenwahl
Narisa Nitikarn
Nachdem Chonburis Abgeordneter Viroj Amatatkunchai am 8.
September 2005 verstorben war, wurden nun Neuwahlen am 16. Oktober zwischen 8
und 15 Uhr abgehalten, um die freigewordene Stelle zu besetzen. Die
Wahlbeteiligung war zwar gering, manchmal weniger als 100 Wählern pro Lokal,
dafür allerdings sind durch die neue Art der Stimmabgabe, mit Stempel statt
Kreuzchen, weniger ungültige Stimmzettel abgegeben worden als je zuvor. In den
10 Bezirken und einem Unterbezirk waren 1185 Stellen zur Stimmabgabe vorhanden,
und zumindest in einigen gab es eine hohe Wahlbeteiligung.
Die Nummer Sieben auf den Stimmzetteln, Chao Maneewong,
gewann die Wahl mit 88.301 gültigen Stimmen. Weit abgeschlagen war Vichien
Tangtammasatit auf zweiter Position mit 45.251, nur wenig mehr als halb so
vielen Stimmen, die er größtenteils aus Banglamung erhielt. Die Bezirke
Chonburi, Pananikom, Por-tong, Nong Yai und Ri Racha und der Unterbezirk Ko Chan
gingen allesamt an den Gewinner der Wahl.
Die Daten, die die Wahlkommission Chonburi zur Vefügung
stellte, besagten, dass von den 826.360 Wahlberechtigten nur 321.798 zur Wahl
erschienen, also weniger als 50 Prozent. Als Erfolg konnte jedoch verbucht
werden, dass nur 2,09 Prozent oder 6.739 Stimmzettel ungültig waren. Es
verblieben 288.005 oder 89,5 Prozent „gute" Stimmzettel und 27.054 oder
8,41 % Enthaltungen.
Verwaltungsbeamte und Ratsmitglieder Pattayas trafen sich zur Stimmabgabe in
Banglamung. Stellvertretender Bürgermeister Wattana Chantanawaranont gab an,
dass die geringe Wahlbeteiligung der vergleichsweisen geringen Werbung
zuzuschreiben sei. Teile der Öffentlichkeit seien sich der Wahl nicht bewusst
gewesen, außerdem war die Lage der einzelnen Wahllokale nur unzureichend
beschrieben. Auch war die Koordination eher schlecht. So waren in manchen
Bezirken drei Stimmlokale, und Bürger stellten sich bei einem an, nur um zu
erfahren, dass sie in einem anderen ihre Stimme abgeben müssten. Er beklagte,
dass die Wahlkommission zwar aufgetragen hätte, Listen mit den Namen der
Wahlberechtigten und deren jeweiligen Wahlokalen an den Eingängen anzubringen,
um jedem eine einfache Überprüfung zu ermöglichen, jedoch der Vorschlag nicht
umgesetzt wurde.
Stadtverwaltung will an Vereinbarungen mit TOT festhalten
Ariyawat
Nuamsawat
Am 13. Oktober forderte Bürgermeister Niran
Wattanasartsathorn im Rathaus alle verantwortlichen Beamte auf, den Fortschritt
des gemeinsamen Call Center Systems, ein Projekt des Stadtrats und der TOT Co.,
Ltd. (Public) Verwaltung, zu überprüfen und sicherzustellen, dass das Projekt
planmäßig beendet wird.
Auf dem Treffen diskutierten die Teilnehmer die
Budgetbedingungen und den Vertrag bezüglich der Zusammenarbeit und dem Ziel
für Pattayas Stadtrat in Übereinstimmung des Plans, den der Stadtrat bereits
am 22. September unterzeichnet hat. Der Stadtrat wünscht, dass der Data Call
Center Service laut Projektplan im November betriebsbereit ist.
Prayoon Ampapan, der technische Manager der TOT Co. in der
Region 5, wurde als Verbindungsbeamter für das Call Center System bestellt. Er
wird das Projekt leiten.
Schwerste Regenfälle in diesem Jahr überfluten Pattaya erneut
Bürgermeister eilt zu Überschwemmungsgebieten
Ariyawat Nuamsawat
Der 26. Oktober sah in Pattaya die bisher schwersten
Regenfälle dieses Jahres. Innerhalb von drei Stunden wurde Pattaya erneut in
eine Wasserwelt verwandelt. Die Sukhumvit Road stand 70 Zentimeter unter Wasser
und dadurch wurden arge Verkehrsstaus ausgelöst, anderen Straßen ging es
genauso, wie der Central Road und der Südpattaya Road, die zum Teil mit 30
Zentimeter hohem Wasser überflutet waren.

Die heftigen
Regenfälle führen zu einem Verkehrschaos.
Speziell Kleinfahrzeuge konnten sich nicht mehr fortbewegen.
In der Soi Buakhao war es ebenfalls besonders schlimm, da dort das Wasser für
Stunden stand und nicht abfließen konnte. Touristen wie Einheimische
beschwerten sich, dass das Wasser nicht schnell genug in die See abgeleitet
wurde, da die Abwasserkanäle wieder einmal verstopft zu sein schienen, obwohl
immer behauptet wird, dass die erst neu gebauten Abwasserkanäle es schaffen
müssten, Hochwasser innerhalb von einer Stunde abfließen zu lassen.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn selbst leitete ein
Team von 100 Stadtarbeitern, die den Touristen und Einheimischen behilflich
waren, durch die Fluten zu kommen. Abschleppwagen zogen Kleinfahrzeuge aus dem
Wasser, da sie die Straßen blockierten und Einsatzfahrzeuge der Stadt pumpten
Wasser ab. Trotzdem wurde es ihnen erschwert, da der hohe Meeresspiegel ein
völliges Abpumpen unmöglich machte.
Vorbereitungen wurden nun in Gang gesetzt, um das 50 Millionen Baht Budget
für zusätzlich neue Abwasserkanäle, die Wasser in die See ableiten,
auszuschöpfen.
Betrunkener Vater lässt
Baby am Strand alleine zurück
Ariyawat Nuamsawat
Die Polizei wurde am 18. Oktober von Strandhändlern in
Naklua informiert, dass ein circa fünf Monate altes Baby auf einer Liege
vor Hunger schreie.
Eine
Polizistin versorgt auf der Sozialhilfestation das verlassene Baby.
Bei ihrer Ankunft fand die Polizei ein kleines Mädchen
auf einer Liege vor. Es hatte Hunger und Durst und war außerdem völlig
verschmutzt. Strandhändler gaben an, dass sie gesehen hätten, dass der
Vater das Kind am Abend zuvor in diese Liege gelegt hatte, und sie waren
überrascht, als es am nächsten Morgen noch immer dort lag.
Der Vater, der 37-jährige Noi Wongsuwan, wurde nach einiger Suche von
der Polizei entdeckt. Er lag total betrunken am Strand. Das Baby wurde zur
Sozialhilfestelle gebracht, wo man sich sofort um das Kind kümmerte, und
später wurde es ins Kinder- und Familienheim nach Banglamung verlegt. Dort
wird es so lange bleiben, bis der Vater sein Kind wieder in seine Obhut
nehmen darf.
Eurasierin wird von
Handy-Dieb vergewaltigt
Boonlua Chatree
Anwohner meldeten der Polizei, dass sie ein Mädchen
hinter dem Skaw Beach Hotel in der Soi 9 um Hilfe schreien hörten. Als die
Polizei ankam, kletterte gerade der 21-jährige Pradit „Lock" Nikaji
(Nong Jok) aus Bangkok aus dem Fenster.

Pradit
„Lock" Nikaji muss sich nun für seine Schandtat verantworten.
Im Haus selbst lag eine 15-jährige Eurasierin („Jane")
nackt, verletzt und weinend auf einer Matratze.
Sie gab bei der Polizei an, dass sie, als sie mit
Freunden zusammen saß, war auch Pradit dabei anwesend. Als die Leute
gingen, vermisste sie ihr Handy. Da sie glaubte, es verlegt zu haben, rief
sie ihre eigene Nummer an. Dieser Anruf wurde von Pradit, der darauf
gewartet hatte, beantwortet. Er sagte ihr, sie solle bleiben, wo sie ist,
und er würde ihr das Handy zurück bringen.
Sie wartete am Eingang der Soi auf ihn, und Pradit
brachte sie zu dem verlassenen Haus, um ihr dort das Telefon zu übergeben.
Dort angekommen, sah sie, dass alles finster war und wollte weglaufen. Der
Mann aber zerrte sie auf die Matratze, wo er sie trotz heftiger Gegenwehr
vergewaltigte, nachdem er ihr zwei Fausthiebe in den Bauch versetzt hatte.
Pradit gab zu seiner Entschuldigung an, dass er durch die Shorts und ihre
hübschen Beine erregt wurde. Speziell auch, weil sie weiße Haut hat und
das machte ihn noch mehr an, deshalb heckte er den Plan mit dem Telefon aus.
Neues Immigrationsbüro (fast) eröffnet
Suchada Tupchai
Mit dem Anbringen des Schildes über dem neuen Büro der
Immigrationsbehörde an der Jomtien 2. Road war der Umzug perfekt. Der 18.
Oktober war für die Feierlichkeiten ausgewählt worden, da dieser Tag auch
das Ende der buddhistischen Fastenzeit ist.

Polizeioberst
Ittipol Ittisarnronnachai und seine Leute nehmen an der Einweihungszeremonie
teil, bei der das neue Schild angebracht wurde.
Polizeichef Polizeioberst Ittipol Ittisarnronnachai
sagte, dass das Büro Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres voll
funktionsfähig sein werde.
Das alte Büro in der Soi 8 in Pattaya Klang hatte nicht genügend
Parkplätze, war zu klein geworden und außerdem war seine Lage schlecht
für das Image Pattayas, da es sich inmitten vieler zweifelhafte Bar befand.
Das neue Gebäude hat wesentlich mehr Parkplätze und ist auch innen sehr
viel größer. Außerdem wird das Büro nicht nur zur Ausstellung von Visa
verwendet, sondern auch als Untersuchungsbüro.
Polizeikurznachrichten
Boonlua Chatree
Brite stirbt
in seinem Zimmer
Sangwaal Sirimak, 37, aus Kon Kaen zeigte am 18. Oktober den
Tod ihres Lebensgefährten Gordon Arthur Roberts, 56, aus England an, mit dem
sie seit zwei Jahren zusammen war. Als die Polizei in seinem Zimmer im Niran
Condotel eintraf, war der Mann bereits seit einer Stunde tot, und die weinende
Witwe hielt seinen Kopf in ihren Armen. Sie gab an, dass er sie durch Röcheln
aufgeweckt hatte, und als sie fragte was los sei, konnte er nicht mehr antworten
und starb.
Nach Verzehr von Somtam
gestorben
Die Polizei wurde am 15. Oktober von Ratthapong
Bunserm, 23, verständigt, dass ihr Freund Buntiam Promsombat, 31, aus Udon
Thani nach dem Verzehr eines Somtam müde wurde und dann verstorben war. Einige
andere ihrer Kollegen stellten die geflüsterte Vermutung an, dass die
verstorbene Frau des Mannes ihn im Schlaf zu sich geholt habe. Nun tragen alle
Männer dort rote Bänder an ihren Handgelenken, um sich im Schlaf vor Geistern
zu schützen.
Kind stirbt unter mysteriösen
Umständen
Oy Niumpradit, 40, eine Geschäftseigentümerin an der
Pattaya Klang Kreuzung, gab bei der Poliezi an, dass ihre Nichte im Haus ihrer
Schwester unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sei.
Die Mutter des vierjährigen Kindes Nanthicha Anong
Niumpradit, 38, saß neben der kleinen Leiche des Mädchens, das mit einem Tuch
bedeckt war. Das rechte Auge des Mädchens war verletzt und es hatte
Verletzungen am Körper und den Beinen, die aussahen, als würden sie von einem
heißen Bügeleisen herrühren. Das Kind war bereits seit mehr als sechs Stunden
tot.
Die Frau gab an, dass das Kind von ihrem ersten Ehemann
stammte und sie nun mit einem neuen Freund, dem 28-jährigen Aekalak
Rungarunwasin aus Nonthaburi seit fünf Monaten zusammen lebe. Der Mann sagte
aus, dass er das Kind auf seinen Schultern getragen habe und im Zimmer mit ihm
herumgelaufen sei, als das Mädchen an einem Nagel an der Wand hängen blieb, zu
Boden fiel und sich dabei den Kopf verletzte. Er wusste nicht, dass sie tot war
und legte sie zum Schlafen ins Bett.
Anong gab an, dass sie während der Unfalls nicht zuhause
gewesen sei. Und als sie von der Arbeit zurückkam, sagte ihr Freund, dass das
Kind schlafen würde. Die Frau legte sich neben ihr Kind, nicht erkennend, dass
dieses tot war. Erst von ihrer Schwester, die sie aufweckte, wurde sie darauf
aufmerksam gemacht. Nachdem sie Räucherstäbchen angezündet hatte, wollte sie
das Kind in den Tempel bringen und es verbrennen lassen. Sie hätte nicht
gewusst, dass man in so einem Fall die Polizei verständigen müsse. Sie sagte,
sie und ihr Freund Angst hätten gehabt, es der Polizei zu berichten.
Aekalak wurde wegen Verletzung der Aufsichtspflicht mit
Todesfolge angeklagt.
Tödlicher Unfall
auf der Sukhumvit
Am 19. Oktober passierte auf der Sukhumvit Road Richtung
Pattaya beim Kilometerstein 138/139 ein Unfall zwischen einem Lieferwagen und
einem Motorrad, auf dem drei Schüler saßen. Der Schüler Atichat Songkram, 15,
kam dabei ums Leben und die beiden Mädchen, Pitsamai Emyong, 13, und Chuticha
Thabmanee, 13, die Fahrerin des Motorrads, wurden schwer verletzt. Die Kinder
wollten Freunde besuchen, entschieden sich aber mitten auf der Straße anders,
machten einen Kehrtwendung und fuhren auf den Lieferwagen auf. Den Fahrer des
Wagens, ein Feldwebel, trifft wegen des Unfalls wahrscheinlich keine Schuld.
Zwölfjährige als Diebin
entlarvt
Der Eigentümer vom Ou Kao- Ou Nam Restaurant, Pichet
Sretthura, 41, behauptete, dass eine Zwölfjährige Eisenteile von seiner
Dachdekoration gestohlen und weiter verkauft hatte. Er unterrichtete ihren Vater
darüber, damit dieser das Kind zur Vernunft bringen sollte. Seine Angestellten
hatten bereits die kleine Diebin und ihren Hehler, Buntham Phosathorn, 36,
festgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass auch Chuam Chaiyasarn, 55, und
Bualai Chaiyasarn, 53, von dem Mädchen bereits „beliefert" worden waren.
Das Diebesgut fand sich auf deren Lieferwagen.
Gegen die Hehler wurde Anzeige erstattet, das Mädchen wird
sich ihrem Vater zuhause gegenüber verantworten müssen.
Anenzephalie Baby geboren
Boonlua Chatree
Am 10. Oktober wurde nach siebenmonatiger Schwangerschaft
im Banglamung Hospital ein Junge ohne Teile des Gehirns, der Schädeldecke
und der Kopfhaut geboren.
Die
Eltern kümmern sich rührend um ihr missgebildetes Kind.
Die Eltern des Jungen sind Chinda Kaetwongs, 30, und ihr
Ehemann Vicharn Visai, 27, die in Pattaya leben. Der Vater arbeitet als
Motorradtaxifahrer, während die Mutter sich um den Haushalt und die drei
übrigen Kinder kümmert, die alle gesund zur Welt gekommen sind. Ihr
vierter Sohn hat einen normalen Körper, aber durch seinen deformierten Kopf
hat er keine Chance auf ein Überleben.
Der Geburtshelfer der Klinik, Doktor Sawateepong Toteeka,
sagte, dass die Mutter im sechsten Monat der Schwangerschaft erstmals zur
Untersuchung kam. Ein Ultraschall zeigte die Fehlbildung, doch die Frau
entschied sich gegen eine Schwangerschaftsunterbrechung.
Nur eines unter 3.000 Kindern wird in diesem Zustand
geboren. Das Banglamung Hospital war bereits zweimal der Schauplatz dieses
tragischen Phänomens, und beide Male verstarb das Neugeborene innerhalb der
ersten sieben Tage.
Dieser neue Fall unterscheidet sich von den zwei
vorherigen dadurch, dass das Baby ein teilweise intaktes Vorderhirn besitzt.
Dieses ist zuständig für die Atmung, weshalb das Kind schon seit mehr als
einer Woche dem Tod trotzen konnte. Diese Fehlbildung heißt Anenzephalie
und beruht auf einer Verschlussstörung des Neuralrohres. Dies resultiert in
einer unvollständigen Entwicklung des Hirns, des Rückenmarks und/oder
derer Schutzbedeckungen.
Das Neuralrohr ist eine enge Nervenhülle, die sich
zwischen der dritten und vierten Schwangerschaftswoche faltet und schließt,
um somit das Hirn und das Rückenmark zu formen. Anenzephalie tritt auf,
wenn sich das zephalische Ende (oder Kopfende) der Neuralröhre nicht
schließt und daher ein großer Teil des Hirns, der Schädeldecke und der
Kopfhaut nicht gebildet werden kann.
Normalerweise werden Säuglinge, die an dieser
Missbildung leiden, sowohl ohne Vorderhirn als auch ohne Zerebrum, oder
Großhirn, dem denkenden und koordinieren Teil des Gehirns, geboren. Die
verbleibende Gehirnmasse ist oftmals vollkommen unbedeckt – also weder
durch eine Kopfhaut noch eine Schädeldecke geschützt.
„Es gibt leider nichts, was wir für den Jungen tun könnten, außer am
letzten Tag mit ihm zu sein", sagte Dr. Sawateepong.
„Royal Flora Ratchaphruek 2005“ macht Halt im Osten Thailands
Suchada Tupchai
Vertereter der Ratchaphruek Organisation, die in diesem Jahr
die Pflanzenausstellung „Royal Flora Ratchaphruek", die weltweit größte
ihrer Art, abhalten wird, trafen sich mit Repräsentanten der Provinzen
Chonburi, Rayong, Trat, Chanthaburi, Chachiang Sao und Prachinburi, um Gewächse
der Region zu sammeln.
(Von
rechts nach links) Somsak Yonokphan, der stellvertretende Bezirksvorsteher,
Pairoj Suwanchinda, Vertreter der Landwirtschaftlichen Akademikervereinigung,
mit der Vorsitzenden der Versammlung, Sunee Saengow, Vertreterin des Komitees
für Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit der Royal Flora Ratchaphruek 2005.
Am 19. Oktober hatten Somsak Yonokphan, der stellvertretende
Bezirksvorsteher, und Pairoj Suwanchinda, Vertreter der Landwirtschaftlichen
Akademikervereinigung, ein Treffen mit Sunee Saengow, der Vertreterin des
Komitees für Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit der Royal Flora
Ratchaphruek 2005. Sie klärte die Teilnehmer über die verschiedenen
Möglichkeiten zur Beteiligung an dem Großereignis auf. Seit September haben
bereits 50 Provinzen aus den verschiedenen Regionen Thailands an den
Versammlungen teilgenommen. Jede Provinz ist aufgerufen, sowohl regionstypische
Flora als auch Kunst und Kultur zu sammeln, um sie auf der Messe ausstellen zu
können. „In den östlichen Provinzen wachsen bemerkenswerte Früchte wie
Durian, Rambutan und Ananas. Die diesjährige Royal Flora Ratchphruek 2005 ist
wichtig für jede einzelne Provinz, um ihr Potential speziell in den Bereichen
Landwirtschaft, landwirtschaftliche Technologie, Kunst und Kultur der
Bevölkerung und dem Rest der Welt zu präsentieren", sagte Sunee.
Die Royal Flora Ratchaphruek 2005 wird auf einer Fläche von 470 Rai (etwa 75
Hektar) zwischen dem 1. November 2005 und dem 31. Januar 2006 auf dem Gelände
des Königlichen Landwirtschaftlichen Forschungszentrums Chiang Mai stattfinden,
zu Ehren des 60. Jahrestages der Krönung Seiner Majestät im Jahr 2005 und des
80. Geburtstages im folgenden Jahr. Einzelheiten können auf der Homepage
abgerufen werden: www.royalfloraexpo.com.
Ist Abwasserdeckeldiebstahl eine Fahrlässigkeit der Stadt?
Ariyawat Nuamsawat
Immer wieder geschehen Unfälle durch fehlende
Abwasserdeckel. Doch keine Behörde übernimmt Verantwortung für die
entstehenden Schäden, vielmehr müssen Geschädigte selbst die Kosten für Arzt
oder Reparatur tragen.

Frau
Theeraporn Panya zeigt auf den Gully, der ihr zum Verhängnis wurde.
Eine dieser Geschädigten, Theeraporn Panya, gab an, dass sie
nach der Rückkehr von einer Auslandsreise ihren Mitsubishi Lancer entlang der
Second Road steuerte. Beim Verlangsamen der Fahrt zum Einparken vor Massic
Travel fuhr sie mit dem linken Vorderrad in einen Gully ohne Deckel. Trotz des
Tageslichts hatte sie die Gefahrenstelle übersehen. Sie besteht auf einer
schnellen Behebung des Problems, da die Stelle bei Dunkelheit noch weitaus
gefährlicher sei.
Wegen dieser und ähnlicher Vorkommnisse wurde schon vor
einiger Zeit eine Sitzung der Stadtverwaltung einberufen, an der alle
beteiligten Behörden teilnahmen. Zehntausende Baht sind als Belohnung für die
Festnahme der Deckel-Diebe ausgeschrieben – noch immer ohne Ergebnis. Die
Gullydeckel verschwinden weiterhin von Pattayas größten Straßen.
Überraschend, wenn man bedenkt, wie viele Menschen täglich diese Straßen
nutzen.
Autos und Motorräder fahren regelmäßig in die entstehenden Löcher, oft
mit fatalen Folgen für die Fahrer. Besonders in schlecht ausgeleuchteten
Straßenbereichen sind die Fallen schwer zu erkennen. All dies wegen gestohlener
Gullydeckel? Die Stadtverwaltung und die Polizei müssen das Problem gemeinsam
lösen. Für manche mag es ein unbedeutendes Problem darstellen, jedoch kann der
Tourismus in Pattaya ernsthaften Schaden nehmen, wenn Pattaya sich einen Namen
für fehlende Sicherheit für Besitz, Leib und Leben macht.
Langes Wochenende bringt erhebliche Verkehrsrückstaus
Polizei: Keine schweren Verkehrsunfälle
beim Ansturm von Besuchern
Suchada Tupchai
Der Chulalongkorn Tag fiel in diesem Jahr auf einen Sonntag.
Die Regierung erklärte daher Montag, den 24. Oktober, zum Ersatzfeiertag, um
den Bürgern ein langes Wochenende zur Erholung zu ermöglichen.

Endlose
Autoschlangen während des langen Wochenendes.
Pattayas langes Chulalongkorn Wochenende begann am
Freitagabend, als die Touristen in die Stadt strömten, um die Hauptattraktionen
aufzusuchen, Pattaya Beach und Jomtien Beach. Dies verursachte heftige
Verkehrsstaus auf den Straßen, besonders auf der Sukhumvit, Central Pattaya,
Beach und Jomtien Beach Road. Auf der Sukhumvit Road musste die Verkehrspolizei
viele Kehrtwendungen schließen, um den Verkehrsfluss nach Pattaya zu
ermöglichen. Auf vielen Straßen gab es mehrere Kilometer lange Autoschlangen.
Ein an der Central Road diensthabender Polizeibeamter sagte: „Das lange
Wochenende brachte viele Besucher aus der Nachbarschaft wie Chonburi und Bangkok
nach Pattaya. Wir haben auf den Straßen mehr Beamte als üblich eingesetzt, die
den Verkehrstrom der Ankommenden regeln. Heute ist der Verkehr wirklich
stockend, und die Polizei tut ihr bestes, damit er fließt. An manchen Stellen
ist der Verkehrsfluss sehr langsam, aber es kam zu keinen ernsthaften
Verkehrsunfällen."
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