4. Jahrgang
Ausgabe Nr. 46

15. November - 21. November 2005
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Was ist wichtiger? Kinder oder Einkaufen?

Was ist mit der 2. Bundesliga?

Nochmals zum Thema „Übersetzer gesucht“

Schuldig oder nicht schuldig

Der Ärger mit dem Likae Theater

Was ist wichtiger? Kinder oder Einkaufen?

Liebe Redaktion,

Kürzlich fuhr ich in ein großes Kaufhaus in Zentralpattaya. Als ich einparkte, parkte gleichzeitig auch ein schwarzer Zafira neben mir ein. Eine Frau stieg aus und ging auf die Eingangstüre des Kaufhauses zu.

Als ich aus meinem Auto ausstieg bemerkte ich, dass zwei Mädchen im Alter von sieben bis acht Jahren auf dem Rücksitz des versperrten Autos neben mir saßen und spielten. Ich merkte auch, dass der Motor lief.

Daraufhin ging ich zu dem nächsten Parkwächter, der die Tickets an die hereinfahrenden Autos vergab, gab ihm die Autonummer des Wagens mit den Kindern und sagte ihm auch, wo er ihn finden könne. Ich bat ihn, jemanden dorthin zu schicken, der die Kinder beobachten könne, so lange die Frau weg sei, und er solle auch seine Vorgesetzten auf die Gefahr aufmerksam machen. Er dankte und sagte, er würde sich darum kümmern.

Trotzdem war ich nicht sicher und ging zurück zu dem Auto und wartete dort, bis die Frau zurück kam. Das war auch gut so, denn niemand vom Sicherheitsdienst kam.

Als die Frau kam, klopfte sie ans Fenster und bat die Kinder die Tür zu öffnen. Als ich sie fragte, ob sie denn keinen Schlüssel habe, sagte sie: „Selbstverständlich", obwohl ich die Schlüssel im Anlasser stecken sah.

Ich unterrichtete sie kurz über viele Fälle wie diesen und welch schlimme Folgen diese gehabt hatten. Ich bat sie auch, die Kinder in Zukunft nicht mehr alleine im Auto zu lassen, während der Motor läuft. Sie aber sah mich nur an, als wäre ich verrückt, bedankte sich aber trotzdem.

Ich war noch nicht einmal so böse auf die Frau, der man ihre Handlung nur ihrer Ignoranz zusprechen kann, sondern mehr auf die Wächter dieses unter ausländischer Leitung stehenden Kaufhauses, da diese meinen Bitten, die Kinder in einem laufenden, unbewachten Auto zu beobachten, nicht nachgekommen waren.

Die Risiken einer Überhitzung im geschlossenen Auto, Er-
stickungsgefahr durch Dämpfe, Entführung oder ganz einfach, dass die Kinder zu fahren versuchen. Kann man sich etwas Schlimmeres vorstellen, als den vermeidbaren Tod von Kindern durch Unterlassungspflicht zu verschulden?

Ich möchte die Geschäftsleitungen dieses Kaufhauses, aber auch alle anderen aufrufen, mehr in Sachen Sicherheit zu unternehmen und nicht nur herumzustehen und sich die Lunge aus den Kehlen zu pfeifen oder Parktickets zu verteilen.

Sie können mehr über solche Unfälle in folgender Website erfahren: http://www.kidsandcars.org/

Sue


Was ist mit der 2. Bundesliga?

Sehr geehrte Sportredaktion des Pattaya Blatt,

Was ich auf euren Sportseiten vermisse, ist die 2. Fußballbundesliga. Da die Deutschen eine Fußballnation sind und doch viele Traditionsmannschaften, wie der VFL Bochum, Freiburg, 1860 München, Karlsruher SC, Kickers Offenbach, um nur einige zu nennen, in der wirklich interessanten 2. Liga spielen, sollte doch darüber eine Berichtserstattung möglich sein. Es werden sich sicher ebenso viele Leser für die 2. Liga interessieren, wie für die Österreichische oder Schweizer Bundesliga.

Walter Koeglmeier

Pattaya Klang


Nochmals zum Thema „Übersetzer gesucht“

Antwort auf den Brief von Klaus Werner, dessen Vater Zeitungen redigierte

Lieber Klaus Werner,

Ich schätze und bewundere Menschen, welche in ihrem „Metier" sehr gut sind. Sie kritisieren eine allseits geschätzte Zeitung und machen auf die fehlerhaften Ausgaben aufmerksam. Gleichzeitig sind Sie nicht bereit, Ihre so tollen Kenntnisse der deutschen Sprache diesem Blatt zur Verfügung zu stellen.

Ich halte es mit meiner persönlichen Meinung wie Giovanni Guareschi „Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen."

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auf der Suche nach der perfekten Ausgabe in „teutsch" viel Glück im Süden.

Sawasdee Khrap

Koni Holenstein


Schuldig oder nicht schuldig

Kürzlich sind mehrere Artikel über Gordon Koschwitz erschienen, welcher zum Tod verurteilt wurde. Ich kann nicht beurteilen, ob Gordon schuldig ist oder nicht. Es besteht aber kein Grund, an der Ermittlungsarbeit der Polizei zu zweifeln, denn schließlich konnte sie auch den Fall der Frau mit 7 oder 8 Messerstichen in der Brust und halb durchgetrennter Kehle eindeutig als Selbstmord aufklären. Vielleicht sollte man auch diesen Fall in Europa publik machen, damit sich jedermann ein Beispiel an der kompetenten und fähigen hiesigen Polizei machen kann. Jedenfalls nehme ich an, dass es in Thailand kaum unaufgeklärte Fälle gibt!

Peter Furer aus Naklua


Der Ärger mit dem Likae Theater

Verehrte Redaktion,

Herr R. Schwab beklagt sich, dass sich ein so genanntes Likae in unmittelbarer Nähe seiner Wohnsiedlung etabliert hat. Er sucht nach einer Lösung des Problems. Um es ganz klar zu sagen: Es gibt keine Lösung.

Mein Cousin hatte ein Haus in einer Siedlung hinter dem Bahndamm (Name der Straße ist mir entfallen). Dort hatte sich vor etwa vier bis sechs Jahren ein illegaler (?) Markt mit einem Likae angesiedelt. Ich habe den Krach und Gestank, der vom Markt kam, in einem Urlaub selbst erlebt, es war kaum zu beschreiben. Beschwerden einiger Hausbewohner beim Marktleiter und beim Likae-Anführer führten zu nichts und wurden verlacht. Eine Abordnung der Siedlung wurde im Rathaus vorstellig. Keine Resonanz!

Später wurde bekannt, dass eine so genannte einflussreiche Persönlichkeit der Besitzer des gesamten Geländes war, der sich um das Wohlbefinden anderer natürlich nicht zu scheren brauchte, alle Klagen abweisen konnte.

Zum Tragen kommt auch eine thailändische Merkwürdigkeit, dass der Verursacher einer Unannehmlichkeit sich in einer stärkeren Position als der Kläger sieht. Dieser fühlt ein starkes Gaeng Jai, sich zu beschweren, tut es dementsprechend auch nur mit großem Zögern.

Mein Cousin ist in der Zwischenzeit verstorben. Für ihn ist der Fall gelöst. Ich war voriges Jahr in der Siedlung, um jemanden zu besuchen. Der Markt und das Likae laufen noch auf vollen Touren.

Mein Rat an Herrn Schwab: Er sollte herausfinden, wer hinter dem Likae steckt. Dann nach Bewertung entweder aufstecken oder genug Geduld aufbringen und auf ein schlechtes Geschäft des Krachmachers und dessen Weiterziehen hoffen.

Viel Glück für Herrn Schwab und ein gutes Gedeihen des Pattaya Blatt, das ich, in Mittenwalde/Mark lebend, sehr schätze und jede Woche per online lese.

Werner Markgraf,
Mittenwalde/Mark


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