5. Jahrgang
Ausgabe Nr. 6

7. Februar - 13. Februar 2006
Zum Anfang
Nachrichten
Wirtschaft
Aus ganz Thailand
Der Briefkasten
Sport
Feuilleton
Aus unserer Gesellschaft
Sanfte Heilung aus der Natur
Hereinspaziert
Was gibts Neues?
Fragen Sie Tante Frieda
Spass
Kinderecke
Gedanken zur Woche
Geschichtliche Streiflichter
Kleinanzeigen
Abo
Wir über uns
Anzeigenpreise
Back Issues

Der „Pavillon der großen Reichtümer“

Chatchanan Chaisree
Der „Pavillon der großen Reichtümer“ (oder „Vihan Sien“) zeigt die Errungenschaften großer chinesischer Architektur. Sanga Kulkobkiat erhielt zum Anlass des vollendeten fünften Zirkels des Geburtstags des Königs im Jahr 1987 die Erlaubnis, das Gebäude zu errichten. Sanga erhielt ein Stück Land am Wat Yanasangwararam, welches der König für ein Entwicklungsprojekt vorgesehen hatte. Das Gebäude trägt den Namen „Anek Kusol Sala – Pavillon der großen Reichtümer“.

Herrliche Skulpturen.

Jintana Kulkobkiat, die geschäftsführende Direktorin der Vihan Sien Stiftung, die dem obersten Patriarchen untersteht und von der buddhistischen Kirche unterstützt wird, sagte, dass das Gebäude auf chinesisch „Ta Phoo Ie“ oder „Tan Foo Ywian“ genannt wird, was soviel wie paradiesischer Ort bedeute. Der Komplex besteht aus einer großen, einer inneren, einer Eingangs- und einer Wohnhalle. Die große Halle und die innere Hallen beherbergen wunderschöne chinesische Architektur, wunderschön bemalt in alterhergebrachter wie auch zeitgenössischer Kunst. Alle 328 Ausstellungsstücke wurden von Sanga zur Verfügung gestellt, der das Projekt alleine realisierte, aber sowohl vom Kulturministerium Chinas als auch vom Nationalmuseum Taiwans unterstützt wurde. Taiwan spendete u. a. 18 Tonobjekte, Tonsoldaten, eine bronzefarbene Kutsche vom Friedhof Jin Si Hongtae, außerdem gibt es weitere alte chinesische Bronzen zu sehen, Tonkunst mit Bemalung im alten und neuen Stil sowie Holzschnitzereien.

Jintana Kulkobkiat und Reporter zu Füßen der Sanga Kobkulkiat Skulptur.

Vihan Sien beherbergt nicht nur seltene chinesische Kunst, sondern zeigt auch viele besondere Stücke thailändischer Herkunft. Der Hauptzweck ist nicht, um sie nur auszustellen, sondern auch um diese Kunstwerke zu schützen und zu bewahren. Zu sehen gibt es z. B. Ramayana-Malereien, thailändische Marionetten, ein Abbild der Königlichen Boote und kunstvolle Buddha-Figuren.
Das Museum zeigt eine erstaunlich große Auswahl antiker Objekte und Kunst einer hochzivilisierten Gesellschaft. Besucher sollten dem Chinarat-Abbild Buddhas Respekt zollen und die chinesischen Steinmetzarbeiten bewundern.
Der chinesische Spruch „Eine leichte Brise, die zärtlich den Mond umspielt, die wunderschöne Wolke, die dem Himmel entgegenstrebt“ passt hervorragend zu diesem paradiesischen Ort des Reichtums.

(Oben) Ein Modell der chinesischen Mauer.

Eine Kutsche in Bronze von der Jin Si Hongtae Begräbnisstätte.

Bronzene Shaolin Mönche stellen Kung Fu Kämpfe dar.


E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd. 
370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20260, Thailand 
Tel.66-38 411 240-1, 413 240-1, Fax:66-38 427 596

Copyright © 2002 Pattaya Mail. Alle Rechte vorbehalten
Alle Inhalte dienen der persönlichen Information. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.