5. Jahrgang
Ausgabe Nr. 8

21. Februar - 27. Februar 2006
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Durch Video bestätigt: Australier vergewaltigt 2-jährige Stieftochter

Thai Jugend hält mehr vom Makhabucha Tag als vom Valentins Tag

Mozart-Wohltätigkeitskonzert

800.000 Jahre alter Baum in der Tak Provinz entdeckt

„Todesbahn“ in Thailand soll Weltkulturerbe werden

Die Armee des Tai-Stammes feiert 10-jährigen Jahrestag

Zu Gast im Amari Watergate Hotel

Durch Video bestätigt: Australier vergewaltigt 2-jährige Stieftochter

Polizeigeneralleutnant Panupong Singhara Na Ayuthaya (links), Chef der Polizeibehörde der Region 5, nimmt das Beweismaterial in Augenschein.

Nopniwat Krailerg
Jason Daron Mizner, 32, der kürzlich beschuldigt wurde, seine 2-jährige Stieftochter vergewaltigt zu haben, wie eindeutige Spuren bei einer Untersuchung des Kleinkindes ergaben. Außerdem hatte der Mann mit einem Videofilm den Vorfall aufgenommen.
Die Mutter des Kindes hatten den Fall zur Anzeige gebracht, nachdem ihre Tochter nach einer Fahrt mit deren Stiefvater über Schmerzen im Unterleib geklagt hatte. Sie untersuchte ihre Tochter und merkte, dass diese verletzt war. Auf Befragen sagte ihr Mann, dass das Kind von der Treppe gestürzt sei. Die Frau war davon nicht überzeugt und durchsuchte die Sachen ihres Mannes. Dabei fand sie das Video, das den entsetzlichen Akt in allen Einzelheiten zeigte.

Der beschuldigte Australier Jason Daron Mizner.
Der Mann hatte das Kind mitgenommen, um seine Sachen aus seiner alten Wohnung in die Wohnung seiner erst einem Monat zuvor angetrauten Frau zu bringen. Das Kind wurde nach der Anzeige ins Maharaj Nakorn Chiang Mai Hospital zur Untersuchung gebracht, wo man schwere Verletzungen durch Fremdeinwirkung feststellte.
Die Mutter gab an, dass sie ihren Mann erst einen Monat vor der Hochzeit kennen gelernt hatte.
Mittlerweile wurde bekannt, dass der Mann in Australien wegen eines ähnlichen Falles gesucht wird. Er entkam seiner Verhaftung jedoch durch eine Flucht nach Thailand. Er wird nach Verbüßung seiner Strafe hier an Australien ausgeliefert werden.


Thai Jugend hält mehr vom Makhabucha Tag als vom Valentins Tag

Jugendliche aus Thailand sind gar nicht so sehr auf den Valentins Tag eingestellt, an dem Schokoladeherzen, Rosen und Geschenke an den/die Liebsten verteilt werden sollen. Sie halten lieber an ihren eigenen Traditionen wie dem Makhabucha Tag fest.
Die Assumption Universität führte eine Umfrage durch, bei der sich herausstellte, dass 70 Prozent von 1.569 Befragten wussten, dass der Makhabucha Tag am 13. Februar ist, einen Tag vor dem immer lang angekündigten Valentins Tag.
48,7 Prozent sagten für sie sei der Makhabucha Tag wichtiger und nur 13,8 Prozent gaben an, dass sie den Valentins Tag für wichtiger befinden. 37,5 Prozent meinten, dass beide Tage gleich wichtig seien.
Der Machabucha ist ein heiliger Tag für die Buddhisten, da sich 1.250 Jünger Buddhas aus allen Gegenden gleichzeitig bei ihm eingefunden hatten, ohne verständigt worden zu sein. An diesem Tag gehen die Gläubigen in die Tempel, um den Gebeten der Mönche zu lauschen, zu beten und Almosen zu verteilen.
90 Prozent der Jugendlichen gaben an, dass sie diesen Tag mit ihren Familien verbringen und selbst Gutes tun wollen. Dazu gehören auch die Vorsätze, ein besseres Leben in Zukunft zu führen. (TNA)


Mozart-Wohltätigkeitskonzert

(Von links) Dr. Georg Weingartner, Prof. Dr. Apinan Poshyananda, Generaldirektor der Kunstabteilung des Kulturministeriums, Wolfgang David, Dr. Indhuon Srikaranonda, Botschafter Arno Riedel, Kamonwan Charoenpanon, Swarovski (Thailand) Ltd., Erwin Eberharter vom Dusit Thani, Khunying Rose Boribalburibhand, Präsidentin der SOS Stiftung, Nichapat Valaiphatchra und Kanin Udommana.

Seine Exzellenz Arno Riedel, der österreichische Botschafter, präsidierte über ein Wohltätigkeitskonzert, das im Dusit Thani Hotel in Bangkok zu Ehren Wolfgang Amadeus Mozart abgehalten wurde. Unter den Künstlern befand sich auch der Violinist Wolfgang David aus Österreich.
Das Konzert war in Gemeinschaftsarbeit der österreichischen Botschaft, des Dusit Thani Hotels und dem Kulturministerium Thailands und Swarovski veranstaltet worden. Die Erlöse dieses Konzerts gehen an bedürftige Thai-Jugendliche.


800.000 Jahre alter Baum in der Tak Provinz entdeckt

Chiangmai Mail Reporter
Nachdem Dinosaurier in Phayao gefunden wurden, wurde nun bekannt, dass sechs zu Stein gewordene Bäume in Tak entdeckt wurden. Diese sollen die größten Fossilien ihrer Art in Südostasien sein. Journalisten, Studenten und 500 interessierte Touristen machten sich unter Leitung von Khom Kruayoo, dem Chef des Khao Phra Bat National Parks, auf, um dies zu überprüfen.
Diese Bäume wurden bereits im Jahre 2003 erstmals entdeckt. Bei Messungen hat sich ergeben, dass diese Bäume einen Umfang von 4,88 Metern, 2,55 Meter Durchmesser und eine Höhe von 72,22 Metern gehabt hatten. Das ist so lang wie eine Reihe von 150 Studenten. Diese von Experten auf 800.000 Jahre alt geschätzten Bäume gehören verschiedenen Arten an, z. B. Makha, Mai Daeng, Gold Teak und Mai Krabak.
Khom Kruayoo sagte, dass der bis zu diesem Fund angenommene längste zu Stein gewordene Baum in Arizona sei. „Der ist aber nur 36 Meter lang“, sagte er stolz. Er fügte hinzu, dass diese Stelle als Touristenattraktion ausgebaut werden soll. Momentan wird nach weiteren solcher Steinriesen gesucht. Seit Entdeckung dieser Bäume haben bereits 200.000 Besucher diesen Ort aufgesucht.
Ein Team des Guinness Buchs der Rekorde wird die Bäume nun offiziell messen.


„Todesbahn“ in Thailand soll Weltkulturerbe werden

Die historische Eisenbahnstrecke in Westthailand, die von Kriegsgefangenen während des Zweiten Weltkrieges gebaut wurde, soll ein neues „Weltkulturerbe“ werden.
Ein ehemaliger japanischer Militärdolmetscher, der während des Baus der Eisenbahnverbindung zwischen Thailand und Burma (heute Myanmar) Kriegsgefangene verhörte, will diese Woche Thailand besuchen, um die thailändische Regierung zu drängen, die Überreste der Eisenbahn als Weltkulturerbe zu nominieren.
„Ich möchte die Eisenbahnlinie zu einem Antikriegssymbol machen, um die Japaner auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, ihr Verhalten in der Vergangenheit zu überdenken“, sagte der ehemalige japanische Militärdolmetscher Takashi Nagase, der jetzt als Englischlehrer in Kurashiki im japanischen Amtsbezirk Okayama arbeitet, laut Nachrichtenagentur Kyodo.
Kumiko Hashimoto, die Ehefrau des ehemaligen japanischen Premierministers Ryutaro Hashimoto, wird ihn begleiten. Kumikos Ehemann, dessen Wahlkreis in Okayama war, unterstützte die langjährigen Versuche Nagases, für die Versöhnung ehemaliger alliierter Kriegsgefangener und japanischer Soldaten zu werben, sagt der Bericht von Kyodo, der an TNA übermittelt wurde.
Nagase soll auf thailändische Parlamentsabgeordnete aus dem westlichen Kanchanaburi treffen, das eine Grenze zu Myanmar hat. Dort gibt es Museen über die Eisenbahnstrecke und einen Friedhof von alliierten Kriegsgefangenen.
Am 20. Februar will Nagase die thailändische Touristenbehörde (TAT) besuchen, um für die Registrierung des Geländes bei der UNESCO zu werben.
Nagase war Augenzeuge von Folterungen alliierter Kriegsgefangener durch japanische Truppen in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs in Kanchanaburi.
Kurz nach Kriegsende wurde er von der alliierten Armee auf einer Mission eingesetzt, um Körper alliierter Soldaten aufzuspüren, die während des Eisenbahnbaus umgekommen waren. Er bestätigte die Überreste von mehr als 13.000 Kriegsgefangenen.
Die berüchtigte Eisenbahnlinie ist als „Todesbahn“ bekannt, da etwa 16.000 Kriegsgefangene (darunter Briten, Holländer und Australier) sowie zwischen 80.000 und 100.000 Asiaten umkamen, die zur Zwangsarbeit gepresst wurden.
Die 415 Kilometer lange Strecke zwischen Thailand und Myanmar wurde nach etwa 18 Monaten Bauzeit mit einer Arbeiterschaft von 400.000 Menschen im Oktober 1943 fertig gestellt. Aber der größte Teil der Strecke wurde wegen zu hoher Unterhaltskosten nach dem Krieg stillgelegt. Zur Zeit werden nur etwa 130 Kilometer in Thailand benutzt.
Um für seine Taten während des Weltkrieges zu sühnen, hat Nagase seit 1964 Thailand 120 Mal besucht. 1976 organisierte er ein Versöhnungstreffen zwischen ehemaligen japanischen Armeeangehörigen und Kriegsgefangenen. Nagase überquerte damals mit ihnen die Brücke der „Todesbahn“ am River Kwai in Westthailand. Er ist auch in philanthropischen Arbeiten für lokale thailändische Einwohner engagiert. „Viele Touristen besuchen die Eisenbahn, aber ich hoffe, es werden immer mehr Menschen kommen, um die Toten des Krieges zu betrauern“, sagte er. Seine Kampagne soll auch die japanische Gesellschaft warnen, welche seiner Meinung nach wieder „zunehmend auf einen Kriegs zusteuert“.
Nagase sagte, er sei auch besorgt über die Versuche einiger Japaner, sich von den Gräueltaten des Krieges reinzuwaschen.
Der Mann, der glaubt, die Nominierung der Eisenbahnlinie zum Weltkulturerbe ist die letzte Mission seines Lebens, sagte, er hätte seit der Vorstellung seiner Idee im letzten Sommer keinen Widerspruch erfahren. „Als ich meinen Plan bei einem jährlichen Gedenkgottesdienst zur Erinnerung der Kriegsgefangenen auf dem Kriegsfriedhof des Commonwealth im letzten August in Yokohama vorstellte, begrüßten die Vertreter Großbritanniens und anderer alliierter Staaten die Idee“, sagte Nagase.
Er organisiert jedes Jahr einen Gedenkgottesdienst für Soldaten des Commonwealth, die in japanischer Gefangenschaft während des Zweiten Weltkrieges starben.
Die britische Regierung ehrte ihn im Jahre 2002 für seine Rolle im Bemühung um eine Versöhnung Japans mit seinen ehemaligen britischen Kriegsgefangenen.
Einige ehemalige japanische Soldaten sagten ihm, sie könnten zwar nicht öffentlich für den Status als Weltkulturerbe werben, da sie Kriegsgefangene und asiatische Arbeiter missbrauchten, aber sie wären froh, wenn die von ihnen gebaute Eisenbahnlinie als Weltkulturerbe anerkannt wird, so Nagase.
„Viele berüchtigte Orte des Zweiten Weltkrieges inklusive des Atombomben-Dom in Hiroshima sind als Weltkulturerbe registriert. So warum nicht diese Eisenbahn?“, fragt Nagase.
„Ehemalige Kriegsgefangene würden als Lobbyisten für eine Nominierung bei der UNESCO durch normale Japaner nicht toleriert werden, aber einige von ihnen haben von meinen Nachkriegsaktivitäten Kenntnis. Daher kann ich aktiv sein“, sagte er.
Nagase will Eisenbahnmuseen in Kanchanaburi da-
rum bitten, Unterschriften von Besuchern zu sammeln, die die Idee der Registrierung als Weltkulturerbe unterstützen.
Die Einsenbahnlinie war auch das Thema des berühmten Films „Die Brücke am Kwai“, der 1957 gedreht wurde. (TNA)


Die Armee des Tai-Stammes feiert 10-jährigen Jahrestag

Mit einer Militärparade wird der 10. Jahrestag der SSA Armee im Pang Sua Lai Camp begangen. (Photo mit freundlicher Genehmigung der Nachrichtenagentur SHAN).

Chiangmai Mail
Die Nachrichtenagentur SHAN (Shan Herald Agency for News) berichtete, dass am 27. und 28. Januar eine SSA-A Armee unter dem Kommando von Oberst Yawd Serk eine 10-Jahresfeier organisiert hatte, um der Befreiung des Tai-Stammes zu gedenken, die zuvor unter dem Namen MTA und dem Kommando von Khun Sa gekämpft hatte.
Es gab auch eine Beförderungszeremonie für Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der Truppe. Es nahmen 430 Kandidaten an der Zeremonie teil, die am Doi Tai Lang, gegenüber dem Bezirk Pang Mapha (Mae Hong Song) stattfand.
Oberst Yawd Serk berichtete bei der Zeremonie voller Stolz den versammelten Absolventen, der Stamm der Tai habe niemals die burmesischen Behörden anerkannt. „Zehn Jahr Kampf zwischen Burma und dem Tai-Stamm haben keinen klaren Sieger ergeben, aber wir werden den Kampf weiterführen, um unsere Unabhängigkeit wiederzugewinnen. Egal, wie lange das dauert“, versprach er.
Oberst Yawd Serk gab dann die Angleichung interner Strukturen der SSA-S in vier Bereichen an, darunter die Berufung von Oberst Sai Yee, Hoher Kommissar der SSNA (Nationalarmee des Shan Staates), als Vizepräsident des RCSS (Rat zur Wiederherstellung des Shan Staates); Oberst Yawd Serk wird Trainingsprogramme entwickeln, um die Schlagkraft der Truppen zu erhöhen; die SSA stimmt einer Allianz mit anderen Truppen zu und verspricht, dass alle miteinander zusammenarbeiten werden und schließlich wird der RCSS seine ursprüngliche Politik beibehalten, in Anerkennung des Pang Long Vertrages, der Demokratie, der Entwicklung der Lebensgrundlagen der Bürger, ferner wird er weiterhin gegen Drogen kämpfen und für den Frieden werben.
Ein kurzer Abriss der Geschichte der SSA-S besagt, dass der Kampf am 27. Januar 1996 begann. An diesem Tag führte Oberst Yawd Serk eine etwa 300 Mann starke Truppe von Muang Tha, gegenüber von Baan Piang Luang nach Wiang Haeng, Chiang Mai, die sich von der unter Kommando von Khun Sa stehenden MTA Armee trennen wollte, da sich diese der burmesischen Regierung übergab. Diese 300 Mann starke Truppe überquerte den Fluss Salwin in den Shan Staat, um eine neue Truppe aufzustellen, die von den burmesischen Behörden unabhängig war. Die SSA wurde offiziell am 1. Januar 1998 gegründet.


Zu Gast im Amari Watergate Hotel

Pierre Andre Pelletier, der Generalmanager des Amari Watergate Hotel Bangkok, begrüßte kürzlich Sirikittiya Jensen, die Tochter Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Ubolratana Rajkanya Sirivatanabhanvadee, die sich zu einem privaten Mittagessen im Hotel aufhielt. Zur Begrüßung wurde ihr ein Blumenbouquet überreicht.


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