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Kunstausstellung für einen guten Zweck

Pierre Andre
Pelletier (3. von rechts), der Generalmanager des Amari Watergate Hotels
Bangkok, und eine Gruppe von Künstlern unter Leitung von Rungphan
Burootcharti (2. von links) übergaben kürzlich im Hotel die Spendeneinnahmen
aus der Kunstausstellung „Dhamma Charti“ an den Pressereferenten des Wat
Prabaht Nampu, Paan Somsawaeng (3. von links), zur Unterstützung des
Projekts „Metta Tham Kam Jun Loke“.
Anhaltende Demonstrationen verursachen Verluste in Milliardenhöhe
Der thailändische
Businesssektor hat durch die anhaltenden Demonstrationen gegen
Interim-Premierminister Thaksin bereits Milliarden verloren, sagte eine
Führungskraft am Dienstag letzter Woche.
Geschäftsleute in den wichtigsten Handelsvierteln der Stadt, Silom, Mahesak
und Patpong, ließen verlauten, dass die andauernden Proteste Stress
verursachten und den sonst üblichen, florierenden Handel zum Teil
unterbinden. Viele Geschäfte hätten durch die Massenproteste Verluste in
Milliardenhöhe erlitten, so Juwelier Pornchai Chuenchomlada.
Geschäftsleute appellieren an alle beteiligten Parteien, ihre Proteste zu
stoppen und die politische Richtung des Landes per Wahl zu entscheiden. Zur
gleichen Zeit rief der Präsident der Vereinigung der Goldhändler Thailands,
Chitti Tangsithiphakdi, alle beteiligten Parteien des Konflikts dazu auf, an
den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Unruhen zugunsten des Wachstums
und der Entwicklung des Landes zügig zu beenden. (TNA)
Antike Gefäße und Ziegel entdeckt
Zehn Urnen mit menschlichen Knochen und zahlreiche Ziegel
wurden von einer Gruppe Bauarbeitern unter der Anleitung Prayun Na-Udomons
am 13. März auf der Insel Phuket entdeckt, als diese an einem
Entwässerungsgraben zum Haus eines Ausländers arbeiteten.
Diese Steine und Tongefäße, die im Tambon Ban Don entdeckt wurden und die
noch am selben Tag durch Dorfvorsteher Somsak Promchai dem Thalang
Nationalmuseum übergeben wurden, beweisen laut Forschern, dass die Gegend
vor 200 Jahren Ort einer Siedlung in der Ayutthaya-Periode war.
Arnat Bamrungwong, Vorsitzender der Abteilung für schöne Künste, sagte, dass
eine Vorabinspektion der Gefäße bestätige, dass es sich um „einen sehr
bedeutenden historischen Fund“ handele, der bestätige, dass die Gegend um
Ban Don schon während der Ayutthaya-Periode bewohnt war. Die Stelle liege
etwa zwei Kilometer von dem Ort entfernt, an dem die zwei Heldinnen Phukets,
Thao Thepkrasattri und Thao Srisoonthorn, im Jahr 1785 eine Attacke von
burmesischen Angreifern abgewehrt hatten, fügte er hinzu.
Thanikan Worathammanon, der Kurator des Museums, gab an, dass ein
vorläufiger Baustopp an der Fundstelle verfügt wurde. Ein Archäologenteam
werde am 28. März mit Hilfe von Ausgrabungsarbeiten versuchen, noch weitere
Artefakte zutage zu fördern. (TNA)
Minister aus Bangladesh wohnen im Amari Airport Hotel

Regierungsbeamte und Minister
aus Bangladesh wohnten kürzlich im Amari Airport Hotel in Bangkok.
Selbstverständlich wurden sie gebührend und aufs Herzlichste begrüßt.
Auf dem Foto zu sehen sind unter anderen: der Minister für innere
Angelegenheiten Md. Lutfozzaman Babar (6. von rechts), Mahmudur Rahman (7.
von rechts) und Reaz Rahman der Berater für ausländische Angelegenheiten (4.
von links), und die beiden Exekutiv-Assistenzmanager Mark Bulmer (2. von
links) und Simon Wille (3. von rechts).
Wo kommt der Name Bangkok eigentlich her?
Eigentlich ist der richtige Name von Bangkok wie folgt:
Krung Thep Mahanakhon Bowon Rattanakosin Mahinthrayutthaya Mahadilokphop
Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Mahasathan Amon Phiman Awatan
Sathit Sakkathatiya Witsanukam Prasit. Aber wer um Himmels Willen möchte das
schon einem Taxi- oder Busfahrer beibringen wollen?
Auf
dem Photo die wilde Olive, die eigentlich nichts mit der essbaren Olive zu
tun hat.
Der Name Bangkok wurde ursprünglich einem kleinen Fischerdorf gegeben, das
sich später hin zu beiden Seiten des Chao Phraya Flusses ausdehnte. Das Dorf
wurde so benannt, da es dort eine ganze Menge wilder Olivenbäume gab, die in
Thaisprache Makok heißen. Ein Dorf heißt Bang und die Makok wurde einfach
auf Kok abgekürzt und schon haben wir den Namen Bangkok.
Die Thai-Deutsche Gesellschaft bietet Deutschunterricht an
Die Thai Deutsche Gesellschaft, kurz TDG genannt, ist
eine Gesellschaft, die Menschen zusammenbringen möchte. Dazu gehören
ehemalige Studenten, Lehrer sowie Personen, die heute in wichtigen
Positionen der Wirtschaft, Politik und Kultur arbeiten.
Nun hat sich die TDG wieder etwas Neues einfallen lasse, und zwar
Deutschunterricht für Kinder. Diese Idee ist bei der jährlichen Verleihung
von Preisen an die besten Deutsch-Studenten in Thailand entstanden. Einige
von ihnen haben ganz hervorragende Deutschkenntnisse und sind
in der Lage Unterricht zu erteilen.
Wer nun daran interessiert ist, seinen Kindern Deutschunterricht
geben zu lassen, soll sich bitte melden, damit die TDG weiß, wie groß das
Interesse ist und diesbezüglich eventuellen Unterricht ausarbeitet.
Wichtig für den TDG wäre auch zu wissen, auf welchem Niveau die Kinder
stehen, das heißt, ob sie Anfänger oder schon fortgeschritten sind. Das
Kursangebot ist hauptsächlich für Kinder gedacht, die aus Mischehen stammen
oder aber aus Familien, die ihren Kindern möglichst früh
Fremdsprachenkenntnisse zukommen lassen wollen.
Frau Suttichon Bhotirungsi hat sich bereit erklärt, diesen Unterricht mit
Unterstützung von ausgewählten Deutsch-Studenten der Thammasat Universität
zu leiten, um die Kosten auch in angemessenen Grenzen zu halten.
Frau Suttichon hat ein Germanistikstudium an der Chulalongkorn Universität
und an der Gesamthochschule-Universität Kassel absolviert. Seit 1994 ist sie
als Hochschullehrerin an der Thammasat Universität tätig.
Mehr Informationen bei: TDG, 18/1 Soi Goethe, Attakarmprasit 18/1 South
Satorn Road, Bangkok 10120, Tel. 0-287-4389, Fax: 0-2286-1179. Email:
info@td-zentrum.com
Treffen der TDG in diesem Jahr
19. April Stammtisch, Bei Otto, ab 18.30 Uhr. 30. April
Familienausflug nach Pimai und zu Erwins Ranch in Korat, (ehemaliger
Schnurrbart Wirt). 27. Mai Bowling, 16.00 Uhr, (Details sind noch in der
Bearbeitung). 14. Juni Stammtisch, Warsteiner Stuben, ab 18.30 Uhr. 19. Juli
Stammtisch, Old German Beerhouse, ab 18.30 Uhr. 16. August Stammtisch, Bei
Otto, ab 18.30 Uhr. 13. September Stammtisch, Warsteiner Stuben, ab 18.30
Uhr. Es wird auch ein Oktoberfest geplant, nähere Daten sind allerdings noch
unbekannt. 11. Oktober Stammtisch, Old German Beerhouse, ab 18.30 Uhr. 5.
November Loy Krathong Festival, Seafood Essen am Chao Phraya Fluss. 10.
November Laternen basteln und Laternen laufen an der DSSB (deutschsprachigen
Schule Bangkok), Sukhapiban 3, Minburi. 15. November Stammtisch, Bei Otto,
ab 18.30 Uhr. 10. Dezember „Krabbelsack“, Nikolausfeier veranstaltet von der
evangelischen und
katholischen Kirche. (Details sind noch in der Bearbeitung). 6. Januar 2007
Preisverteilung an Deutsch-Studenten.
Tsunami-Alarmbereitschaft herrschte an Thailands Westküste
31 Erdbeben in zwei Tagen im Raum der Andamensee
Thailands Nationales Katastrophenwarnzentrum alarmierte
Phuket und weitere Provinzen in der südlichen Region auf der Seite der
Andadamansee und hielt dazu an, allen seismischen Bewegungen volle
Aufmerksamkeit zu schenken, nachdem Ranong und Umgebung zwischen Donnerstag
und Samstag (9. bis 11. März) von 31 Erdbeben erschüttert wurden.
Der Gouverneur Phukets, Udomsak Asavangkura, sagte, dass das nationale
Warnzentrum 31 Erdbeben der Stärken 4,0 bis 5,3 auf der Richterskala
verzeichnet habe, in etwa 400-600 km Entfernung von der Küste Ranongs.
Laut des Zentrums fanden die Beben in unregelmäßigen Intervallen statt. Das
Epizentrum wurde an einem unterseeischen Berg ausfindig gemacht und wurde
wahrscheinlich durch einen neuen Meeresvulkan verursacht. Eine große
Explosion eines solchen Vulkans könnte einen neuerlichen Tsunami zur Folge
haben.
Thailands sechs südliche Provinzen an der Andamanküste – Phuket, Phang Nga,
Krabi, Ranong, Trang und Satun – wurden am 26. Dezember 2004 durch einen
Tsunami ungeheuren Ausmaßes zerstört.
Das Warnzentrum hielt dazu an, nach Anzeichen von Erdbeben oder gar einem
Tsunami Ausschau zu halten und besonders vorsichtig zu sein.
Die Behörde wies außerdem Fischer und Seefahrer der Region an, auf
ungewöhnliche Wellenbewegungen oder auffälliges Verhalten der Wassertiere zu
achten und dieses unverzüglich über die Hotline 1860 oder an jedwede andere
Regierungsstelle mitzuteilen.
Phukets Behörden riefen zur Zeit der Erdbeben jedoch nicht zur Evakuierung
auf und lösten auch nicht den Tsunamialarm aus, da Erdbeben mit einer Stärke
von knapp über 5 auf der Richterskala als nicht besonders gefährlich
eingestuft werden.
Zur gleichen Zeit verkündete der Leiter des Zentrums, Plodprasop Suraswadi,
dass seine Dienststelle im Rhythmus von zwölf Stunden neue Informationen
veröffentlichen werde.
Im Falle hoher Wahrscheinlichkeit eines Tsunami werde das Zentrum durch die
Sirenen entlang der Küste Alarm schlagen, so dass den Anwohnern mindestens
40 Minuten zur Räumung der gefährdeten Bereiche blieben, fügte er hinzu.
Plodprasop wies allerdings auch darauf hin, dass ein neuerlicher Tsunami
zwar sehr unwahrscheinlich sei, Behörden und Anwohner aber dennoch zu jeder
Zeit auf ein Vorkommnis vorbereitet sein sollten. (TNA)
Proteste gegen
Jachthafen in Ao Por
Etwa 40 Einwohner aus sechs verschiedenen Dörfern im
Tambon Pa Khlok demonstrierten vor dem Verwaltungsgebäude der Provinz Phuket
gegen die Zerstörung des Korallenriffs bei Ao Por, verursacht angeblich
durch die Firma Italian Thai Development Co., die zurzeit einen Jachthafen
im Wert von 95 Millionen Baht anlegt. Der geplante Hafen soll 100 Jachten
Platz für Service und Tanken bieten. Die Arbeiten an dem Projekt begannen
vor 15 Monaten und sollen bis zur Mitte dieses Jahres beendet werden.
Die Dorfbewohner überreichten eine Petition, die die Arbeiten kritisiert,
die ihrer Meinung nach gesunde Korallenriffe zerstört und somit ihre
Lebensgrundlage, die Fischerei, gefährdet.
Da sich der Gouverneur zum Zeitpunkt des Eintreffens der Fischer auf einer
Versammlung befand, wurden die Demonstranten von Phukets
Chefverwalterassistenten (Palad), Nivit Aroonrat, empfangen.
Ein Mitglied des Fischereiverbands Phukets verlas den Brief, bevor dieser an
Nivit übergeben wurde. Die Demonstration löste sich auf, nachdem Nivit
versprach, den Brief an den Gouverneur zu reichen und den Unterstellungen,
dass die Arbeiten den Korallen schadeten, auf den Grund zu gehen.
Er fügte aber hinzu: „Falls das Korallenriff bereits tot ist, sollte mit den
Arbeiten fortgefahren werden. Der Leiter des Marinebüros hatte uns
mitgeteilt, dass es keine gesunden Korallen in der Gegend gäbe, aber wir
werden Taucher entsenden, um dies noch einmal zu überprüfen“, sagte er.
Der Chef des Marinebüros Phukets, Surin Tirakulpisut, sagte, dass er selbst
an einem Tauchgang zur Inspektion der Gegend im Rahmen der Überprüfung der
Ersten Umweltuntersuchung (IEE) teilgenommen habe, nachdem die Bauarbeiten
schon begonnen hatten, und bestätigen könne, dass die Angaben der IEE
korrekt seien.
„Etwa 4 bis 5 Prozent des Konstruktionsgebietes ist von toten Korallen
bedeckt, wie in der IEE angegeben. Das ist normal, wenn ein flaches Gebiet
ausgebaggert werden muss. Ich kann dieses Projekt nicht verhindern – es
wurde sich an die übliche Vorgehensweise gehalten und erhielt Zustimmung vom
IEE-Komitee“, sagte er. Er fügte hinzu, dass die Fotos von gesunden
Korallen, die von den Demonstranten gezeigt wurden, an anderer Stelle
aufgenommen worden sein müssten.
Eine Beraterin der Fischervereinigung, Rattanaporn Jaengjaidee, focht jedoch
diese Aussage an. Sie bezweifelt, dass alle Korallen der Gegend tot seien.
Vielmehr zeige ein Bericht des biologischen Marinezentrums Phukets vom 8.
Februar, dass es noch immer „reichlich“ lebende Korallen gäbe. Nach ihrer
Aussage wurde der Bau des Jachthafens mit einer zehn Jahre alten IEE
begründet. „Jedoch haben sich die Korallen seit damals gut erholt und sind
zahlreicher als zuvor“, sagte sie.
Sie verriet auch, dass die Proteste durch einen Kommentar von Gouverneur
Udomsak in der thaisprachigen Tageszeitung „Khao Sod“ ausgelöst worden
waren. „Er sagte bei einem Interview, dass die Korallenriffe in dem
Baugebiet alle angegriffen seien und es sei daher besser, sie auszugraben
und dafür einen Jachthafen zu errichten, der Geld einbringen würde. Dies ist
inakzeptabel für die Dorfbewohner, da es auf sie wirkt, als kümmere er sich
nicht um ihren Lebensunterhalt. Sie hatten noch nie ein Problem damit, in
der Gegend zu überleben“, sagte sie. „Die Menschen von Ao Por erwarten
keinen Baustopp; sie wollen einfach nur den Schutz der verbleibenden
Korallen sicherstellen und vom Gouverneur, dass er ihre Interessen genauso
vertritt wie die großer Firmen.“ (TNA)
E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
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