5. Jahrgang
Ausgabe Nr. 15

11. April - 17. April 2006
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Kläre von Geiso wird 95 – ein erfülltes Leben

Vorschulbildung wird mit Hilfe des Montessorikurses erweitert

Kläre von Geiso wird 95 – ein erfülltes Leben

G. Weigelt
Für die Jubilarin Kläre von Geiso, die am 25. März 95 Jahre alt wurde, ist Geradlinigkeit, Beständigkeit und Klarheit mit dem Namen Preußen verbunden. Diese Tugenden haben ihr ganzes Leben geprägt.

Familie von Geiso: (von links, hintere Reihe) Achim, Sri, Aroon, (vordere Reihe) Arum und Kläre feiern mit 70 Gratulanten den 95. Geburtstag.
Dieses Leben über mehr als drei Generationen hinweg, von den Kindheitstagen im Kaiserreich, der Schulzeit in der Weimarer Republik, dem Studium der Kunst- und Literaturgeschichte, den Jahren unter der Diktatur, dem Erwachen der neuen Republik nach dem Weltkrieg bis zum heutigen Tag war und ist erfüllt als Mittelpunkt und ruhender Pol der Familie. Ja, sie verbreitet auch an ihrem Ehrentag eine Aura von Frieden, Lebensbejahung und besinnendem Innehalten trotz der Schnelllebigkeit dort draußen.
Draußen ist Thailand, ist das Andere, dem sich ihr Sohn, Achim von Geiso, als erfolgreicher Bauunternehmer widmet. Thailand war die Station nach einem erfüllten Leben in Wandsbek, das sie an der Seite ihres Mannes, eines Architekten, mit ihren drei Kindern führte. Ihr Fortgang vor acht Jahren war ein Schritt, um einem Leben im Altersheim zuvorzukommen. Jetzt nach all den Jahren im Hause ihres Sohnes ist sie voll Dankbarkeit, dass sie diesen Schritt gegangen ist.
Die Wärme der neuen Heimat, die Familie ihres Sohnes, die Übereinstimmung mit ihrer Schwiegertochter Sri und die fünf Enkel sind der neue Lebensmittelpunkt der Jubilarin. Wenn man sie so ansieht, glaubt man es nicht, dass sie in diesem Alter steht, gute 20 Jahre jünger wäre noch nicht einmal ein beschönigendes Kompliment.
Das Parlieren mit ihrem Tischnachbarn auf Englisch kann nur beeindrucken. Kläre spricht auch Französisch, so dass man als Besucher sich dem Gedankenreflex hingibt, sie wäre zu Zeiten des „Wandsbecker Bothen“ eines Mathias Claudius sicher der Mittelpunkt irgendeines Salons gewesen.
Die zwei anwesenden Enkel, Arum, Aroon, begegnen ihr mit Hochachtung, mit dieser eigenartigen Mischung aus Bewunderung und liebevollen Verehrung. Während ihr Sohn Achim das Fest mit ca. 70 Gratulanten organisierte, sorgt sie sich um das leibliche Wohl des Gegenüber. Hanseatisch deftig gibt es Schwein vom Grill, Würste, Hähnchen, Thaispeisen usw. Eine Kapelle, von Freunden beigesteuert, spielt auf mit Oldies und Thailiedern. Was bleibt nach diesem Abend ist die Erinnerung an eine Frau, die ein erfülltes Leben führt und die Hoffnung, dass diese Familie weiterhin ihre Tugenden vorleben kann.


Vorschulbildung wird mit Hilfe des Montessorikurses erweitert

Vimolrat Singnikorn
Ein Seminar zur Vorschulerziehung wurde am 13. März im Gebäude der Pattayaschule Nr. 4 durch den stellvertretenden Bürgermeister Wuttisak Ruemkijakarn eröffnet. Als Redner kam auch Khamkaew Kraisornpong, Manager der Kindergartenschule Kornkaew und Vorsitzender des Montessoriverbands Thailands. Insgesamt 137 Teilnehmer erschienen zu der dreitägigen Veranstaltung.
Die Vorschulerziehung wird ab diesem Jahr von zwei auf drei Jahre erweitert und Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren sollen davon profitieren. Auch sollen die Vorschüler und –schülerinnen nun gemäß der Richtlinien von Dr. Maria Montessori unterrichtet werden. Das Seminar diente der Unterweisung der Lehrkräfte in dieser besonderen Art des Unterrichts, die Wert auf gute Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern und ein förderliches Lehrumfeld legt.
Wuttisak sagte, dass Kinder im Vorschulalter eine sehr wichtige Phase der Entwicklung durchlaufen und dass es angesichts der großen Veränderungen in der thailändischen Gesellschaft und der Gefahr negativer Gedanken der Kinder wichtig sei, alle Vorschullehrkräfte in dieser Thematik zu unterweisen.


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