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Geldeinbußen bedrohen öffentlichen Busverkehr
Grüne Linie vorübergehend stillgelegt
Ariyawat Nuamsawat
Aufgrund der monatlichen Verluste von einer halben Millionen Baht durch
steigende Benzinkosten und das Ausbleiben von Passagieren ist die Pattaya Beach
Bus Co., Ltd. gezwungen, ihren Geschäftsablauf zu überdenken. Das Unternehmen
ist seit Anfang 2005 tätig.
Aus Gründen der Einsparung von Kosten wurde die Grüne Linie bis auf weiteres
stillgelegt. Außerdem werden sich die Fahrpläne ändern. Zukünftig werden die
Busse zu jeder halben und vollen Stunde fahren anstatt wie bisher alle 20
Minuten.
Suriyont Sriglindee, Marketingleiterin der Pattaya Beach Bus Co., Ltd.,
erklärte, dass alle Firmen des öffentlichen Transports ähnlichen Problemen
gegen-
überstünden.
Ein weiterer Grund für den Rückgang der Passagierzahlen ist die momentane
Nebensaison. Während in der Hauptsaison 80 Prozent der Touristen öffentliche
Verkehrsmittel in Anspruch nehmen, sind es in der Nebensaison lediglich 20
Prozent.
Sriglindee erklärte gegenüber Reportern, dass die Zahlen sehr deutlich gesunken
seien und deshalb der Fahrplan dementsprechend angepasst werden muss.
„Momentan schreiben wir jeden Monat cirka 500.000 Baht Verlust. Dies liegt
hauptsächlich an Spritkosten, Löhnen, Wartungskosten und einer Unzahl weiterer
Gründe. Wir müssen eine Route vorübergehend schließen. Sie wird bei verbesserter
Sachlage wieder geöffnet werden“, sagte sie. „Wir müssen auf Nummer Sicher
gehen.“ Zusätzlich plant die Regierung, Benzin für einen Baht pro Liter an die
Transportunternehmen zu verkaufen. „In dieser Angelegenheit werden wir uns mit
einem Schreiben an das Provinzamt wenden“, fügte sie hinzu.
Zur Schließung wurde die Grüne Linie gewählt, da sie sich sehr nahe der anderen
zwei Routen befindet. Die Fahrpreise sollen nicht erhöht werden.
Bürgermeister stellt
Bauunternehmen Ultimatum

Die Vertreter von fast 20
Firmen trafen sich mit der Aufsichtsbehörde.
Narisa Nitikarn
Am 30. Mai traf sich Bürgermeister Niran Watthanasartsathorn mit
Bauunternehmen, die mit Bauprojekten in Pattaya beauftragt sind.
Die Unternehmen wurden wegen der mehrmonatigen Verspätungen bei der
Fertigstellung einiger Projekte kritisiert. Sollten diese bis September
nicht fertig gestellt sein, so wird die Stadt die Verträge mit sofortiger
Wirkung auflösen.
Dieses Treffen erfolgte aufgrund der Rüge des Innenministeriums, da die
Stadt Pattaya Geldmittel für Projekte erhalten hatte und das Datum der
Fertigstellung weit überschritten ist. Das Innenministerium zieht nun den
Rückzug dieser Gelder in Erwägung.
Die Stadt unterstützte in den Jahren 2004 bis 2006 die Bauunternehmen mit
Sonderzahlungen für Bauarbeiten. Dann stellte sich heraus, dass sich die
Konstruktionsarbeiten verzögerten und nicht wie geplant verliefen. Deshalb
wurden die Unternehmen nun zu Gesprächen eingeladen, um zu erörtern, wie man
diese Probleme in Zukunft vermeiden kann. Der Bürgermeister sagte, die
Vertreter der Unternehmen seien darauf hingewiesen worden, dass ihre Firmen
innerhalb des Monats Juni die Projekte auf den aktuellen Stand bringen
müssten, wie es im Vertrag geregelt sei. Sollte ihnen dies nicht möglich
sein, so müssten sie sich schriftlich über die Gründe dafür äußern.
Die Firma August Inter Group and Inter Value Products erhielt den Auftrag,
sämtliche Systeme auf Koh Larn zu erstellen und auszubauen. Dabei schreitet
die Arbeit nicht wie erhofft voran. True Work Builder Co. Ltd. und
Pornwattana Construction Co. Ltd. sollten Mehrzweck-Sporthallen an den
Schulen Muang Pattaya 7 und Muang Pattaya 8 errichten. Auch hier liegt man
mit der Arbeit zurück.
Betreiber von Strandstühlen werden zu rechtmäßigem Betreiben aufgefordert
Ariyawat Nuamsawat
Am 29. Mai trafen sich Vizebürgermeister Ronakit Ekasingh und Stadtrat Sanit
Boonmachai mit dem Leiter der Gemeindeverwaltung und der Abteilung Vorbeugung
und Schutz, um mit dem Vorsitzenden der Verwaltung für Sonnenschirme und Stühle
an den Stränden zu sprechen. Obwohl die Verwaltung vor längerer Zeit
aufgefordert wurde, ihre Geschäfte zu ordnen, wurde bisher keines der Probleme
gelöst.
Stadtrat
Sanit Boonmachai besteht auf Einhaltung der Vorschriften.
Boonmachai sagte, man habe den Vertretern und den Komitees vor sechs Monaten die
Befugnis zur Verwaltung der Strände, darunter auch Jomtien und Pattaya, gegeben.
Jedoch herrscht nach wie vor weiterhin Unordnung. Müll liegt an den Stränden und
die Schirme und Stühle werden nicht ordnungsgemäß aufbewahrt. Jeder Platz soll
mit 40 Stühlen und 35 Sonnenschirmen bestückt sein. Da sich die Betreiber nicht
daran halten, befürchtet man zukünftig negative Auswirkungen auf den Tourismus
in Pattaya.
Der Vizebürgermeister sagte, die Stadt habe lange darüber hinweg gesehen. Nun
müsse man sich aber endlich an die Abmachungen halten. In Zukunft werde man die
Betreiber für die Nichteinhaltung bestrafen, da die Umwelt in Mitleidenschaft
gezogen werde und dadurch auch Touristen abgeschreckt würden. Deshalb müssen die
Leiter der Strände künftig dafür sorgen, dass die Regeln strikt befolgt werden.
Ansonsten werde man Beamte schicken, um Betreiber festzunehmen und mit einem
Bußgeld zu belegen.
Stadt bespricht
Probleme wegen Sea Walker
Neue Gesetze müssen verabschiedet werden
Piyavadee Suvannahong
Bedenken über Untauglichkeit und Umweltbelastung haben die Aufsichtsbehörde
in Pattaya dazu veranlasst, das Sea Walker Tourismus Programm zu untersuchen
und nach Wegen zur besseren Kontrolle zu forschen. Die beteiligten
Unternehmer haben Abmachungen unter der Voraussetzung akzeptiert, dass diese
für alle gelten.
Vizebürgermeister
Ekasingh spricht mit Rewat Tongpradar, Leiter der Geschäftsgruppe für
Unterwasser-Tourismus auf Koh Larn, über die Angelegenheiten.
Vizebürgermeister Ronakit Ekasingh führte die Untersuchungen auf Koh Larn
durch, nachdem Beschwerden von Betreibern aus der Tourismusbranche
eingingen. Das Sea Walker Programm wird für die Beeinträchtigung der
Unterwasserwelt sowie Ökoschäden verantwortlich gemacht.
Auch zwei Tageszeitungen schlossen sich diesen Anschuldigungen an. Dies
führte dazu, dass die zuständige Dienststelle des Ministeriums die Stadt
Pattaya dazu aufrief, die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Diese
amtlichen Bestimmungen sollen verhindern, dass Betreiber des Sea Walker
Programmes motorisierte Wasserfahrzeuge außerhalb der festgelegten Gebiete
ohne Erlaubnis zur Verfügung stellen.
Der Vizebürgermeister sagte: „Die Aufsichtsbehörde der Stadt erhielt
Beschwerden, und Untersuchungen haben gezeigt, dass Betreiber diese
Wasserfahrzeuge auch außerhalb der abgemachten Fläche zur Verfügung stellen.
Sie haben Erlaubnis und Verbot klar missverstanden. Ihre Lizenzen wurden
überprüft und stellten sich als echt heraus. Die Aufsichtsbehörde fordert
sie deshalb zur Zusammenarbeit und Beachtung des Gesetzes auf. Unter der
Voraussetzung der Einhaltung aller Vorschriften und der Kontrolle
untereinander dürfen sie weiterhin ihrem Geschäft nachgehen.“
Rewat Tongpradar, Leiter der Geschäftsgruppe für Unterwasser-Tourismus auf
Koh Larn, erklärte: „Wir werden unser Geschäft nach festgelegten Regeln und
Vorschriften betreiben, die aber für alle Betreiber gelten müssen. Auch auf
Phuket führt die Regierung Untersuchungen bei Unterwasser-Tourismus aus und
klare Vorschriften wurden erlassen, an die sich alle zu halten haben.“
„Da es momentan keine Behörde zur Kontrolle dieser Betreiber gibt, wächst
die Anzahl der Unterwasser-Unternehmen ständig an. Dieser Umstand ist
untragbar. Da dies unter den Zuständigkeitsbereich der Stadt Pattaya fällt,
werden wir die Betreiber weiterhin inspizieren und beaufsichtigen und nach
geeigneten Wegen zur Regulierung forschen. Regionale Abteilungen, die für
Tourismus und die Umwelt zuständig sind, werden sich zu Gesprächen über
dieses Thema treffen“, so Ekasingh.
Er sagte auch, dass die Thailändische Tourismusbehörde, das Amt der
Meeresküsten-Ressourcen, die Königlich Thailändische Marine, die
Wasserpolizei und weitere Zuständige zusammen betriebliche Normen einführen
und durchsetzen werden, vor allem was die Wartung von Tauch- und
Sicherheitsausrüstungen betrifft. „Die Stadt Pattaya wird dies so schnell
wie möglich realisieren, um sicherzustellen, dass bei den Betreibern höchste
Sicherheitsanforderungen eingehalten werden“, fügte er hinzu.
Bürgermeister inspiziert
Naklua Brücke Sapan Yao

Niran Watthanasartsathorn inspiziert die Brücke um
die Verkehrsprobleme zu lösen.
Vimolrat Singnikorn
Die Reparaturen an der Sapan Yao Naklua Brücke laufen bereits seit Anfang Januar
und sollten Anfang Juni fertig gestellt werden. Die Reparaturzeit betrug sechs
Monate mit einem Budget über 6 Millionen Baht. Während der Reparaturperiode
wurde der Verkehrsfluss ziemlich stark beeinträchtigt. Auch Händler vom Naklua
Markt hatten Schwierigkeiten, da sie ihre Waren nicht wie gewohnt transportieren
konnten.
Bürgermeister Niran sagte, dass es in Naklua momentan zwei Bauprojekte gäbe.
Eines ist die Reparatur der Brücke, das zweite ist das Abwasserleitungsprojekt.
Die Stadtregierung sei sich über die Richtigkeit der vielen Beschwerden, die
deswegen eintreffen, im Klaren.
Tourismus im Osten
Thailands auf dem Vormarsch

(Von links nach rechts)
Chanchai Duangjit, Leiter der TAT der Central Region 4 (Rayong –
Chantaburi), Chatchawal Supachaiyanont, Präsident der THA-EC, Apichart
Sangchari, Präsident der ATTA, und Bürgermeister Wattanasartsathorn.
Ariyawat Nuamsawat
Am 27. Mai trafen sich im Dusit Resort Pattaya die Mitglieder der
Vereinigung Thailändischer Reisebüros (ATTA) mit Vertretern der
Hotelvereinigung Thailand (THA) aus dem Osten Thailands. Bürgermeister Niran
Watthanasartsathorn und Chanchai Duangjit, Leiter der Tourismus-Behörde
Thailand (TAT) der Central Region 4 aus Trat, beteiligten sich an den
Gesprächen. Duangjit stellte dabei ein buntes Programm vor, Teil einer
großen Kampagne, um den Tourismus in Thailands Osten zu fördern.
Dass das Treffen nicht am gewohnten Schauplatz stattfand, ist darauf
zurückzuführen, dass man sich während einer Exkursion über
umweltverträglichen Tourismus (EC) und Hotels in Pattaya, die der THA
angehören, erkundigen wollte.
Hauptanliegen des Treffens war jedoch, eine Informationsveranstaltung
vorzubereiten, um Reisegruppen anzuziehen.
Duangjit sagte: „Die TAT erarbeitet ständig neue Ideen für regionale und
internationale Absatzmärkte des Tourismus, wie zum Beispiel die Thailand
Grand Invitation. Diese soll die Thais ermuntern, den Besuchern während der
Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum der Inthronisierung Seiner Majestät
gute Gastgeber zu sein. Die Strategie zur Förderung des Tourismus in der
östlichen Region von 2006 bis 2008 ist ein wesentlicher Bestandteil des
internationalen Absatzmarktes. Daher werden wir uns auf die Gebiete
konzentrieren, die den Erwartungen und Ansprüchen gerecht werden. Unser Ziel
ist es, Standorte zu fördern, die einen umweltverträglichen Tourismus
anbieten. Regionale Küche, Meeresfrüchte und frisches Obst zu vernünftigen
Preisen sowie die Nähe zur Hauptstadt sollten weitere Vorteile sein. Da die
Mehrheit der Besucher noch aus dem Inland stammt, gibt es wohl noch ein paar
Punkte, die besprochen werden müssen.“
„Viele Naturschönheiten wurden zerstört, da die Menschen rücksichtslos
eindringen. Andere wieder zocken Touristen ab. Vor allem in den
Strandgebieten müssen wir uns ein besseres Image erarbeiten. Außerdem muss
das OTOP-Programm weiterhin vorangetrieben werden“, fügte er hinzu.
Der Präsident der ATTA, Apichart Sangchari, sagte, dass die östliche Region
noch immer ein geeignetes Reiseziel darstelle, vor allem im Bereich
Tourismus und Sport. Es gebe viele Möglichkeiten, dies sogar noch
auszubauen, besonders dann, wenn der neue Flughafen eröffnet wird. Er sagte
weiter: „Die Fertigstellung der Straße entlang den Küsten von Rayong,
Chantaburi und Trat wird sich auf die Projekte in Koh Chang mehr und mehr
positiv auswirken. Unser momentanes Ziel ist es, 79,33 Millionen Touristen
anzuziehen, die der regionalen Wirtschaft eine Finanzspritze von 378
Milliarden Baht (ca. 7,7 Milliarden Euro) bringen sollen.“
Bürgermeister Watthanasartsathorn erklärte bei der Versammlung, dass die
Stadt sich in allen Bereichen auf Wachstum vorbereite. Insbesondere im
Transportwesen, da es hier mehr und mehr zu Problemen komme. Eine neue
Umgehungsstraße, die entlang der Eisenbahnlinie verlaufen soll, werde bald
gebaut.
„Wir erörtern momentan sämtliche Möglichkeiten, wie der Bau der Straße
umgesetzt werden kann. Die Fertigstellung wird den Verkehr in der Stadt
entlasten und eine große Hilfe zur Bewältigung des Wachstums darstellen“, so
der Bürgermeister.
Bürger sollen den Flutopfern
im Norden zu helfen

(Von rechts) Prasit
Tongthitcharoen, Präsident der Sawang Boriboon Stiftung, Stadtrat Idsarin
Boriboonnakom, Bürgermeister Niran Watthanasartsathorn, Kanthi Thiewkuenkan,
Thongchai Wongthongsawang und Thanawat Surasaen, gemeinsam mit freiwilligen
Helfern der Stiftung.
Narisa Nitikarn und Patcharapol Panrak
Die kürzlich erfolgten Überflutungen in Thailands nördlichen Provinzen
hinterließen viele Menschen obdachlos und dem Mangel an lebensnotwendigen
Gütern. Am 26. Mai besuchte Pattayas Bürgermeister Niran Watthanasartsathorn die
Zentrale der Sawang Boriboon Stiftung, um mit Prasit Tongthitcharoen, dem
Gründer der Stiftung, die Sachlage zu beraten.
Der Bürgermeister hielt alle Einwohner Pattayas an, benötigte Güter wie z. B.
Kleidung oder getrocknete Lebensmittel zu spenden. Spendenbemühungen werden
jetzt rund um die Stadt in drei als Sammelstellen gekennzeichneten Hauptzentren
koordiniert: im Rathaus, im Wat Chaimongklol in Südpattaya sowie in der Sawang
Boriboon Stiftung in Naklua.
Weitere Informationen sind erhältlich über die Stadtverwaltung unter Tel. 038
253 100 oder die Stiftungszentrale unter Tel. 038 221 380, 038 222 380
Sattahip Marinebasis entsendet Personal
und Hilfsgüter
in die fünf betroffenen Nordprovinzen
Konteradmiral Komintr Komuthanont, der stellvertretende
Fregattenkapitän der Sattahip Marinebasis, entsandte 35 Marinesoldaten unter dem
Kommando von Thanet Anamthavach zu den nördlichen Provinzen Utaradit, Sukhothai,
Phrae, Lampang und Nan, welche von schweren Fluten und Erdrutschen heimgesucht
wurden.
Vier Schlauchboote, drei Lastwagen und ein großer Bus wurden als Teil der
Hilfsausrüstung mitgenommen, zusammen mit Lebensmitteln, Wasser und
medizinischen Hilfsgütern.
Studenten verurteilen
Untaten im Süden des Landes

2.000 Studenten verurteilen
die Taten der Extremisten.
Patcharapol Panrak
Am 25. Mai versammelten sich circa 2.000 Studenten aus 18 verschiedenen
Bildungseinrichtungen am Sportplatz der Singsamut Schule in Sattahip. Sie
verurteilten mit dieser Demonstration die Entführung von Juling Pungkanmul
und Sirinat Thavornsuk. Beide Lehrerinnen waren am 19. Mai von Moslems
entführt worden, die damit die Freilassung zweier Männer erreichen wollten,
die wegen Mordes eines Marinesoldaten festgenommen wurden. Eine der
Lehrerinnen schwebt immer noch in Lebensgefahr, nachdem sie verprügelt
wurde.
Diese brutale Tat der Extremisten schockierte Lehrer in ganz Thailand und
weltweit. Die Studenten verlangten von den Extremisten, über ihre Tat
nachzudenken und sich klarzumachen, dass es Erzieher sind, die Kinder
betreuen. Sie forderten die Extremisten auf, ihre skrupellosen Taten
einzustellen, da sie niemandem nutzten und nur Schaden und Leid
hinterließen. „Alle Menschen werden geboren, leiden Schmerzen und haben
Freude, werden alt und sterben. Leben zu nehmen, ändert nichts an diesem
Kreislauf“, war ihre Bitte.
Vorbereitungen zum Skål Weltkongress 2006 sind voll im Gange
Narisa Nitikarn
Am 29. Mai eröffnete Bürgermeister Niran Watthanasartsathorn in der
Stadthalle das Treffen zu Gesprächen über die Vorbereitungen zu der
Feierlichkeit des 60-jährigen Jubiläums der Inthronisierung Seiner Majestät.
Bürgermeister
Watthanasartsathorn: Der Skål Weltkongresses 2006 wird sich positiv auf die
Wirtschaft Pattayas auswirken.
Außerdem sollen die Einfahrten nach Pattaya verschönert und Schilder
aufgestellt werden, um die Teilnehmer des Skål Weltkongresses 2006
willkommen zu heißen, der vom 15. bis 20. Oktober im Royal Cliff Beach
Resort Hotel stattfinden wird.
Vizebürgermeister Verawat Khakhay sagte, dass die Stadt dafür zwei Millionen
Baht (ca. 41.000 Euro) bereitstellen werde. Sauberkeit in der Stadt und ein
schönes landschaftliches Bild sollen bei den Teilnehmern einen positiven
Eindruck hinterlassen. Zur Entlastung werde man während des Kongresses auch
einen Direktor für die Öffentlichkeitsarbeit bereitstellen. Da die Besucher
Geschäftsleute sind, trägt der Kongress auch zur Förderung des Tourismus in
Pattaya bei. Wenn bei den Vorbereitungen alles positiv verläuft, wird sich
dieses auch positiv auf die Wirtschaft Pattayas auswirken.
Fliegende Polizisten wollen
Kriminalität von der Luft aus bekämpfen

Die Polizei will den Kampf gegen
das Verbrechen nun auch aus der Luft führen.
Ariyawat Nuamsawat
Die Polizei von Banglamung wird sich nun in die Lüfte erheben, um
Kriminalität und Verkehrstaus von oben zu kontrollieren. Sie werden dazu
in Zusammenarbeit mit dem Eastern Flying Club 100, 200 und 250cc
Para-Motorflieger sowie zweisitzige Ultralight-Flugzeuge verwenden.
Generalleutnant Jongrak Juthanont, der Polizeikommandant der Region 2,
präsidierte über die Startzeremonie der Staffel der 30 „fliegenden
Polizisten“ am 27. Mai am Pattaya Flugfeld.
„Der Kreis Banglamung ist ständig im Wachstum begriffen und es ist nun
an der Zeit, endlich geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das dadurch
bedingte Ansteigen der Kriminalität in den Griff zu bekommen“, sagte
Generalleutnant Jongrak. Er fügte hinzu: „Das wird die Effektivität der
Polizei im Kampf gegen Drogen stärken, die Flucht mancher Krimineller
über Wasser stoppen und die Sicherheit der Einwohner und der Touristen
erhöhen.
Die aus der Luft agierende Polizei wird aber nicht nur Kriminalität
bekämpfen, sondern auch den Verkehr an den meist frequentierten Stellen
in Laem Chabang, Pattaya und Banglamung überwachen. Auch fünf andere
Bezirke wie zum Beispiel Huay Yai mit einer geschätzten Bevölkerung von
300.000 Menschen werden ebenfalls inspiziert.
Die Straßenpatrouillen werden hauptsächlich auf der Sukhumvit Road,
Route 36 ab der Kratinglai Kreuzung, der Route 331 und der zweiten
Hälfte der Route 7 durchgeführt.
Abflussdeckel-Diebe lassen nur Löcher in der Soi Thanwa zurück
Ariyawat Nuamsawat
Einwohner der Sukhumvit Soi 45, Soi Thanwa, beschwerten sich häufig über das
Entwenden der Abflussdeckel in der Straße, da dies eine Gefahr für alle
darstellt.
Vizebürgermeister Wuttisak Rermkijakarn und einige Stadträte inspizierten
nun die Löcher, die durch die Diebstähle hervorgerufen worden waren.
Der Vizebürgermeister sagte, dass diese Diebstähle in der gesamten Stadt
Probleme hervorrufen und selbst eine ausgeschriebene Belohnung nicht zur
Überführung der Täter geführt habe. Er bittet nun nochmals die Bevölkerung,
ein Auge auf diese Abflussdeckel zu haben und Informationen über Vorfälle an
die Telefonnummer 09-204 8833 weiterleiten können.
Abflüsse stellen generell ein Problem in Pattaya dar, da sie meist mit Unrat
verstopft werden und das Wasser nicht abfließen kann. Dies musste der
Vizebürgermeister am selben Tag wieder einmal in Naklua feststellen. Er
ordnete daraufhin erneut an, dass die Abflussrohre gereinigt werden müssen.
Mindestens fünf Tote und mehr als 40 Verletzte bei tragischem Unfall
Ariyawat Nuamsawat
Der Fahrer eines Reisebusses der Chonburi-Nakhon Ratchasima Route, in dem
mehr als 50 Ärzte, Krankenschwestern, Krankenhausleiter und Angestellte vom
Bangkok Hospital Pattaya von Prachinburi zu einem Seminar im Greenery Resort
im Khao Yai National Park unterwegs waren, verlor die Kontrolle über das
Fahrzeug und stürzte in einer steilen Kurve ab. Mindestens fünf Menschen
wurden dabei getötet und mehr als 40 Personen verletzt.

Der Fahrer des Busses verlor an
einer steilen Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug.
Die fünf Toten wurden als Kanungnit Vathesatogkit, Assistenz-Vizedirektor
für medizinische Operationen, Kanokwan Akamut, Manager für
Geschäftsentwicklung Team 1, Sa-angsri Charuenrat, Leiter des
Gehirn-Zentrums, Chaweewan Kantha-in, Leiter des Kundenzentrums, und Piranee
Tangsirisatien, amtierender Leiter vom IPD (6B), identifiziert.
Der tragische Unfall trug sich am 6. Juni um cirka 13 Uhr zwischen Kilometer
28 und 29 auf der Dhanarat Road im Khao Yai National Park, Pak Chong, zu.
Wie berichtet wurde, kannte der Fahrer, Adul Potsiri, der selbst
lebensgefährlich verletzt wurde, die bergige Straße nicht und als er in
einer steilen Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, stürzte es den
Abhang hinab. Vier der Insassen waren auf der Stelle tot, einer starb auf
dem Weg ins Krankenhaus. Das Schicksal der Verletzten war zum Zeitpunkt, als
die Zeitung in Druck ging, noch unbekannt.
Landstraßen-Mörder endlich gefasst
Engländer befand sich ebenfalls unter den Opfern

Sontaya Srichoke stellt der
Tatvorgang der Ermordung des Engländers Steven Parkinson nach.
Boonlue Chatree
Eine Bande von Mördern, die auf der Landstraße 331 ihr Umwesen trieben,
indem sie Verkehrsteilnehmer ausraubten und im Falle von Gegenwehr diese
kaltblütig umbrachten, wurde endlich von der Polizei in Zusammenarbeit mit
den Dienststellen in Banglamung, Siracha und Chonburi gefasst.
Der erst vor kurzem begangene Mord an dem Engländer Steven Parkinson, 47,
der sich auf dem Weg nach einem vergnüglichem Abend von Pattaya nach Hause
befand, und, nachdem er getötet wurde, seiner Goldkette und seines Geldes
beraubt wurde, brachte die Untersuchungen auf Hochtouren. Dabei wurden drei
Männer festgenommen, nach einem vierten wird noch gefahndet. Generalleutnant
Rapeephan Palawong, der Polizeikommandant der Region 2, gab an, dass zwei
der Bandenmitglieder, der 21-jährige Sontaya Srichoke und der 17-jährige
„Bik“ Siracha im Besitz jener Pistolen aufgebracht wurden, die für die Morde
verwendet wurden. Der dritte Mann, Weerawut Pradittham, 20, ergab sich
selbst der Polizei in Banglamung und lieferte seine Pistole gleich mit ab.
Das vierte Bandenmitglied, mittlerweile als Prasertsak Boonkrajang
identifiziert, wird noch gesucht. Die Bande der Vier, die den Namen „die
Landstraßenräuber“ erhalten hatte, hatte viel Angst und Schrecken in der
Gegend verbreitet, in der sie ihr Unwesen trieb. Insgesamt wurden innerhalb
von sechs Wochen drei Menschen getötet und viele andere beraubt, nur damit
die Bande ein lustiges Leben führen konnte.
Am 2. Juni gab es einen Lokaltermin an der Stelle, an der Parkinson
umgebracht wurde. Beide Männer gestanden den Mord, den sie gemeinsam mit den
zwei anderen Bandenmitgliedern verübt hatten. Sontaya sagte, dass er
geschossen habe, als Parkinson sein Auto nicht anhalten wollte.
„Es ist erschreckend, dass so junge Leute so kaltblütig gemordet haben“,
sagte Generalleutnant Rapeephan. „Ihre Aktionen wurden immer sehr schnell
durchgeführt und jeder, der sich gegen ihre Befehle stellte, wurde
ermordet.“
Polizeikurznachrichten
Boonlua Chatree
Unfall durch Über-
fahren des Rotlichts
Der bekannte Filmstar und Sänger Chawin „Jak“ Chitsomboon, 28,
verursachte einen Unfall auf der Kreuzung Sukhumvit/Pattaya Klang, da er
beim Abbiegen in die Pattaya Klang Road das Rotlicht nicht beachtete und mit
dem aus Fahrtrichtung Sattahip kommenden Obergefreiten der königlichen
Flotte, Suparuk Chamnankit, 21, zusammenstieß. Als die Polizei eintraf, saß
der Star in Schock in seinem Auto. Er gestand später, dass er den Unfall
verursacht habe, da er nicht auf das Rotlicht an der Ampel achtete. Er
erklärte sich einverstanden, für den entstandenen Schaden am Auto des
Obergefreiten und an den Grünanlagen aufzukommen.
Amerikaner stirbt an Überdosis Heroin
Douglas Rockness, 44, ein amerikanischer Staatsbürger, wurde am
30. Mai in seinem Hotelzimmer im Dynasty Inn vom Zimmermädchen Ratree
Sittimuangkhwa, 30, sterbend aufgefunden. Da ein Löffel mit Resten von im
Wasser aufgelöstem Heroin und eine Spritze neben seinem Bett gefunden wurde,
wurde angenommen, dass er an einer Überdose Heroin starb.
Amerikanischer Geschichtslehrer
wird tot aufgefunden
Ken Langbell, ein 70-jähriger Geschichtslehrer, wurde in seinem
Bungalow im Suayrimsuan Village am 30. Mai in unbekleidetem Zustand tot
aufgefunden. Seine Ehefrau, Boonpaeng Langbell, 40, gab an, dass er mit ihr
in Pattaya wohnte, nachdem er vor acht Jahren in Pension ging. Sie gab
weiter an, dass er seit einiger Zeit krank war und im Bangkok Hospital
Pattaya behandelt wurde. Als sie das Haus für Erledigungen verließ, ließ sie
ihren Mann in der Obhut der Nachbarin Darin Bapit, 37, zurück. Als Langbell
etwas trinken und essen wollte, ging die Frau in die Küche, um ihm etwas
zuzubereiten. Als sie zurückkam, fand sie den Mann tot vor. Die Ärzte
stellten fest, dass er an einem Herzanfall verstorben war.
Iraner belästigt Badeanzug-Verkäuferin
Der Iraner Amir Dehghan, 23, verwechselte am 28. Mai in
betrunkenem Zustand Brustschwimmen mit Brustkraulen und versuchte das
letztere an der Badeanzug-Verkäuferin Sukanya Paktiratanamit, 22. Sie schrie
daraufhin um Hilfe, und der Mann wurde von Passanten festgehalten, bis die
Polizei eintraf.
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