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Jugendboxen soll
höheren Standard erreichen
Ariyawat Nuamsawat
Die Stadtverwaltung organisierte zwischen dem 17. und 21. November eine
Amateur-Thai-Boxveranstaltung in der Pattaya Schule Nummer 2.
Die
Stadtverwaltung Pattayas unterstützt den Jugendboxsport.
Dieses Turnier hatte den Zweck, den Sport zu fördern und gleichzeitig die
Boxkünste der Jugendlichen zu verbessern.
Die Sieger in der Kategorie unter zwölf Jahren und mit der Gewichtsklasse
zwischen 27 und 29 Kilo waren Katanyoo Joycharat von der Schule Nummer 6, in
der Gewichtsklasse von 29 bis 31 Kilo Chalitpol Thinmanat von der Wat
Sudthawas Schule, in der Gewichtsklasse von 31 bis 33 Kilo Chaiya Khamdee,
ebenfalls von der Wat Sudthawas Schule und in der Gewichtsklasse 33 bis 35
Kilo siegte Bunsom Klairuan, ebenfalls von derselben Schule.
Die Resultate unter den fünf Kategorien im Alter unter 15 Jahren waren wie
folgt:
Minigewicht (38 - 40 kg) Pitat Poltawee von der Wat Sudthawas School,
Papiergewicht (40 - 42 kg) Akom Kaewsamrong von der Pattaya Schule 6,
Nadelgewicht (42 - 45 kg) Jaturong Chansri ebenfalls von der Pattaya Schule
6, und im Fliegengewicht (48 kg - 51 kg) Saichon Niyom von der Pattaya
Schule 5.
Vizebürgermeister Wutisak Rermkitkarn sagte nach der Preisverleihung, dass
dies der erste Event dieser Art sei, der von der Stadtverwaltung organisiert
wurde. Er sagte, er sei sicher, dass es beim nächsten Mal viel glatter
verlaufen würde. „Die Sieger dieser Bewerbe werden von der Stadt besonderes
Training erhalten, um ihr Können zu verbessern, damit sie später Pattaya
national oder vielleicht sogar international vertreten können.“

Vizebürgermeister Wutisak
Remkitkarn leitet die Schlusszeremonie des Wettbewerbs.
Handi- oder „Andy“ Cap?
Dieter Floeth
Dieses fragte sich jeder Mitspieler des Novemberturniers des German Swiss
Golf Clubs nach dem Wettbewerb. Andy Wegener aus Ban Chang gewann dieses
Turnier mit 34 Stableford Punkten in der Königsklasse A (Handicap unter 24).
Strahlender
Andy beim Festschmaus im Deutschen Haus.
Weiterhin zeigte er auch sein Können beim Wettbewerb um den weitesten
Abschlag (longest drive) auf dem Fairway 9. Bruno Kleineidam gewann diese
Disziplin auf dem letzten Fairway.
Den zweiten Platz in der Kategorie A sicherte sich Werner Reinhardt mit 31
Zählern vor Bruno Kleineidam (30).
In der Handicapklasse B (25 bis 36) holte sich der frisch verheiratete
Helmut Waas mit 31 Punkten die Siegertrophäe vor Hans-Peter Widmer ( 30 )
und Stephan Heeb mit 26 Stableford Punkten.
Thomas Kassemeier und Peter Gärtner erhielten Sachpreise für ihre
Zielgenauigkeit (nearest pin).
„Last but not least“ sollte die Rote Laterne für den letzten Platz nicht
vergessen werden. Nuanong Meesud war die „glückliche Gewinnerin“ dieses
Preises, mit einer Punktzahl, die wir wohl doch nicht erwähnen sollten. Die
junge Dame betreibt diesen Sport allerdings auch erst ein paar Monate.
Nach dem doch sehr heißen Tag auf den Fairways der Golfanlage „The Emerald“
in Ban Chang schmeckten die kalten Getränke und das leckere Essen abends im
Klubrestaurant „Deutsches Haus“ in Pattaya besonders gut. Der German Swiss
Club ließ sich nicht lumpen und spendierte Spielern und Gästen
Cocktailhäppchen und reichlich Wein.
Viele Aktivitäten kommen auf die Mitglieder im letzten Monat des Jahres zu.
An den Turnieren können Gäste gerne teilnehmen. Informationen bekommen Sie
im Restaurant „Deutsches Haus“ in Pattaya, Beach Road Ecke Soi 4, jeden
Freitag ab 19 Uhr beim Stammtisch des Klubs.
Leverkusen und
Frankfurt noch im Rennen
Beide treffen nun im „Endspiel“ auf Istanbuler Teams
Guido Roth
Trotz einer Niederlage im UEFA-Cup-Spiel gegen Dynamo Bukarest bleibt Bayer
Leverkusen weiterhin im Rennen um den für das Weiterkommen erforderlichen
Platz drei in der Gruppe. In Bukarest lief es zunächst nach Wunsch für
Bayer, als Barbarez in der 20. Minute die Werkself in Führung köpfte. Doch
dann zeigte sich Leverkusen im weiteren Spielverlauf viel zu harmlos und
kassierte durch Bukarests Stürmer Niculescu in der 37. und 76. Minute zwei
Gegentreffer. Es blieb beim 2:1 für Dynamo, wonach diese sich, ebenso wie
Tottenham, bereits für die nächste Runde qualifiziert hat. Der FC Brügge ist
schon am vorletzten Spieltag definitiv ausgeschieden und Leverkusen hat die
Chance, am 13. Dezember im Heimspiel gegen Besiktas Istanbul mit einem Sieg
doch noch die nächste Runde zu erreichen.
Auch die Frankfurter Eintracht bewahrte sich mit dem 0:0 zu Hause gegen
Newcastle noch die Chance in die nächste Runde einzuziehen. Nur schade für
die Eintracht, welche die klar bessere Mannschaft war, dass auch die
allerbesten Chancen versiebt wurden und nur ein Unentschieden heraussprang.
Streit (25.) und Amanatidis (26.) hatten binnen einer Minute glasklare
Kopfballchancen, doch der irische Nationalkeeper Given in Newcastles Kasten
hielt, was zu halten war, und brachte Frankfurts Stürmer an den Rand der
Verzweiflung. Auch in der zweiten Halbzeit verpassten wiederum Streit,
Amanatidis und Köhler die Möglichkeiten aus allerkürzester Distanz den Ball
im Tor unterzubringen. In den letzten Minuten stürmte auch noch Frankfurts
Keeper Pröll mit nach vorne, aber Newcastle konnte das 0:0 über die Zeit
retten.
Nun wartet, wie auch für Leverkusen, mit Fenerbahce eine Istanbuler
Mannschaft auf Frankfurt. Nur haben die Hessen gegenüber Bayer den großen
Nachteil, dass sie in der Türkei antreten müssen. Die Vorgabe ist aber klar:
nur ein Sieg in Istanbul bringt die Eintracht in die nächste Runde.
Ausgeschieden dagegen sind alle Vertreter Österreichs und der Schweiz.
Grasshoppers Zürich ging zu Hause gegen Sevilla mit 0:4 baden und ist
bereits jetzt ohne Punktgewinn ausgeschieden, ebenso wie Austria Wien. Die
Wiener unterlagen im eigenen Stadion Sparta Prag mit 0:1.
Der FC Basel zog in Krakau mit 1:3 den Kürzeren. Die Schweizer haben zwar
zwei Punkte auf ihrem Konto, sind aber aufgrund der Tabellensituation vor
dem letzten Spieltag ebenfalls in der nächsten Runde nicht mit von der
Partie.
Deutsche Volleyballer
erringen neunten Platz in Japan
Guido Roth
Deutschland begann bei der Volleyball-WM zur Vorrunde in Fukuoka viel
versprechend. In der Gruppe B gab es zum Auftakt gegen Australien einen 3:1
Sieg. Danach wurden Kuba und Griechenland überlegen jeweils mit 3:0
geschlagen, bevor es gegen die favorisierten Franzosen ging. Auch gegen
Frankreich zeigte sich Deutschland überraschend stark und gewann 3:1. Die
abschließende Niederlage gegen Weltmeister und Olympiasieger Brasilien war
erwartet und schmerzte weiterhin nicht sonderlich.
Für die Zwischenrunde musste Deutschland nach Hiroshima umziehen und traf
dort im ersten Match auf Europameister Italien. Es setzte eine klare 0:3
Niederlage, aber das Halbfinale war zu diesem Zeitpunkt noch in Sicht. Bei
der 1:3 Niederlage gegen Bulgarien jedoch zeigten die Schützlinge um
Bundestrainer Stelian Moculescu, große Schwächen und mussten das Erreichen
der Semis abschreiben. Danach folgte auch noch eine ganz bittere Niederlage
mit 2:3 gegen die USA. Deutschland führte schon mit 2:1 Sätzen, verlor aber
trotzdem noch im fünften Satz mit 13:15.
Dann ging es gegen die bis dahin noch sieglosen Tschechen. Das Spiel hatte
lediglich noch statistischen Wert, da Deutschland auch bei einer Niederlage
nicht mehr von Platz sechs der Zwischenrunde-Gruppe verdrängt werden konnte.
Bundestrainer Moculescu bot nur die „B“-Mannschaft auf und schonte seine
Leistungsträger für die Platzierungsspiele. Das unbedeutende Match gegen
Tschechien ging verloren, dafür wurde aber anschließend Puerto Rico mit 3:1
geschlagen.
Durch diesen Sieg war Deutschland unter den besten zehn Mannschaften der
Welt und konnte sich beim abschließenden Spiel um Platz neun gegen die USA
für die Niederlage aus der Zwischenrunde mit einem 3:2 Sieg revanchieren.
Der neunte Platz bedeutet für die deutschen Volleyballer die beste
WM-Platzierung seit 1974, als die damalige DDR einen vierten Rang belegte.
Die Mannschaft macht in der Weltrangliste über zehn Plätze gut und Trainer
Moculescu zeigte sich zufrieden und verlängerte seinen Vertrag bis 2008 für
die olympischen Spiele in Peking.
Weltmeister wurde Titelverteidiger und Top-Favorit Brasilien, welche im
Finale die Überraschungs-Mannschaft aus Polen klar mit 3:0 Sätzen
niederhielten.
Schweizer Super League
Guido Roth
St.Gallen – Aarau 1:0
Lange wogte das Spiel hin und her, und erst neun Minuten vor
Schluss gelang Maric der Siegtreffer zum 1:0 für St. Gallen gegen Aarau, die
weiterhin das Tabellenende zieren.
Thun – FC Zürich 0:2
Der FC Zürich ging nach elf Minuten durch Nationalspieler
Dzemaili in Führung, wonach aber Thun kräftig dagegenhielt. Erst in der 90.
Minute konnte Inler mit dem 2:0 den Sieg für den Tabellenführer endgültig
sicherstellen.
Grasshoppers Zürich – Bern 1:2
Bern nahm überraschend aus Zürich durch zwei Tore von Yakin (51.
Elfmeter, 58.) alle drei Punkte mit. Den Anschlusstreffer erzielte Ristic in
der 69. Minute und der Berner Wölfli sah kurz vor Ende die Rote Karte.
Sion – Schaffhausen 2:2
Schaffhausen führte nach zwei Fernando-Toren (21./41.) schon mit
0:2, als Sion sich noch selbst schwächte und Chedli mit einer Roten Karte
verlor. Doch in der zweiten Hälfte raufte sich Sion zusammen und kam trotz
Unterzahl noch zu einem 2:2 Unentschieden. Beide Treffer erzielte Saborio
(48./79.).
Basel –Luzern
Das Spiel wurde auf den 4. Dezember verlegt. Das Ergebnis stand
bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Gladbach ringt Bayern München
ein Unentschieden ab
Guido Roth
Die ansonsten so auswärtsschwachen Gladbacher gingen in München als krasse
Außenseiter ins Spiel und errangen überraschend einen wertvollen Punkt im
Kampf um den Klassenerhalt. Die Bayern gingen mit einem sehenswerten
Kopfballtreffer des Argentiniers Demichelis in der 23. Minute in Führung,
doch Delura konnte nur zehn Minuten später mit einem platzierten Schuss ins
lange Eck Torhüter Kahn überwinden und ausgleichen. In der zweiten Hälfte
kamen dann die Bayern immer mehr auf, doch Gladbach kämpfte verbissen um
jeden Zentimeter Boden.
Was die Bayern auch anstellten, irgendwo war immer ein Gladbacher Bein
dazwischen, weshalb es auch beim 1:1 blieb und die aufopferungsvoll
kämpfenden „Fohlen“ sich den so wichtigen Auswärtspunkt redlich verdient
hatten. Hoeneß, Magath, Kahn & Co werden nach dieser Leistung nun sicher
nicht mehr so vollmundig von der Herbstmeisterschaft sprechen, wie noch vor
dem Match.
Bremen dagegen ist nach dem 3:1 Sieg gegen Hertha auf dem besten Weg, sich
die Herbstmeisterschaft zu erkämpfen. Diego (24.) per Handelfmeter und
Kloses Doppelpack (32./40) machten den Bremer Sieg perfekt. Klose,
anscheinend mächtig von Barcelona umworben, setzte sich mit seinem 10.
Treffer an die Spitze der Torjägerliste vor Pantelic (9) sowie Makaay und
Gomez (jeweils 8).
Dortmund schlug durch ein Tor von Smolarek in der Nachspielzeit Wolfsburg
mit 1:0, was aber an diesem Tag in den Hintergrund rückte, da bekannt wurde,
dass Dortmunds Trainer Bert van Marwijk nach dieser Saison definitiv bei der
Borussia aufhört. Gerüchten zufolge wäre Bielefelds Shootingstar unter den
Trainern, Thomas von Heesen, Wunschkandidat Nummer eins bei den Dortmundern.
Hannovers Aufwärtstrend hält weiterhin an. Auch in Cottbus siegten die 96er
mit 1:0 und schlossen nun endgültig zum Tabellenmittelfeld auf. Dies war nun
schon der vierte 1:0 Sieg der Niedersachsen in den letzten fünf Spielen.
Amerikas Nationalspieler Steven Cherundolo erzielte in der 22. Minute das
„Goldene Tor“ für Hannover.
Angst und Bange dagegen muss es den HSV-Fans werden nach der 2:1 Niederlage
beim Kellerduell in Bochum. Dabrowski brachte den VFL in der fünften Minute
in Front und Ljuboja konnte kurz vor der Halbzeit ausgleichen. In der 70.
Minute erzielte dann Misimovic mit einem herrlichen Freistoß den Siegtreffer
für die ehemals „Unabsteigbaren“, welche durch diese Sieg die Abstiegsplätze
verlassen konnten und den HSV immer tiefer in die Krise stürzten. Hamburg
verlor nicht nur die drei Punkte, sondern auch Kapitän van der Vaart, der in
der 80. Minute nach einem rüden Foul die Rote Karte sah und sicher die
nächsten zwei Spiele gesperrt sein wird.
Bielefeld und Leverkusen trennten sich nach einem unansehnlichen Spiel 0:0,
wie auch Mainz im Freitagsspiel gegen Stuttgart.
Am Sonntag verpasste Schalke mit einem 0:0 in Nürnberg die Tabellenspitze zu
übernehmen und im zweiten Spiel schlug Frankfurt dank eines Dreierpacks von
Takahara (14./43./62) Aachen mit 3:2. Für den Aufsteiger trafen
Jungnationalspieler Schlaudraff (32.) und Fiel (81.). Aachen rutschte nun
immer tiefer Richtung Abstiegsplätze und ist von diesen nur noch ein
einziges Pünktchen entfernt.
Kommendes Wochenende stehen folgende Paarungen auf dem Spielplan: Leverkusen
– Hertha BSC am Freitag. Am Samstag spielen Bayern – Cottbus, HSV –
Nürnberg, Stuttgart – Bochum, Hannover – Bielefeld, Gladbach – Mainz und
Frankfurt – Bremen. Am Sonntag kommt es dann zum Ruhrderby und Knaller
Schalke – Dortmund sowie Wolfsburg – Aachen.
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