5. Jahrgang
Ausgabe Nr. 49

5. Dezember - 11 Dezember 2006
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Update jeden Sonntag von Saichon Paewsoongnern
Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um zu dem vollständigen Bericht zu gelangen]:

Jugendboxen soll höheren Standard erreichen

Handi- oder „Andy“ Cap?

Leverkusen und Frankfurt noch im Rennen

Deutsche Volleyballer erringen neunten Platz in Japan

Schweizer Super League

Gladbach ringt Bayern München ein Unentschieden ab

Jugendboxen soll höheren Standard erreichen

Ariyawat Nuamsawat
Die Stadtverwaltung organisierte zwischen dem 17. und 21. November eine Amateur-Thai-Boxveranstaltung in der Pattaya Schule Nummer 2.

Die Stadtverwaltung Pattayas unterstützt den Jugendboxsport.
Dieses Turnier hatte den Zweck, den Sport zu fördern und gleichzeitig die Boxkünste der Jugendlichen zu verbessern.
Die Sieger in der Kategorie unter zwölf Jahren und mit der Gewichtsklasse zwischen 27 und 29 Kilo waren Katanyoo Joycharat von der Schule Nummer 6, in der Gewichtsklasse von 29 bis 31 Kilo Chalitpol Thinmanat von der Wat Sudthawas Schule, in der Gewichtsklasse von 31 bis 33 Kilo Chaiya Khamdee, ebenfalls von der Wat Sudthawas Schule und in der Gewichtsklasse 33 bis 35 Kilo siegte Bunsom Klairuan, ebenfalls von derselben Schule.
Die Resultate unter den fünf Kategorien im Alter unter 15 Jahren waren wie folgt:
Minigewicht (38 - 40 kg) Pitat Poltawee von der Wat Sudthawas School, Papiergewicht (40 - 42 kg) Akom Kaewsamrong von der Pattaya Schule 6, Nadelgewicht (42 - 45 kg) Jaturong Chansri ebenfalls von der Pattaya Schule 6, und im Fliegengewicht (48 kg - 51 kg) Saichon Niyom von der Pattaya Schule 5.
Vizebürgermeister Wutisak Rermkitkarn sagte nach der Preisverleihung, dass dies der erste Event dieser Art sei, der von der Stadtverwaltung organisiert wurde. Er sagte, er sei sicher, dass es beim nächsten Mal viel glatter verlaufen würde. „Die Sieger dieser Bewerbe werden von der Stadt besonderes Training erhalten, um ihr Können zu verbessern, damit sie später Pattaya national oder vielleicht sogar international vertreten können.“

Vizebürgermeister Wutisak Remkitkarn leitet die Schlusszeremonie des Wettbewerbs.


Handi- oder „Andy“ Cap?

Dieter Floeth
Dieses fragte sich jeder Mitspieler des Novemberturniers des German Swiss Golf Clubs nach dem Wettbewerb. Andy Wegener aus Ban Chang gewann dieses Turnier mit 34 Stableford Punkten in der Königsklasse A (Handicap unter 24).

Strahlender Andy beim Festschmaus im Deutschen Haus.

Weiterhin zeigte er auch sein Können beim Wettbewerb um den weitesten Abschlag (longest drive) auf dem Fairway 9. Bruno Kleineidam gewann diese Disziplin auf dem letzten Fairway.
Den zweiten Platz in der Kategorie A sicherte sich Werner Reinhardt mit 31 Zählern vor Bruno Kleineidam (30).
In der Handicapklasse B (25 bis 36) holte sich der frisch verheiratete Helmut Waas mit 31 Punkten die Siegertrophäe vor Hans-Peter Widmer ( 30 ) und Stephan Heeb mit 26 Stableford Punkten.
Thomas Kassemeier und Peter Gärtner erhielten Sachpreise für ihre Zielgenauigkeit (nearest pin).
„Last but not least“ sollte die Rote Laterne für den letzten Platz nicht vergessen werden. Nuanong Meesud war die „glückliche Gewinnerin“ dieses Preises, mit einer Punktzahl, die wir wohl doch nicht erwähnen sollten. Die junge Dame betreibt diesen Sport allerdings auch erst ein paar Monate.
Nach dem doch sehr heißen Tag auf den Fairways der Golfanlage „The Emerald“ in Ban Chang schmeckten die kalten Getränke und das leckere Essen abends im Klubrestaurant „Deutsches Haus“ in Pattaya besonders gut. Der German Swiss Club ließ sich nicht lumpen und spendierte Spielern und Gästen Cocktailhäppchen und reichlich Wein.
Viele Aktivitäten kommen auf die Mitglieder im letzten Monat des Jahres zu. An den Turnieren können Gäste gerne teilnehmen. Informationen bekommen Sie im Restaurant „Deutsches Haus“ in Pattaya, Beach Road Ecke Soi 4, jeden Freitag ab 19 Uhr beim Stammtisch des Klubs.


Leverkusen und Frankfurt noch im Rennen

Beide treffen nun im „Endspiel“ auf Istanbuler Teams

Guido Roth
Trotz einer Niederlage im UEFA-Cup-Spiel gegen Dynamo Bukarest bleibt Bayer Leverkusen weiterhin im Rennen um den für das Weiterkommen erforderlichen Platz drei in der Gruppe. In Bukarest lief es zunächst nach Wunsch für Bayer, als Barbarez in der 20. Minute die Werkself in Führung köpfte. Doch dann zeigte sich Leverkusen im weiteren Spielverlauf viel zu harmlos und kassierte durch Bukarests Stürmer Niculescu in der 37. und 76. Minute zwei Gegentreffer. Es blieb beim 2:1 für Dynamo, wonach diese sich, ebenso wie Tottenham, bereits für die nächste Runde qualifiziert hat. Der FC Brügge ist schon am vorletzten Spieltag definitiv ausgeschieden und Leverkusen hat die Chance, am 13. Dezember im Heimspiel gegen Besiktas Istanbul mit einem Sieg doch noch die nächste Runde zu erreichen.
Auch die Frankfurter Eintracht bewahrte sich mit dem 0:0 zu Hause gegen Newcastle noch die Chance in die nächste Runde einzuziehen. Nur schade für die Eintracht, welche die klar bessere Mannschaft war, dass auch die allerbesten Chancen versiebt wurden und nur ein Unentschieden heraussprang. Streit (25.) und Amanatidis (26.) hatten binnen einer Minute glasklare Kopfballchancen, doch der irische Nationalkeeper Given in Newcastles Kasten hielt, was zu halten war, und brachte Frankfurts Stürmer an den Rand der Verzweiflung. Auch in der zweiten Halbzeit verpassten wiederum Streit, Amanatidis und Köhler die Möglichkeiten aus allerkürzester Distanz den Ball im Tor unterzubringen. In den letzten Minuten stürmte auch noch Frankfurts Keeper Pröll mit nach vorne, aber Newcastle konnte das 0:0 über die Zeit retten.
Nun wartet, wie auch für Leverkusen, mit Fenerbahce eine Istanbuler Mannschaft auf Frankfurt. Nur haben die Hessen gegenüber Bayer den großen Nachteil, dass sie in der Türkei antreten müssen. Die Vorgabe ist aber klar: nur ein Sieg in Istanbul bringt die Eintracht in die nächste Runde.
Ausgeschieden dagegen sind alle Vertreter Österreichs und der Schweiz. Grasshoppers Zürich ging zu Hause gegen Sevilla mit 0:4 baden und ist bereits jetzt ohne Punktgewinn ausgeschieden, ebenso wie Austria Wien. Die Wiener unterlagen im eigenen Stadion Sparta Prag mit 0:1.
Der FC Basel zog in Krakau mit 1:3 den Kürzeren. Die Schweizer haben zwar zwei Punkte auf ihrem Konto, sind aber aufgrund der Tabellensituation vor dem letzten Spieltag ebenfalls in der nächsten Runde nicht mit von der Partie.


Deutsche Volleyballer erringen neunten Platz in Japan

Guido Roth
Deutschland begann bei der Volleyball-WM zur Vorrunde in Fukuoka viel versprechend. In der Gruppe B gab es zum Auftakt gegen Australien einen 3:1 Sieg. Danach wurden Kuba und Griechenland überlegen jeweils mit 3:0 geschlagen, bevor es gegen die favorisierten Franzosen ging. Auch gegen Frankreich zeigte sich Deutschland überraschend stark und gewann 3:1. Die abschließende Niederlage gegen Weltmeister und Olympiasieger Brasilien war erwartet und schmerzte weiterhin nicht sonderlich.
Für die Zwischenrunde musste Deutschland nach Hiroshima umziehen und traf dort im ersten Match auf Europameister Italien. Es setzte eine klare 0:3 Niederlage, aber das Halbfinale war zu diesem Zeitpunkt noch in Sicht. Bei der 1:3 Niederlage gegen Bulgarien jedoch zeigten die Schützlinge um Bundestrainer Stelian Moculescu, große Schwächen und mussten das Erreichen der Semis abschreiben. Danach folgte auch noch eine ganz bittere Niederlage mit 2:3 gegen die USA. Deutschland führte schon mit 2:1 Sätzen, verlor aber trotzdem noch im fünften Satz mit 13:15.
Dann ging es gegen die bis dahin noch sieglosen Tschechen. Das Spiel hatte lediglich noch statistischen Wert, da Deutschland auch bei einer Niederlage nicht mehr von Platz sechs der Zwischenrunde-Gruppe verdrängt werden konnte. Bundestrainer Moculescu bot nur die „B“-Mannschaft auf und schonte seine Leistungsträger für die Platzierungsspiele. Das unbedeutende Match gegen Tschechien ging verloren, dafür wurde aber anschließend Puerto Rico mit 3:1 geschlagen.
Durch diesen Sieg war Deutschland unter den besten zehn Mannschaften der Welt und konnte sich beim abschließenden Spiel um Platz neun gegen die USA für die Niederlage aus der Zwischenrunde mit einem 3:2 Sieg revanchieren.
Der neunte Platz bedeutet für die deutschen Volleyballer die beste WM-Platzierung seit 1974, als die damalige DDR einen vierten Rang belegte. Die Mannschaft macht in der Weltrangliste über zehn Plätze gut und Trainer Moculescu zeigte sich zufrieden und verlängerte seinen Vertrag bis 2008 für die olympischen Spiele in Peking.
Weltmeister wurde Titelverteidiger und Top-Favorit Brasilien, welche im Finale die Überraschungs-Mannschaft aus Polen klar mit 3:0 Sätzen niederhielten.


Schweizer Super League

Guido Roth
St.Gallen – Aarau 1:0
Lange wogte das Spiel hin und her, und erst neun Minuten vor Schluss gelang Maric der Siegtreffer zum 1:0 für St. Gallen gegen Aarau, die weiterhin das Tabellenende zieren.
Thun – FC Zürich 0:2
Der FC Zürich ging nach elf Minuten durch Nationalspieler Dzemaili in Führung, wonach aber Thun kräftig dagegenhielt. Erst in der 90. Minute konnte Inler mit dem 2:0 den Sieg für den Tabellenführer endgültig sicherstellen.
Grasshoppers Zürich – Bern 1:2
Bern nahm überraschend aus Zürich durch zwei Tore von Yakin (51. Elfmeter, 58.) alle drei Punkte mit. Den Anschlusstreffer erzielte Ristic in der 69. Minute und der Berner Wölfli sah kurz vor Ende die Rote Karte.
Sion – Schaffhausen 2:2
Schaffhausen führte nach zwei Fernando-Toren (21./41.) schon mit 0:2, als Sion sich noch selbst schwächte und Chedli mit einer Roten Karte verlor. Doch in der zweiten Hälfte raufte sich Sion zusammen und kam trotz Unterzahl noch zu einem 2:2 Unentschieden. Beide Treffer erzielte Saborio (48./79.).
Basel –Luzern
Das Spiel wurde auf den 4. Dezember verlegt. Das Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.


Gladbach ringt Bayern München ein Unentschieden ab

Guido Roth
Die ansonsten so auswärtsschwachen Gladbacher gingen in München als krasse Außenseiter ins Spiel und errangen überraschend einen wertvollen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Die Bayern gingen mit einem sehenswerten Kopfballtreffer des Argentiniers Demichelis in der 23. Minute in Führung, doch Delura konnte nur zehn Minuten später mit einem platzierten Schuss ins lange Eck Torhüter Kahn überwinden und ausgleichen. In der zweiten Hälfte kamen dann die Bayern immer mehr auf, doch Gladbach kämpfte verbissen um jeden Zentimeter Boden.
Was die Bayern auch anstellten, irgendwo war immer ein Gladbacher Bein dazwischen, weshalb es auch beim 1:1 blieb und die aufopferungsvoll kämpfenden „Fohlen“ sich den so wichtigen Auswärtspunkt redlich verdient hatten. Hoeneß, Magath, Kahn & Co werden nach dieser Leistung nun sicher nicht mehr so vollmundig von der Herbstmeisterschaft sprechen, wie noch vor dem Match.
Bremen dagegen ist nach dem 3:1 Sieg gegen Hertha auf dem besten Weg, sich die Herbstmeisterschaft zu erkämpfen. Diego (24.) per Handelfmeter und Kloses Doppelpack (32./40) machten den Bremer Sieg perfekt. Klose, anscheinend mächtig von Barcelona umworben, setzte sich mit seinem 10. Treffer an die Spitze der Torjägerliste vor Pantelic (9) sowie Makaay und Gomez (jeweils 8).
Dortmund schlug durch ein Tor von Smolarek in der Nachspielzeit Wolfsburg mit 1:0, was aber an diesem Tag in den Hintergrund rückte, da bekannt wurde, dass Dortmunds Trainer Bert van Marwijk nach dieser Saison definitiv bei der Borussia aufhört. Gerüchten zufolge wäre Bielefelds Shootingstar unter den Trainern, Thomas von Heesen, Wunschkandidat Nummer eins bei den Dortmundern.
Hannovers Aufwärtstrend hält weiterhin an. Auch in Cottbus siegten die 96er mit 1:0 und schlossen nun endgültig zum Tabellenmittelfeld auf. Dies war nun schon der vierte 1:0 Sieg der Niedersachsen in den letzten fünf Spielen. Amerikas Nationalspieler Steven Cherundolo erzielte in der 22. Minute das „Goldene Tor“ für Hannover.
Angst und Bange dagegen muss es den HSV-Fans werden nach der 2:1 Niederlage beim Kellerduell in Bochum. Dabrowski brachte den VFL in der fünften Minute in Front und Ljuboja konnte kurz vor der Halbzeit ausgleichen. In der 70. Minute erzielte dann Misimovic mit einem herrlichen Freistoß den Siegtreffer für die ehemals „Unabsteigbaren“, welche durch diese Sieg die Abstiegsplätze verlassen konnten und den HSV immer tiefer in die Krise stürzten. Hamburg verlor nicht nur die drei Punkte, sondern auch Kapitän van der Vaart, der in der 80. Minute nach einem rüden Foul die Rote Karte sah und sicher die nächsten zwei Spiele gesperrt sein wird.
Bielefeld und Leverkusen trennten sich nach einem unansehnlichen Spiel 0:0, wie auch Mainz im Freitagsspiel gegen Stuttgart.
Am Sonntag verpasste Schalke mit einem 0:0 in Nürnberg die Tabellenspitze zu übernehmen und im zweiten Spiel schlug Frankfurt dank eines Dreierpacks von Takahara (14./43./62) Aachen mit 3:2. Für den Aufsteiger trafen Jungnationalspieler Schlaudraff (32.) und Fiel (81.). Aachen rutschte nun immer tiefer Richtung Abstiegsplätze und ist von diesen nur noch ein einziges Pünktchen entfernt.
Kommendes Wochenende stehen folgende Paarungen auf dem Spielplan: Leverkusen – Hertha BSC am Freitag. Am Samstag spielen Bayern – Cottbus, HSV – Nürnberg, Stuttgart – Bochum, Hannover – Bielefeld, Gladbach – Mainz und Frankfurt – Bremen. Am Sonntag kommt es dann zum Ruhrderby und Knaller Schalke – Dortmund sowie Wolfsburg – Aachen.


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