6. Jahrgang
Ausgabe Nr. 9

27. Februar - 5 März 2007
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Update jeden Sonntag von Saichon Paewsoongnern
Liebe Leser,
Haben Sie Kummer und wissen nicht weiter? Wissen Sie auf bestimmte Probleme keine Antwort? Wenden Sie sich vertrauensvoll an mich. Ich helfe Ihnen. Ihre Tante Frieda

Liebe Tante Frieda,

Kannst Du mir sagen, warum mich manche Einheimische nicht verstehen wollen? Ich spreche ziemlich gut Thailändisch und werde auch meist sehr gut verstanden. Allerdings wenn ich in einen Laden komme, wo sie mich nicht kennen, wollen sie mich auch nicht verstehen. Das gibt sogar meine Thai-Freundin zu, obwohl die sonst immer auf der Seite ihrer Landsleute steht. Kurz vor Chinesisch Neujahr wollte ich zwei Orangenbäumchen in einem Pflanzengarten kaufen. Es brauchte fast 15 Minuten, bis man mich verstand, dass ich Bäumchen mit Früchten darauf wollte und keinen in Gelb. Und vorher gab es schon Diskussionen, was ich mit Don Mai meinte. Na sicher keine Medizin in einem Gartengeschäft. Sind die Leute denn nun wirklich so blöd oder mögen sie uns Farangs nicht und wollen uns mit ihrem „Nicht verstehen“ nur das Gesicht verlieren lassen? Was meinst Du dazu?
Unverstandener
Lieber Unverstandener,
Die Thailändische Sprache ist schwer und wenn man etwas auch nur ein wenig anders betont, wird es oft nicht verstanden. Meist sind es die ganz einfachen Leute, die Unverständnis zeigen. Vergiss bitte auch nicht die verschiedenen Dialekte, die hierzulande gesprochen werden. Ein echter Hamburger hat sicher Probleme jemanden aus dem tiefsten Bayern zu verstehen – und genauso ist es hier. Allerdings hast Du ein ganz klein wenig Recht – die Einheimischen lassen uns schon recht gerne mal das „Gesicht verlieren“.

Liebe Tante Frieda,
Der Briefschreiber, der in Nr. 7 gegenüber Dir, Tante Frieda, sein Unbehagen über schlampig gekleidete Farangs in Pattaya äußerte, sprach mir aus der Seele. Ich bin mir aber sicher, dass es sich dabei nicht nur zumeist um Amerikaner und Engländer handelt, sondern dass auch viele unserer lieben Landsleute zu dieser Spezies gehören, die ausschließlich in Achselhemden und Shorts durch die Gegend watschelt. Sie machen in ihrer mehr als legeren Kleidung keinen Unterschied, ob sie sich am Strand oder in einer Shopping Mall, an der Bierbar oder in einem besseren Restaurant aufhalten. Kaum würden sie sich in Berlin, Hamburg oder München auch bei stärkster Sommerhitze im Stadtbereich in solchem Aufzug sehen lassen - aber man ist ja im Urlaub und in Pattaya (auch in Bangkok sieht man allerdings solche Typen). Fällt den Leuten nicht auf, dass die Thais stets angemessen gekleidet sind, und die Männer ab einem bestimmten Alter überwiegend lange Hosen tragen? Das Gegenstück zu den in punkto Kleidung unangenehm auffallenden Männern bilden die (glücklicherweise wenigen) Farangfrauen, die meinen, sich unbedingt am Strand busenfrei bewegen zu müssen. Sie realisieren dabei nicht, dass das hierzulande sehr unangebracht ist - trotz aller Freizügigkeiten, die es in gewissen Etablissements zu abendlicher Stunde gibt. Und dann sind es fast immer mittelalterliche Matronen, die sich das sowieso eigentlich lieber nicht leisten sollten.
Helmut
Lieber Helmut,
Ich schließe mich bedingungslos Deiner Meinung an.

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