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Pak Kred Kinder erleben
einen unvergesslichen Tagesausflug
Pattaya Blatt Reporter
Einmal mehr war der Royal Varuna Yacht Club die Anlaufstelle
für 200 Kinder aus dem Pak Kred Pflegeheim in Bangkok. Am 22. März
organisierten nämlich die Mitglieder des Rotary Clubs Bangkok South ihren
jährlichen „Kinder-Tagesausflug". Sie trommelten dazu die Kinder,
Krankenschwestern, Lehrer, Aufseher und Mitarbeiter des Pak Kred Pflegeheims,
das sich etwa 15 km außerhalb Bangkoks befindet, zusammen, um mit ihnen einen
Tag an der Meeresküste beim Royal Varuna Yacht Club zu verbringen.
Spaß
und Unterhaltung war das Hauptgeschehen des Tages.
Die Veranstaltung fand bereits zum elften Mal statt und wurde
diesmal von der Shrewsbury Schule, Walls, vom Oriental Hotel, Castrol, T & B
Solutions, Bartercard, TNT, Coca Cola, Walter Meyer mit Familie, lokalen Rotary
Clubs und natürlich vom Rotary Club von Bangkok South und dem Royal Varuna
Yacht Club gefördert.
Der Organisator, Rotarier David Record, sagte, dass er den
Kindern dieses Jahr völlige Freiheit gewähre. Es war ihnen also selbst
überlassen, ob sie Spiele spielen, im Pool plantschen, am Strand ausruhen oder
im Meer schwimmen wollten.
150 Erwachsene, darunter Rotarier aus den Clubs in Pattaya,
und Lehrer sorgten aber dafür, dass die Kinder unter ständiger Beobachtung
standen. Die Kleinen genossen einen äußerst unterhaltsamen und unvergesslichen
Ausflug an die Golfküste in vollen Zügen. Manche von ihnen spürten zum ersten
Mal in ihrem Leben den angenehm sanft wehenden Südwind und saßen im Meer. An
diesem Tag ließen sie, wenn auch nur für ein paar Stunden, alle Sorgen zurück
und erfreuten sich wie jedes andere Kind der Welt am Spaß des Lebens.
Eckie der Clown zog für die Kinder eine gut einstudierte
Show ab, die immer wieder für tosendes Gelächter sorgte, und das Oriental
Hotel in Bangkok versorgte die hungrigen Mäuler mit schmackhaften Delikatessen,
während sich die Angestellten des Bumrungrad Hospitals um kleine Wehwehchen
kümmerten.
Kinder und Erwachsene hatten feuchte Augen, als die Busse
wieder in Richtung Bangkok aufbrachen. Es fiel schwer, nicht an die
unterschiedlichen Launen des Lebens zu denken: Da sind die unschuldigen Kinder
dieses Pflegeheims, denen das Schicksal schwer zugetragen hat, und dennoch
strahlen sie eine innere Schönheit aus, welcher wir Nichtbehinderte lediglich
nacheifern können.

Die Freude
der Kinder zu sehen, lässt einem das Herz aufgehen.

Auch wenn es
nur für einen Tag sein mag: Die Kinder genießen das Abenteuer in vollen
Zügen.

Auch
Marliese Fritz würde diese Augenblicke am liebsten für immer festhalten.

Alle Kinder
erfahren von freiwilligen Helfern persönliche Aufmerksamkeit.

Eckie der
Clown sorgte mit seinen Späßchen für Bauchmuskelkrämpfe.

„Na, wo
hab ich’s wohl versteckt?"

Ein ganz
besonderer Tag für alle Teilnehmer.

Viele der
Kinder können die Schönheit des Meeres nur fühlen, aber nicht sehen.

Selbst beim
Essen findet man Zeit, mit den Fotografen zu spaßen.
YWCA Präsidentin
springt vom Turm
Freiwillige Touristenpolizisten legen Mutprobe ab
Narisa Nitikarn
Kapitän Chirawat Sukontasaph, stellvertretender Inspektor
bei der Touristenpolizei, und 87 zukünftige freiwillige Hilfspolizisten
versammelten sich am 5. April beim Ausbildungszentrum der Königlich
Thailändischen Marine (RTN) in Sattahip. Die Volontäre, die sich für das Wohl
der Touristen einsetzen, legten nun beim Prinz Chumporn Khetudomsak Camp die
Mutprobe ab. Obwohl Nittaya Patimasongkhorh, die Präsidentin vom YWCA, keine
freiwillige Touristenpolizistin ist, führte sie dennoch die Gruppe der
Freiwilligen an und stellte ihren Mut unter Beweis, als sie vom 10 Meter hohen
Turm sprang.
(Von
links) Pattaya Mails Generalmanager Kamolthep Malhotra interviewt Nittaya
Patimasongkhorh und Kapitän Chirawat Sukontasaph, stellvertretender Inspektor
der Touristenpolizei, nach der bestandenen Mutprobe.
Es war dies bereits die zweite Prüfung für die freiwilligen
Polizisten, und diesmal nahmen zwölf Frauen und 75 Männer teil. Auch einige
Ausländer befanden sich unter den Mutigen.
Zweiter Leutnant zur See Somjit Kujirapan, Ausbilder in der
Spezialabteilung für Kriegsführung zur See, verfolgte, wie die Teilnehmer die
Mutprobe, mit Seilen gesichert von einem zehn Meter hohen Turm zu springen,
bestanden. Auch wenn so mancher dabei weiche Knie hatte: Alle sind imstande,
sich für die Sicherheit und Hilfe der Touristen einzusetzen, meinte Somjit.

Und auf geht’s
nach unten!

Zweiter
Leutnant zur See, Somjit Kujirapan, Ausbilder in der Spezialabteilung für
Kriegsführung zur See, bereitet die Teilnehmer auf den Sprung vom Zehnmeterturm
vor.
Pattaya begeht den Nationalen Altentag
Vimolrat Singnikorn
Am 10. April wurde im Staatlichen Gesundheitszentrum Pattaya
der „Nationale Altentag" gefeiert. Mit Jasmin- und Rosenduftstoffen
angereichertes Wasser wurde den älteren Menschen über die Hände gegossen, um
sie nach thailändischer Tradition zu ehren. Bürgermeister Niran
Wattanasartsathorn, dessen Berater Itthipol Khunplome, Vizebürgermeister
Verawat Khakhay und Pattayas ständiger Sekretär Apichat Puetphan fanden sich
neben vielen Menschen der älteren Generation zu dieser Veranstaltung ein.
Insgesamt nahmen über 200 Leute an diesem Segen spendenden Ereignis teil.
Bürgermeisterberater
Itthipol Khunplome ehrt die älteren Menschen, indem er ihnen nach
thailändischer Tradition Duftwasser über die Hände gießt.
Zur Eröffnung führte der Bürgermeister zusammen mit den
anderen einen thailändischen Volkstanz auf. Später spielte er sogar auf der
Tom-Tom Trommel, und die Bewohner des Ban Banglamung Sozialen Wohlfahrts- und
Entwicklungszentrums tanzten zu den eingängigen Rhythmen. Dafür gab es von
allen Seiten einen großen Applaus.
Die
Bewohner des Ban Banglamung Altenheimes führen einen thailändischen Volkstanz
auf.
Niran sagte in seiner Rede, dass die Menschen Thailands
aufgrund der wirtschaftlichen, sozialen und umwelttechnischen Entwicklung immer
älter werden. Die jüngere Generation sollte daher zu den Älteren aufschauen
und sie ehren. Auch der Staat ehrt seine ältesten Einwohner jedes Jahr am 13.
April mit dem „Nationalen Altentag".
Die Gründung des Nationalen Altentages geht bis in die Zeit
von General Prem Tinasulanon zurück. Die Blume „White Cheesewood" wurde
zum Symbol der alten Menschen bestimmt.

Bürgermeister
Niran Wattanasartsathorn bringt am „Nationalen Altentag" mit einer
Tom-Tom Trommel die ältere Generation zum Tanzen.
Freimaurer treffen sich zu unvergesslichem Abend

Der
Ehrwürdige Großmeister des Distrikts, Dr. Daljit Singh Nagreh, spricht zu der
Versammlung. Sitzend von links nach rechts: Bruder Krisda Arunvongse, Bruder
Mike Johnston, Bruder Dustan Fernandez und Bruder Christopher Moore.
Paul Strachan
Freimaurerei ist ein Begriff, der in den Köpfen der Menschen
Gedanken an verborgene Gesellschaften mit altertümlichen Ritualen, Traditionen
und vielen Geheimnissen hervorruft. Manche denken gar, dass es sich um eine Welt
handelt, in welche sie nicht eintreten dürfen.
Neulich war ich zu einem Harmonieabend im Royal Cliff Grand
eingeladen, wo mir ein Einblick in diese geheime Organisation gewährt wurde,
die für mich seit Jahren als Quelle für Intrigen galt. Als Schotte war es mir
eher peinlich, nur wenig über die Freimaurer zu wissen. In der Hinterstube
meines Gedächtnisses war aber noch die Erinnerung an den Tag, als ich den
schmalen Treppenaufgang zum prachtvollen Denkmal in Edinburghs Princess Street
hinaufstieg. Ich wusste sogar noch, dass dieses Monument von Sir Walter Scott
von der Freimaurerloge gesponsert worden war.
Diese Erinnerung ist allerdings lange her und basiert auf
Hörensagen. Deshalb nahm ich die Chance wahr und unterhielt mich mit dem
Ehrwürdigem Großmeister des Distrikts, Dr. Daljit Singh Nagreh, der mich
sogleich über die Werte der Freimaurerei aufklärte. Die Freimaurer sind eine
ehrenwürdige, brüderliche Gesellschaft, die über 250 Jahre alt ist und in
welcher alle Mitglieder die gleichen moralischen und metaphysischen Ideale
verfolgen. Die Organisation, die mit Steinmetzwerkzeug metaphorisch über Moral
lehrt und aus guten bessere Menschen macht, ist heutzutage nur spärlich aktiv.
Die Mitglieder können der Gesellschaft keinesfalls einfach
so beitreten, sondern werden ausgewählt, sagte der Großmeister. Ich fragte,
auf welche Eigenschaften sie bei der Auswahl ihrer Mitglieder achten. Menschen,
die sich in der Gesellschaft ehrenwert und respektvoll verhalten, kämen
hierfür in Frage. Sie würden von einem Beitritt profitieren, genauso, wie
umgekehrt alle anderen Mitglieder von ihm profitierten, meinte Dr. Daljit. Oft
als Geheimgesellschaft bezeichnet ist der Begriff esoterische Gesellschaft eher
zutreffend. Es sind lediglich bestimmte Aspekte, die vertraulich sind.
Die Freimaurerei des 21. Jahrhunderts ist weniger eine
Geheimgesellschaft als eine Gesellschaft mit Geheimnissen. Das einzige Geheimnis
ist heute, wie sich die Gefährten untereinander erkennbar machen. Durch das
Internet werden viele Geheimnisse gelüftet, die man Organisationen wie den
Freimaurern zuschreibt.
Jeder, der Informationen sucht, findet diese auch. Alle Logen
haben ihre Webseiten. Die meisten Mitglieder betrachten die Geheimhaltung als
Beweis dafür, ein Versprechen halten zu können. Ich lernte übrigens auch,
dass sich die Freimaurer nicht unbedingt in einer Loge sondern vielmehr als
eine Loge treffen.
An diesem Harmonieabend wurde etwas gefeiert, das schon zuvor
hinter verschlossenen Türen stattfand. Die neuen Großmeister der beiden Logen
Lane Xang (LLX) und Pattaya West Winds (LPWW) sowie mehrere Amtsinhaber wurden
neu gewählt. Diese Veranstaltung war natürlich ausschließlich eingeweihten
Freimaurern vorbehalten. Beim Festessen durften jedoch auch Nichtmitglieder wie
ich und Ehefrauen teilnehmen.
Wie üblich tischte das Royal Cliff Beach Resort ein
köstliches Gericht nach dem anderen auf, kombiniert mit edlen Weinen. Die
Förmlichkeit untereinander einerseits gemischt mit den vielen Trinksprüchen
andererseits, unterstrich die Kameradschaft der Mitglieder. Dann war es Zeit
für die Musik.
Bruder Peter Malhotra führte die Versammlung bei der
mitreißenden Wiedergabe des Masterliedes. LPWW Großmeister Mike Johnston
bedankte sich bei allen Anwesenden, die sich zum Harmonieabend der LPWW und der
LLX eingefunden hatten und vor allem bei den Schwesternlogen sowie bei den
Brüdern der Logen von Morakot und Chula. Einen ganz besonderen Dank richtete
Johnston an die Amtsinhaber, die aus Malaysia angereist waren und mit viel
zeitlichem und finanziellem Aufwand die Veranstaltung organisierten. „Wer sich
fragt, ob er gerade ein Déjà-vu-Erlebnis hatte, der hat Recht. Ich bin wieder
hier! In alten Liedern heißt es ,Beim zweiten Mal ist es immer besser!‘ Das
kann ich zwar nicht versprechen, aber ich werde nächstes Jahr darauf
zurückkommen." Das vergangene freimaurerische Jahr als Großmeister sei
ihm eine wahre Freude gewesen. Er hatte die Möglichkeit, mit einigen der
ehrenwertesten Menschen zusammen zu arbeiten und von ihnen zu lernen. Zudem kam
er auf ein paar Errungenschaften aus dem letzten Jahr zu sprechen.
Die Natur sorgte für reichlich Arbeit für die Brüder der
LPWW. Letzten Juni sorgte eine schreckliche Flut mit einem anschließend
wütenden Feuer dafür, dass ein Großteil der Pakanyor Stiftung in Chiang Mai
beschädigt wurde. Viele Schüler verloren ihre Schlaf- und Schulräume. Die
Brüder der LPWW konnten zwei Unterkünfte ausfindig machen, die in Phuket als
Hilfsprojekt für Tsunamiopfer errichtet worden waren und keine Verwendung mehr
fanden.
Sie erwarben diese, ließen sie nach Chiang Mai verfrachten
und dort wieder aufbauen. Die Brüder Kevin Fisher, Middy Campbell, David Doll
und „Mister Pakanyor Stiftung" persönlich, Bruder James Soutar,
realisierten dieses Projekt. Während der Arbeiten wurden Doll und Soutar bei
einem Autounfall verletzt, und „Jimmy" musste monatelang das Bett hüten.
Inzwischen ist er wieder genesen, so dass er an diesen Feierlichkeiten
teilnehmen konnte.
Im Dezember 2006 ereignete sich ein ähnliches Szenario in
Ban Yai Nonthaburi, wo zwei Schulen überschwemmt wurden. Wieder wurden zwei
ausgediente Unterkünfte ausgemacht, transportiert und aufgestellt. Diesmal
waren es die Brüder Kevin Fischer, Middy Campbell und Tony Shuttleworth, die
sich um alles kümmerten.
Im September organisierte die LPWW zusammen mit dem Charity
Club Pattaya einen Ballabend, an welchem 120.000 Baht für bestimmte
Wohltätigkeiten zusammen kamen. Die Hälfte geht an das Camillian Center in
Rayong. Dort bietet Vater Giovanni Contarin Unterkunft und medizinische
Versorgung für HIV-Patienten allen Alters. Die zweiten 60.000 Baht kamen der
Pakanyor Stiftung zugute. Bruder James Soutar leitet diese Einrichtung, die sich
um das Mon Bergvolk aus Chiang Mai und Chiang Rai kümmert.
Großmeister Mike begrüßte dann die neu gewählten
Großmeister Duncan Niven von der St. John Loge, Chris Moore von der Lane Xang
Loge und Chompol Nilavadhanananda von der Rattankosin Loge und wünschte ihnen
ein erfolgreiches Jahr im König Salomon Stuhl. Der herzliche Beifall von allen
Brüdern und Gästen verdeutlichte die Beliebtheit von Bruder Mike Johnston.
Dann bedankte sich Chris Moore wiederum bei dem
stellvertretenden Großmeister des Distrikts, Bruder Dunstan Fernandez, für die
tolle Amtseinweihung. Er gratulierte allen neu gewählten LLX Amtsinhabern und
richtete einen besonderen Dank an den ehemaligen Großmeister, Bruder Leighton
Fowles, für seine exzellente Arbeit und Leitung im vergangenen Jahr. „Lane
Xang ist eine kleine Loge, aber wir verzeichnen einen Mitgliederzuwachs. Ich
freue mich, bald noch mehr Menschen aufzunehmen. Wir werden viele Logen besuchen
und hoffen auf ein Wiedersehen bei unserem Treffen in Bangkok."
Dann traute ich meinen Augen kaum, als drei Vollblut-Schotten
herein traten und Haggis auftischten. Jeder, der für einen Augenblick seine
vegetarischen Neigungen beiseite schieben konnte, durfte sich bedienen.
Auf meinem Heimweg musste ich immer an die Worte denken, die
ich an diesem Abend gehört hatte: „Nächstenliebe und Wohltätigkeit sind
unsere Eckpfeiler, Hilfe für Bedürftige ist unser Hauptanliegen. Die Brüder
geben ihr Möglichstes, positiv auf unsere Gesellschaft einzuwirken und das
Leben der Bedürftigen zu verbessern, indem sie die freimaurerischen Ideale
vorleben."

Bruder Mike
Johnston (sitzend, Mitte), Ehrwürdiger Großmeister des Distrikts Lodge West
Winds No. 1803 S.C., mit Mitgliedern der Bezirksgroßloge des Mittleren Ostens
und Mitgliedern seiner Loge.

Bruder
Christopher Moore (sitzend, Mitte), Ehrwürdiger Großmeister der Loge Lane Xang
No. 1632 S.C., mit Mitgliedern der Bezirksgroßloge des Mittleren Ostens und
Mitgliedern seiner Loge.
E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd.
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