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Zum Leserbrief von
Klaus Werner
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich gehöre zu den Betroffenen, über die Klaus Werner im Zusammenhang mit
einem seit 1. Dezember 2006 in Pattaya tätigen Call Center berichtete, von
dem Verkaufstelefonate nach Deutschland geführt werden, um mit
Hauseigentümern Vertreterbesuche zu terminieren, wo dann Türen und Fenster
verkauft werden sollen.
Dieser Bericht war noch brav abgefasst. Wie der genannte deutsche Inhaber
des Call Centers mit seinen Einkommensversprechungen von 25.000 bis 50.000
Baht warb, ist wohl die gleiche arglistige Täuschung wie die Telefonate über
die eigens geschaltete Sonderwahlnummer 01149 aus dem entfernten Thailand.
Die angerufenen Hausbesitzer dürfen nicht merken, von wo der Anruf kam.
Zudem wurde beim Erstanruf eine Pseudodame und nicht der korrekte Name der
Auftragsfirma genannt. Da vom Gesprächsgegenüber auf der deutschen Seite oft
zu hören war „Wollen Sie mit einem Toten reden?“ oder „Meine Eltern sind
schon vor vielen Jahren verstorben“, zeigte auch, dass hier veraltete
Adressenlisten eingesetzt wurden. Bald soll Österreich als Anrufsland
folgen.
Obwohl ich wegen diesen und weiteren Ungereimtheiten im Betrieb und falschen
Abrechnungen am 10. April 2007 per Einschreiben ordentlich und fristgerecht
gekündigt hatte, versuchte dieser Call Center „Kaufmann“ eine Woche später
(und nicht nur mir gegenüber) mit zwei vordatierten Briefen seinerseits eine
Kündigung „wegen Unfähigkeit“ vorzutäuschen. Zum Glück, Poststempel lügen
auch in Thailand nicht!
Zu allem kommt, wie ich inzwischen feststellen musste, dass die von meinem
Einkommen einbehaltene Steuer von 15 Prozent seit Monaten bis zum heutigen
Tag (14. 5. 2007) unter meiner Steuernummer beim Finanzamt nicht eingegangen
ist. Einige Beschäftigte bekamen keinen einzigen Baht ausbezahlt bzw. hatten
überhaupt keinen Arbeitsvertrag erhalten, was der TO BOI
(Arbeitsgenehmigungsbehörde) verschwiegen wurde.
Die nun neuen Arbeitsverträge weichen zum wirtschaftlichen Vorteil des Call
Center Inhabers in wesentlichen Punkten von den bisherigen Verträgen ab.
Dies führt zu einer Abhängigkeit der beiden verbliebenen Beschäftigten, da
diese unter 50 Jahre alt sind – und auf eine Arbeitserlaubnis angewiesen
sind, um überhaupt in Thailand bleiben zu können. Den Finanzbehörden und dem
TO BOI in Bangkok ist dies alles bekannt. Im deutschsprachigen Teil Europas
könnte jedenfalls kein Arbeitsgeber ungestraft solche Rechtswidrigkeiten
praktizieren.
Da ich interessante Artikel und Berichte Ihrer Zeitung archiviere, möchte
ich in diesem Zusammenhang an den Artikel in der Rubrik Gedanken zur Woche,
Pattaya Blatt, Nr. 45 vom 7. 11. 2006 erinnern: „Weiß man immer, neben wem
man gerade sitzt?“ Auch wenn dieser deutsche Call Center „Kaufmann“ nicht
gleichzusetzen ist mit genannten „Großen“ möchte ich hier zumindest an den
abschließenden Satz von Franz Schmid erinnern: „Die Thairegierung legt doch
angeblich so großen Wert darauf, das Land sauber zu halten“.
Da ich demnächst in Europa bin, werde ich anhand von Beweisunterlagen einige
Behörden und Zeitschriften über solche Geschäftspraktiken aus Thailand
wirkungsvoll informieren.
Wolfgang H. Schmidt
Kein Tadel bitte
Hallo Briefkasten,
Es gibt doch immer wieder Menschen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung
haben, und davon noch sehr viel! Lieber Herr Besserwisser oder Herr H.D
Volkmann, es gibt zunächst einmal noch die Möglichkeit „Arbeitnehmer
geschieden, Frau hatte nur einen Halbtags- Job“, und siehe da, schon fehlen
400 Euro an Rente, die der Exfrau zugesprochen werden. Oder mir wurde bei
einem persönlichem Gespräch bei der LVA mitgeteilt, dass, wenn ich als
selbstständiger Unternehmer für die nächsten 25 Jahren einen Mindestbeitrag
von 70 Euro netto im Monat einzahle, würde ich in 25 Jahren drei Euro brutto
mehr Rente bekommen (wenn dass kein Super-Deal ist?). Also Herr H.D
Volkmann, wenn es eben Menschen wie Herrn W.F in Pattaya gibt, (und ich bin
fest davon überzeugt, dass es leider genug von diesen Menschen gibt) sollte
man sie nicht zu ihrem Unglück (selbstverschuldet oder nicht) extra noch
tadeln. Das ist von Herrn W.F in Pattaya ein ernst gemeinter Hilferuf!
Allerdings mit 500 Euro kommt man in Pattaya wirklich nicht sehr weit.
Mercado-Mediterraneo
Inh. Martin Cuiral
Beispiele
Sehr geehrte Redaktion,
So, wie die sich hier in Pattaya aufführen, wäre Folgendes eine Lösung und
zur Nachahmung empfohlen:
Zitat Anfang: „Kitzbühel führt Russen-Quote ein - Angst um Ruf Kitzbühel.
DPA/baz. Der Tiroler Nobel-Skiort Kitzbühel fürchtet um seinen Ruf und will
den Zustrom russischer Gäste begrenzen. Nur noch maximal zehn Prozent aller
Touristen dürfen nach Anweisung des Fremdenverkehrsbüros aus Russland
kommen, wie der österreichische Rundfunk ORF berichtete. Grund für die
Russen-Quote sei der wachsenden Zustrom an reichen, aber nach Ansicht der
Tourismusindustrie nicht immer dezent auftretenden russischen Feriengästen.
Die Sorge: Die im Gewerbe und bei anderen Gästen häufig nicht sehr beliebten
Superreichen aus dem Osten könnten finanzstarke Stammgäste aus anderen
Ländern vergraulen.
Bei der österreichischen Hoteliervereinigung stößt die Haltung auf Kritik.
Die Einführung einer Russen-Quote sei „absurd und kurzsichtig“, warnte ihr
Präsident Sepp Schellhorn. Die Stadt könne einfach nur eine begrenzte Zahl
von Russen verkraften, sagte dagegen die Leiterin der
Fremdenverkehrszentrale, Renate Danler, dem ORF.
Im vergangenen Jahr war die Zahl der russischen und ukrainischen Touristen
in Österreich erneut deutlich gestiegen. In den Skiorten Sölden und
Mayrhofen stellten sie bereits die drittgrößte Nationalitätengruppe.
Insgesamt stieg die Zahl in ganz Österreich im vergangenen Jahr um 20
Prozent. Neben den Superreichen kommen zunehmend auch Russen der gehobenen
Mittelklasse. Vor allem Städte wie Wien und Salzburg profitieren von diesem
Trend.“ Zitat Ende.
Freundliche Grüße
Ruedi
Deutsches Fernsehen
Hallo Leute,
Ich habe eine Bitte. Könnt Ihr mal rausbekommen, ob es möglich ist in
Thailand Deutsches TV zu sehen? Danke
Rudi Gröhl, Aschaffenburg
Anmerkung der Redaktion: Ja, gibt es: Die Deutsche Welle.
Warum nicht nach
Kambodscha?
Liebes Pattaya Blatt,
Ein „Wolfgang“ schrieb neulich, dass er 2012 nach Thailand kommen wolle,
aber es aufgrund der Thai-Farang-Gesetze nicht möglich ist! Mein Rat: Gehe
nach Kambodscha! Es soll so dort sein, wie in Thailand vor 15 Jahren:
Billig, und die Leute sind nicht so aufs Geld aus!
Wolfgang Grille
Postkarten gesucht
Hallo Pattaya Blatt Leser,
Ich komme aus Deutschland und sammle leidenschaftlich gern Postkarten aus
aller Welt! Doch leider besitze ich noch keine einzige aus Thailand, deshalb
würde ich mich sehr über ein paar Karten von Ihnen freuen. Vielen Dank im
Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Schmieder
Tschaikowskistraße 24
D-09599 Freiberg
E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd.
370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20260, Thailand
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