6. Jahrgang
Ausgabe Nr. 22

29. Mai - 4 Juni 2007
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Zum Leserbrief von Klaus Werner

Kein Tadel bitte

Beispiele

Deutsches Fernsehen

Warum nicht nach Kambodscha?

Postkarten gesucht

 

Zum Leserbrief von Klaus Werner

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich gehöre zu den Betroffenen, über die Klaus Werner im Zusammenhang mit einem seit 1. Dezember 2006 in Pattaya tätigen Call Center berichtete, von dem Verkaufstelefonate nach Deutschland geführt werden, um mit Hauseigentümern Vertreterbesuche zu terminieren, wo dann Türen und Fenster verkauft werden sollen.
Dieser Bericht war noch brav abgefasst. Wie der genannte deutsche Inhaber des Call Centers mit seinen Einkommensversprechungen von 25.000 bis 50.000 Baht warb, ist wohl die gleiche arglistige Täuschung wie die Telefonate über die eigens geschaltete Sonderwahlnummer 01149 aus dem entfernten Thailand. Die angerufenen Hausbesitzer dürfen nicht merken, von wo der Anruf kam.
Zudem wurde beim Erstanruf eine Pseudodame und nicht der korrekte Name der Auftragsfirma genannt. Da vom Gesprächsgegenüber auf der deutschen Seite oft zu hören war „Wollen Sie mit einem Toten reden?“ oder „Meine Eltern sind schon vor vielen Jahren verstorben“, zeigte auch, dass hier veraltete Adressenlisten eingesetzt wurden. Bald soll Österreich als Anrufsland folgen.
Obwohl ich wegen diesen und weiteren Ungereimtheiten im Betrieb und falschen Abrechnungen am 10. April 2007 per Einschreiben ordentlich und fristgerecht gekündigt hatte, versuchte dieser Call Center „Kaufmann“ eine Woche später (und nicht nur mir gegenüber) mit zwei vordatierten Briefen seinerseits eine Kündigung „wegen Unfähigkeit“ vorzutäuschen. Zum Glück, Poststempel lügen auch in Thailand nicht!
Zu allem kommt, wie ich inzwischen feststellen musste, dass die von meinem Einkommen einbehaltene Steuer von 15 Prozent seit Monaten bis zum heutigen Tag (14. 5. 2007) unter meiner Steuernummer beim Finanzamt nicht eingegangen ist. Einige Beschäftigte bekamen keinen einzigen Baht ausbezahlt bzw. hatten überhaupt keinen Arbeitsvertrag erhalten, was der TO BOI (Arbeitsgenehmigungsbehörde) verschwiegen wurde.
Die nun neuen Arbeitsverträge weichen zum wirtschaftlichen Vorteil des Call Center Inhabers in wesentlichen Punkten von den bisherigen Verträgen ab. Dies führt zu einer Abhängigkeit der beiden verbliebenen Beschäftigten, da diese unter 50 Jahre alt sind – und auf eine Arbeitserlaubnis angewiesen sind, um überhaupt in Thailand bleiben zu können. Den Finanzbehörden und dem TO BOI in Bangkok ist dies alles bekannt. Im deutschsprachigen Teil Europas könnte jedenfalls kein Arbeitsgeber ungestraft solche Rechtswidrigkeiten praktizieren.
Da ich interessante Artikel und Berichte Ihrer Zeitung archiviere, möchte ich in diesem Zusammenhang an den Artikel in der Rubrik Gedanken zur Woche, Pattaya Blatt, Nr. 45 vom 7. 11. 2006 erinnern: „Weiß man immer, neben wem man gerade sitzt?“ Auch wenn dieser deutsche Call Center „Kaufmann“ nicht gleichzusetzen ist mit genannten „Großen“ möchte ich hier zumindest an den abschließenden Satz von Franz Schmid erinnern: „Die Thairegierung legt doch angeblich so großen Wert darauf, das Land sauber zu halten“.
Da ich demnächst in Europa bin, werde ich anhand von Beweisunterlagen einige Behörden und Zeitschriften über solche Geschäftspraktiken aus Thailand wirkungsvoll informieren.
Wolfgang H. Schmidt


Kein Tadel bitte

Hallo Briefkasten,
Es gibt doch immer wieder Menschen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, und davon noch sehr viel! Lieber Herr Besserwisser oder Herr H.D Volkmann, es gibt zunächst einmal noch die Möglichkeit „Arbeitnehmer geschieden, Frau hatte nur einen Halbtags- Job“, und siehe da, schon fehlen 400 Euro an Rente, die der Exfrau zugesprochen werden. Oder mir wurde bei einem persönlichem Gespräch bei der LVA mitgeteilt, dass, wenn ich als selbstständiger Unternehmer für die nächsten 25 Jahren einen Mindestbeitrag von 70 Euro netto im Monat einzahle, würde ich in 25 Jahren drei Euro brutto mehr Rente bekommen (wenn dass kein Super-Deal ist?). Also Herr H.D Volkmann, wenn es eben Menschen wie Herrn W.F in Pattaya gibt, (und ich bin fest davon überzeugt, dass es leider genug von diesen Menschen gibt) sollte man sie nicht zu ihrem Unglück (selbstverschuldet oder nicht) extra noch tadeln. Das ist von Herrn W.F in Pattaya ein ernst gemeinter Hilferuf! Allerdings mit 500 Euro kommt man in Pattaya wirklich nicht sehr weit.
Mercado-Mediterraneo
Inh. Martin Cuiral


Beispiele

Sehr geehrte Redaktion,
So, wie die sich hier in Pattaya aufführen, wäre Folgendes eine Lösung und zur Nachahmung empfohlen:
Zitat Anfang: „Kitzbühel führt Russen-Quote ein - Angst um Ruf Kitzbühel. DPA/baz. Der Tiroler Nobel-Skiort Kitzbühel fürchtet um seinen Ruf und will den Zustrom russischer Gäste begrenzen. Nur noch maximal zehn Prozent aller Touristen dürfen nach Anweisung des Fremdenverkehrsbüros aus Russland kommen, wie der österreichische Rundfunk ORF berichtete. Grund für die Russen-Quote sei der wachsenden Zustrom an reichen, aber nach Ansicht der Tourismusindustrie nicht immer dezent auftretenden russischen Feriengästen. Die Sorge: Die im Gewerbe und bei anderen Gästen häufig nicht sehr beliebten Superreichen aus dem Osten könnten finanzstarke Stammgäste aus anderen Ländern vergraulen.
Bei der österreichischen Hoteliervereinigung stößt die Haltung auf Kritik. Die Einführung einer Russen-Quote sei „absurd und kurzsichtig“, warnte ihr Präsident Sepp Schellhorn. Die Stadt könne einfach nur eine begrenzte Zahl von Russen verkraften, sagte dagegen die Leiterin der Fremdenverkehrszentrale, Renate Danler, dem ORF.
Im vergangenen Jahr war die Zahl der russischen und ukrainischen Touristen in Österreich erneut deutlich gestiegen. In den Skiorten Sölden und Mayrhofen stellten sie bereits die drittgrößte Nationalitätengruppe. Insgesamt stieg die Zahl in ganz Österreich im vergangenen Jahr um 20 Prozent. Neben den Superreichen kommen zunehmend auch Russen der gehobenen Mittelklasse. Vor allem Städte wie Wien und Salzburg profitieren von diesem Trend.“ Zitat Ende.
Freundliche Grüße
Ruedi


Deutsches Fernsehen

Hallo Leute,
Ich habe eine Bitte. Könnt Ihr mal rausbekommen, ob es möglich ist in Thailand Deutsches TV zu sehen? Danke
Rudi Gröhl, Aschaffenburg
Anmerkung der Redaktion: Ja, gibt es: Die Deutsche Welle.


Warum nicht nach Kambodscha?

Liebes Pattaya Blatt,
Ein „Wolfgang“ schrieb neulich, dass er 2012 nach Thailand kommen wolle, aber es aufgrund der Thai-Farang-Gesetze nicht möglich ist! Mein Rat: Gehe nach Kambodscha! Es soll so dort sein, wie in Thailand vor 15 Jahren: Billig, und die Leute sind nicht so aufs Geld aus!
Wolfgang Grille


Postkarten gesucht

Hallo Pattaya Blatt Leser,
Ich komme aus Deutschland und sammle leidenschaftlich gern Postkarten aus aller Welt! Doch leider besitze ich noch keine einzige aus Thailand, deshalb würde ich mich sehr über ein paar Karten von Ihnen freuen. Vielen Dank im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Schmieder
Tschaikowskistraße 24
D-09599 Freiberg


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