6. Jahrgang
Ausgabe Nr. 32

7. August - 13 August 2007
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Update jeden Sonntag von Saichon Paewsoongnern
Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Eine Spende zu Ehren des Königs

Thailands ehemaliger Außenminister Surin Pitsuwan als ASEAN-Generalsekretär ernannt

TAT will Management umkrempeln

Zwei Todesfälle durch Gasvergiftung

Städte sollten wegen Gegenschlag Aufständischer in Alarmbereitschaft sein

 

Eine Spende zu Ehren des Königs

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn empfing kürzlich eine Delegation vom Dusit Resort Pattaya unter Leitung von Generalmanager Chatchawal Supachayanont (ganz rechts). Die Gruppe überreichte der Prinzessin eine Spende für die Chaipattana Stiftung unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät des Königs.


Thailands ehemaliger Außenminister Surin Pitsuwan als ASEAN-Generalsekretär ernannt

Manila (TNA) Die Versammlung der Außenminister der Vereinigung der südostasiatischen Staaten (ASEAN) hat den ehemaligen thailändischen Außenminister Surin Pitsuwan zum ASEAN-Generalsekretär ernannt und dieser wird am 1. Januar nächsten Jahres sein Amt antreten, sagte der stellvertretende Sprecher des Außenministeriums, Piriya Khempol.

Während des 40. Treffens der ASEAN-Außenminister in Manila (Philippinen) wurde Dr. Surin ohne Gegenkandidat zum nächsten ASEAN-Generalsekretär mit Wirkung vom 1. Januar 2008 bestimmt. Die offizielle Bekanntgabe des thailändischen Kandidaten als Chef der regionalen Organisation durch die ASEAN-Führung ist für November in Singapur geplant.
Die Nominierung Dr. Surins durch den thailändischen Außenminister Nitya Pibulsongkram als ASEAN-Generalsekretär wurde von seinen Kollegen in der ganzen Region begrüßt.

Dr. Surin Pitsuwan, der neue ASEAN-Generalsekretär.
Dr. Surin, der zurzeit ein Mitglied von Thailands Nationaler Gesetzgebender Versammlung ist, versprach, sich um Lösung der Probleme der wirtschaftlichen Unterschiede unter den ASEAN-Staaten zu bemühen und eine so genannte Ostasien-Gemeinschaft zu bilden, die nicht nur die derzeitigen ASEAN-Staaten umfasst, sondern auch Japan, Südkorea und China.
Die neue Gruppierung soll sich darüber hinaus auch mit anderen Gemeinschaften im asiatisch-pazifischen Raum beschäftigen sowie auch mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Russland und Europa.
Die ASEAN-Staaten bestehen aus Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, den Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.


TAT will Management umkrempeln

Die Tourismusbehörde von Thailand (TAT) will sich selbst einer kompletten Neustrukturierung unterziehen und im September die Posten von mindestens 50 Direktoren neu vergeben. Zudem wird augenblicklich an einem Plan gearbeitet, die Einrichtung organisatorisch völlig umzukrempeln. Der Betrieb und die Effizienz sollen darunter nicht leiden.
Dies soll nun alle vier Jahre geschehen, um „allen Mitarbeitern die Möglichkeit einzuräumen, die verschiedenen Abteilungen der TAT zu durchlaufen und ihre positive Arbeitsmoral aufrecht zu erhalten“, wird Gouverneurin Phornsiri Manoharn zitiert.
Manche Angestellte arbeiteten schon seit über 20 Jahren in ein und derselben Abteilung, was in einer „inaktiven und unkreativen“ Arbeitseinstellung resultiere, fügte Phornsiri hinzu. (TGG)


Zwei Todesfälle durch Gasvergiftung

Eine Fabrik im Raum Ratchaburi, die Bambussprossen einlegt und verpackt, hat zwei Todesfälle zu beklagen. Neun Arbeiter hatten in einer Grube ihr Bewusstsein verloren und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Pipat Pratuangpol, Sohn des Fabrikbesitzers, starb im Krankenhaus. Ärzte stellten schwerste Schäden an seinem Hirngewebe fest. Das zweite Opfer wurde als Pin Raksachua identifiziert. Die Sozialversicherungsbehörde von Ratchaburi wird Entschädigungen an alle Angestellten auszahlen.
Währenddessen sind Mediziner fieberhaft auf der Suche, was den Tod der beiden Arbeiter ausgelöst haben könnte. In Gruben mit eingelegtem Gemüse entstehen bekanntlich die für Menschen giftigen Stoffe Schwefel und Schwefelwasserstoff. Zwischen 2003 und 2006 sei es in Fabriken zu acht Vorfällen mit Gasvergiftungen gekommen, sagte Gesundheitsminister Mongkol na Songkhla. Dabei starben 24 Arbeiter und 30 weitere wurden verletzt. In den meisten Fällen könne man mangelnde Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz dafür verantwortlich machen, fügte er hinzu. (TNA)


Städte sollten wegen Gegenschlag Aufständischer in Alarmbereitschaft sein

Bangkok (TNA) Die Einwohner der größeren Städte Thailands sollten wegen eines „möglichen Gegenschlags“ südthailändischer Kämpfer in Alarmbereitschaft sein, nachdem eine Anzahl ihrer Hauptanführer und Gefolgsleute vor kurzem durch Sicherheitskräfte verhaftet wurden, warnte Panitan Wattanayakorn, ein Dozent für politische Wissenschaften an der Bangkoker Chulalongkorn Universität. Es sei ein positives Zeichen, dass die Behörden eine Reihe von militanten Führern und Guerillakämpfern im tiefen Süden verhaftet haben, aber es gibt in diesem Gebiet noch viele Verstecke der Aufständischen, sagte er.
Die Regierung sollte vermehrt Hilfe und Berufsausbildung für Dorfbewohner zur Verfügung stellen, um sie an ihrer Seite zu halten, sagte er. Die Situation sollte sich in den nächsten Jahren verbessern, wenn die Dorfbewohner zur Regierungsseite wechseln, aber gleichzeitig sollte die Öffentlichkeit auf Gegenschläge der Aufrührer in größeren Städten einschließlich Bangkok gefasst sein.
Seine Bemerkungen erfolgten, nachdem im unruhigen Süden arbeitende Sicherheitskräfte 49 militante Tatverdächtige in der Provinz Narathiwat zwei Tage zuvor verhaftet hatten.
„Es ist sicher, dass die Aufständischen gegen die Beamten zurückschlagen und Unruhe in den Gegenden erzeugen wollen, in denen es einen Mangel an behördlicher Kontrolle gibt, besonders in den städtischen Gebieten. Es ist für die Stadtbewohner nötig, dass sie während dieser Zeit alarmiert bleiben“, sagte Dr. Panitan.
Er sagte, jetzt seien 200 bis 300 militante Führer unter Beobachtung der Regierung, und sie sind vielleicht nicht in der Lage, sich in den Unruhegebieten zu bewegen. Aber sie haben genug Möglichkeiten, in größere Städte zu gehen, wo die Bevölkerung groß ist und sie schwerer zu beobachten sind.


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