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Zu Unrecht aufgeregt
Sehr geehrte Redaktion,
Kann es sein, dass sich unser guter Konsul Hofer zu Unrecht aufgeregt hat
über den Artikel im Stern? Leider habe ich ihn nicht gelesen. Darum kann ich
nur darauf antworten, was in dem besagten Leserbrief geschrieben wurde. Für
meine Begriffe hat doch der Stern gar nicht so „weit“ daneben gegriffen.
Siehe nur im letzten Farang, Nr. 17, z. B. von Lung Sen und noch besser von
Oskar. Nur diese beiden Artikel sagen doch alles über das angebliche
„Lotterstädtchen“ Pattaya. Bitte lesen. Dort ist doch auch nur die Wahrheit
geschrieben worden und nichts als die Wahrheit. Hier in Pattaya ist doch
buchstäblich nichts in Ordnung.
Von diesem Wort einmal ganz abgesehen, da soll mir doch einmal einer sagen,
dass das nicht so ist. Jeder kennt hier doch das Motto: „Wir Thais können
doch machen, was wir wollen“. Wenn dem Farang das nicht gefällt, soll er zu
Hause bleiben. Gut, ich muss zugeben, dass der Journalismus seit Jahren auch
nicht das ist, was er einmal war. Und schon gar nicht beim Stern. Ihre
Aufregung war für meine Begriffe unnötig.
Wie oft, doch schon seit Jahren, bringen die Medien Monat für Monat, Jahr
für Jahr, Berichte von Pattaya, dass alles, aber auch alles, immer nur
schlechter wird. Und was ist? Reaktionen von Seiten der Thais? Totale
Fehlanzeige. Man könnte sogar den Spruch aus der Heimat verwenden, und zwar
in der Denkweise der Thais: „Was kümmert es eine deutsche Eiche, wenn sich
die Sau daran scheuert“. Und das hier nun absolut nichts stimmt, das steht
doch so fest wie: „Das Amen in der Kirche“.
Dann kommt noch hinzu, dass durch das Internet fast jeder in der Lage ist,
sich über alles zu erkundigen. Auch über Pattaya. Da braucht doch heute kein
Journalist sich mehr die Mühe machen, sich vor Ort zu erkundigen. Ok?
Internet macht es möglich. Der Stern hat doch nur einen Teil der Wahrheit
angesprochen, denn, wer die Tatsachen und Realitäten hier nicht sieht oder
wahrnehmen will, der läuft doch 100-prozentig mit Scheuklappen durch das
immer größer werdende Chaos. Egal, was man anspricht, es war, es ist und
bleibt ein Chaos. In allen Bereichen.
Ganz zu schweigen von dem chaotischen Verkehr, die sehr miserablen Zustände
an der Beach. Nie, aber auch nie, ist es möglich, dass alle, wirklich alle
installierten Lampen – wo auch immer – brennen.
Dann nehmen wir noch die Versorgung, die Entsorgung durch den Müll, der für
die Hunde an allen Straßen abgestellt wird, die Kriminalität. Nirgendwo auf
der Welt ist der Fußgänger so gefährdet wie hier in Pattaya. Ganz schlimm in
der Nacht, weil ja alles nur minimal beleuchtet ist.
Ich darf Sie auch mal daran erinnern, was der Farang in der letzten Ausgabe
geschrieben hat, z. B. über einen Bürgermeister, der evtl., so steht es da,
doch seit Antritt, nie seine Hausaufgaben gemacht hat. Leider nur
Versprechungen. Aber es gibt Orte, wie z. B. in den Städten – siehe Farang –
wo alles funktioniert. Die können es. Für mich steht heute schon fest, dass
der neue Bürgermeister nicht zu beneiden ist, wenn er hier sein Amt antritt.
Da können wir nur beten, dass es der Sohn sein wird, wo sein Vater
Mustergültiges geleistet hat.
Nun bilde ich mir nicht ein, dass alle meiner Meinung sind, so wie ich nun
absolut nicht Ihre Meinung teilen kann.
In diesem Sinne grüßt Sie hochachtungsvoll ein hier seit 15 Jahren nach
Pattaya kommender Farang.
O. W. Krumm
Bezüglich des Briefes des
österreichischen Konsuls
Hallo Briefkasten,
Wir kommen seit 20 Jahren nach Thailand und kennen Thailand sehr gut. Ebenso
die Bars usw. Meine Fragen an solche Leute, die nur Schlechtes über Thailand
berichten, ist immer, ob sie mir den Unterschied erklären können zwischen
dieser Beschreibung in Thailand und Deutschland. Da wird dann Tolles
behauptet. Ich sage denen immer: Der Unterschied ist, dass sich in
Deutschland dasselbe und mehr hinter verschlossenen Türen abspielt (weil es
oft kalt ist) - das sieht man es nicht. Na und ganz einfach: Was man nicht
sieht, das gibt es nicht!
Ich habe leider schon viele solche Berichte gelesen. Z. B., dass man in
Bangkok nicht zu Fuß gehen kann, sonst würde man von brutalen Autofahrern
überfahren.
Ich allerdings rate jedem, stundenlang per Fuß durch Bangkoks Citys zu
laufen, um Bangkok wirklich kennen zu lernen. Ich mache das schon Jahr für
Jahr und finde es toll.
Aber viele „blöde“ Deutsche meinen, Deutschland sei der Nabel der Welt!
Bleiben wir gelassen und genießen wir Thailand weiterhin.
Herzliche Grüße
Wolfgang Neher
Brief von Seiner Exzellenz
dem deutschen Botschafter
Liebe Leserinnen
und Leser,
auch in diesem Jahr wird es neben dem offiziellen Empfang zum Tag der
Deutschen Einheit am 3. Oktober, zu dem wir verständlicherweise nicht alle
einladen können, die wir gern einladen würden, wieder das große Fest der
Deutschen im Hotel Shangri La geben. Am 20. Oktober ist es wieder so weit,
und ich möchte Sie schon heute herzlich einladen, sich bald Ihre Karten zu
sichern, bevor es vielleicht zu spät sein könnte. Ich bin sicher, das Fest
wird sich auch in diesem Jahr regen Zuspruchs erfreuen.
Das Fest der Deutschen stand 2006 erstmals im Zeichen des damals gerade
gegründeten Deutschen Hilfsvereins Thailand e.V. Dies soll so bleiben und
möglichst zur Tradition werden. Durch Spenden- und Sponsorenbeiträge sowie
Losverkäufe für eine reichhaltig bestückte Tombola kam im letzten Jahr ein
ansehnlicher Betrag für die finanzielle Grundausstattung des Hilfsvereins
zusammen. Diesen Erfolg möchten wir wiederholen und nach Möglichkeit
steigern.
Auch Sie können den Deutschen Hilfsverein Thailand e.V. nach Kräften
unterstützen. Ihre Geld- Sachspenden u.ä. sind jederzeit willkommen.
Kontakt : Dr. Raphael L’Hoest, E-Mail: raphael.l-hoest@diplo.de
Ich freue mich, dass die Deutsch-Thailändische Handelskammer und zahlreiche
– nicht nur deutsche! – Firmen ihre Unterstützung auch in diesem Jahr
zugesagt haben.
Die Hauptlast der Vorbereitung liegt wiederum bei der Botschaft und hier bei
meinen Kollegen Herrn Dr. Raphael L’Hoest und Frau Chutiporn. Wir erwarten
wieder rund 1.000 Gäste. Die Karten (Einzelkarten und Tischbestellungen)
werden unverändert zum Preis von 1.000 Baht pro Person angeboten und können
ab sofort in der Handelskammer reserviert werden. Im Interesse aller
Teilnehmer wollen wir auch in diesem Jahr von Überbuchungen absehen.
Im Namen des Deutschen Hilfsvereins Thailand e.V. bedanke ich mich schon
jetzt für die vielfältige Unterstützung und für Ihr Interesse. Ich bin
sicher, es wird wieder ein schwungvoller Abend.
Mit herzlichem Gruß
Dr. Christoph Brümmer
Vorsitzender des Deutschen Hilfsvereins e.V. und Botschafter
E-mail: ptyblatt@loxinfo.co.th
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd.
370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20260, Thailand
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