6. Jahrgang
Ausgabe Nr. 35

28. August - 3. September 2007
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Zu Unrecht aufgeregt

Bezüglich des Briefes des österreichischen Konsuls

Brief von Seiner Exzellenz dem deutschen Botschafter

 

Zu Unrecht aufgeregt

Sehr geehrte Redaktion,

Kann es sein, dass sich unser guter Konsul Hofer zu Unrecht aufgeregt hat über den Artikel im Stern? Leider habe ich ihn nicht gelesen. Darum kann ich nur darauf antworten, was in dem besagten Leserbrief geschrieben wurde. Für meine Begriffe hat doch der Stern gar nicht so „weit“ daneben gegriffen. Siehe nur im letzten Farang, Nr. 17, z. B. von Lung Sen und noch besser von Oskar. Nur diese beiden Artikel sagen doch alles über das angebliche „Lotterstädtchen“ Pattaya. Bitte lesen. Dort ist doch auch nur die Wahrheit geschrieben worden und nichts als die Wahrheit. Hier in Pattaya ist doch buchstäblich nichts in Ordnung.
Von diesem Wort einmal ganz abgesehen, da soll mir doch einmal einer sagen, dass das nicht so ist. Jeder kennt hier doch das Motto: „Wir Thais können doch machen, was wir wollen“. Wenn dem Farang das nicht gefällt, soll er zu Hause bleiben. Gut, ich muss zugeben, dass der Journalismus seit Jahren auch nicht das ist, was er einmal war. Und schon gar nicht beim Stern. Ihre Aufregung war für meine Begriffe unnötig.
Wie oft, doch schon seit Jahren, bringen die Medien Monat für Monat, Jahr für Jahr, Berichte von Pattaya, dass alles, aber auch alles, immer nur schlechter wird. Und was ist? Reaktionen von Seiten der Thais? Totale Fehlanzeige. Man könnte sogar den Spruch aus der Heimat verwenden, und zwar in der Denkweise der Thais: „Was kümmert es eine deutsche Eiche, wenn sich die Sau daran scheuert“. Und das hier nun absolut nichts stimmt, das steht doch so fest wie: „Das Amen in der Kirche“.
Dann kommt noch hinzu, dass durch das Internet fast jeder in der Lage ist, sich über alles zu erkundigen. Auch über Pattaya. Da braucht doch heute kein Journalist sich mehr die Mühe machen, sich vor Ort zu erkundigen. Ok? Internet macht es möglich. Der Stern hat doch nur einen Teil der Wahrheit angesprochen, denn, wer die Tatsachen und Realitäten hier nicht sieht oder wahrnehmen will, der läuft doch 100-prozentig mit Scheuklappen durch das immer größer werdende Chaos. Egal, was man anspricht, es war, es ist und bleibt ein Chaos. In allen Bereichen.
Ganz zu schweigen von dem chaotischen Verkehr, die sehr miserablen Zustände an der Beach. Nie, aber auch nie, ist es möglich, dass alle, wirklich alle installierten Lampen – wo auch immer – brennen.
Dann nehmen wir noch die Versorgung, die Entsorgung durch den Müll, der für die Hunde an allen Straßen abgestellt wird, die Kriminalität. Nirgendwo auf der Welt ist der Fußgänger so gefährdet wie hier in Pattaya. Ganz schlimm in der Nacht, weil ja alles nur minimal beleuchtet ist.
Ich darf Sie auch mal daran erinnern, was der Farang in der letzten Ausgabe geschrieben hat, z. B. über einen Bürgermeister, der evtl., so steht es da, doch seit Antritt, nie seine Hausaufgaben gemacht hat. Leider nur Versprechungen. Aber es gibt Orte, wie z. B. in den Städten – siehe Farang – wo alles funktioniert. Die können es. Für mich steht heute schon fest, dass der neue Bürgermeister nicht zu beneiden ist, wenn er hier sein Amt antritt. Da können wir nur beten, dass es der Sohn sein wird, wo sein Vater Mustergültiges geleistet hat.
Nun bilde ich mir nicht ein, dass alle meiner Meinung sind, so wie ich nun absolut nicht Ihre Meinung teilen kann.
In diesem Sinne grüßt Sie hochachtungsvoll ein hier seit 15 Jahren nach Pattaya kommender Farang.
O. W. Krumm


Bezüglich des Briefes des österreichischen Konsuls

Hallo Briefkasten,
Wir kommen seit 20 Jahren nach Thailand und kennen Thailand sehr gut. Ebenso die Bars usw. Meine Fragen an solche Leute, die nur Schlechtes über Thailand berichten, ist immer, ob sie mir den Unterschied erklären können zwischen dieser Beschreibung in Thailand und Deutschland. Da wird dann Tolles behauptet. Ich sage denen immer: Der Unterschied ist, dass sich in Deutschland dasselbe und mehr hinter verschlossenen Türen abspielt (weil es oft kalt ist) - das sieht man es nicht. Na und ganz einfach: Was man nicht sieht, das gibt es nicht!
Ich habe leider schon viele solche Berichte gelesen. Z. B., dass man in Bangkok nicht zu Fuß gehen kann, sonst würde man von brutalen Autofahrern überfahren.
Ich allerdings rate jedem, stundenlang per Fuß durch Bangkoks Citys zu laufen, um Bangkok wirklich kennen zu lernen. Ich mache das schon Jahr für Jahr und finde es toll.
Aber viele „blöde“ Deutsche meinen, Deutschland sei der Nabel der Welt!
Bleiben wir gelassen und genießen wir Thailand weiterhin.
Herzliche Grüße
Wolfgang Neher


Brief von Seiner Exzellenz dem deutschen Botschafter

Liebe Leserinnen
und Leser,
auch in diesem Jahr wird es neben dem offiziellen Empfang zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, zu dem wir verständlicherweise nicht alle einladen können, die wir gern einladen würden, wieder das große Fest der Deutschen im Hotel Shangri La geben. Am 20. Oktober ist es wieder so weit, und ich möchte Sie schon heute herzlich einladen, sich bald Ihre Karten zu sichern, bevor es vielleicht zu spät sein könnte. Ich bin sicher, das Fest wird sich auch in diesem Jahr regen Zuspruchs erfreuen.
Das Fest der Deutschen stand 2006 erstmals im Zeichen des damals gerade gegründeten Deutschen Hilfsvereins Thailand e.V. Dies soll so bleiben und möglichst zur Tradition werden. Durch Spenden- und Sponsorenbeiträge sowie Losverkäufe für eine reichhaltig bestückte Tombola kam im letzten Jahr ein ansehnlicher Betrag für die finanzielle Grundausstattung des Hilfsvereins zusammen. Diesen Erfolg möchten wir wiederholen und nach Möglichkeit steigern.
Auch Sie können den Deutschen Hilfsverein Thailand e.V. nach Kräften unterstützen. Ihre Geld- Sachspenden u.ä. sind jederzeit willkommen.
Kontakt : Dr. Raphael L’Hoest, E-Mail: raphael.l-hoest@diplo.de
Ich freue mich, dass die Deutsch-Thailändische Handelskammer und zahlreiche – nicht nur deutsche! – Firmen ihre Unterstützung auch in diesem Jahr zugesagt haben.
Die Hauptlast der Vorbereitung liegt wiederum bei der Botschaft und hier bei meinen Kollegen Herrn Dr. Raphael L’Hoest und Frau Chutiporn. Wir erwarten wieder rund 1.000 Gäste. Die Karten (Einzelkarten und Tischbestellungen) werden unverändert zum Preis von 1.000 Baht pro Person angeboten und können ab sofort in der Handelskammer reserviert werden. Im Interesse aller Teilnehmer wollen wir auch in diesem Jahr von Überbuchungen absehen.
Im Namen des Deutschen Hilfsvereins Thailand e.V. bedanke ich mich schon jetzt für die vielfältige Unterstützung und für Ihr Interesse. Ich bin sicher, es wird wieder ein schwungvoller Abend.
Mit herzlichem Gruß
Dr. Christoph Brümmer
Vorsitzender des Deutschen Hilfsvereins e.V. und Botschafter


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