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Spenden für Tempelgemeinden im Süden
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Abt Ratwisuthimanee leitet
die Zeremonie. |

Abt Sankharaksamniang
Naratho berichtet über das Leben
der Mönche in Südthailand. |
Vimolrat Singnikorn
Am 18. August wurden an Pattayas Schule Nr. 2 Spenden für 266 Tempel in
den vier südlichen Provinzen Yala, Pattani, Narathiwat und Songkhla gesammelt.
Außerdem wurden Ochsen, Stiere, Fische und Vögel freigelassen, um mit dieser
guten Tat für Verdienste in der Zukunft zu sorgen. Die Veranstaltung fand im
Rahmen des Muttertags statt, der am 12. August im gesamten Königreich gefeiert
wurde. Abt Ratwisuthimanee leitete die Zeremonie.
Abt Sankharaksamniang Naratho, der die Tempel im Süden des Landes repräsentiert,
und Penprapa Indharapol, Vertreter der Bevölkerung des südlichen Thailands,
besprachen die anhaltende problematische Situation in dieser Region. Laut Abt
Sankharaksamniang führen die Mönche dort ein Leben wie in einem Gefängnis. „Aus
Sicherheit müssen sie die Tore schließen. Selbst beim Einsammeln von Opfergaben
oder ihren morgendlichen Gängen, um Essen zu erbetteln, müssen sie vorsichtig
sein und jeden Tempelbesucher genau beobachten.“
Während der Zeremonie überreichten die Teilnehmer den 20 Mönchen Geldspenden.
Auch die Einnahmen aus der Veranstaltung werden in den Süden fließen. Später
wurden 100.000 Fische und Vögel beim Yanasangwararam Tempel in Freiheit
gelassen.
Zwölf Ochsen und Stiere sollen an Landwirte gehen, die zum Ochsen- und Stierbank
Projekt gehören, das unter der Schirmherrschaft von Seiner Majestät König
Bhumibol steht. Sie sollen den Farmern als Nutztiere dienen. Das Amt für
Viehzuchtförderung (DLD) wird die Vergabe beaufsichtigen.

Die Gläubigen überreichen Spenden an die Mönche.

Natacha Indharasut, Adison Phonlookin,
stellvertretender Stadtratsvorsitzender, Rerngsak Mahavinitchaimontri,
Vizegouverneur von Chonburi, Paisan und Bundityanond vom Rabbit Resort Jomtien,
bei der Eröffnung der Veranstaltung.

Bald werden die Vögel aus ihren Käfigen in die
Freiheit entlassen.

Die Kinder interessieren sich besonders für die
Vögel.

Das Geldbäumchen wird geschmückt und Frauen bringen
Blumenspenden, bevor sich die Gläubigen zum Gebet versammeln.

Chonburis Vizegouverneur Rerngsak
Mahavinitchaimontri verabschiedet sich von den Rindern, die zum Abtransport
bereit sind.
„Happy Family“-Tag vergibt
wieder Stipendien an Waisenkinder
Spendenbereitschaft sinkt mit wirtschaftlicher Unsicherheit
Narisa Nitikarn
Das „Happy Family“ Projekt, unter welchem das YWCA Zentrum Bangkok Pattaya stets
Schulstipendien an Kinder aus armen Familien verteilt, wurde auch in diesem Jahr
wieder im Mike Department-Store am 21. August unter Anwesenheit von
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn, seinen Vizebürgermeistern, Stadträten,
dem Bezirkshauptmann, vielen hohen Funktionärinnen vom YWCA und Ehrengästen
abgehalten. Ebenso waren viele Hunderte Schüler und deren Lehrer und
Schuldirektoren anwesend.
Dujduan
Ruangwettiwong, Präsidentin des YWCA Zentrum Bangkok Pattaya, bei ihrer
Ansprache.
Der YWCA verzeichnet zum ersten Mal in seiner 17-jährigen Geschichte einen
Rückgang der Stipendienanzahl. Aufgrund der allgemein schwierigen
wirtschaftlichen Situation mussten viele Gönner ihre Spenden drosseln, so dass
im Vergleich zum Vorjahr bisher über 70 Stipendien weniger vergeben werden
konnten.
Nach den Ansprachen von Pattayas YWCA Präsidentin Dujduan Ruangwettiwong und der
Vorsitzenden dieses Wohlfahrtsprojekts, Nittaya Patimasongkhorh, wurden dessen
ungeachtet neue Stipendien an 45 Schüler aus verschiedenen Bildungseinrichtungen
vergeben. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch Essensmarken an Schüler
verteilt, nachdem zwei Schülergruppen eine Thaibox-Vorstellung und einige sehr
schöne und gelungene Tänze vorführten.
Nittaya
Patimasongkhorh, Vorsitzende des Wohlfahrtsprojekts, übergibt zusammen mit
anderen Sponsoren Stipendien an die Schüler.
Zu Ehren des 60-jährigen Thronjubiläums Seiner Majestät des Königs hatte das
YWCA Zentrum ein neues Projekt initiiert, das 47 Fahrräder an zehn Schulen (Ban
Pongsaked Schule, Ban Phoosai Schule, Wat Sawangarom Schule, Wat Nongketnoi
Schule, Wat Nongketyai Schule, Ban Mabfakthong Schule, Ban Sakngaew Schule, Ban
Huaykaonao Schule, Ban Chaknok Schule and Banglamung Schule) verschenkt wurden.
Diese sollen Schülern aus abgelegenen Gebieten zur Verfügung gestellt werden,
für welche der Schulweg ansonsten sehr mühsam und weit ist.
Nittaya Patimasongkhorh bedankte sich bei allen Sponsoren aufs herzlichste,
erwähnte aber, dass viele Sponsoren zuvor jedes Jahr bereit gewesen waren, ihre
Spenden zu erhöhen. In diesem Jahr war dies leider nicht der Fall,
wahrscheinlich bedingt durch die allgemeine wirtschaftliche Situation. Obwohl
einige neue Sponsoren dazu gewonnen werden konnten, blieb man trotzdem unter den
Erwartungen. „Während wir im vergangenen Jahr zum jetzigen Zeitpunkt 514
Stipendien vergeben hatten, sind es im bisherigen Jahresverlauf nur 440 Stück“,
klagte Nittaya. „Die stotternde Konjunktur hat auch für die Wohlfahrt negative
Folgen.“
Die Kinder schenkten ihren Wohltätern zum Abschluss der Feier selbst gebastelte
Geschenke und dankten ihnen vom Herzen für ihre Hilfe.

Der Schweizer Lutz Mettier (Mitte)
spendet 10.000 Baht für das Wohlfahrtsprojekt.

Monika Podleska (Mitte) übergibt
eine Spende von 10.800 Baht im Namen der deutschsprachigen „Plauderstunde“.

Chitra Wanasin (rechts) übergibt
vier Fahrräder an eine Lehrerin der Schule 3.

Schüler führen eine
Thaibox-Vorstellung auf.

Die glücklichen Schulkinder mit
ihren neuen Fahrrädern.

Zum Abschluss des Abends
versammelten sich die Schüler, Organisatoren, Sponsoren und Ehrengäste zu einem
Erinnerungsphoto.
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