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Andrew J. Wood wird zum
Generalmanager des Jahres 2007 gewählt
Bei den „Amadeus Thailand Hospitality Awards 2007“, die am 8. September in
Bangkok verliehen wurden, konnte ein langjähriger Einwohner Thailands, der
Generalmanager des Chaophya Park Hotel Bangkok, Andrew J Wood, den „Oskar“
der Hotelbranche entgegennehmen – die höchste Auszeichnung für
Generalmanager.
Andrew
J. Wood vom Chaophya Park Hotel Bangkok wird für seine herausragenden
Leistungen zum „Generalmanager des Jahres 2007“ gekürt.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der einwöchigen Werbekampagne
„International Food & Hospitality Show 2007“, die an diesem Tag zu Ende
ging, im Siam Paragon Center statt.
Andrew Woods ist aktives Mitglied in vielen Handelskammern und zugleich bei
Skål International Ratsmitglied für Thailand. Mit der Auszeichnung wurde
Wood für seine Professionalität und sein Engagement im Bereich
Dienstleistung im Hotelgewerbe und vor allem für seine Beiträge für die
Tourismusindustrie Thailands geehrt. Nominiert wurde er von den
Generalmanagern anderer Einrichtungen.
Thailand verabschiedet Gesetz
gegen „häusliche Gewalt“
Mit einem neuen Gesetz, das die „häusliche Gewalt“ regelt, schließt sich
Thailand einer internationalen Initiative an. Die „Domestic Violence Bill“
soll ab November in Kraft treten und alle Bürger vor Gewalt, die von
Familienmitgliedern ausgeht, schützen.
Laut dem Ministerium für Soziale Entwicklung und Menschliche Sicherheit
(SDHS) leiden in Thailand jeden Tag 40 Frauen unter häuslicher Gewalt. Pro
Jahr gibt es etwa 11.000 Fälle, die je zur Hälfte Frauen und Kinder
betreffen. Diese Opfer sollen mit dem neuen Gesetz geschützt werden.
„Am wichtigsten ist, dass niemand mehr glaubt, dass dies eine
Privatangelegenheit ist“, so SDHS Vizeminister Poldej Pinprateep. „Vielmehr
werden die Gewalttaten eine staatliche Angelegenheit sein, die Hilfesuchende
bei der Polizei zur Anzeige bringen können.“ Opfer sollen von den Medien mit
Diskretion behandelt werden. Fotos von ihnen dürfen nicht rufschädigend
sein.
Die Thematik wurde am 3. September bei der UN-Regionalkonferenz in Bangkok
besprochen. Bei der Einführung und Durchsetzung ist die Einsatzbereitschaft
der Männer von großer Bedeutung. Regional wurden bereits gute Fortschritte
erzielt, gewaltsames Verhalten einzudämmen.
Programmdirektorin Dr. Jean D’Cunha vom „United Nations Development Fund for
Women“ (UNIFEM) gab an, dass Krankenhäuser in vielen Ländern der Region
Krisenzentren für Opfer eingerichtet haben. Rechtlicher Beistand für Frauen,
Arbeitsmöglichkeiten, Hilfe für Arbeitssuchende und Beratungen jeglicher Art
gehören zum Angebot.
Chhay Kim Sore aus Kambodscha arbeitet mit jungen Menschen seines Landes, um
für den Gewaltverzicht innerhalb der Familie zu werben. Noch heute
bezeichnen es Männer als „männlich“, Gewalt zu zeigen. Ist ein Mann anderer
Meinung, wird dessen Männlichkeit infrage gestellt. Erst wenn sich die
innere Einstellung dieser Menschen ändert, kann dieses stereotypische
Verhalten abgelegt werden.
Populäre Sportler, wie etwa die australische Fußballmannschaft oder
Neuseelands Rugby-Team, gehen mit gutem Beispiel voran und machen sich
ebenfalls für die Rechte der Opfer häuslicher Gewalt stark. Auf solche
Menschen höre die Jugend, und als Vorbild würden viele auf das hören, was
sie propagieren. (TNA)
Umfrage: Bangkoker bezweifeln Durchführung der Wahlen
Die Mehrzahl von Bangkoks Einwohnern ist skeptisch, ob die Neuwahlen in
Thailand tatsächlich wie geplant am 23. Dezember stattfinden werden. Dies
ergab eine von der Dhurakij Pundit Universität durchgeführte Umfrage. 1.446
zufällig ausgewählte Einwohner Bangkoks wurden am 3. und 4. September zum
Thema „Thailands Politik nach der Verabschiedung des Verfassungsentwurfs von
2007“ befragt.
Fast 57 Prozent aller Befragten bezweifeln, dass die Neuwahlen wie geplant
stattfinden werden, während 43,5 Prozent sicher sind, dass dies der Fall
sein wird. 59,2 Prozent würden unter den derzeitigen Umständen einen Putsch
zumindest nicht unterstützen, wobei 44,2 Prozent absolut dagegen sind.
65,5 Prozent rechnen dem ehemaligen Premierminister Thaksin Shinawatra keine
Chancen ein, nach den Neuwahlen wieder in Thailands Politik einzusteigen.
Nur 34,5 Prozent trauen ihm eine Rückkehr zu.
Auf die Frage, ob sich eine reiche Person in einem führenden Staatsamt aus
der Korruption raushalten könne, antworteten nur 7,3 Prozent mit Ja. Mit
53,3 Prozent glaubt die Mehrheit nicht daran. (TNA)
Thailändische Gesetze sollen
in Flüchtlingslagern gelten
Das thailändische Justizministerium wird eine Absichtserklärung mit dem
Flüchtlingsbeauftragten der Vereinten Nationen (UNHCR) unterzeichnen, um
thailändischem Gesetz bei der Beilegung von Streitereien zwischen
Flüchtlingen aus Myanmar in vier Lagern nahe der burmesisch-thailändischen
Grenze Geltung zu verschaffen, sagte ein leitender Beamter des Ministeriums.
Thongthong Chandarangsu, Justizvizestaatssekretär, sagte, nach den
Richtlinien der Absichtserklärung wird thailändisches Recht in den vier
Flüchtlingslagern in den Provinzen Mae Hong Son, Tak, Kanchanaburi und
Ratchaburi eingeführt, wo etwa 150.000 Flüchtlinge leben.
Insgesamt besteht die Hälfte der Flüchtlinge aus Personen unter 18 Jahren.
Streitereien tauchen regelmäßig auf, daher findet das Justizministerium es
nötig, diese mit thailändischem Recht beizulegen, sagte Thongthong.
Es ist notwendig, diesen Menschen das Wissen zu vermitteln, so dass
Streitereien freundschaftlich und gewaltlos gelöst werden können, sagte er.
Er fügt hinzu, die Lager liegen sehr abgelegen und ein Besuch dort ist
schwierig.
Wenn die Absichtserklärung unterzeichnet ist, könnte sie im Oktober
umgesetzt werden, wenn der Flüchtlingsbeauftragte der Vereinten Nationen
zustimmt, die Justizbeamten in jedem Lager zu besolden und Pläne
ausarbeitet, wie man denjenigen hilft, die in ernste Auseinsandersetzungen
verwickelt sind, die durch Gerichtsentscheide beigelegt werden müssen.
(TNA)
Fünf Menschen sterben bei Sturzfluten
Die Zahl der Todesopfer bei einer plötzlich einbrechenden Flut aus den
Bergen im nördlichen Petchabun und der Nachbarprovinz Loei im Nordosten
Thailands ist auf fünf angestiegen. Der fünfte Tote wurde mehr als 15
Kilometer entfernt von der Katastrophenstelle aufgefunden. Zwei Menschen
werden bisher noch immer vermisst.
Die ursprünglich zu Katastrophengebieten erklärten 15 Zonen im Dansai Bezirk
von Loei wurden mittlerweile auf 45 angehoben. Insgesamt sind 4.600 Menschen
von den Sturzfluten betroffen, acht Häuser wurden komplett zerstört und
weitere 650 schwer beschädigt.
In der nordöstlichen Provinz Kalasin wurden die Bewohner von niedrig
gelegenen Gegenden vor weiteren Sturzfluten gewarnt, da der Wasserspiegel
der beiden Hauptflüsse sich gefährlich erhöht hat. Das Wetteramt sagte
voraus, dass weitere schwere Regenfälle im Norden und Nordosten des
Königreiches zu erwarten sind.
Smith Dhammasarote, der Vorsitzende des Nationalen
Katastrophen-Warnungssystems, sagte, es sei geplant, mindestens 144
Warnsysteme im Norden, dem Nordosten und Zentralthailand bis Ende diesen
Jahres aufzustellen. Das Warnzentrum in Bangkok soll die Risiken
identifizieren und den Warntürmen via Satellit signalisieren. Sirenen würden
darauf ertönen, und die Bewohner hätten noch mindestens eine halbe Stunde
Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. (TNA)
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