Nachrichten aus Chiang Mai
6. Jahrgang
Ausgabe Nr. 39

25. September - 1. Oktober 2007
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Update jeden Sonntag von Saichon Paewsoongnern
Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Eine halbe Million Sandsäcke stehen bereit

Marihuana-Touren sind in Pai unerwünscht

Berittene Polizei gerät mit Drogenhändlern zusammen

Samurai-Motorradbande wieder aufgetaucht

Kleinflugzeug stürzt in Wohngebiet

Bau des Tagungszentrums angehalten

 

Eine halbe Million Sandsäcke stehen bereit

Chiang Mai bereitet sich auf Überschwemmungen vor

Saksit Meesubkwang

Soldaten aus dem Kawila Armeecamp waren damit beschäftigt, eine halbe Million Säcke mit Sand zu füllen, da sich die Stadt auf Überschwemmungen an den Ufern des Ping Flusses vorbereitet.
Verschiedene von Überschwemmungen bedrohte Gebiete einschließlich des Kawila Armeecamps (gegenüber dem 5. Büro der Provinzpolizei), die Monfort und die Regina Schule liegen am Ufer des Ping.

Generalmajor Natchapat Somboonsri, Kommandant der 33. Armee, Kawila Camp, beaufsichtigt seine Soldaten beim Füllen und Verteilen der Sandsäcke an den Ufern des Ping.

Generalmajor . Natchapat Somboonsri, Kommandant der 33. Armee, Kawila Camp, erklärte, auch wenn es keine Anzeichen von Überschwemmungen gibt, haben die 100 Soldaten des Camps Sandsäcke frühzeitig als Vorsichtsmaßnahme vorbereitet.
Einwohner, die den Wunsch haben, Flutdämme vor ihren Häusern zu platzieren, können sich an das Kawila Camp wenden. Die Sandsäcke werden kostenlos zur Verfügung gestellt. „Viertausend Soldaten stehen bereit, um unerwarteten Fluten zu begegnen und bieten Rettungsdienste an eventuelle Opfer in Chiang Mai, Lamphun und Mae Hong Son an“, erklärte der Kommandant.


Marihuana-Touren sind in Pai unerwünscht

Saksit Meesubkwang
Oberst Nopporn Ruenchan, Kommandant des Einsatzkommandos des 7. Infanterie-Regiments in Mae Hong Song, traf sich mit Reiseführern aus Pai, um sie zu warnen, das Anbieten von „Drogentouren“ an ausländische Besucher zu unterlassen.

Oberst Nopporn Ruenchan, seine Soldaten und Helfer örtlicher Behörden in Mae Hong Son zerstören die entdeckte Marihuana-Farm.

Touristen, die das landschaftlich schöne Pai besuchen, wünschen offensichtlich mehr als nur eine durchschnittliche Tour in die Dörfer der Bergstämme. Wie das Büro des Kontrollamtes für Narkotika mitteilte, fuhren Besucher in die Dörfer der Bergvölker zum Zweck der Beschaffung und des Konsums von Marihuana, welches in dieser Gegend stark vertreten ist.
Letzte Woche entdeckten der Kommandant und seine Kompanie eine Marihuana-Plantage mit 1.200 Pflanzen im Dorf Ban Wai. Die Soldaten zerhackten die illegalen Feldfrüchte und verbrannten dann die beschlagnahmten 1.400 Kilo.
Polizisten in Pai bemerkten, dass Touristen, die von diesen „Marihuana-Touren“ zurückkamen, Verbotenes mit sich trugen, aber die Herkunft des Marihuanas war schwer auszumachen. Als die Untersuchungen eingeleitet wurden, konnte man schnell feststellen, dass das Marihuana in verschiedenen Dörfern, versteckt zwischen dem Gemüse der Bauern und Reisfeldern, angebaut wurde.
Unterdessen hat der Kommandant alle Reiseführer in Pai gemahnt, nur positive Attraktionen zu zeigen wie die natürliche Schönheit und den Lebensstil der Bergvölker anstatt die Touristen zu Drogenaktivitäten anzuleiten. „Drogentouren sind kein tragbares Programm, verglichen mit den natürlichen Schönheiten“, sagte Oberst Nopporn.


Berittene Polizei gerät mit Drogenhändlern zusammen

Khajohn Boonpath
Eine Drogenbekämpfungseinheit der berittenen Grenzpolizei brachte aufgrund einer Anzeige eine Drogenkarawane auf, die illegal aus Myanmar kam. Diese Begegnung führte zu einem 20-minütigen Feuergefecht. Dabei wurde einer der Drogenhändler getötet, bevor die anderen entfliehen konnten. Nach dem Feuergefecht wurde eine Unterstützungsdivision entsandt, da man Revanche befürchtete.
Die elf berittenen Polizisten aus Mae Sarieng, Mae Hong Son, unter Führung von Offizier Prayoon Sukhampee, waren auf Patrouille in der Gegend von Huay Mae Po an der thai-burmesischen Grenze, als sie auf die Gruppe der zehn Drogenhändler stießen. Gemeinsam drangen die Offiziere daraufhin in das Gebiet vor und fanden neben dem Toten auch ein M16-Gewehr mit Munition, hergestellt in Singapur. Diese Gewehre werden von ethnischen Minderheiten in Myanmar benutzt.


Samurai-Motorradbande wieder aufgetaucht

Bandenführer immer noch auf freiem Fuß

Ein 21-jähriger Mann erlitt eine bösartige Schnittwunde von einem Samurai-Schwert, das von einer Gruppe von Motorradfahrern in Sankhampheang geschwungen wurde. Die Gruppe ließ ihn schwer verletzt zurück.
Der Angriff geschah vor der Esso-Tankstelle auf der Sankhampheang - Chiang Mai Road am 7. September.
Die Mutter des Opfers erstattete bei der Polizei Anzeige. Eine daraufhin eingeleitete Untersuchung führte zur Verhaftung eines angeblichen Bandenmitglieds.
Die berüchtigte Samurai-Bande terrorisierte die Einwohner von Chiang Mai ein paar Jahre zuvor, als sie durch die Straßen fuhr und auf Fahrer und Fußgänger mit Samurai-Schwertern einstach. Die Polizei ging letztendlich gegen die Bande scharf vor und sie wurde aufgelöst.
Diese Gruppe von Nachahmern hat offensichtlich viele Mitglieder. Der Bandenchef, nur bekannt als „Saek Sankhampheang“, ist immer noch auf freiem Fuß, verlautet von der Polizei.
Die Polizei verhaftete den 19-jährigen Olin Panyarat alias Vach, der gestand, in Angriffe mit Samurai-Schwertern gegen Mitglieder anderer Banden verwickelt zu sein. Dies geschah unzählige Male. Er konnte sich weder an die Anzahl der Angriffe noch an die Örtlichkeiten erinnern.
Laut Polizeioberstleutnant Vitoon Voravil fahndet die Polizei weiterhin nach vielen Mitgliedern seiner Gruppe. Nach seiner Verhaftung sind nun alle Namen den Behörden bekannt. (Thai News)


Kleinflugzeug stürzt in Wohngebiet

Saksit Meesubkwang
Ein einmotoriges Kleinflugzeug auf einem Rundflug zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten stürzte in den Garten eines Hauses in der Wohnanlage Sirinakorn in Lamphun. Ernsthaft verletzt wurden der Pilot und der Passagier auf den Vordersitzen. Die zwei weiteren Passagiere auf den Rücksitzen kamen unverletzt davon.

Das stark beschädigte Flugzeug im Garten einer Wohnanlage in Lamphun.

Der Absturz ereignete sich am 12. September um 16 Uhr, teilte die Polizei mit. Die einmotorige Maschine gehört der Saha Gruppe und wird an Ausländer für Besichtigungsflüge über Lamphun vermietet.
Der Pilot Christopher Newman, 63, aus England und der andere verletzte Passagier aus Belgien, Name unbekannt, wurden sofort ins Rajavej Hospital verbracht.
Die anderen beiden Passagiere, ebenfalls aus Belgien, brauchten keine medizinische Versorgung. Das Flugzeug flog bereits 20 Minuten, als Störungen auftraten, hieß es in dem ersten Unfallbericht. Der Pilot versuchte, die Höhe des Flugzeugs zu verringern, aber die Steuerung versagte.
Das Flugzeug stürzte in einen Baum eines Gartens, der Pichai Sinthuchat, 52, gehört, dem Besitzer des Yaowarat Goldladens in Lamphun. Er war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht zuhause. Die Unglücksursache wird untersucht.


Bau des Tagungszentrums angehalten

Der Bau des Tagungszentrums von Chiang Mai beginnt wieder von vorne, da der Generalrechungsprüfer Thailands (AGT) das Projekt nochmals durch den Ausschreibungsprozess laufen lassen will. Diesmal wird die Verfahrensweise der Regierungsbehörden angewandt, die größere Transparenz bietet.
Tourismusminister Dr. Suvit Yodmani sagte, der AGT brachte Bedenken über die Internet-Ausschreibung zum Ausdruck, da diese nicht transparent genug ist, obwohl diese bei Staatsunternehmen Praxis ist.
Das Projekt wird auch mit einer Budgetkürzung konfrontiert. Obwohl anfänglich im letzten Jahr für die erste Phase 400 Millionen Baht (12 Millionen US-Dollar) gebilligt wurden, wurden 160 Millionen Baht für eine stimulierende Tourismus-Kampagne der thailändischen Tourismusbehörde (TAT) in der diesjährigen Nebensaison verbraucht.
Das Gesamtprojekt wird 1,9 Milliarden Baht kosten und die Bauzeit beträgt zwei Jahre. Dr. Suvit, der im Juli ankündigte, der Baubeginn sei Ende des Jahres, sagte: „Ich kann nicht bestätigen, dass der Bau dann beginnt. Aber ich persönlich glaube, das Tagungszentrum wird schließlich gebaut werden, aufgrund der Tatsache, dass die Reiseindustrie in Chiang Mai es seit über 15 Jahren haben will.“ (TTB)


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