6. Jahrgang
Ausgabe Nr. 43

23. Oktober - 29. Oktober 2007
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Update jeden Sonntag von Saichon Paewsoongnern
 

Facharbeit

Eine Frau kauft einen Schrank von Ikea und will ihn selbst aufbauen als Überraschung für ihren Gatten, der auf einer Geschäftsreise ist. Sie macht alles ganz genau so, wie es in der Anleitung steht und schon steht der Schrank in voller Pracht da. Aber nur solange, bis die Straßenbahn laut rumpelnd vorbeifährt, dann bricht er in seine Bestandteile zusammen. Die Frau macht sich die Arbeit noch einmal, weil sie denkt, dass sie etwas falsch gemacht hat. Kaum steht dieser, fährt die Straßenbahn wieder laut rumpelnd vorbei und der Schrank löst sich in seine Einzelteile auf. Also ruft die Frau die Firma an und bittet, dass diese gleich einen Fachmann vorbeischicken soll. Als der ankommt, baut er den Schrank wieder auf und dasselbe passiert. Er baut den Schrank wieder auf, setzt sich hinein und will warten, bis die Straßenbahn vorbeifährt, um von innen zu sehen, wieso dadurch der Schrank zusammen bricht. Kaum sitzt er drin, öffnet sich die Haustüre und der Gatte kommt unerwartet zwei Tage früher nach Hause. Er sieht den Schrank, strahlt voller Freude und öffnet die Schranktüre. Da sieht er den Schreiner drin sitzen. Dieser sagt: „Ich weiß, das klingt unglaubwürdig, aber ich sitze hier drin und warte auf die Straßenbahn.“
Da ist es erlaubt
Ein Amerikaner ist zum ersten Mal in London. Überall spaziert er herum und sieht sich alles genau an. Da überfällt ihn plötzlich ein menschliches Rühren und er sucht verzweifelt nach einer Toilette. Er findet aber keine, auch kein Gasthaus oder Hotel, wo er schnell hinein könnte. Also geht er in eine Seitengasse und will dort sein Geschäft verrichten. Da kommt ein Bobby und weist ihn darauf hin, dass Pinkeln auf den Straßen nicht erlaubt ist. Der Ami ist verzweifelt und als der Polizist seine Not erkennt, führt er ihn in einen wunderschön angelegten Garten und sagt, dass er hier seine Notdurft verrichten darf. Als der Mann fertig ist, fragt er den Polizisten erstaunt, warum ihm denn erlaubt wird, in diesem schönen Garten zu pinkeln. Da erwidert der Bobby ganz ruhig: „Weil das der Garten der französischen Botschaft ist.“
Der elektrische Stuhl
Drei Schwerverbrecher, zwei Amerikaner und ein Thai, sind zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Als der erste raufgeschnallt wird und der Strom eingeschaltet wird, passiert gar nichts. Daraufhin wird der Mann zu lebenslänglich begnadigt. Beim zweiten Amerikaner passiert dasselbe, auch er wird begnadigt. Als der Thai an die Reihe kommt und ihn die Scharfrichter auf den Stuhl setzen wollen, sagt er: „Die Farangs sind schon komische Leute. Der Stuhl muss doch zuerst repariert werden, das sieht doch jeder, dass er kaputt ist...“
Die besondere Art
Ein Städter kommt auf Besuch aufs Land. Müde vom Wandern kehrt er in einen einsamen Bergbauernhof ein. Die Bauersleute sind freundlich und laden ihn gleich zum Essen ein. Das Essen kommt, sieht recht appetitlich aus, und der Wanderer greift herzhaft zu. Dann bekommt er allerdings Durst und äußert den Wunsch, ob er ein Glas Wasser haben könnte. Der Bauer lacht und sagt: „Wasser ist hier rar, aber Most haben wir.“ Dabei greift er nach dem Gemeinschafts-Henkelglas und füllt dieses bis zum Rand mit Most und schiebt es dem Gast hin. Der besieht sich das Glas äußerst skeptisch, denn es sieht schmierig aus, genau wie der Bauer, und man kann an den Fettspuren am Rand sehen, dass schon öfter jemand daraus getrunken hat. Um aber seine Gastgeber nicht zu verletzen, ergreift er das Glas und setzt die Lippen genau über dem Henkel an. Da schreit die Bäuerin freudig auf: „Du meine Güte, der trinkt ja genauso blöd wie der Bauer.“
Die Rückfahrkarte
Ein echter Münchner geht zum Hauptbahnhof und möchte eine Fahrkarte nach Peking kaufen. Aber nur einfach, da er noch nicht weiß, ob er nicht vielleicht zurück fliegen wird. Der Beamte am Fahrkartenschalter hat da so einige Probleme mit dem außergewöhnlichen Wunsch, aber am Ende erhält der Mann eine Fahrkarte nach Novosibirsk und von dort aus muss er dann schauen, wie er nach Peking kommt, heißt es. Dem Münchener gelingt es auch, und weil die Fahrt mit dem Zug so schön war, geht der Münchner nach drei Wochen Urlaub in Peking zum dortigen Hauptbahnhof und verlangt eine einfache Fahrkarte nach München. Der Beamte am Schalter sagt: „Selbstverständlich, mein Herr. Welcher Bahnhof soll es denn sein? Schleißheimer Bahnhof, Ostbahnhof, Giesinger Bahnhof oder Hauptbahnhof?“
Das Hörgerät
„Mein neues Hörgerät ist so klein“, prahlt der schwerhörige Edinger, „dass man es praktisch nicht mehr sehen kann.“ „Toll“, sagt sein Kumpel Kraus, „was hat’s denn gekostet?“ „Viertel vor drei.“


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