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Facharbeit
Eine Frau kauft einen Schrank von Ikea und will ihn selbst
aufbauen als Überraschung für ihren Gatten, der auf einer Geschäftsreise
ist. Sie macht alles ganz genau so, wie es in der Anleitung steht und schon
steht der Schrank in voller Pracht da. Aber nur solange, bis die Straßenbahn
laut rumpelnd vorbeifährt, dann bricht er in seine Bestandteile zusammen.
Die Frau macht sich die Arbeit noch einmal, weil sie denkt, dass sie etwas
falsch gemacht hat. Kaum steht dieser, fährt die Straßenbahn wieder laut
rumpelnd vorbei und der Schrank löst sich in seine Einzelteile auf. Also
ruft die Frau die Firma an und bittet, dass diese gleich einen Fachmann
vorbeischicken soll. Als der ankommt, baut er den Schrank wieder auf und
dasselbe passiert. Er baut den Schrank wieder auf, setzt sich hinein und
will warten, bis die Straßenbahn vorbeifährt, um von innen zu sehen, wieso
dadurch der Schrank zusammen bricht. Kaum sitzt er drin, öffnet sich die
Haustüre und der Gatte kommt unerwartet zwei Tage früher nach Hause. Er
sieht den Schrank, strahlt voller Freude und öffnet die Schranktüre. Da
sieht er den Schreiner drin sitzen. Dieser sagt: „Ich weiß, das klingt
unglaubwürdig, aber ich sitze hier drin und warte auf die Straßenbahn.“
Da ist es erlaubt
Ein Amerikaner ist zum ersten Mal in London. Überall spaziert er
herum und sieht sich alles genau an. Da überfällt ihn plötzlich ein
menschliches Rühren und er sucht verzweifelt nach einer Toilette. Er findet
aber keine, auch kein Gasthaus oder Hotel, wo er schnell hinein könnte. Also
geht er in eine Seitengasse und will dort sein Geschäft verrichten. Da kommt
ein Bobby und weist ihn darauf hin, dass Pinkeln auf den Straßen nicht
erlaubt ist. Der Ami ist verzweifelt und als der Polizist seine Not erkennt,
führt er ihn in einen wunderschön angelegten Garten und sagt, dass er hier
seine Notdurft verrichten darf. Als der Mann fertig ist, fragt er den
Polizisten erstaunt, warum ihm denn erlaubt wird, in diesem schönen Garten
zu pinkeln. Da erwidert der Bobby ganz ruhig: „Weil das der Garten der
französischen Botschaft ist.“
Der elektrische Stuhl
Drei Schwerverbrecher, zwei Amerikaner und ein Thai, sind zum
Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Als der erste raufgeschnallt
wird und der Strom eingeschaltet wird, passiert gar nichts. Daraufhin wird
der Mann zu lebenslänglich begnadigt. Beim zweiten Amerikaner passiert
dasselbe, auch er wird begnadigt. Als der Thai an die Reihe kommt und ihn
die Scharfrichter auf den Stuhl setzen wollen, sagt er: „Die Farangs sind
schon komische Leute. Der Stuhl muss doch zuerst repariert werden, das sieht
doch jeder, dass er kaputt ist...“
Die besondere Art
Ein Städter kommt auf Besuch aufs Land. Müde vom Wandern kehrt er
in einen einsamen Bergbauernhof ein. Die Bauersleute sind freundlich und
laden ihn gleich zum Essen ein. Das Essen kommt, sieht recht appetitlich
aus, und der Wanderer greift herzhaft zu. Dann bekommt er allerdings Durst
und äußert den Wunsch, ob er ein Glas Wasser haben könnte. Der Bauer lacht
und sagt: „Wasser ist hier rar, aber Most haben wir.“ Dabei greift er nach
dem Gemeinschafts-Henkelglas und füllt dieses bis zum Rand mit Most und
schiebt es dem Gast hin. Der besieht sich das Glas äußerst skeptisch, denn
es sieht schmierig aus, genau wie der Bauer, und man kann an den Fettspuren
am Rand sehen, dass schon öfter jemand daraus getrunken hat. Um aber seine
Gastgeber nicht zu verletzen, ergreift er das Glas und setzt die Lippen
genau über dem Henkel an. Da schreit die Bäuerin freudig auf: „Du meine
Güte, der trinkt ja genauso blöd wie der Bauer.“
Die Rückfahrkarte
Ein echter Münchner geht zum Hauptbahnhof und möchte eine
Fahrkarte nach Peking kaufen. Aber nur einfach, da er noch nicht weiß, ob er
nicht vielleicht zurück fliegen wird. Der Beamte am Fahrkartenschalter hat
da so einige Probleme mit dem außergewöhnlichen Wunsch, aber am Ende erhält
der Mann eine Fahrkarte nach Novosibirsk und von dort aus muss er dann
schauen, wie er nach Peking kommt, heißt es. Dem Münchener gelingt es auch,
und weil die Fahrt mit dem Zug so schön war, geht der Münchner nach drei
Wochen Urlaub in Peking zum dortigen Hauptbahnhof und verlangt eine einfache
Fahrkarte nach München. Der Beamte am Schalter sagt: „Selbstverständlich,
mein Herr. Welcher Bahnhof soll es denn sein? Schleißheimer Bahnhof,
Ostbahnhof, Giesinger Bahnhof oder Hauptbahnhof?“
Das Hörgerät
„Mein neues Hörgerät ist so klein“, prahlt der schwerhörige
Edinger, „dass man es praktisch nicht mehr sehen kann.“ „Toll“, sagt sein
Kumpel Kraus, „was hat’s denn gekostet?“ „Viertel vor drei.“
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