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Beach Road soll
Fußgängerzone werden
Für Verkehr gesperrt von Freitag bis Sonntag
Ariyawat Nuamsawat
Chonburis Gouverneur Pracha Taerat ordnete am 6. Dezember bei einer
Sitzung im Rathaus an, dass in Kürze die Beach Road, zumindest vorübergehend
während der kommenden Feiertage, jeweils zwischen Freitag und Sonntag zur
Fußgängerzone umgemodelt wird. Speziell am Wochenende kommen viele
einheimische Touristen nach Pattaya und bevölkern die Beach Road mit Autos.
Um die Umweltverschmutzung an der Beach Road im Rahmen zu halten, soll diese
Maßnahme auf Probe durchgeführt werden. Die 2. Road wird demzufolge mit
Gegenverkehr zu befahren sein. Genauere Informationen, noch vor Einführung,
wurden versprochen.
Weiter ordnete der Gouverneur strenge Maßnahmen gegenüber Taxifahrern an,
die ihre Fahrgäste unhöflich behandeln, zu hohe Preise verlangen und sich
nicht an die Verkehrsregeln halten. Das Verkehrsamt wurde dazu angehalten,
eine gerechte Lösung zu finden.
Ein weiteres Problem, das der großen Reisebusse, die ihre Passagiere
inmitten Pattayas heftigstem Verkehr abladen und ganze Straßen sperren, soll
ebenfalls gelöst werden, indem die Reisenden vor der Stadt in kleinere
Fahrzeuge umgeladen werden. Dies soll am 1. Januar in Kraft treten.

Die Beach Road soll während
der Feiertage zur Fußgängerzone
erklärt werden.
Gewerbetreibende am Strand werden streng verwarnt

Die Vergabe von Gewerbeplätzen am
Strand soll neu organisiert werden.
Ariyawat Nuamsawat
Nun ist es so weit. Nach fortschreitender Anhäufung der Beschwerden über
Gewerbetreibende am Strand ziehen die zuständigen Behörden nun die Notbremse.
Neue Richtlinien mit strengeren Auflagen sollen eingeführt und vor allem
strikter angewandt werden.
Am 6. Dezember rief Chonburis Gouverneur Pracha Taerat zu einer
Dringlichkeitssitzung zusammen. Die Fläche an staatlichem Grundbesitz, die
Gewerbetreibenden zum Anbieten von Waren oder Dienstleistungen zur Verfügung
gestellt wird, solle drastisch verkleinert werden. Dies betrifft vor allem die
Strände.
Stadtmanager Wuttipol Charoenpol klagt, dass die Strände nicht ausreichend Platz
für alle Händler bieten. Auf die 749 verfügbaren Plätze der Strände Pattaya,
Jomtien und Wongamat drängen sich 384 Anbieter.
„Es gibt zwei Gründe, die zu unserer Entscheidung führten: die mangelnde
Kooperation der Gewerbetreibenden und die mangelnde Aufmerksamkeit der
zuständigen Behörden“, meinte Wuttipol. „Viele Betreiber ließen alles und jeden
gewähren. Sogar Straßenverkäufer konnten sich ungehindert einnisten, belegten
Plätze, die nicht dafür freigegeben waren, und hinterließen Müllberge. Touristen
beschweren sich über das ungepflegte Erscheinungsbild, das schlechte Essen und
die überteuerten Preise. Die Stadt verlangt für diese Plätze nur 1.000 Baht pro
Jahr. Doch alle, die sich seit 2005 reindrängelten, haben diese geringe Gebühr
nicht ein einziges Mal bezahlt.“
Für den zu erwartenden Fall, dass die Stadt keine Lösung finden sollte, kündigte
Pracha strenge Konsequenzen an. Dann soll die bisher genutzte Fläche für die
Verleiher von Strandutensilien um 50 Prozent verkleinert werden. Zudem sollen
die Plätze an allen Stränden komplett neu vergeben werden, jedoch nur noch ein
Platz pro Betreiber.
Wer auf staatlichem Grundstück arbeite, müsse sich an die bestehenden Regeln
halten, so Pracha weiter.
Um einen dieser begehrten Plätze zu ergattern, müssen sich die Interessenten
jedes Jahr neu bewerben. Ein Komitee, dem Banglamungs Distrikthauptmann Monkol
Tamakittikhun und Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn angehören, wird
entscheiden. Sollte sich trotz dieser Maßnahmen die Situation nicht bessern,
wird die Lizenz aller Betreiber an allen Stränden entzogen.
Pracha warnte vor Willkür. Diese könne eine Lawine auslösen, deren Auswirkung
nicht einzuschätzen sei. Wer sich an die bestehenden Richtlinien hält, hat also
nichts zu befürchten. Die anderen müssen mit Geldstrafen, Lizenzentzug und
gnadenloser Ausmistung rechnen.
Mangelnde Wartung von Hochhäusern birgt Risiken
Ariyawat Nuamsawat
Eigentümer von Gebäuden mit vielen Stockwerken, inklusive Hotels, sehen sich
dem Vorwurf der mangelnden Wartung und der Sicherheitsgefährdung ihrer
Kunden und Angestellten konfrontiert.
Für
alle hochgeschossigen Gebäude in Pattaya muss von den Eigentümern einmal pro
Jahr ein Bericht vorgelegt werden.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn besprach diese Angelegenheit am 28.
November mit Sumet Sara-Aporn vom Amt für regionale Bauvorhaben und
Städteplanung, Warodom Sucharitkul, Vorsitzender des
Gebäudekontrollverbands, und mehreren Unternehmern Pattayas.
Laut Sumet nimmt die Anzahl der Hochhäuser, die als Hotel, Kondominium,
Apartment, Büro oder Laden genutzt werden, weiter zu. Viele Eigentümer
kümmern sich jedoch nicht um die Instandhaltung der Gebäude und bringen die
Menschen darin in Gefahr.
Eigentümer von Gebäuden müssen per Gesetz einen Kontrolleur engagieren, der
regelmäßig einen Bericht für die Lokalbehörde anfertigt, sagte Warodom. Die
Frist hierfür läuft dieses Jahr am 29. Dezember aus. Wer bis dahin keinen
Bericht bei der zuständigen Behörde eingereicht hat, muss mit zu drei
Monaten Haft, einer Geldstrafe bis zu 60.000 Baht oder beidem rechnen. Dem
können bis zu 10.000 Baht Strafe täglich hinzukommen, solange das Problem
nicht behoben ist. Warodom legte allen Eigentümern nahe, den gesetzlichen
Pflichten nachzukommen, bevor der Staat eingreifen muss.
Sowohl das Gebäudekontrollgesetz von 1979 als auch Absatz 32 vom
Zusatzantrag 3 aus dem Jahr 2000 gewähren keinen Interpretationsspielraum,
sagte Anawat Buraphachon, Ingenieur beim Amt für regionale Bauvorhaben und
Städteplanung. Es wird klar vorgeschrieben, dass Eigentümer, Betreiber und
Manager einen Gebäudekontrolleur einsetzen müssen, der entweder beim
staatlichen oder beim regionalen Amt für Bauvorhaben und Stadt- und
Landplanung registriert ist.
Mindestens einmal pro Jahr muss der Kontrolleur das Gebäude untersuchen und
einen Bericht anfertigen. Alle fünf Jahre ist ein Vollgutachten
vorgeschrieben, das ebenfalls von der zuständigen Behörde geprüft wird. Ist
das Ergebnis zufriedenstellend, wird eine Bescheinigung ausgestellt, die der
Eigentümer im Gebäude für alle Personen sichtbar aushängen muss. Dieses
Gesetz gilt für alle Gebäude ab einer Höhe von 23 Metern.
Mangelnde Wartung von Löschfahrzeugen kritisiert
Ariyawat Nuamsawat
Die für Zone 3 zuständigen Mitglieder des Stadtrats drängten das
Katastrophenschutzzentrum von Pattaya, seinen Pflichten nachzukommen, um für
Notfälle während der Hochsaison gewappnet zu sein. Die Wartung von
Löschfahrzeugen sowie der gesamten Ausrüstung zur Bekämpfung von Bränden dürfe
nicht vernachlässigt werden.
Somchai
Thampitakpong beantwortet Fragen.
Tawit Chaisawangwong leitete am 27. November ein Treffen des Stadtrats mit der
Stadtverwaltung und Abteilungsleitern.
Sanit Bunmachai stellte die Effektivität der Brandbekämpfung für Zone 3 in
Frage. Es stehe der Ruf von Pattaya auf dem Spiel, sollten Fahrzeuge und
Ausrüstung in schlechtem Zustand und nicht einsatzbereit sein.
Laut dem Leiter des Katastrophenschutz, Somchai Thampitakpong, sind in Pattaya
über 100 Personen, auf drei achtstündige Schichten verteilt, rund um die Uhr
einsatzbereit.
Die Stadtverwaltung hatte Gelder zum Kauf von Löschfahrzeugen und der benötigten
Ausrüstung bereitgestellt. Inzwischen war ein Teil der Gerätschaft
reparaturbedürftig und wurde in Bangkok wieder auf Vordermann gebracht. Für die
Kostendeckung wurde ein Budget bei der Stadtverwaltung beantragt.
Über die Kostenübernahme in diesem und für die zukünftigen Fälle müsse dringend
entschieden werden, so Tawit. Eine internationale Touristenstadt müsse seinen
Besuchern Schutz und Sicherheit gewähren, wofür eine einwandfreie Ausrüstung die
Voraussetzung sei. Vorbeugende Maßnahmen sind der effektivste Schutz vor
Katastrophen, fügte Tawit abschließend hinzu.
Neues Abwassersystem entlang
der Eisenbahn soll Überschwemmungen vorbeugen

Entlang der Eisenbahnlinie
installiert soll ein neues Abwassersystem werden.
Ariyawat Nuamsawat
Der Stadtrat hat ein 300 Millionen Baht Projekt abgesegnet, unter
welchem ein neues Abwassersystem entlang der Eisenbahnlinie installiert
werden soll, das Überschwemmungen vorbeugen wird.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn sprach sich am 27. November für
diesen Antrag aus, für den über 21 Rai Land in Huayyais Unterdistrikt Kao
Makok benötigt werden.
Dort wird das Abwasser nach 16 Kilometern durch die Pipeline auf der
Ostseite der Schienen in das neue Auffangbecken fließen. Das Wasser wird
also von Pattaya abgeleitet, wodurch das anhaltende Flutproblem deutlich
gelindert werden sollte.
Der Stadtrat verspricht, dass Pattaya von diesem Projekt sehr profitieren
werde, sollte alles nach Plan verlaufen. Die Abstimmung verlief ohne
Gegenstimme.
Marine und PTT entwickeln Einsatzplan bei Gasalarm
Patcharapol Panrak
Die Marine will ihr Personal schulen, wie es bei defekten Gasleitungen
auf offener See zu reagieren hat.
Konteradmiral Chumpol Wongwaeking, Stabschef bei der Königlich Thailändischen
Flotte (RTF), eröffnete am 3. Dezember das Treffen, an dem hochrangige
Repräsentanten der Firma PTT, angeführt von Sahathep Thammatad, Manager für
Betrieb und Wartung von Meerespipelines, teilnahmen. Die Verantwortung für die
im Meer verlaufenden Leitungen liegt bei der RTF. In gestellten Fällen soll
diese geschult werden, wie bei Problemen vorzugehen ist. Die Übungen sollen
unter möglichst realen Bedingungen durchgeführt werden, mit allen eventuell
auftretenden Verhinderungen.
Im Ernstfall muss die Zusammenarbeit zwischen RTF und PTT reibungslos über die
Bühne gehen. Eine festgelegte Vorgehensweise muss ausgearbeitet werden, damit
jede Partei weiß, wie zu reagieren ist. Bei defekten Pipelines muss umgehend
reagiert werden, um zu vermeiden, dass Schiffe, Boote oder Fluggeräte in den
gefährdeten Bereich eindringen und ungewollt eine Verpuffung auslösen. Sobald
beide Seiten eine Strategie ausgearbeitet haben, sollen gemeinsame Übungen
abgehalten werden.
Staatsdinner
in Ban Sukawadee
Bürgermeister fordert: Königsansprache verinnerlichen!

Gouverneur Pracha Taerat in Gesellschaft
hübscher Mädchen.
Vimolrat Singnikorn
Am 6. Dezember trafen Repräsentanten aus der lokalen und regionalen
Politik, hochrangige Militärs und Polizeibeamte im Ban Sukawadee zusammen,
um ihre Treue gegenüber Seiner Majestät zu bekunden. Zudem gelobten sie, ihr
Wirken und Handeln zur Förderung der Einheit des Volkes auszurichten, wie es
der König in seiner Geburtstagsansprache verlangt hatte.
(Von
links) Generalmajor Akanant Ratanasopar, Polizeigeneralleutnant Jetanakhon
Napeetapat, Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn und Polizeigeneralmajor
Bundit Khunajak.
Eröffnet wurde die „1. Formale Versammlung in Chonburi“ von Chonburis
Gouverneur Pracha Taerat.
Zunächst zollten alle Anwesenden den Buddha-Reliquien Respekt, bevor sie die
Königshymne sangen. Die Schule 9 führte einen klassischen Thai-Tanz auf. Ein
großes Buffet sowie viel Wein und Champagner sorgten ebenfalls für gute
Laune. Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete ein wahrer
Feuerwerks-Marathon.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn nahm sich die weisen Worte des Königs
nicht nur zu Herzen, er setzt sie auch um. „Ich möchte dafür sorgen, dass
alle Angestellten der Stadtverwaltung als Einheit auftreten. Wir müssen dort
anfangen, wo wir selbst wirken – nämlich zu Hause und bei der Arbeit. Dort
legen wir die Basis für ein friedliches Zusammensein. Wir alle sollten die
Ansprache unseres Königs verinnerlichen. Jeder kann durch sein Handeln zur
Einheit unserer Gesellschaft und zum Erreichen des eigenen Glücks
beitragen.“
Marine ehrt
53 Kriegsschiffkommandanten

53 Kommandanten von Thailands
Kriegsschiffen werden ausgezeichnet.
Patcharapol Panrak
53 Kommandanten von Thailands Kriegsschiffen bekamen am 3. Dezember
Ehrenauszeichnungen verliehen. Admiral Prawit Srisukwattana,
Oberbefehlshaber der Königlich Thailändischen Flotte, leitete die Zeremonie
im Commission Club in Sattahip.
Die Auszeichnung ist ein Zeichen der Anerkennung für das Wissen, die
Fähigkeiten und Erfahrung der Kommandanten und sorgt zugleich für die nötige
Motivation, ihre Aufgaben erfolgreich und effektiv durchzuführen.
Kommandanten und Schiffkapitäne nehmen eine der wichtigsten Positionen der
Königlich Thailändischen Marine (RTN) ein, so Admiral Prawit. Sie sind für
den Erhalt der Meeresressourcen, für die Bekämpfung von Kriminalität zur See
und für den Schutz der nationalen Demokratie verantwortlich. Der Kommandant
eines Schiffes sorgt dafür, dass die Befehle der übergestellten Einheiten
und des Oberbefehlshabers ausgeführt werden. Dabei muss er oft
eigenverantwortlich Entscheidungen treffen, um die Aufgaben einwandfrei zu
erledigen.
Der Betrieb eines Kriegsschiffes ist mit extrem hohen Kosten verbunden.
Neben dem Ausführen von Befehlen ist der Kommandant auch für die Wartung des
Schiffes und dessen Navigation zuständig. Diese Position kann deshalb nur
mit Personen besetzt werden, die mit Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein
und Leistungsfähigkeit den hohen Anforderungen der RTN gerecht werden.
Neue Buddhastatue für neue Halle des Kaonoi Tempel
Patcharapol Panrak
Der Abt des Kaonoi Tempels in Sattahip, Maha Chokechai Puttasako,
leitete am 3. Dezember eine Zeremonie, bei welcher kleine Buddhafiguren
gegossen wurden. Mit den Einnahmen soll die Fertigstellung einer Tempelhalle
finanziert werden. Phra Rajwisuthimaethee, Patriarch der Provinz Chonburi,
sowie Chai und Sa-Ngun Nantanapornchai, Vorsitzende der Laien, beteiligten
sich an der Aktion und leisteten großzügige Spenden.
Die neue Tempelhalle ist fast fertig gestellt, sagte Maha Chokechai
Puttasako. Für die verbleibenden Arbeiten fehlen jedoch die finanziellen
Mittel. Erst wenn die Konstruktion abgeschlossen ist, kann der Tempel wieder
neue Mönche ordinieren. Deshalb hofft man, dass die fehlende Summe bald
eingenommen wird. Durch die vielen Spenden und dem Erlös der kleinen
Buddhafiguren kam der Kaonoi Tempel seinem Ziel ein großes Stück näher.
Großputz beim neuen Naklua Markt

In Windeseile wird der Markt
gesäubert.
Ariyawat Nuamsawat
Ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Naklua Markts fand am 3. Dezember
ein Großputz statt, um das Gelände rechtzeitig zum Königsgeburtstag auf
Vordermann zu bringen.
Bürgermeister Niran Wattanasartsathorn führte die Reinigungsaktion mit über 700
Marktverkäufern, Marktanwohnern, Einwohnern der Soi Post Office, Stadtbeamten
und Schülern an.
Der neue Naklua Markt steht unter städtischer Verwaltung, weshalb die
Stadtverwaltung auch für die Reinigung verantwortlich ist. Chatchawan Chimtin
von der Gesundheits- und Umweltbehörde Pattaya zeigte sich hocherfreut, dass
sich so viele Menschen freiwillig an der zuvor angekündigten Aktion beteiligten.
Drogenhändler mit 4.000 Yaba-Pillen erwischt

Gouverneur Gouverneur Pracha
Taerat (sitzend, 2. von links) gibt die Verhaftung einer Drogenbande
bekannt.
Theerarak Suthatiwong
Chonburis Gouverneur Pracha Taerat, Generalmajor Bundit Khunjak, Kommandant
der Regionalpolizei, und Srirachas Distrikthauptmann Thanis Noipeng gaben am
1. Dezember bei einer Pressekonferenz die Verhaftung einer Drogenbande
bekannt, die mit 4.000 Yaba-Pillen erwischt wurde.
Zunächst ging den Beamten der 23-jährige Thanawat Kalongrat ins Netz, als er
vor dem Saha Group Industrial Park auf Kundenfang war. Er hatte 58 Pillen
bei sich.
Thanawat gab zu, die Ware von einem Großhändler aus Kambodscha gekauft zu
haben, der die Pillen zu Tausenden verkauft. Er überwies das Geld auf ein
Konto und bekam die Ware direkt vom Grenzkontrollpunkt Aranyaprathet
zugeschickt.
Die Polizei ermittelte, dass die Übergabe einer größeren Lieferung in einem
Einkaufzentrum in Bangkapi (Bangkok) bevorstand. Auch der Name und die
Beschreibung des Lieferanten waren bekannt. Thanakorn Wongrueng, 33, wurde
bald entdeckt und durchsucht. Er trug 4.000 Pillen mit sich.
Verkäuferin wird von Tourist sexuell belästigt
Boonlua Chatree
Völlig daneben verhielt sich ein Tourist, als er zunächst einer
Verkäuferin unter den Rock schaute und die Sache anschließend mit einem
Bestechungsversuch an die Polizei vertuschen wollte.
Der
russische Tourist Belkin Demitry hört seinem Dolmetscher zu, der ihm die
Anklage der Polizei erklärt.
Am 3. Dezember rief Kanchana Meekham, 33-jährige Verkäuferin im Big C
Pattaya Nord, die Polizei um Hilfe, nachdem ein Mann mit einem 30 cm langen
Rückenkratzer in aller Öffentlichkeit ihren Rock anhob.
Bis die Beamten eintrafen, hatte sich eine aufgebrachte Menge um den Mann
versammelt, der noch immer die „Tatwaffe“ in der Hand hielt. Er wurde als
der 36-jährige Russe Demitry Belkin identifiziert. Da die Situation zu
eskalieren drohte, wurde der Mann zur eigenen Sicherheit abgeführt.
Auf der Wache wollte sich Belkin mit 600 US-Dollar, die er je zur Hälfte der
Polizei und der Verkäuferin anbot, freikaufen. Doch weder die Beamten noch
das Opfer ließen sich darauf ein. Kanchana will mit aller Härte des Gesetzes
gegen die Unverfrorenheit ihres Peinigers vorgehen.
Zwei israelische Drogenhändler gefasst
Boonlua Chatree
Thailands Anti-Drogen-Behörde (TNSB) hat zwei Israelis wegen
Drogenhandels festgenommen, die wegen ähnlicher Vergehen bereits in den USA
polizeilich gesucht wurden.
TNSB-Kommissar Generalleutnant Wut Lipatapallop, sein Stellvertreter
Generalmajor Adithet Panchamanon und Andre Kellang, assistierender
Regionaldirektor der US-Drogenbekämpfung (DEA) gaben bei einer
Pressekonferenz am 6. Dezember die Verhaftung von Allan MaKraf, 37, und
Vladimir Alkronic, 34, bekannt. Den Angaben zufolge waren die beiden Täter
im Besitz von 20.683 Pillen der Droge Ecstasy.
Generalleutnant Wut lobte die tolle Zusammenarbeit zwischen TNSB und DEA,
die zur Ergreifung der Kriminellen geführt hatte. Die beiden Israelis waren
nach Thailand geflüchtet, nachdem in den USA ein Haftbefehl wegen
Drogenhandels gegen sie ausgestellt wurde. Verdeckte Ermittler gaben sich
als Käufer aus und konnten die Israelis bei einer vermeintlichen Übergabe in
Bangkok dingfest machen.
Via Einbahnstraße
ins Gefängnis
Boonlua Chatree
Eine Fahrt mit dem Moped entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung
endete für einen Franzosen auf der Polizeiwache.
Der
Franzose Rodolphe Edouard Jacques Bailly telefoniert nach seiner Verhaftung
auf der Polizeiwache.
Rodolphe Edouard Jacques Bailly, 32, fuhr mit seiner blauen JRD auf der Soi
Diana Inn in falscher Richtung, weshalb er von einem Verkehrspolizisten
angehalten wurde. Bailly versuchte zu entkommen, verlor die Kontrolle über
das Fahrzeug und krachte in den Polizisten. Theparot musste mit Verletzungen
am rechten Bein ins Krankenhaus gebracht werden. Wegen Missachtung des
Verkehrsgesetzes mit resultierender Körperverletzung eines Polizeibeamten
landete Bailly in einer Zelle.
Hoffentlich macht die Polizei dasselbe auch mit ihren Landsleuten, die immer
wieder falsch in eine Einbahnstraße fahren.
Polizeikurznachrichten
Boonlua Chatree
Russe bezahlt
mit Dollarblüten
Ein russischer Tourist wurde dabei erwischt, wie er seine Rechnung im Royal
Garden Plaza mit gefälschten Dollarnoten begleichen wollte. Als er der
35-jährigen Ladenbesitzerin Narin Raksachat das Geld für die ausgesuchten
Kleider gab, wurde sie beim Anblick der Dollarnoten stutzig und informierte
die Polizei. Insgesamt 600 gefälschte US-Dollar hatte Ego Roy Denis, 29, bei
sich. Auf der Wache gab er an, die Banknoten von einem Freund in Russland
bekommen und davon auch ein Auto gekauft zu haben. Während der Befragung
meldete sich Uhrenverkäufer Chokdee Insuwan, der dem Russen zwei seiner
Exemplare verkauft hatte. Auch er beschwerte sich, Dollarblüten erhalten zu
haben.
Taschendiebe auf frischer Tat ertappt
Wenig Glück hatten vier Halunken mit ihrem Vorhaben, einen
Touristen in einem Bahtbus von seinen Wertsachen zu befreien. Der 53-jährige
Nordire Michael Ashworth war auf der Soi Buakhao in Richtung IT-Kaufhaus Tuk
Com unterwegs, als eine Frau in die Tasche des Touristen griff. Dieser
merkte es und obwohl die Frau und ihre Schwester zu zwei auf einem Moped
wartenden Transvestiten flüchteten, konnten aufmerksame Passanten die vier
Personen festhalten, bis die Polizei eintraf. Schnell kam heraus, dass die
Bande seit langem polizeilich bekannt ist und einige andere Räubereien auf
ihr Konto kommen. Ihr Moped stellte sich ebenso als gestohlen heraus.
Polizei mistet vor Wahltag aus
In den Wochen vor den thailändischen Parlamentswahlen wollen die
Behörden mit kriminellen Banden noch einmal richtig aufräumen. Die ersten
Erfolge wurden bereits erzielt und bei einer Pressekonferenz bekannt
gegeben. So konnten sechs Mitglieder der berüchtigten „Nung Chonburi“-Gang
geschnappt werden, die in großem Stil die Drogenszene in der Provinz
versorgt. Beschlagnahmt wurden 7.200 Yaba-Pillen, 140.000 Baht in Bar,
mehrere Kontobücher mit Beträgen in Millionenhöhe, zwei Pistolen mit
Magazinen und drei Autos, die alleine schon 2,3 Millionen Baht wert sind.
Der Kopf der Bande, der 36-jährige Panuwat Kamnet, konnte flüchten. Zwei
weitere Halunken wurden gefasst, die mit Zangen sieben Wasseruhren
demontiert und gestohlen hatten. Bis zum Wahltag wird die Liste noch stark
ansteigen.
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