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Itthipol wird als neuer
Bürgermeister akkreditiert
Sawittree Namwiwatsuk
Chonburis Wahlkomitee (CEC) hat am 23. Mai angekündigt, selbst keine
Einwände gegen die Wahl von Itthipol Khunplome zum neuen Bürgermeister
Pattayas zu erheben.
Seit dessen Sieg bei den Wahlen am 4. Mai seien keine nennenswerten
Beschwerden eingegangen, weshalb die Amtseinführung, die offiziell 30 Tage
später stattfindet, als äußerst wahrscheinlich gelte, meinte
CEC-Vorsitzender Pulsakdi Sangkaew.
Itthipol
Khunplome.
Das letzte Wort hat jedoch das Nationale Wahlkomitee (NEC). Sollte keine
schwerwiegende Beschwerde mit handfestem Beweis gegen die Ernennung zum
Bürgermeister eingehen, ist dies reine Formsache.
Die Mitbewerber um den Posten haben weder gegen Itthipol noch gegen dessen
Partei einen Beschwerdebrief vorgebracht, weshalb die Angelegenheit bisher
reibungslos verlief.
Sobald das NEC grünes Licht gegeben hat, wird eine Ratsversammlung im
Rathaus stattfinden, bei welcher Itthipol offiziell ins Amt eingeführt wird.
„Ich warte nur noch auf das Dokument, in welchem das NEC den Bürgermeister
und den Stadtrat bestätigt“, so Pulsakdi.
Anstieg der Tarife
für Baht-Taxis steht bevor
Vimolrat Singnikorn
Nachdem die Benzinpreise in den vergangenen Monaten weiter angestiegen
sind, sieht sich die Baht-Taxi-Genossenschaft (BBC) gezwungen, ihre Tarife zu
erhöhen.
Dazu BBC-Präsident Chamlong Sukprom: „Selbst durch gut zahlende Privatkunden
können Baht-Taxi-Fahrer die Einnahmeverluste kaum kompensieren. Fünf Baht für
die Kurzstrecken sind einfach zu wenig.“
Nun wird eine baldige Entscheidung vom Verkehrsamt erwartet. „Den Antrag für
eine Tarifanpassung haben wir schon im Februar eingereicht. Eine angemessene
Erhöhung soll noch berechnet werden. Wir hoffen, dass für uns und für unsere
Kunden eine faire Lösung gefunden wird“, so Chamlong weiter.
Bevor ein neuer Tarif Anwendung findet, will die BBC die Öffentlichkeit darüber
informieren.
Massenmedienverein
rüstet sich für die Zukunft
Umwandlung in Gesellschaft beschlossen
Ariyawat Nuamsawat
Die Mitglieder des Massenmedienvereins von Pattaya (PMMC) haben bei
einer Versammlung beschlossen, den Club in eine Gesellschaft umzuwandeln, um
zukünftig effektiver arbeiten zu können.
Chaiyot
Phupatanapong (Mitte) will die Qualität der lokalen Berichterstattung
anheben.
PMMC-Präsident Chaiyot Phupatanapong hatte Faruk Wongborisut, Chefberater
des Clubs und zukünftiger Stadtrat, zum Meeting am 21. Mai im Diana Garden
Resort eingeladen.
Im Mittelpunkt stand der Entschluss, den 41-köpfigen Verein 14 Monate nach
seiner Gründung in eine Gesellschaft umzuwandeln. Inzwischen habe man
ausreichend Eigenkapital für diesen Schritt gesammelt, so Chaiyot. Die
Vorteile für den Club sind ein leichterer Zugang zu staatlichen und privaten
Organisationen.
Der Antrag wurde von den Clubmitgliedern einstimmig abgesegnet. Eine neu
geformte Massenmediengesellschaft von Pattaya (PMMA) wird in ihrem
Bestreben, die Qualität der lokalen Berichterstattung anzuheben und eigenes
Personal auszubilden, unabhängiger agieren können.
Wittaya gewinnt
Chonburis PAO-Wahlen
Die Macht der Khunplomes wächst wieder
Pattaya Blatt Reporter
Wittaya Khunplome ging bei den Wahlen für die Verwaltungsorganisation
der Provinz Chonburi (PAO) am 27. April als klarer Sieger hervor. Er erreichte
die absolute Mehrheit.
Wittaya
Khunplome.
Aufgrund des Dauerregens hielt sich die Wahlbeteiligung in Grenzen. Das war in
den Provinzen Nonthaburi, Songkhla, Chantaburi und Lampang, in denen ebenfalls
eine neue PAO gewählt wurde, nicht anders.
Wittaya, Kandidat 1 der Liste, wird also PAO-Präsident, während seine Partei Rao
Rak Chonburi in 33 von 36 Wahlzonen als stärkste Partei hervorging.
Nur 334,104 aller 843,593 Wahlberechtigten (39,6 Prozent) machten von ihrem
Stimmrecht Gebrauch. Laut Poonsak Sangkaew, Direktor der Wahlkommission der
Provinz Chonburi, habe es keine Unregelmäßigkeiten gegeben.
Die Mitbewerber um den Posten, Araya Wiwatwanit von der Demokratischen Partei
(87.991 Stimmen) und der unabhängige Kandidat Chaichalerm Pitakpalin (5.864),
konnten Wittaya (214.515) nicht gefährden.
Damit ist die Provinzverwaltung fest in den Händen der Rao Rak Chonburi. Die
restlichen drei Sitze teilen sich zwei Kandidaten der Demokratischen Partei und
ein unabhängiger Kandidat. Sie vertreten Pattaya City, Panasnikom und Koh
Srichang.
Wittaya ist der ältere Bruder des designierten Bürgermeisters von Pattaya,
Itthipol Khunplome.
Zwei Hunde verhindern
Hausbrand in Südpattaya
Boonlua Chatree
Das Bellen zweier Hunde, die von ihren Herrchen alleine im Haus
zurückgelassen wurden, verhinderte möglicherweise einen Großbrand nahe der
Thepprasit Road.
Der
Brand konnte noch rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden.
In der Nacht auf den 20. Mai wurden Nachbarn durch das laute Gebell der
Hunde geweckt. Als sie nachsahen, bemerkten sie, dass Rauch aus dem
Nachbarhaus quoll. Da deren Besitzer jedoch nach Chiang Mai gereist waren,
machten sich die Nachbarn selbst daran, den Brandherd zu löschen. Kurz
darauf traf auch die Feuerwehr ein, weshalb das Feuer im Nu aus war.
Alles deutet darauf hin, dass ein Kurzschluss in der Wasserpumpe für das
Beinahe-Unglück verantwortlich ist. Die treuen Hunde haben sich ein Leckerli
redlich verdient.
Hornissenplage in Nongprue
Theerarak Suthatiwong
Tagelang wurden die Bewohner einer Siedlung in der Soi Wat
Bunkanchanaram von Hunderten von Hornissen geplagt. Das Nest war in einem
mehrstöckigen, nur halb fertigen Gebäude, von welchem lediglich das
Erdgeschoss bewohnt war.
Als Amnuay Lertthanya, 63, den Reportern das Nest zeigte, wurde er plötzlich
von mehreren Hornissen angegriffen, und die Reporter flüchteten in Panik.
Prachan Phanpan, 46, Besitzer einer Karaoke-Bar im Erdgeschoss, sagte, dass
die Hornissen schon seit zwei Jahren dort hausen. Anfangs waren es nur
wenige, und sie störten niemanden. Im Laufe der Zeit vermehrten sie sich
jedoch und breiteten sich überall aus. Im Gegensatz zu denjenigen, die eine
Allergie haben, macht es Prachan nichts aus, gestochen zu werden. Jedoch
möchte er die Hornissen nicht ausrotten, aus Angst, damit eine Sünde zu
begehen.
Tanachot Sukkawattana, 36, stellvertretender Manager eines nahe gelegenen
Appartementgebäudes, sammelte ebenfalls schon schlechte Erfahrung. „Einige
unserer Mieter sind wegen den Hornissen schon weggezogen. Mehrmals haben wir
sie beseitigt, doch sie kehren immer wieder zurück und stechen unsere
Kunden.“ Nun wird nach einer Firma gesucht, die die Hornissen ein für
allemal beseitigt.
Schon vor Fertigstellung
Staus auf Umgehungsstraße
Ampelanlagen sollen für Ordnung sorgen
Pramote Channgam
Noch bevor die Arbeiten an der neuen Umgehungsstraße, die parallel
zur Eisenbahnlinie entsteht, abgeschlossen sind, entstehen dort schon die
ersten Verkehrsprobleme.
Mit der Fertigstellung der Straße soll vor allem die Sukhumvit Road deutlich
entlastet werden. Verkehrsteilnehmer können nämlich direkt von der Sukhumvit
Road auf die Umgehungsstraße abbiegen. Angefangen von der Krathinglai
Kreuzung, bis hin zum Huay Yai Unterdistrikt, misst die neue Strecke
insgesamt 16 Kilometer.
Obwohl die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, wird die Straße schon von
vielen genutzt. Mittlerweile sind auch hier die Staus keine Ausnahme mehr.
Vor allem zwischen 16.30 und 18.30 Uhr drängt sich hier der dichte Verkehr.
In dieser Zeit erreicht der Schul- und Feierabendverkehr seinen Höhepunkt.
Chaos entsteht dann vor allem an den Kreuzungen, doch bisher wurden noch
keine Beamten eingesetzt, um den Verkehr regeln. Und ob dieses Problem mit
Ampelanlagen gelöst werden kann, bleibt abzuwarten.
Verschlimmert wird die Situation durch die momentane Rohrverlegungen in der
Soi Wat Bun Samphan, weshalb diese teilweise gesperrt ist. Zahlreiche
Autofahrer weichen auf die Soi Nernplabwan aus, was jedoch nur zu einer
Verlagerung des Staus führt
Amnuay Na-ek von der Verkehrswacht Pattaya kündigte an, dass die Stadt
Beamte einsetzen wird, um an den Knotenpunkten für Ordnung zu sorgen.
Momentan könne jedoch nicht mehr unternommen werden, hieß es. Es wird jedoch
erwartet, dass sich die Lage mit der Öffnung einer Fahrspur in der Soi Wat
Bun Samphan etwas entspannt.
Literaturpreisträger auf der Suche nach der Heiligen Stätte der Wahrheit

Die Heilige Stätte der
Wahrheit in Pattaya.
Saksiri Uraiworn
Drei aufstrebende Stars der thailändischen Literatur waren vor
kurzem in Pattaya zu Gast. Atsiri Thammachot und Pairin Khaongam, beides
Gewinner beim SEA Schreibwettbewerb, sowie Thongtham Nakchamnong, Gewinner
des Schreibwettbewerbs der Mom Ratchawong Ayumongkol Sonakul Stiftung,
besuchten am 24. Mai die eindrucksvolle „Sanctuary of Truth“ (Heilige Stätte
der Wahrheit).
Thongtham
Nakchamnong, Atsiri Thammachot, Pairin Khaongam und Pa Ban.
Das Gebäude, das komplett aus Holz besteht, befindet sich direkt an der
Meeresküste in Naklua und zählt zu den spektakulärsten Attraktionen, die
Pattaya zu bieten hat. Es weist unzählige Ornamente auf, die dem Besucher
mitunter winzige und doch beeindruckende Details eröffnen. Mit einer Höhe
von 105 m, einer Länge von 100 m und einer Innenfläche von über 2.000 qm ist
das Gebäude leicht aus der Ferne zu erkennen. Steht man am richtigen
Aussichtspunkt, könnte man annehmen, das Gebäude treibe auf dem Meer. Zur
Sicherheit ist es durch eine Betonwand vom Golf abgetrennt. Anhand von
Deva-Figuren informiert die heilige Stätte ihre Besuchern unter anderem über
Religion, Philosophie, Moral, Kultur und die Verpflichtungen längst
vergangener Tage.
Lek Wiriyaphan, Eigentümer der „Ancient City“ in Bangpoo und des Erawan
Museums in Samut Prakan, begann mit den Bauarbeiten im Jahr 1981.
Ausschließlich Holz sollte für die Errichtung verwendet werden. Heute zählt
die Stätte zu den berühmtesten architektonischen Bauten in ganz Thailand.
Sie spiegelt einerseits den antiken Sachverstand der Thais und repräsentiert
gleichzeitig den Fortschritt in der Kunst sowie das handwerkliche Geschick
zu Zeiten Rama IX. in der Rattanakosin Zeit. Gar unglaublich scheint die
Tatsache, dass nicht ein einziger Nagel beim Bau verwendet wurde. Teils sind
die Holzstücke ineinander verkeilt, teils wurden andere traditionelle
Bautechniken angewandt.
Die Literatur-Stars zeigten sich schwer beeindruckt: „Das Werk dieses
Künstlers werden viele Generationen bewundern“, „…ein immerwährender
Traum…“, „…makellos…“ waren sie sich einig.
Die Sanctuary of Truth ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Um 11.30 und
15 Uhr findet eine Delfin-Show statt. Zudem werden eine Kulturshow,
Pferdereiten und Sightseeing mit dem Boot geboten.
Korallenriff vor dem Prinz Chumporn Camp soll vergrößert werden
Marinekorps legt Jungkorallen aus

Die vorbereiteten PVC-Rohre
werden ins Wasser getragen.
Patcharapol Panrak
Vor der Küste beim Königlich Thailändischen Marinekorps sollen die
Korallenriffe erneuert werden. Es wurden auch neue Korallen gepflanzt, die
sich entlang des Gesteins entwickeln sollen, das extra hierfür im Meer
platziert wurde.
Verantwortlich für das Projekt sind das Prinz Chumporn Camp der Marinekorps
selbst und die Verwaltungsorganisation des Unterdistrikts Sattahip (SAO).
Sattahips SAO-Vorsitzender Pairot Malakul na Ayutthaya eröffnete das Projekt
am 17. Mai. Kapitän Norongsak Jatakanon, Leiter der Marineabteilung für
touristische Angelegenheiten, erhielt Schwimmwesten und Tauchmasken, damit
die Teilnehmer die PVC-Rohre, an welchen die Jungkorallen befestigt sind,
auf den Meeresgrund legen konnten. Fixiert wurden die Rohre mit Gestein, an
welchem sich die Korallen entlang ausbreiten sollen.
Für das Vorhaben wurde der Toey Ngam Strand ausgewählt, weil dieser zu den
beliebtesten Ausflugszielen zählt, sagte Peng Buahom, Stellvertreter des
SAO-Vorsitzenden.
Bei Untersuchungen des Amts für Gesundheit und Umwelt hatte sich
herausgestellt, dass immer mehr Korallen um die Insel Kai Tia herum
absterben. Deshalb wurde beschlossen, dass wieder mehr für den Erhalt und
die Wiederbelebung unternommen werden muss.
Das Prinz Chumporn Camp dient sowohl als wichtige Militärbasis als auch als
Beschützer der Meeresressourcen. Finanziert wird das Projekt von der
Sattahip SAO.
Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Drogenhandels
Ariyawat Nuamsawat
Thailand hatte die Ehre, vom 21. bis 23. Mai Gastgeber der IDEC
Region Fernost zu sein, einer internationalen Konferenz, bei welcher das
Vorgehen zu Bekämpfung der Drogenproblematik besprochen wurde.
Repräsentanten aus 18 Nationen nahmen an der Versammlung teil, die im Dusit
Thani Pattaya abgehalten wurde. Generalleutnant Wut Lipatapanlop, Kommandant
bei der Drogenbekämpfung, eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit seinem
Stellvertreter, Generalmajor Adithep Panjamanon.
Um das Problem richtig anzugehen, muss die Bekämpfung ausgeweitet werden.
Längst ist es kein regionales Phänomen mehr. Viele Drogen werden aus
Nachbarstaaten eingeschmuggelt und vertrieben. Oft ist bei Geschäften mit
Drogen auch Geldwäsche im Spiel.
Thailand ist eines von 18 Mitgliedsstaaten, die der IDEC Region Fernost
angehören. Mit der Zusammenarbeit soll verhindert werden, dass sich der
Handel mit illegalen Rauschmitteln noch weiter ausbreitet. Dealer gehen beim
Schmuggel hohe Risiken ein. Schaffen sie es, mit ihrer Ware unentdeckt über
die Grenze nach Thailand einzureisen, ist die größte Hürde genommen. Der
Rest ist nur noch Formsache.
Der IDEC Weltverband, dem insgesamt 84 Staaten angehören, ist in sieben
Regionen eingeteilt. Regionale IDEC Versammlungen finden alle sechs Monate
statt. Die Ergebnisse werden der Zentrale vorgelegt. Die IDEC
Generalversammlung wird einmal pro Jahr abgehalten.

Die Repräsentanten von 18
Staaten beim Treffen.
Deutscher in Haft
wegen Visumüberziehung
Khun Tschue
„Nun können Sie für 90 Tage in Thailand bleiben“, das sollen die Worte
einer Angestellten eines Thaikonsulats in Deutschland gewesen sein. Der Deutsche
Jörg M. (47) aus Frankfurt hatte keine Lust mehr, in Deutschland zu arbeiten,
und wollte sein Glück in Thailand versuchen. Der Investmentbanker war sich
sicher, eine Stellung in einer Bank zu erhalten. Dass dies nicht möglich ist,
erklärte ihm ein Polizeivolontär später.
Jörg
M.
Der Deutsche, der vor etlichen Jahren einen Unfall hatte und deshalb
Medikamente, u. a. zur Blutverdünnung einnehmen muss, wollte sein in Deutschland
ausgestelltes Touristenvisum dann durch einen Visatrip um 30 Tage verlängern
lassen; es gelang ihm allerdings angeblich nicht. Auf dem Weg zum Flughafen, um
bei der Ausreise die Strafgebühr von 17.000 Baht zu bezahlen, überlegte er es
sich anders und fuhr zurück nach Pattaya. Er geriet in eine Kontrolle, die das
fehlende Visum bemerkte und man verlangte nochmals 2.000 Baht extra.
Die thailändische Freundin aber hatte zwischenzeitlich das Konto des Deutschen
leer geräumt, und er hatte kein Geld mehr, um die Strafen zu bezahlen. 13 Tage
saß er im Gefängnis von Nongplalai ein, bevor er in die Soi 9 Pattaya nach
Pattaya verlegt wurde. Mehrmals verlangte der Deutsche nach seiner Medizin, die
er aber nicht erhielt.
Die deutsche Botschaft und der deutsche Hilfsverein sind bereits in den Fall
involviert, um zu helfen.
Keine illegalen Wetten
während der Europameisterschaft
Saksiri Uraiworn
Am 7. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft 2008, die gemeinsam
von Österreich und der Schweiz ausgetragen wird. An den Wettbüros wird großer
Andrang herrschen, und viele Menschen werden wieder ihre letzten Münzen
verzocken.
In Thailand ist Glücksspiel jedoch verboten. Pattayas Polizeichef Oberst Nopadon
Wongnorm hat bereits angekündigt, dass für die EM viele Kontrollen geplant sind.
Leider treibt die Spielsucht viele Menschen in die Kriminalität. Taschendiebe
werden wieder Hochkonjunktur haben, um sich ein Paar Münzen zu ergaunern, die
sie in Hoffnung auf den großen Jackpot riskieren. Doch auch nach solchen
sportlichen Großveranstaltungen reißt die Kriminalität nicht ab, denn viele
versuchen, ihre Spielschulden mit weiteren „krummen Dingern“ zu begleichen.
Schon im Vorfeld will Oberst Nopadon dafür sorgen, dass die Wettmafia über die
Entschlossenheit der Polizei Bescheid weiß. Verdeckte Agenten sollen ausströmen,
um illegale Wettanbieter aufzustöbern.
Zwar werden die Methoden der Anbieter immer gerissener, doch mit ihrer
fortschrittlichen Technologie ist sich die Polizei sicher, die allermeisten zu
schnappen. Eltern werden zudem aufgerufen, in den nächsten Tagen ein Auge auf
das Verhalten ihrer Kinder zu haben. Wetten werden an Schulen und am
Arbeitsplatz sowie via Telefon und Internet abgeschlossen.
In Pubs, Diskos und Bars soll während der EM (7. bis 29. Juni) ebenfalls auf
illegales Wetten kontrolliert werden. Die Polizei hat ausdrücklich bekannt
gegeben, dass das Wettverbot auch für Ausländer/Touristen gilt.
Volltrunkener Türke begrapscht und schlägt Frau in Disko

Boonlua Chatree
Der Türke auf der Polizeiwache.
In der Nacht auf den 21. Mai wurde die Polizei in die Diskothek Tony’s
gerufen, wo ein Ausländer angeblich eine Frau zunächst unsittlich berührt und
dann geschlagen haben soll. Die 25-jährige „J“ gab an, ein Mann hätte ihr ans
Gesäß gefasst. Als sie sich lauthals darüber beschwerte, zog der Mann sie an den
Haaren, verpasste ihr mehrere Ohrfeigen und verschwand aus der Disko. Sofort
informierte J einen Wachmann, der den Lustmolch stellte und die Polizei rief.
Auf der Polizeiwache wurde der Mann als Aydin Göktepe, 44, aus der Türkei
identifiziert. In seinem Vollrausch stritt er jedoch alle Vorwürfe ab und
provozierte die Beamten zudem. Als diese ihn in die Zelle sperrten, fing Göktepe
das Jammern an und gestand letztlich alles. Er zahlte der Polizei 1.000 Baht,
dem Opfer eine unbekannte Summe und durfte wieder gehen.
Illegales Straßenrennen
abgelehnt - Auto durchsiebt
Boonlua Chatree
Am Morgen des 24. Mais wurde die Polizei in die Soi Petchakul gerufen,
wo eine Jugendbande das Fahrzeug einer konkurrierenden Gang beschädigt hatte.
Der
durchlöcherte Wagen wird von der Polizei inspiziert.
Das Auto des 37-jährigen „Tas“ war von Einschusslöchern durchsiebt. Die Polizei
sicherte vier 9 mm Patronenhülsen als Beweismaterial. Tas berichtete, sein
Fahrzeug am Vorabend dort abgestellt zu haben und mit seinen Kumpels durch die
Bars gezogen zu sein. Als er am nächsten Morgen heimfahren wollte, bemerkte er
den Schaden. Zeugen gab es anscheinend keine. Tas vermutet eine Gruppe von
Teenagern, die das gleiche Modell desselben Fahrzeugs fährt - einen Nissan
Cefiro - hinter der Tat. Sie hatten ihn neulich zu einem Rennen herausgefordert,
was Tas jedoch ablehnte.
Polizei verhaftet Kanaldeckel-Diebe

Die Übeltäter werden den Medien
vorgestellt.
Boonlua Chatree
Zwei Kanaldeckel-Diebe wurden am 18. Mai gefasst, und mit ihnen gleich
noch der Fahrer des zur Flucht vorgesehenen Baht-Taxis sowie der Käufer der
Hehlerware, der einen Gebrauchtwarenladen betreibt. Die vier Halunken im Alter
zwischen 24 und 56 Jahren wurden der Presse präsentiert. Der Wert der sieben
entlang der Pratamnak Road gestohlenen Gullydeckel liegt bei knapp 50.000 Baht.
Das Baht-Taxi (Nr. 510) wurde aus dem Verkehr gezogen.
Hotelangestellte verpetzt kiffenden Mieter
Boonlua Chatree
Die Polizei schnappte sich am 21. Mai einen Saudi, der in seinem
Hotelzimmer in Nongprue genüsslich einen Joint rauchte. Zum Verhängnis wurde
Mohammad Ibrahim Alzenaidi, 27, dass eine aufmerksame Angestellte den dezenten
Geruch wahrnahm und die Beamten informierte. Alzenaidi gab an, drei Päckchen
Marihuana von einer usbekischen Prostituierten gekauft und eines davon mit ihr
konsumiert zu haben. Angeblich war ihm nicht bewusst, dass dies in Thailand
illegal ist, denn in Saudi Arabien sei dies legal.
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