7. Jahrgang
Ausgabe Nr. 23

3. Juni - 9. Juni 2008
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Itthipol wird als neuer Bürgermeister akkreditiert

Anstieg der Tarife für Baht-Taxis steht bevor

Massenmedienverein rüstet sich für die Zukunft

Wittaya gewinnt Chonburis PAO-Wahlen

Zwei Hunde verhindern Hausbrand in Südpattaya

Hornissenplage in Nongprue

Schon vor Fertigstellung Staus auf Umgehungsstraße

Literaturpreisträger auf der Suche nach der Heiligen Stätte der Wahrheit

Korallenriff vor dem Prinz Chumporn Camp soll vergrößert werden

Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Drogenhandels

Deutscher in Haft wegen Visumüberziehung

Keine illegalen Wetten während der Europameisterschaft

Volltrunkener Türke begrapscht und schlägt Frau in Disko

Illegales Straßenrennen abgelehnt - Auto durchsiebt

Polizei verhaftet Kanaldeckel-Diebe

Hotelangestellte verpetzt kiffenden Mieter

 

Itthipol wird als neuer Bürgermeister akkreditiert

Sawittree Namwiwatsuk

Chonburis Wahlkomitee (CEC) hat am 23. Mai angekündigt, selbst keine Einwände gegen die Wahl von Itthipol Khunplome zum neuen Bürgermeister Pattayas zu erheben.
Seit dessen Sieg bei den Wahlen am 4. Mai seien keine nennenswerten Beschwerden eingegangen, weshalb die Amtseinführung, die offiziell 30 Tage später stattfindet, als äußerst wahrscheinlich gelte, meinte CEC-Vorsitzender Pulsakdi Sangkaew.

Itthipol Khunplome.
Das letzte Wort hat jedoch das Nationale Wahlkomitee (NEC). Sollte keine schwerwiegende Beschwerde mit handfestem Beweis gegen die Ernennung zum Bürgermeister eingehen, ist dies reine Formsache.
Die Mitbewerber um den Posten haben weder gegen Itthipol noch gegen dessen Partei einen Beschwerdebrief vorgebracht, weshalb die Angelegenheit bisher reibungslos verlief.
Sobald das NEC grünes Licht gegeben hat, wird eine Ratsversammlung im Rathaus stattfinden, bei welcher Itthipol offiziell ins Amt eingeführt wird.
„Ich warte nur noch auf das Dokument, in welchem das NEC den Bürgermeister und den Stadtrat bestätigt“, so Pulsakdi.


Anstieg der Tarife für Baht-Taxis steht bevor

Vimolrat Singnikorn
Nachdem die Benzinpreise in den vergangenen Monaten weiter angestiegen sind, sieht sich die Baht-Taxi-Genossenschaft (BBC) gezwungen, ihre Tarife zu erhöhen.
Dazu BBC-Präsident Chamlong Sukprom: „Selbst durch gut zahlende Privatkunden können Baht-Taxi-Fahrer die Einnahmeverluste kaum kompensieren. Fünf Baht für die Kurzstrecken sind einfach zu wenig.“
Nun wird eine baldige Entscheidung vom Verkehrsamt erwartet. „Den Antrag für eine Tarifanpassung haben wir schon im Februar eingereicht. Eine angemessene Erhöhung soll noch berechnet werden. Wir hoffen, dass für uns und für unsere Kunden eine faire Lösung gefunden wird“, so Chamlong weiter.
Bevor ein neuer Tarif Anwendung findet, will die BBC die Öffentlichkeit darüber informieren.


Massenmedienverein rüstet sich für die Zukunft

Umwandlung in Gesellschaft beschlossen

Ariyawat Nuamsawat
Die Mitglieder des Massenmedienvereins von Pattaya (PMMC) haben bei einer Versammlung beschlossen, den Club in eine Gesellschaft umzuwandeln, um zukünftig effektiver arbeiten zu können.

Chaiyot Phupatanapong (Mitte) will die Qualität der lokalen Berichterstattung anheben.

PMMC-Präsident Chaiyot Phupatanapong hatte Faruk Wongborisut, Chefberater des Clubs und zukünftiger Stadtrat, zum Meeting am 21. Mai im Diana Garden Resort eingeladen.
Im Mittelpunkt stand der Entschluss, den 41-köpfigen Verein 14 Monate nach seiner Gründung in eine Gesellschaft umzuwandeln. Inzwischen habe man ausreichend Eigenkapital für diesen Schritt gesammelt, so Chaiyot. Die Vorteile für den Club sind ein leichterer Zugang zu staatlichen und privaten Organisationen.
Der Antrag wurde von den Clubmitgliedern einstimmig abgesegnet. Eine neu geformte Massenmediengesellschaft von Pattaya (PMMA) wird in ihrem Bestreben, die Qualität der lokalen Berichterstattung anzuheben und eigenes Personal auszubilden, unabhängiger agieren können.


Wittaya gewinnt Chonburis PAO-Wahlen

Die Macht der Khunplomes wächst wieder

Pattaya Blatt Reporter
Wittaya Khunplome ging bei den Wahlen für die Verwaltungsorganisation der Provinz Chonburi (PAO) am 27. April als klarer Sieger hervor. Er erreichte die absolute Mehrheit.

Wittaya Khunplome.
Aufgrund des Dauerregens hielt sich die Wahlbeteiligung in Grenzen. Das war in den Provinzen Nonthaburi, Songkhla, Chantaburi und Lampang, in denen ebenfalls eine neue PAO gewählt wurde, nicht anders.
Wittaya, Kandidat 1 der Liste, wird also PAO-Präsident, während seine Partei Rao Rak Chonburi in 33 von 36 Wahlzonen als stärkste Partei hervorging.
Nur 334,104 aller 843,593 Wahlberechtigten (39,6 Prozent) machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Laut Poonsak Sangkaew, Direktor der Wahlkommission der Provinz Chonburi, habe es keine Unregelmäßigkeiten gegeben.
Die Mitbewerber um den Posten, Araya Wiwatwanit von der Demokratischen Partei (87.991 Stimmen) und der unabhängige Kandidat Chaichalerm Pitakpalin (5.864), konnten Wittaya (214.515) nicht gefährden.
Damit ist die Provinzverwaltung fest in den Händen der Rao Rak Chonburi. Die restlichen drei Sitze teilen sich zwei Kandidaten der Demokratischen Partei und ein unabhängiger Kandidat. Sie vertreten Pattaya City, Panasnikom und Koh Srichang.
Wittaya ist der ältere Bruder des designierten Bürgermeisters von Pattaya, Itthipol Khunplome.


Zwei Hunde verhindern Hausbrand in Südpattaya

Boonlua Chatree
Das Bellen zweier Hunde, die von ihren Herrchen alleine im Haus zurückgelassen wurden, verhinderte möglicherweise einen Großbrand nahe der Thepprasit Road.

Der Brand konnte noch rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden.

In der Nacht auf den 20. Mai wurden Nachbarn durch das laute Gebell der Hunde geweckt. Als sie nachsahen, bemerkten sie, dass Rauch aus dem Nachbarhaus quoll. Da deren Besitzer jedoch nach Chiang Mai gereist waren, machten sich die Nachbarn selbst daran, den Brandherd zu löschen. Kurz darauf traf auch die Feuerwehr ein, weshalb das Feuer im Nu aus war.
Alles deutet darauf hin, dass ein Kurzschluss in der Wasserpumpe für das Beinahe-Unglück verantwortlich ist. Die treuen Hunde haben sich ein Leckerli redlich verdient.


Hornissenplage in Nongprue

Theerarak Suthatiwong
Tagelang wurden die Bewohner einer Siedlung in der Soi Wat Bunkanchanaram von Hunderten von Hornissen geplagt. Das Nest war in einem mehrstöckigen, nur halb fertigen Gebäude, von welchem lediglich das Erdgeschoss bewohnt war.
Als Amnuay Lertthanya, 63, den Reportern das Nest zeigte, wurde er plötzlich von mehreren Hornissen angegriffen, und die Reporter flüchteten in Panik.
Prachan Phanpan, 46, Besitzer einer Karaoke-Bar im Erdgeschoss, sagte, dass die Hornissen schon seit zwei Jahren dort hausen. Anfangs waren es nur wenige, und sie störten niemanden. Im Laufe der Zeit vermehrten sie sich jedoch und breiteten sich überall aus. Im Gegensatz zu denjenigen, die eine Allergie haben, macht es Prachan nichts aus, gestochen zu werden. Jedoch möchte er die Hornissen nicht ausrotten, aus Angst, damit eine Sünde zu begehen.
Tanachot Sukkawattana, 36, stellvertretender Manager eines nahe gelegenen Appartementgebäudes, sammelte ebenfalls schon schlechte Erfahrung. „Einige unserer Mieter sind wegen den Hornissen schon weggezogen. Mehrmals haben wir sie beseitigt, doch sie kehren immer wieder zurück und stechen unsere Kunden.“ Nun wird nach einer Firma gesucht, die die Hornissen ein für allemal beseitigt.


Schon vor Fertigstellung Staus auf Umgehungsstraße

Ampelanlagen sollen für Ordnung sorgen

Pramote Channgam
Noch bevor die Arbeiten an der neuen Umgehungsstraße, die parallel zur Eisenbahnlinie entsteht, abgeschlossen sind, entstehen dort schon die ersten Verkehrsprobleme.
Mit der Fertigstellung der Straße soll vor allem die Sukhumvit Road deutlich entlastet werden. Verkehrsteilnehmer können nämlich direkt von der Sukhumvit Road auf die Umgehungsstraße abbiegen. Angefangen von der Krathinglai Kreuzung, bis hin zum Huay Yai Unterdistrikt, misst die neue Strecke insgesamt 16 Kilometer.
Obwohl die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, wird die Straße schon von vielen genutzt. Mittlerweile sind auch hier die Staus keine Ausnahme mehr.
Vor allem zwischen 16.30 und 18.30 Uhr drängt sich hier der dichte Verkehr. In dieser Zeit erreicht der Schul- und Feierabendverkehr seinen Höhepunkt. Chaos entsteht dann vor allem an den Kreuzungen, doch bisher wurden noch keine Beamten eingesetzt, um den Verkehr regeln. Und ob dieses Problem mit Ampelanlagen gelöst werden kann, bleibt abzuwarten.
Verschlimmert wird die Situation durch die momentane Rohrverlegungen in der Soi Wat Bun Samphan, weshalb diese teilweise gesperrt ist. Zahlreiche Autofahrer weichen auf die Soi Nernplabwan aus, was jedoch nur zu einer Verlagerung des Staus führt
Amnuay Na-ek von der Verkehrswacht Pattaya kündigte an, dass die Stadt Beamte einsetzen wird, um an den Knotenpunkten für Ordnung zu sorgen. Momentan könne jedoch nicht mehr unternommen werden, hieß es. Es wird jedoch erwartet, dass sich die Lage mit der Öffnung einer Fahrspur in der Soi Wat Bun Samphan etwas entspannt.


Literaturpreisträger auf der Suche nach der Heiligen Stätte der Wahrheit

Die Heilige Stätte der Wahrheit in Pattaya.

Saksiri Uraiworn
Drei aufstrebende Stars der thailändischen Literatur waren vor kurzem in Pattaya zu Gast. Atsiri Thammachot und Pairin Khaongam, beides Gewinner beim SEA Schreibwettbewerb, sowie Thongtham Nakchamnong, Gewinner des Schreibwettbewerbs der Mom Ratchawong Ayumongkol Sonakul Stiftung, besuchten am 24. Mai die eindrucksvolle „Sanctuary of Truth“ (Heilige Stätte der Wahrheit).

Thongtham Nakchamnong, Atsiri Thammachot, Pairin Khaongam und Pa Ban.

Das Gebäude, das komplett aus Holz besteht, befindet sich direkt an der Meeresküste in Naklua und zählt zu den spektakulärsten Attraktionen, die Pattaya zu bieten hat. Es weist unzählige Ornamente auf, die dem Besucher mitunter winzige und doch beeindruckende Details eröffnen. Mit einer Höhe von 105 m, einer Länge von 100 m und einer Innenfläche von über 2.000 qm ist das Gebäude leicht aus der Ferne zu erkennen. Steht man am richtigen Aussichtspunkt, könnte man annehmen, das Gebäude treibe auf dem Meer. Zur Sicherheit ist es durch eine Betonwand vom Golf abgetrennt. Anhand von Deva-Figuren informiert die heilige Stätte ihre Besuchern unter anderem über Religion, Philosophie, Moral, Kultur und die Verpflichtungen längst vergangener Tage.
Lek Wiriyaphan, Eigentümer der „Ancient City“ in Bangpoo und des Erawan Museums in Samut Prakan, begann mit den Bauarbeiten im Jahr 1981. Ausschließlich Holz sollte für die Errichtung verwendet werden. Heute zählt die Stätte zu den berühmtesten architektonischen Bauten in ganz Thailand. Sie spiegelt einerseits den antiken Sachverstand der Thais und repräsentiert gleichzeitig den Fortschritt in der Kunst sowie das handwerkliche Geschick zu Zeiten Rama IX. in der Rattanakosin Zeit. Gar unglaublich scheint die Tatsache, dass nicht ein einziger Nagel beim Bau verwendet wurde. Teils sind die Holzstücke ineinander verkeilt, teils wurden andere traditionelle Bautechniken angewandt.
Die Literatur-Stars zeigten sich schwer beeindruckt: „Das Werk dieses Künstlers werden viele Generationen bewundern“, „…ein immerwährender Traum…“, „…makellos…“ waren sie sich einig.
Die Sanctuary of Truth ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Um 11.30 und 15 Uhr findet eine Delfin-Show statt. Zudem werden eine Kulturshow, Pferdereiten und Sightseeing mit dem Boot geboten.


Korallenriff vor dem Prinz Chumporn Camp soll vergrößert werden

Marinekorps legt Jungkorallen aus

Die vorbereiteten PVC-Rohre werden ins Wasser getragen.

Patcharapol Panrak
Vor der Küste beim Königlich Thailändischen Marinekorps sollen die Korallenriffe erneuert werden. Es wurden auch neue Korallen gepflanzt, die sich entlang des Gesteins entwickeln sollen, das extra hierfür im Meer platziert wurde.
Verantwortlich für das Projekt sind das Prinz Chumporn Camp der Marinekorps selbst und die Verwaltungsorganisation des Unterdistrikts Sattahip (SAO).
Sattahips SAO-Vorsitzender Pairot Malakul na Ayutthaya eröffnete das Projekt am 17. Mai. Kapitän Norongsak Jatakanon, Leiter der Marineabteilung für touristische Angelegenheiten, erhielt Schwimmwesten und Tauchmasken, damit die Teilnehmer die PVC-Rohre, an welchen die Jungkorallen befestigt sind, auf den Meeresgrund legen konnten. Fixiert wurden die Rohre mit Gestein, an welchem sich die Korallen entlang ausbreiten sollen.
Für das Vorhaben wurde der Toey Ngam Strand ausgewählt, weil dieser zu den beliebtesten Ausflugszielen zählt, sagte Peng Buahom, Stellvertreter des SAO-Vorsitzenden.
Bei Untersuchungen des Amts für Gesundheit und Umwelt hatte sich herausgestellt, dass immer mehr Korallen um die Insel Kai Tia herum absterben. Deshalb wurde beschlossen, dass wieder mehr für den Erhalt und die Wiederbelebung unternommen werden muss.
Das Prinz Chumporn Camp dient sowohl als wichtige Militärbasis als auch als Beschützer der Meeresressourcen. Finanziert wird das Projekt von der Sattahip SAO.


Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Drogenhandels

Ariyawat Nuamsawat
Thailand hatte die Ehre, vom 21. bis 23. Mai Gastgeber der IDEC Region Fernost zu sein, einer internationalen Konferenz, bei welcher das Vorgehen zu Bekämpfung der Drogenproblematik besprochen wurde. Repräsentanten aus 18 Nationen nahmen an der Versammlung teil, die im Dusit Thani Pattaya abgehalten wurde. Generalleutnant Wut Lipatapanlop, Kommandant bei der Drogenbekämpfung, eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Stellvertreter, Generalmajor Adithep Panjamanon.
Um das Problem richtig anzugehen, muss die Bekämpfung ausgeweitet werden. Längst ist es kein regionales Phänomen mehr. Viele Drogen werden aus Nachbarstaaten eingeschmuggelt und vertrieben. Oft ist bei Geschäften mit Drogen auch Geldwäsche im Spiel.
Thailand ist eines von 18 Mitgliedsstaaten, die der IDEC Region Fernost angehören. Mit der Zusammenarbeit soll verhindert werden, dass sich der Handel mit illegalen Rauschmitteln noch weiter ausbreitet. Dealer gehen beim Schmuggel hohe Risiken ein. Schaffen sie es, mit ihrer Ware unentdeckt über die Grenze nach Thailand einzureisen, ist die größte Hürde genommen. Der Rest ist nur noch Formsache.
Der IDEC Weltverband, dem insgesamt 84 Staaten angehören, ist in sieben Regionen eingeteilt. Regionale IDEC Versammlungen finden alle sechs Monate statt. Die Ergebnisse werden der Zentrale vorgelegt. Die IDEC Generalversammlung wird einmal pro Jahr abgehalten.

Die Repräsentanten von 18 Staaten beim Treffen.


Deutscher in Haft wegen Visumüberziehung

Khun Tschue
„Nun können Sie für 90 Tage in Thailand bleiben“, das sollen die Worte einer Angestellten eines Thaikonsulats in Deutschland gewesen sein. Der Deutsche Jörg M. (47) aus Frankfurt hatte keine Lust mehr, in Deutschland zu arbeiten, und wollte sein Glück in Thailand versuchen. Der Investmentbanker war sich sicher, eine Stellung in einer Bank zu erhalten. Dass dies nicht möglich ist, erklärte ihm ein Polizeivolontär später.

Jörg M.

Der Deutsche, der vor etlichen Jahren einen Unfall hatte und deshalb Medikamente, u. a. zur Blutverdünnung einnehmen muss, wollte sein in Deutschland ausgestelltes Touristenvisum dann durch einen Visatrip um 30 Tage verlängern lassen; es gelang ihm allerdings angeblich nicht. Auf dem Weg zum Flughafen, um bei der Ausreise die Strafgebühr von 17.000 Baht zu bezahlen, überlegte er es sich anders und fuhr zurück nach Pattaya. Er geriet in eine Kontrolle, die das fehlende Visum bemerkte und man verlangte nochmals 2.000 Baht extra.
Die thailändische Freundin aber hatte zwischenzeitlich das Konto des Deutschen leer geräumt, und er hatte kein Geld mehr, um die Strafen zu bezahlen. 13 Tage saß er im Gefängnis von Nongplalai ein, bevor er in die Soi 9 Pattaya nach Pattaya verlegt wurde. Mehrmals verlangte der Deutsche nach seiner Medizin, die er aber nicht erhielt.
Die deutsche Botschaft und der deutsche Hilfsverein sind bereits in den Fall involviert, um zu helfen.


Keine illegalen Wetten während der Europameisterschaft

Saksiri Uraiworn
Am 7. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft 2008, die gemeinsam von Österreich und der Schweiz ausgetragen wird. An den Wettbüros wird großer Andrang herrschen, und viele Menschen werden wieder ihre letzten Münzen verzocken.
In Thailand ist Glücksspiel jedoch verboten. Pattayas Polizeichef Oberst Nopadon Wongnorm hat bereits angekündigt, dass für die EM viele Kontrollen geplant sind. Leider treibt die Spielsucht viele Menschen in die Kriminalität. Taschendiebe werden wieder Hochkonjunktur haben, um sich ein Paar Münzen zu ergaunern, die sie in Hoffnung auf den großen Jackpot riskieren. Doch auch nach solchen sportlichen Großveranstaltungen reißt die Kriminalität nicht ab, denn viele versuchen, ihre Spielschulden mit weiteren „krummen Dingern“ zu begleichen.
Schon im Vorfeld will Oberst Nopadon dafür sorgen, dass die Wettmafia über die Entschlossenheit der Polizei Bescheid weiß. Verdeckte Agenten sollen ausströmen, um illegale Wettanbieter aufzustöbern.
Zwar werden die Methoden der Anbieter immer gerissener, doch mit ihrer fortschrittlichen Technologie ist sich die Polizei sicher, die allermeisten zu schnappen. Eltern werden zudem aufgerufen, in den nächsten Tagen ein Auge auf das Verhalten ihrer Kinder zu haben. Wetten werden an Schulen und am Arbeitsplatz sowie via Telefon und Internet abgeschlossen.
In Pubs, Diskos und Bars soll während der EM (7. bis 29. Juni) ebenfalls auf illegales Wetten kontrolliert werden. Die Polizei hat ausdrücklich bekannt gegeben, dass das Wettverbot auch für Ausländer/Touristen gilt.


Volltrunkener Türke begrapscht und schlägt Frau in Disko

Boonlua Chatree

Der Türke auf der Polizeiwache.
In der Nacht auf den 21. Mai wurde die Polizei in die Diskothek Tony’s gerufen, wo ein Ausländer angeblich eine Frau zunächst unsittlich berührt und dann geschlagen haben soll. Die 25-jährige „J“ gab an, ein Mann hätte ihr ans Gesäß gefasst. Als sie sich lauthals darüber beschwerte, zog der Mann sie an den Haaren, verpasste ihr mehrere Ohrfeigen und verschwand aus der Disko. Sofort informierte J einen Wachmann, der den Lustmolch stellte und die Polizei rief. Auf der Polizeiwache wurde der Mann als Aydin Göktepe, 44, aus der Türkei identifiziert. In seinem Vollrausch stritt er jedoch alle Vorwürfe ab und provozierte die Beamten zudem. Als diese ihn in die Zelle sperrten, fing Göktepe das Jammern an und gestand letztlich alles. Er zahlte der Polizei 1.000 Baht, dem Opfer eine unbekannte Summe und durfte wieder gehen.


Illegales Straßenrennen abgelehnt - Auto durchsiebt

Boonlua Chatree
Am Morgen des 24. Mais wurde die Polizei in die Soi Petchakul gerufen, wo eine Jugendbande das Fahrzeug einer konkurrierenden Gang beschädigt hatte.

Der durchlöcherte Wagen wird von der Polizei inspiziert.

Das Auto des 37-jährigen „Tas“ war von Einschusslöchern durchsiebt. Die Polizei sicherte vier 9 mm Patronenhülsen als Beweismaterial. Tas berichtete, sein Fahrzeug am Vorabend dort abgestellt zu haben und mit seinen Kumpels durch die Bars gezogen zu sein. Als er am nächsten Morgen heimfahren wollte, bemerkte er den Schaden. Zeugen gab es anscheinend keine. Tas vermutet eine Gruppe von Teenagern, die das gleiche Modell desselben Fahrzeugs fährt - einen Nissan Cefiro - hinter der Tat. Sie hatten ihn neulich zu einem Rennen herausgefordert, was Tas jedoch ablehnte.


Polizei verhaftet Kanaldeckel-Diebe

Die Übeltäter werden den Medien vorgestellt.

Boonlua Chatree
Zwei Kanaldeckel-Diebe wurden am 18. Mai gefasst, und mit ihnen gleich noch der Fahrer des zur Flucht vorgesehenen Baht-Taxis sowie der Käufer der Hehlerware, der einen Gebrauchtwarenladen betreibt. Die vier Halunken im Alter zwischen 24 und 56 Jahren wurden der Presse präsentiert. Der Wert der sieben entlang der Pratamnak Road gestohlenen Gullydeckel liegt bei knapp 50.000 Baht. Das Baht-Taxi (Nr. 510) wurde aus dem Verkehr gezogen.


Hotelangestellte verpetzt kiffenden Mieter

Boonlua Chatree
Die Polizei schnappte sich am 21. Mai einen Saudi, der in seinem Hotelzimmer in Nongprue genüsslich einen Joint rauchte. Zum Verhängnis wurde Mohammad Ibrahim Alzenaidi, 27, dass eine aufmerksame Angestellte den dezenten Geruch wahrnahm und die Beamten informierte. Alzenaidi gab an, drei Päckchen Marihuana von einer usbekischen Prostituierten gekauft und eines davon mit ihr konsumiert zu haben. Angeblich war ihm nicht bewusst, dass dies in Thailand illegal ist, denn in Saudi Arabien sei dies legal.


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