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Der Deutsche Hilfsverein ist bereits in voller Aktion
Franziska Chawla
Rückblick – was bisher geschah
Seit November 2007 gibt es das Büro des Hilfsvereins, wodurch
sich die Arbeit für mich und Susanne strukturell vereinfacht hat. Hinzu
kommt die abgeschlossene Legalisierung des Vereins, wodurch eine
Konzentration auf die „eigentlichen“ Zielsetzungen des Vereins ermöglicht
wurde.
Ein „Besuchskreis“ ehrenamtlicher Frauen, die regelmäßig Kranken- und
Altenbesuche übernommen haben, wurde bereits gegründet. Auch wurde im
Bereich der Öffentlichkeitsarbeit der Grundstein durch ein Faltblatt und
eine Homepage www.dhv-thailand.de gelegt. Neu vorhanden sind sowohl eine
thailändische als auch eine englische Version der Hilfsangebote - bald auch
abrufbar auf der Homepage.
Die meisten Hilfesuchenden wurden über die Botschaft an den Verein
verwiesen. In einigen Fällen wurde Fr. Chawla auch von Vereinsmitgliedern
auf jemanden aufmerksam gemacht. In nur wenigen Fällen ging es um die
Vergabe größerer Beträge, so dass der Vergabeausschuss eingeschaltet werden
musste.
In einem großen Teil der Fälle beschränkte sich die Hilfe auf
Kontaktaufnahme mit Verwandten, Freunden oder anderer Institutionen, die
dann Geld überwiesen. Teilweise blieb der Kontakt auf Telefonate oder
E-Mails beschränkt. Die Bearbeitungsdauer war sehr unterschiedlich. Einige
Fälle waren sehr arbeitsintensiv und erforderten beispielsweise regelmäßige
Besuche, um Übersetzung und Koordination mit den thailändischen
Institutionen gewährleisten zu können. Andere Fälle waren nach ein paar
Gesprächen abgeschlossen.
Sofern die Notlage darin bestand, dass in Thailand keine angemessene Hilfe
geleistet werden konnte, war die Rückkehr nach Deutschland das gemeinsame
Ziel.
Ausblick – wie es weiter geht
Durch das Ende der Amtszeit von Herrn Dr. Brümmer verliert der
Verein eine wichtige und umfassende Stütze. Dennoch ist es unser aller Ziel,
den Verein zu stabilisieren und den Aufbau voran zu treiben. Somit werden
die Aufgaben auf verschiedene Schultern verteilt und neu koordiniert.
Bestehende Gremien, wie z. B. der Vergabeausschuss und die Vorstandschaft
werden zukünftig verstärkte Rollen im Verein spielen müssen. Hierbei
befindet sich der Verein noch in der Konsolidierungsphase. Neben den
Beratungs- und Hilfsangeboten wird Fr. Chawla verstärkt Netzwerkarbeit
betreiben.
Die Mitglieder werden regelmäßig über den aktuellen Stand benachrichtigt und
sind auch gefragt, hilfreiche Ideen und Vorschläge in diese Gremien
einzubringen!
Aktuelles
In der Rubrik Spenden auf unserer Web Page machen wir darauf
aufmerksam, in welcher Form man helfen kann: Für Gefangene werden Kleider,
Schuhe und Reisetaschen gebraucht, für Kranke Bücher und Zeitschriften, für
Kinder Puzzle Spiele, Kinderbücher und CDs mit Kindersendungen oder Comics
in deutscher Sprache.
Die Blickrichtung im Mai lag auf der weiterführenden Betreuung und
Begleitung schon bekannter Hilfesuchender. Auffallend war hier, dass einige
schon als abgeschlossen geltende Fälle, sich erneut an den Hilfsverein
wendeten, z. B. weil sie Freunde zur Beratung in den Hilfsverein brachten
oder weitere Hilfe mit thailändischen Behörden brauchten.
Weiterhin wurde innerhalb eines Netzwerkes damit begonnen, sich mit häufig
vorkommenden Problemlagen umfangreich zu beschäftigen und beispielsweise
Leitlinien, Vorschläge und Tipps für deren Umgang zu erstellen. Hier war z.
B. ein Thema die Legalisierung der Kinder aus Mischehen.
Mehr Info unter: German Help,
สมาคมเยอรมันชวยเหลือผูตกทุกขไดยาก,
642/6 Soi Suan Plu, Sathorn Tai Road, Bangkok 10120, Telefon: 0-2287 3761,
Fax: 0-2287 3762,
Mobiltelefon: 08-3233 3622, E-Mail: info@dhv-thailand.de,
www.dhv-thailand.de
Bankverbindungen unter Deutscher Hilfsverein Thailand e.V., in Thailand: Nr.
0094466-00-0 Deutsche Bank, Bangkok Branch, Swift Code: DEUTTHBK, in
Deutschland: Nr. 068 2534 (BLZ 100 700 24) Deutsche Bank; Swift Code:
DEUTDEDBBER. Haupt-Bürozeiten per Telefon: 11:00 – 15:00 Uhr.
Karen-Kinder lernen
ihre Traditionen kennen
In Kanjanaburi wurde ein Projekt begonnen, das die Sprache und die
Traditionen des thailändischen Volksstammes der Karen wieder zum Leben
erwecken will. Besonders den Karen-Kindern soll die Kultur ihres Volkes
nahe gebracht werden.
Den
Karen-Kindern soll die Kultur ihres Volkes nahe gebracht werden.
Die Karen sind der größte Volksstamm in Thailand. Sie haben die
thailändische Sprache und Lebensweise angenommen. Dennoch begrüßen sie
es, dass sie nun lernen können, wie ihre Vorfahren gesprochen und
geschrieben haben.
Und die Karen-Kinder im Sangklaburi-Distrikt in Kanchanaburi freuen sich
über den Karen-Unterricht, den sie während der Ferien erhalten.
Die Kinder lernen dabei das Wissen ihrer Vorfahren kennen, das diese in
ihrer Sprache aufbewahrt haben. Ein gutes Beispiel dafür ist das alte
Mon-Alphabet, das die Karen benutzt haben, um ihre Sprache festzuhalten.
Man sagt oft, Lehrer haben eine schwere Aufgabe. Aber Kindern mit einer
doppelten Identität (Thai und Karen) Unterricht zu erteilen, ist eine
umso größere Herausforderung. Der Lehrer muss eine ausgewogene Position
zwischen beiden einnehmen.
Das Projekt zur Wiederbelebung der Sprache und Kultur der Karen wird von
Thiwa Kongnamedee geleitet. Es lehrt die Kinder nicht nur die Sprache
ihres Volksstammes, sondern auch Thai. Zudem lernen die Kinder innerhalb
der thailändischen Gesellschaft, in der sie aufwachsen, ein
verantwortliches und konstruktives Verhalten zu zeigen.
Der Projektmanager Thiwa Kongnamedee erläutert das Ziel des Projektes:
„Wir lehren sie, ihre Karen-Identität zu finden, aber sie sollen sich
dadurch nicht innerhalb der thailändischen Gesellschaft isolieren.“
Dadurch, dass sie ihre eigenen kulturellen Hintergründe kennen lernen,
sollen sie auch andere Menschen besser verstehen. Sie sehen, wie die
Gesellschaft sich verändert hat. So können sie sich an die moderne
Gesellschaft anpassen, doch ohne dass ihre Karen-Identität dadurch
beschädigt oder zerstört wird.
Unterschiede in der Stammeszugehörigkeit, in der Sprache, in Sitten und
Gebräuchen oder in der Religion müssen nicht zu einer Spaltung der
Gesellschaft führen, sagte der Projektleiter. Es ist eine Frage der
Einstellung, ob ein Glas halb leer oder halb voll ist. Kulturelle
Vielfalt kann als ein Blumenbeet angesehen werden, in dem die Fülle der
Farben das Auge des Betrachters schier betäubt. (TNA)
Kunst-Ausstellung
im Siam City Hotel
Diese
Bilder kann man in der Ausstellung bewundern.
Vom 14. Juni an bis zum 10. Juli wird es eine faszinierende Ausstellung der
Kunstwerke von Giovanni Fassio im Siam City Hotel in Bangkok geben.
Fassio reproduziert original antike Stiche und Radierungen aus dem 16. bis
zum 18. Jahrhundert, indem er alte Techniken und neue Prozesse beim Druck
verbindet.
Seine Werke beschäftigen sich mit Botanik, Insekten, Tieren, Architektur,
Möbeln, Früchten, Personen und Landschaften, die er in A-2-Format auf
Naturbelassenem, säurefreiem Papier druckt, und ihnen so Dicke und Glanz
verleiht.
Das Siam City Hotel befindet sich gegenüber der Skytrain Phayathai Station.
Mehr Info im Hotel unter 02-247-0123, App. 1916-8.
E-mail: redaktion@pattayablatt.com
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370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20150, Thailand
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