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Platzmangel auf Koh Larn durch steigende Einwohnerzahl
Bau neuer Siedlungen steht zur Debatte
Pramote Channgam
Die steigende Anzahl von Einwohnern auf der Insel Koh Larn
entwickelt sich immer mehr zu einem Problem. Wöchentlich gehen zahlreiche
Anträge für Baugenehmigungen ein, doch muss die Stadtverwaltung alle
ablehnen, weil die Antragsteller keinen Grundstücksbesitz nachweisen können.
Nun wollen sich die Stadtväter dieser Angelegenheit annehmen.
Bürgermeister Itthipol Khunplome berief am 11. Juli eine Versammlung ein, um
mit Buncherd Bunying, Vorsitzender der Koh Larn Stadtgemeinde, und dem
Stadtrat die Möglichkeiten zur Problemlösung zu erörtern.
Bürgermeister
Itthipol Khunplome beim Treffen.
Die Insel hat eine Fläche von 4.500 Rai, über die sich etwa 900 Haushalten
verstreut befinden. Mit jedem Jahr besuchen mehr Touristen Koh Larn, was
wiederum mehr Einwohner anzieht.
Laut Gesetz ist das Ausstellen von Eigentumsurkunden für Insel-Grundstücke
nicht erlaubt. Es soll nun untersucht werden, ob an ausgewiesenen Stellen
eventuell doch Unterkünfte errichtet werden dürfen. Über eine Änderung in
der Stadtplanung wird bereits spekuliert
In den nächsten Tagen soll ein Sonderkomitee eingerichtet werden, das
bestimmt, welche Stellen für Bauplätze überhaupt in Frage kommen. Beim
nächsten Treffen wird bereits eine tendenzielle Entscheidung erwartet.
Neue Krebszuchtstation wird
am Dongton Strand eröffnet

Die natürliche Fauna des Meeres soll
mit Pfeilschwanzkrebsen bereichert werden.
Patcharapol Panrak
Am 14. Juni leitete Narong Bunbancherdsri, Bürgermeister der Gemeinde
Sattahip, die Eröffnungszeremonie für eine Krebszuchtstation an der Gazebo Beach
in der Bucht von Dongtan vor dem Gemeindehaus Sattahip. Konteradmiral Pachon
Ramokomut, stellvertretender Oberbefehlshaber der Ersten Flotte der Königlich
Thailändischen Marine, und Chatchai Timkrachang, Bürgermeister von Sriracha,
nahmen daran teil.
Das Krebszucht-Projekt steht unter der Aufsicht der Stadt Sriracha und des
integrierten Küsten- und Wassereinzugs-Managements in Chonburi.
Narong Bunbancherdsri überreichte gleichzeitig im Namen der Gemeinde Sattahip
200.000 Baht an Konteradmiral Pachon Ramokomut, um das Schutzprojekt für Seekühe
und Seegras in der Bucht von Sattahip zu unterstützen. Danach zerschnitten beide
gemeinsam das Zeremonienband zur Eröffnung der Krebszuchtstation und entließen
Krebsweibchen, die kurz vor der Eiablage stehen, in die Station.
Narong Bunbancherdsri sagte, die Gemeinde Sattahip sei sich der Probleme der
lokalen Fischerei bewusst, die aus Angel-, Krebsnetz- und Schleppnetzbooten
besteht, welche die natürlichen Ressourcen der See dezimieren. Früher konnten
pro Tag 20 bis 30 kg Pfeilschwanzkrebse gefangen werden, nun nur fünf bis sechs
Kilogramm.
Unterrichtsminister Somchai Wongsawat erläutert Pläne zur Schulentwicklung
Sawittree Namwiwatsuk
Mehr als 2.000 Schulleiter, Beamte und Medienvertreter nahmen an
einem Seminar teil, das am 11 Juli 2008 im Ambassador City Hotel in Jomtien
stattfand. Die Veranstaltung wurde von der Kommission für Primarerziehung
beim Erziehungsministerium ausgerichtet und wandte sich an Erste und Zweite
Direktoren des „Lab School Projects“. Die Schlussveranstaltung des Seminars
stand unter dem Vorsitz von Unterrichtsminister Somchai Wongsawat und
Katsama Worawan Na Ayutthaya vom Sekretariat der Kommission für
Primarerziehung.
Katsama
Worawan Na Ayutthaya und Somchai Wongsawat.
Minister Wongsawat sprach über die zukünftige Bildungsentwicklung in
Thailand. „Die Welt ändert sich schnell und wird immer komplizierter“, sagte
er. „Dieser Umstand macht Erziehung umso wichtiger. Die Kinder Thailands
müssen sich den Änderungen der Welt anzupassen. Daher muss die
Bildungskonzeption drei Dimensionen beinhalten:
1. Das Erziehungsmanagement muss unverzüglich stärker unterstützt werden.
Dies schließe das Angebot einer kostenlosen Bildung für Kinder ein, die
einen geeigneten Arbeitseifer zeigen.
2. Die Kinder müssen stärker als bisher in ihren lebenspraktischen
Fähigkeiten ausgebildet werden. Wenn sie lernen, sich selbst anzunehmen und
Probleme sachgemäß zu lösen, ist dies eine wesentliche Förderung ihrer
Intelligenz.
3. Der Förderung der Eigenständigkeit der Kindererziehung muss höchste
Priorität eingeräumt werden.
Katsama Worawan Na Ayutthaya sagte, das Projekt „Dream School“ muss quer
durch alle Distrikte des Landes in 921 Schulen verbreitet werden, um die
Pädagogik und Leistungsfähigkeit der Schulleitungen zu verbessern. Auch die
Lehrpläne müssen verbessert werden; sie müssen die Ausbildung des Wissens,
der Fähigkeiten und wünschenswerter Charaktereigenschaften miteinander
verbinden.
Das Gelingen des Projektes wird jährlich durch eine zunehmende Anzahl von
Schülern bestätigt. Die Schulen, die in das Projekt einbezogen sind, werden
als Modellschulen für Lernerfolg und Management gelten. Im Jahre 2007
erweiterte das Projekt seine Zielgruppe um 867 Schulen; nun erfasst es in
jedem Distrikt eine Grundschule und eine Sekundarschule.
Initiative für Aufklärung
über die Verfassung
...und Gerechtigkeit für alle!

(Von links) Supot Boonwiset,
außerordentlicher Professor an der Burapha Universität, Pramot Chotimongkon,
Ombudsmann, Chaowana Traimat, Büro des Verfassungsgerichts, Paiboon
Warahapaitoon, Generalsekretär des Verfassungsgerichts, Pranoon Suwanpakdee,
Vizegeneralsekretär der Nationalen Menschenrechtskommission.
Ariyawat Nuamsawat
Das Büro des Verfassungsgerichts traf am 16. Juli in Pattaya zusammen,
um den Schutz von Rechten und Freiheiten von Menschen unter der Verfassung zu
besprechen.
Organisiert wurde das Meeting, das im Chonchan Resort stattfand, zusammen mit
dem Institut für weiterführende Bildung und Sozialarbeit der Thammasat
Universität.
Chonburis Vizegouverneur Montien Thongnit nahm Paiboon Warahapaitoon,
Generalsekretär des Verfassungsgerichts, in Empfang, der die Konferenz
eröffnete.
Über 300 Teilnehmer fanden sich ein, darunter Regierungsbeamte sowie Vertreter
aus der Privatwirtschaft, Schulen und Hochschulstudenten.
Ziel der Gespräche ist, für die Rechte der Menschen unter der Verfassung zu
werben. Die meisten Einwohner Thailands sind sich gar nicht über den Umfang und
den Schutz ihrer persönlichen Rechte bewusst. Deshalb einigten sich alle
Beteiligten darauf, dass die Burapha Universität die Hauptverantwortung für die
Aufklärung der Menschen übernehmen wird.
„In der Verfassung ist verankert, dass die Rechte und Freiheiten eines jeden
Menschen geschützt sind, und dass die politischen Strukturen ständig verbessert
werden müssen, um effizienter und solider zu sein“, so Paiboon.
Ein Großteil des brauchbaren Inhalts der alten Verfassung wurde übernommen,
einiges kam neu hinzu. Es ist wichtig, der Bevölkerung zu verdeutlichen, dass
diese Rechte und Freiheiten für alle Menschen gleichermaßen gelten. Schließlich
seien sie es, die von der Verfassung am meisten profitieren, meinte der
Generalsekretär.
Dann lud Paiboon die Nationale Menschenrechtskommission und den zuständigen
Ombudsmann ein, sich an der Aufklärung zu beteiligen, das Gespräch mit den
Menschen zu suchen und sie über ihre bürgerlichen Rechte und Freiheiten zu
informieren.
Nongprue sorgt gegen
Wassermangel vor
Speicherbecken für Außenbezirke sollen gereinigt werden
Sawittree Namwiwatsuk
Um während der regenarmen Saison mehr Wasser zur Verfügung zu haben,
hat die Stadtgemeinde Nongprue angekündigt, alle Wasserspeicher, die
Siedlungen in abgelegenen Regionen speisen, reinigen zu lassen.
Alle
Wasserspeicher in abgelegenen Regionen sollen gereinigt werden.
Nongprues Vizebürgermeister Vinai Inpitak startete das Vorhaben am 15. Juli,
als er beim Nern Khao Din Speicher zu Beamten vom Provinzwasserwerk, vom
Katastrophenschutz und Repräsentanten der Gemeinden sprach.
Die meisten Wasserspeicher sind veraltet und zum Teil heruntergekommen. An
ihrem Grund hat sich eine dicke Schlammschicht angesammelt, und die Gullys
sind ohnehin chronisch verstopft.
Insgesamt gibt es 17 Speicher, die verschiedene Siedlungen versorgen, weil
diese zu weit vom Provinzwasserwerk entfernt sind.
„Jeder einzelne Speicher fasst etwa 9.000 Liter Wasser“, so Vinai. „Wenn
alle Anlagen gereinigt sind, sollten die gröbsten Probleme der Vergangenheit
angehören.“ Dennoch rief Vinai die Einwohner auf, mit Wasser sparsam
umzugehen und eine Reserve zurückzuhalten.
Die Wasserreserven, welche Nongprue über die letzten Monate angelegt hatte,
sollten ausreichen, um den Bedarf während der gesamten Sommermonate zu
überbrücken.
Infofilme von Aktivisten
der PAD in Sattahip

Aktivisten versammeln sich am
Kilometer 10 der Straße 331 von Sattahip nach Korat, um sich einen Film der
PAD anzusehen.
Patcharapol Panrak
Lange war es ruhig um die People’s Alliance for Democracy
(Volksallianz für Demokratie) in Sattahip. Jetzt gab die Partei ihr Debüt am
Kilometer 10 der Straße 331 von Sattahip nach Korat. Dort beobachteten
Aktivisten eine Fernseh-Sendung auf einem großen Bildschirm, um
Informationen über den Protest von fünf Parteiführern in Bangkok zu
bekommen.
Die Parteimitglieder traten um Mitternacht in die Öffentlichkeit, indem sie
einen großen TV-Bildschirm aufbauten und einen wattstarken Stereo-Verstärker
in Betrieb nahmen. Die Straße 331 ist eine wichtige Verkehrsader für alle,
die nach Rayong, Chantaburi oder Trad wollen. Inzwischen gab es auch auf der
Straße nach Chonburi und Chachoengsao eine friedliche Versammlung von 50
Anhängern der People’s Alliance for Democracy (PAD), die einem Redner
zuhörten und ab und zu applaudierten.
Der Vorsitzende der PAD in Sattahip sagte, es liege im Trend, seine Partei
anzugreifen und ihr vorzuwerfen, sie lasse sich dafür bezahlen, gegen das
unangemessene Verhalten der Regierung in Bangkok zu protestieren. Dieses
Gerücht wuchere wie ein unheilbarer Krebs; ihm müsse entschieden
entgegengetreten werden. Der Vorsitzende erklärte die Reise nach Bangkok:
man habe dem Parteiführer, der Alliance Gruppe und dem AS TV Geld
überbringen wollen. Die Reise habe nicht den Zweck verfolgt, Geld in Empfang
zu nehmen oder sich von irgendjemandem kaufen zu lassen.
Sattahip sei ein Marine-Gebiet. Die Einwohner sind zu fast einhundert
Prozent entweder Angehörige der Marine oder Familien von Angehörigen oder
deren weitere Verwandtschaft, erklärte der Vorsitzende weiter. Wenn wir uns
der Öffentlichkeit als eine Gruppe der People’s Alliance for Democracy
präsentieren, indem wir einer Rede zuhören, die vom Fernsehen ausgestrahlt
wird, so könne diese Aktion den Horizont der Einwohner erweitern, ihnen
Wissen vermitteln und ihre Übersicht fördern. Sie sollten eine Gelegenheit
bekommen, Erfahrungen zu sammeln über etwas, das sie vorher nicht gekannt
haben. Die Aktivisten setzen sich für ein friedliches Zusammenleben der
Menschen ein, sie wollen niemandem etwas Böses und niemanden angreifen. Der
Platz an der Straße sollte ein Ort sein, an dem man etwas lernen kann. Durch
das gemeinsame Fernsehen überwinde man die Einsamkeit. Das sei viel besser,
als zu Hause allein vor dem Fernseher zu sitzen und einzuschlafen. Es gab
keine Reaktionen oder Bewegungen gegen diese Aktion der People’s Alliance
for Democracy.
Bürgermeister
trägt Spendierhosen

Bürgermeister Itthipol Khunplome übergibt die
Anlage an Boonyakiet Wiwattanadaecha.
Saksiri Uraiworn
Bürgermeister Itthipol Khunplome und der Pattaya Yim Krim Club stifteten
drei Wasserfilter-Systeme an das „Smiling Sun 2008“ Projekt. Am 17. Juli
überreichten sie die Ausrüstung im Wert von etwa 20.000 Baht an Boonnakiet
Wiattanadaecha, den Repräsentanten des Projekts.
Organisiert wird das Projekt jedes Jahr vom Unternehmen VC Spot Production.
Die Hörer der beiden Radiosender „Sunshine Radio“ und „Thai FM“ spendieren
hierfür Schulausrüstung, Stipendien und allerlei Brauchbares.
Alles Gespendete wird dann über die Radiosender MCOT, Pattaya FM 107.75, Sor
Tor Ror 5 und Pattaya FM 104,75 an abgelegene Schulen und bedürftige Schüler
weitergeleitet.
Nun dürfen sich die Kinder der Schulen in Ban Nern Thung, Ban Khao Wang Kaew
und Ban Klong über sauberes Trinkwasser freuen.
Es gibt noch viele weitere bedürftige Schulen in Chonburi und den
Nachbarprovinzen, meinte Itthipol. Ihnen mangelt es vor allem an brauchbarem
Schulmaterial. Um auch weit entlegene Schulen erreichen zu können, wird beim
Smiling Sun Projekt jeder Baht dringend benötigt.
Kätzchen nach zwei
Tagen gerettet
Patcharapol Panrak
Das Mitleid der Friseurladenbesitzerin Anchalee Gingurai in Sattahip
rettete zwei Kätzchen das Leben.

Ein Helfer des Bergungstrupps
zeigt die beiden geretteten Kätzchen.
Die Neugeborenen waren in eine Lücke zwischen zwei Wänden
gefallen und schrieen zwei Tage und Nächte kläglich vor Hunger und Durst.
Die Frau verständigte den Bürgermeister von Sattahip Narong Bunbancherdsri,
der wiederum schickte am 15. Juli einen Bergungstrupp der Rettungswache,
welcher dann eine Wand einriss, damit die Kätzchen geborgen werden konnten.
Während der Arbeiten, die länger als dreißig Minuten dauerten, bellte Geng,
der braune Pudel der Kosmetikerin zunächst und stieg dann auf die Wand, von
wo aus er das Treiben der Rettungskräfte argwöhnisch beobachtete.
Schließlich konnten die beiden weißen Kätzchen, die etwa drei Tage alt
waren, befreit werden und wurden vom Pudel freudig begrüßt und von Anchaelee
in die „Familie“ mit aufgenommen.
Thailändische und chinesische Jugend besucht Schildkrötencenter

Der Besuch des
Schildkröten-Zentrums
war für die Schüler ein ganz besonderes Erlebnis.
Patcharapol Panrak
Am 16. Juli besuchten Schüler und Studenten aus den chinesischen
Städten Beijing, Guangzhou, Shanghai, Kunming, Chengdu, Xiamen, Xian City
und Nanning in Begleitung chinesischer Journalisten und thailändischer
Schüler der Singsamut und Chitralada Schule ein Konservations-Zentrum für
Schildkröten auf Koh Kram.
Dazu fuhren sie mit der H.T.M.S. Pattani auf die Insel.
Nicht nur die Besichtigung der Schildkröten und deren Aufzucht war
interessant für alle Schüler, da viele der jungen Chinesen noch nie das Meer
gesehen hatten.
Dieser Ausflug wurde durchgeführt, damit die Jugendlichen verschiedener
Nationen sich besser kennen und verstehen lernen und gleichzeitig mit dem
Umweltschutz vertraut gemacht werden.
Kleinkind über 30 Minuten
in Auto eingesperrt
Patcharapol Panrak
Der Vater eines sechs Monate jungen Babys war am 17. Juli zusammen mit
seiner Schwiegermutter auf dem Weg zum Markt in Sattahip. Als er das
Fahrzeug vor der Hütte der Marinepolizei abstellte und die Türe zuschlug,
aktivierte er damit die vollautomatische Verriegelung. Seine Tochter war im
Auto gefangen.
Cheapchai
Mahachanawong schließt nach der Befreiung seine kleine Tochter erleichtert in
die Arme.
Sofort ließen die Beamten einen Schlosser anrücken, um den Honda Civic zu
öffnen. Thongpon Mingpornsakun benötigte etwa eine halbe Stunde, bis das
Fahrzeug endlich geknackt war. Während dieser Zeit schrie die kleine Sirinda vor
lauter Angst und Aufregung, während ihr Vater, der 37-jährige Cheapchai
Mahachanawong, völlig aufgelöst alles verfolgte. Allgemeine Erleichterung, als
Cheapchai endlich seine Sirinda wieder in den Armen hielt.
Eigentlich wollte Cheapchai nur den Kofferraum öffnen. Er stieg aus und schlug
die Fahrertüre etwas zu heftig zu, was die Automatik-Verriegelung auslöste,
obwohl der Schlüssel im Fahrzeuginneren war.
Die meisten Motorradfahrer missachten die „Helmpflicht“
Pramote Channgam
Die Statistiken über Verkehrsunfälle in den Jahren 2004 bis 2007 der
Königlich Thailändischen Polizei zeigen, dass Motorräder riskieren, in 41
Prozent aller Unfälle verwickelt zu werden. Die Statistiken sind nach
Fahrzeugtypen aufgegliedert.
Der
Fahrer trägt zwar Helm – obwohl meist offen – der Beifahrer allerdings nicht.
Die Gründe dafür liegen in Sorglosigkeit, und nicht so sehr, wie sich die Fahrer
schützen. Motorräder rasen sehr oft. Gerade Teenager, die sich auf Hauptstraßen
Rennen liefern, sind besonders gefährdet. Aber diese Rennen sind nicht
ursächlich für die hohen Unfallzahlen, es sind die durchschnittlichen
Motorradfahrer.
Vielen mangelt es an Selbstschutz, da sie denken, sie fahren mit normaler
Geschwindigkeit. „Wenn man nicht mit jemandem um die Wette fährt, wie können
dann Unfälle passieren? Ist es notwendig einen Helm zu tragen, wenn man seiner
sicher ist?“ Dieses Denken verursacht die Mehrzahl der Motorradunfälle. Man
bemerkt, die meisten Motorradfahrer benutzen keinen Helm trotz strenger
Kontrollen und Strafen. Sie werden ihr Verhalten erst beenden, wenn sie einen
geliebten Menschen verloren haben.
Perverser Ausländer vergeht sich an Fünfjähriger
Gefesselt und vergewaltigt
Boonlua Chatree
Eine Thai-Frau erstattete Anzeige gegen einen US-Amerikaner, der
vorübergehend auf ihre fünfjährige Tochter aufgepasst hatte. Als der Mann
sich plötzlich weigerte, das Mädchen wieder heim zu lassen, schaltete sie
die Polizei ein.
Der
Kalifornier Lynwood Elmer Vinum beteuert auf der Polizeiwache seine Unschuld.
Als die Beamten das Haus des Kaliforniers Lynwood Elmer Vinum, 72, aufsuchten,
trat dieser zwar zum Gespräch mit ihnen heraus, mit dem Mädchen ließ er sie aber
nicht reden. Also befreite Orn-anong Promtho, 21, ihre Tochter selbst, während
der Amerikaner auf die Wache mitgenommen wurde.
Etwa zwei Monate zuvor hatte sich Vinum mit Mutter und Kind am Strand
angefreundet. Er gab an, das Mädchen adoptieren und ihr eine Ausbildung zahlen
zu wollen. Wie in so vielen Fällen nahm auch Orn-anong das Angebot an und
wunderte sich bald, warum ihre Tochter Wunden an Handgelenken und im
Schambereich hatte. Das Kind selbst sagte, dass der Mann erst ihre Handgelenke
gefesselt hatte, bevor er sich an ihr verging.
Bisher hat Vinum alle Vorwürfe alle abgestritten.
Produktpiraterie in großen Kaufhäusern aufgeflogen
Polizei fassungslos über skrupellose Verkäufer
Boonlua Chatree
Mehrere hochrangige Polizeibeamte führten am 9. Juli unangekündigte
Kontrollen in den beiden Mike Shopping Mall Filialen sowie in der Model
Central Shopping Mall durch, um die Einhaltung der Urheberrechte von
Markenprodukten zu überprüfen.
Als die Polizisten durch den Haupteingang der MSM traten, flüchteten alle
Verkäufer plötzlich wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen in sämtliche
Richtungen. Nur vier von ihnen konnten gefasst werden. Völlig überrascht
mussten die Beamten zur Kenntnis nehmen, dass im MSM gefälschte Kleidung,
Handtaschen und Schmuck an zum Teil unwissende Kunden verkauft werden.
Ansonsten teure Produkte wie die von Ferrari, Louis Vuitton, Camel, Lacoste,
Dolce & Gabbana gab es zu sensationellen „Tiefpreisen“. Fast 10.000
gefälschte Artikel wurden beschlagnahmt.
Auch die kleine MSM Filiale wurde durchsucht. Da sich die Kontrolle längst
rumgesprochen hatte, zogen es die Verkäufer ebenfalls vor, ihre Stände sich
selbst zu überlassen, was der Polizei das Konfiszieren der Fälscherwaren
erleichterte.
Bis zur MCSM, unweit der MSM gelegen, war die Nachricht über die Kontrollen
offensichtlich noch nicht vorgedrungen. Auch hier nahmen die Beamten neben
sieben Verkäufern Unmengen an kopierten Markenprodukten mit. Der Gesamtwert
aller gefälschten Waren beläuft sich auf etwa 20 Millionen Baht.
Seitdem die USA nach China, Indien und Pakistan auch Thailand wegen der
grassierenden Produktpiraterie auf die Schwarze Liste setzten, werden
verstärkt Kontrollen durchgeführt. Zunächst war Thailand nur auf der
US-Beobachtungsliste, doch niemand wollte die Alarmglocken läuten hören.
Sollte sich an der Situation nichts ändern, droht Thailand 2009 der Verlust
einiger Handelsprivilegien mit den USA. Um in der Gunst der Amerikaner nicht
noch tiefer zu fallen, sollen in der nächsten Zeit in Bangkok, Pattaya,
Chonburi, Phuket, Chiang Mai und weiteren Ferienorten wieder verstärkt
Kontrollen durchgeführt werden. Bereits überprüfte Läden müssen jederzeit
mit weiteren Stippvisiten der Gesetzeshüter rechnen.
Polizeikurznachrichten
Boonlua Chatree
Wieder springt ein Ausländer in den Tod
Am Vormittag des 16. Julis wurde die Polizei darüber informiert,
dass sich der 41-jährige US-Amerikaner Christopher Kerry Rozier vom Markland
Hotel in der Soi 1 in Nordpattaya zu Tode gestürzt hatte.
In seinen Taschen fanden die Beamten einen Abschiedsbrief und einen
Wohnungsschlüssel.
Falscher Polizist
braucht Geld für Drogen
Um seine Drogensucht zu finanzieren, gab sich der 26-jährige
Pairee Puthkhuntod als Polizist aus und forderte von unschuldigen Opfern
Geld. Er konnte am 19. Juli in einer Siedlung bei der Soi Kor Pai gefasst
werden. Er trug Handschellen und eine Pistolenattrappe mit sich.
Zu seiner Entschuldigung gab er an, täglich drei Yaba-Pillen zu benötigen,
um seine Abhängigkeit zu stillen. Die 600 Baht hierfür versuchte er sich
durch Amtsanmaßung und räuberischer Erpressung zu ergaunern.
Mönch nach schwarzer Magie vom Priestertum ausgeschlossen
Schockiert sahen die verständigten Polizisten, als sie am 16.
Juli ein Hotelzimmer in Nordpattaya gewaltsam öffneten, dass sich auf dem
Bett ein glatzköpfiger Mann und eine Frau mittleren Alters nackt wälzten.
Die Frau, Thanawan Pak-utsa, 49, hatte den Mönch Prokrong Pugingploy, 44,
aus einem Tempel in Kalasin angeheuert, um „Long Na“, eine Art schwarzer
Magie an ihr durchzuführen, da sie sich in einen reichen Mann verliebt
hatte, der ihr Werben jedoch nicht erwiderte. Um sich von ihren Sünden zu
befreien und den Goldesel doch noch für sich zu gewinnen, ließ sie sich mit
Prokrong ein. Freunde hatten ihr von dessen „speziellen Fähigkeiten“
berichtet.
Nach der Befragung wurde Prokrong im Chaimongkol Tempel vom Abt exordiniert.
Thanawan erhielt ebenfalls eine Verwarnung, denn es ist Frauen nicht einmal
gestattet, buddhistische Mönche überhaupt zu berühren.
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