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Rotary führt Schulmodell
in Korat ein

Schulkinder und Rotarier sind überglücklich, nachdem sie ihr erstes Glas
frisches Trinkwasser probiert haben.

Pratheep Malhotra,
Gouverneur von Rotary International Distrikt 3340 (Mitte), leitete die
Übergabe der Trinkwasseranlage an die JC Anusorn Schule.
Mit abgebildet sind der Präsident und die Mitglieder des Khunying Mo-Korat
Rotary Clubs.


Früher mussten die Kinder
ihre Zähne mit trübem Wasser putzen (oben),
doch nun haben sie dank der Rotarier ausreichend sauberes Wasser (unten) .


Zu sehen sind die Bauarbeiter bei Konstruktionsbeginn (oben)
und die fertig gestellte Anlage (unten).

Der Fischteich in
unberührtem Zustand vor der Renovierung.

Die Kinder packen mit an,
um „ihr“ Becken für die Fischzucht auszubauen.


Das trockene Stück Land
(oben),
das in einen fruchtbaren Gemüsegarten (unten) kultiviert wurde.


Rotarier präsentieren die
neu installierte Pumpe, die Wasser aus 1,5 km Entfernung bis zur Schule
befördert.
Ariyawat Nuamsawat
Etwa 100 Lehrer und Schüler der J.C. Anusorn Schule in Korat sind
überglücklich. Der örtliche Rotary Club Khunying Mo-Korat besuchte kürzlich
die Schule, um die Einnahmen aus karitativen Veranstaltungen zu überreichen,
die für die Installation einer Trinkwasser-Anlage, Bildungsmaterialien und
eine Bücherei verwendet werden sollen. Zudem sind verschiedene
Landwirtschaftsprojekte geplant, damit die Schule im Sinne der
Selbstversorgung möglichst unabhängig bestehen kann.
In Kooperation mit dem Rotary Club Medford Rogue aus Oregon (E5110) und dem
Rotary Club Chardon aus Ohio (D6630) wurden die Mittel dafür aufgebracht.
Eine weitere Summe kam von der Praphut Nirarokantarai Chaiwat Jaturatit. Die
Vergabe erfolgte vom Khunying Mo-Korat Rotary Club und wurde von der Chai
Pattana Stiftung unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät genehmigt.
Insgesamt kamen über 400.000 Baht zusammen.
Am 5. Juli hatte Pratheep Malhotra, Gouverneur von Rotary International
Distrikt 3340, gemeinsam mit Anek Chomjantuek, Direktor der J.C. Anusorn
Schule, Saman Sakulpaisarn, Präsident der Klogphai Verwaltung, Projektleiter
Salit Assawakul sowie dessen beide Berater Chukiat Prasangsit und Kittisak
Pensuvaparb den Vorsitz bei der Geldübergabe. Bereits 2005 hatte die Schule
drei Computer und zehn Fahrräder vom Khunying Mo-Korat Rotary Club erhalten.
Nur sieben Lehrer müssen sich in dieser Schule um die 90 Schüler kümmern.
Nahrungsmittelknappheit, mangelnde Hygiene und zu wenige Toiletten sind
ebenso ein Dauerproblem wie das Fehlen von Schulmaterial und der baufällige
Zustand der Bücherei. Aus dieser Not heraus wurde 2007 das „Rotary für
Kinder“-Projekt ins Leben gerufen.
„Unter diesem Projekt werden wir eine 1,5 km lange Leitung legen und eine
Pumpe installieren, damit die Schule Trinkwasser von einer sauberen Quelle
bezieht“, so Kittisak. Sogar das Anlegen eines eigenen Wasser-Reservoirs
wird in Erwägung gezogen. Mehrere Teiche sollen angelegt werden sowie ein
Acker für den Anbau von Gemüse. Zudem soll aus den Resten ein biologischer
Dünger gewonnen werden, mit welchem zusätzliches Einkommen erzielt werden
kann. Hilfreich ist in diesem Fall, dass die meisten Eltern der Schüler
ohnehin Farmer sind. Bald sollen die Schüler fähig sein, sich vollkommen
eigenständig zu versorgen.
Die Bücherei wurde renoviert und aufgestockt. Die Waschräume sind ebenfalls
erneuert und nun auch gefliest. Endlich entsprechen die Umstände einem
gewissen Hygienestandard. Abgeschlossen ist dieses Projekt damit jedoch noch
lange nicht. Es gibt noch vieles, was an der Schule gerichtet werden muss.
So mangelt es weiterhin an Schulmaterialien und an Sportausrüstung. Der
Rotary Club Khunying Mo-Korat plant, ein Schulmodell zu formen, an welchem
sich andere lokale Einrichtungen orientieren können.
Schuldirektor Anek dankte allen beteiligten Personen. Für die Schule ist
dies ein immens wichtiger Schritt nach vorne. Sobald das
Landwirtschaftsprojekt erfolgreich umgesetzt sei, könne dies auch auf
umliegende Farmer ausgeweitet werden, wovon letztlich die gesamte lokale
Gesellschaft profitiere.
„India Fair“ in Bangkok sieht viele hohe Persönlichkeiten

Ihre Exzellenz Latha Reddy (2. von links), Indiens Botschafterin in
Thailand, posiert mit (von links) Seiner Exzellenz Naveen Prakash Jung Shah,
Botschafter von Nepal, SE Jayaratna Banda Disanayaka, Botschafter von Sri
Lanka, Dr. Sheela Bhid, Vorsitzende und geschäftsführende Direktorin der
India Trade Promotion Organization (ITPO), und SE Mustafa Kamal, Botschafter
von Bangladesh, für ein Photo. Sie waren die Ehrengäste bei der feierlichen
Eröffnung der „India Fair@Bangkok 2008“, die beim IMPACT in Muang Thong
Thani stattfand.
Eröffnungszeremonie des „Hongkong Food Festival“

Kürzlich leiteten Zhang Guoqing (4. von
links), stellvertretender Leiter der Botschaft der Volksrepublik China
in Thailand, und Supatana Atorn-Phtai (Mitte) die Eröffnungszeremonie
des „Hongkong Food Festival“ im Heichinrou Restaurant im Amari Watergate
Hotel in Bangkok. Mit dabei waren unter anderem der Generalmanager des
Hotels, Pierre Andre Pelletier (3. von links), und Nichaya Chaivisuth
(7. von links), die Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit des Hotels.
Gemälde von körperbehindertem Thai-Künstler ausgestellt
Die Gemälde eines an Armatrophie leidenden Künstlers waren bei einer
Exposition im Siam City Hotel ausgestellt. Sarote Tangtritsanakul
benutzt Wasserfarben, um die Landschaft rund um Bangkok festzuhalten.
Damit bewies er, dass körperliche Behinderungen Künstler nicht davon
abhalten können, beeindruckende Werke zu schaffen.
Die Ausstellung trug den Titel „Bang-Gog“ und spiegelte die Sichtweise
von Sarote über die Hauptstadt seines Heimatlandes wider. Seit über
einer Dekade ist er professionell als Künstler tätig. Im Gegensatz zu
seinen früheren Werken arbeitete er diesmal verstärkt mit
Schattierungen, um Bangkoks Wahrzeichen und Landschaften darzustellen.
Wer sich die Gemälde anschaute, hätte niemals erahnt, dass sie von einem
an Armatrophie leidenden Künstler geschaffen wurden. Anhand der
Pinselführung kann man Sarotes Erfahrung erkennen und auch seine Geduld.
Ein Werk ist für ihn erst dann fertig, wenn er zu 100 Prozent damit
zufrieden ist.
„Meine befreundeten Künstler wissen, dass ich kein Naturtalent bin. Aber
ich habe Geduld und arbeite hart. So verbessere ich meine
Geschicklichkeiten und Fähigkeiten. Wenn die Leute meine Gemälde
anschauen, sagen sie, ich hätte Talent. Dabei übe ich nur viel.“
Zu sehen waren unter anderem der Smaragd-Buddha Tempel (Wat Phra Kaeo),
die Giant Swing, der Golden Mount Tempel, der Pakklongtalad Blumenmarkt,
die Memorial Bridge und das Victory Monument - allesamt den Einwohnern
Bangkoks sehr gut bekannt. Mit seinen Gemälden gelang es Sarote, dass
viele Besucher seiner Ausstellung diese Wahrzeichen aus einer anderen
Perspektive sahen.
Die Einnahmen aus dem Verkauf einiger Gemälde wird Sarote an eine
Stiftung für körperbehinderte Kinder spenden. (TNA)
Experten räumen Gebiet um Preah Vihear Tempel von Minen
Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich nahe des kambodschanischen
Preah Vihear Tempels, als ein Thai-Soldat während seiner Patrouille von
einer Landmine schwer verletzt wurde. Die Behörden in Thailand wollen
deshalb das Grenzgebiet weiträumig von Landminen räumen lassen - ein
Vorhaben, das womöglich niemals enden wird.
In den vergangenen Wochen hatten Experten von Thailands Nationalzentrum
für Minenräumung eine Fläche von etwa vier Quadratkilometern rund um den
Tempel von Landminen befreit, um das ausgeweitete Kontingent der dort
stationierten Soldaten zu schützen. Die Nachbarstaaten streiten sich
darum, welcher Nation der Tempel angehört.
Thailands Behörden vermuteten, dass während des jahrelangen Krieges in
Kambodscha auf einer Fläche von etwa drei Quadratkilometern beim Tempel
Landminen ausgelegt wurden. Damals lief Thailands Offensive gegen
kommunistische Rebellen auf Hochtouren. Auch Tretminen und Panzerminen
wurden schon aufgespürt.
„Wir informieren die Anwohner über unsere Pläne“, sagte Minenexperte
Generalleutnant Sathit Chatuwong. „Es sollen weiterhin Minen aufgespürt
und zerstört werden. Zudem platzieren wir Warnschilder in riskanten
Gebieten.“
Sobald eine Landmine aufgespürt wird, wird Alarm gegeben und umgehend
das Gelände geräumt, damit die Mine entschärft und zerstört werden kann.
In Sao Thong Chai, Provinz Sisaket, erlitten kürzlich etwa 30 Personen
schwere Verletzungen, weil sie auf Minen getreten waren. Anschließend
wurde eine Expertengruppe entsandt, um das Dorf zu entminen. Erst danach
trauten sich die Farmer wieder auf ihre Felder.
Rien Chaibunsri, einer der Bewohner, sagte: „Jetzt, da die Soldaten das
Gelände von den Landminen befreit haben, kann ich wieder in aller Ruhe
Bambussprossen und Pilze einsammeln. Endlich können wir der alltäglichen
Arbeit wieder wie gewohnt nachgehen.“
Behörden schätzen, dass sich auf einer Fläche von etwa 250
Quadratkilometern entlang der thai-kambodschanischen Grenze noch
unentdeckte Minen befinden. Erst 50 Quadratkilometer, also ein Fünftel,
wurde bisher durchgekämmt. Das schwierige Unterfangen wird die
Minenexperten noch lange beschäftigen. (TNA)
Bisher bestes Ergebnis
für Thailand bei 39. IPhO
Thailands Studenten haben bei der 39. Internationalen Physikolympiade,
die vom 20. bis 29. Juli in Vietnams Hauptstadt Hanoi stattfand, drei
Gold- und zwei Silbermedaillen abgeräumt.
Die fünf Medaillen sind das bisher beste Ergebnis für thailändische
Studenten bei einer Physikolympiade, sagte Naree Vongsirotekul, leitende
Direktorin des Instituts für die Förderung von Wissenschafts- und
Technologieunterricht.
Suwan Kusamran, außerordentlicher Professor am King Mongkut Institut für
Technologie in Ladkrabang, begleitete die Studenten, die sich vor allem
durch ihre Lernmethodik auszeichneten. Mit der für Thais üblichen Geduld
konnten sie die äußerst komplexen Aufgaben meisterhaft lösen.
Polnop Samutpraphoot, Naphat Phoowutthikul und Kawin Surakitborvorn von
der Triam Udom Suksa Schule gewannen Gold, während Wisarut Pinrod und
Kamin Siriwatwetchakul von der Mahidol Wittayanusorn Schule Silber
holten. (TNA)
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