7. Jahrgang
Ausgabe Nr. 34

19. August - 25. August 2008
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Deutscher Kampfkünstler pulverisiert Weltrekord

Rettungsboote auf Koh Larn unbrauchbar

Stadt plant eigene Messe für Kultur aus Thailands Osten

US-Demokraten werben für Obama

Schwarzhändler verseuchen Fleischmarkt mit Gammelware

Prinzessin Sirindhorn wird Umweltprojekt eröffnen

Gasantrieb wird bei Verkehrsteilnehmern immer beliebter

Pattaya Food & Hoteliers Expo findet Ende August statt

Feuersbrunst zerstört Möbelfabrik

Franzose verkauft Rauschgift-Mischung

Berufsschüler steckt seinen Finger in Loch - festgeklemmt

Drastisches Vorgehen gegen Jugendbanden

Vier Kinder positiv in Online-Spieleshop auf Drogen getestet

 

Deutscher Kampfkünstler pulverisiert Weltrekord

Michael Albers

Ende Juli wurde direkt vor dem Bürogebäude der Pattaya Mail Publishing Co. Ltd., ein Weltrekord aufgestellt. Um innerhalb von 60 Sekunden möglichst viele Ziegelsteine mit Fußtritten zu zerbrechen, bedarf es Kraft und Schnelligkeit. Ein stark reduziertes Schmerzempfinden ist ebenfalls hilfreich. Der Rekord lag laut Guinness Buch der Rekorde bei 33, bis der Lübecker Henry Andreas Ahrendt, 44, seinen großen Auftritt hatte.
In zwei Reihen waren Ziegelsteine, leicht angewinkelt, auf einer Länge von etwa 20 Metern in Schulterbreite aufgebaut - jeweils zwei Steine aufeinander. Nach einer kurzen Vorbereitungsphase hielt Ahrendt den Daumen nach oben und signalisierte so seine Bereitschaft, den Weltrekordversuch anzugehen.

Henry Andreas Ahrendt in voller Konzentration.
Danach bekamen die versammelten Medien eine eindrucksvolle Präsentation von Ahrendts Willen und Durchhaltevermögen zu sehen. Er zerbrach alle doppelt übereinander gelegten Ziegelsteine mit einem einzigen Fußtritt. Nach Auswertung der TV-Bilder konnte Pattaya Blatt den neuen Weltrekord bestätigen. Mit unglaublichen 112 zerbrochenen Ziegelsteinen hatte Ahrendt den alten Rekord geradezu pulverisiert.
Sechs Jahre lang hat der erfahrene Kampfsportler regelmäßig trainiert und dafür viel Freizeit geopfert.
Während des Rekordversuchs befand er sich, seinen eigenen Angaben nach, mental auf einer anderen Ebene. „Wer Körper, Geist und Seele in Einklang bringt, der überwindet den Schmerz“, sagte er. Obwohl Ahrendts Finger, Hände (er ist beidhändig) und Füße durch das jahrelange Training schon abgehärtet sind, waren ihm nach dem erfolgreichen Versuch die Anstrengung und der Schmerz anzusehen. „Diese Dinger sind schließlich nicht aus Pappe!“
Vorbereitet hat sich Ahrendt die vergangenen drei Monate in einem Dojo in Pattaya, wo die Trainingsbedingungen hervorragend sind. Die Boxsäcke etwa, die aus hochwertigen Materialien gefertigt werden, sind in Deutschland gar nicht erhältlich.
Ein weiterer Grund, warum sich Ahrendt für seinen Rekordversuch ausgerechnet Pattaya ausgesucht hat, sind die relativ gleich bleibenden Temperaturen, die hier das ganze Jahr über herrschen. Dies kam vor allem bei der Nebenshow zu tragen, die er als Zugabe lieferte. Dabei zerbrach er Essstäbchen, indem er sie kniend mit seinem Kehlkopf gegen den Boden drückte. Dies nachzumachen, ist nicht unbedingt empfehlenswert.
Ahrendt wird das Filmmaterial nun nach England schicken, damit Guinness ihm nach sorgfältiger Kontrolle den Weltrekord anerkennt.
Doch damit enden seine Pläne mitnichten, denn demnächst will Ahrendt in Paris und London für Furore sorgen. Und, wer weiß, vielleicht hat er, wenn er zur Hauptsaison wieder nach Pattaya kommt, bereits weitere Weltrekorde aufgestellt.

Der neue Weltrekordhalter Henry Andreas Ahrendt sitzt glücklich
vor den Trümmern der Ziegel.


Rettungsboote auf Koh Larn unbrauchbar

Stadtrat: „Geldverschwendung durch mangelhafte Ware“

Ariyawat Nuamsawat
Pattayas Stadtrat hat die Stadtverwaltung für die Beschaffung unbrauchbarer Boote für Koh Larn gerügt. Sie würden ihren vorgesehenen Zweck nicht erfüllen, hieß es.
Stadtrat Sanit Boonmachai erklärte bei einer Versammlung am 5. August, dass die Ausrüstung für den vorgesehenen Einsatzbereich völlig ungeeignet sei. Das Geld sei verschwendet worden.

Stadtrat Sanit Boonmachai beschwert sich über die Geldverschwendung.

72 Millionen Baht wurden für den Kauf eines Rettungsbootes bezahlt - etwa 25 Meter lang, zweistöckig, 820 PS, 22 Knoten Maximalgeschwindigkeit und ein Fassungsvermögen von 50 Passagieren. Es war in erster Linie für Löscheinsätze vorgesehen. Im Innern befinden sich Krankenbetten und modernste Ausrüstung. Allerdings wurde es ausschließlich verwendet, um auf ihm Ehrengäste zu empfangen. Momentan ist es am Ocean Marina Hafen angelegt und verlottert immer mehr.
Auch drei weitere Rettungsboote, á elf Millionen Baht, sind fast unbrauchbar. Die Boote sind zu flach und daher für Transporte nicht geeignet. Bei Seegang drohen sie von Wellen unter die Wasseroberfläche gedrückt zu werden.
Diese Boote sind zu klein und die Mannschaften bekleckerten sich bisher nicht mit Ruhm. Kam es zu Bränden, waren die Rettungshelfer meist erst dann vor Ort, wenn es nichts mehr zu retten gab. Mangelhafte Ausrüstung und uneffektives Personal machen Einsätze fast wertlos.
Auch Bürgermeister Itthipol Khunplome erkannte das Problem und möchte Wege einleiten, alle zuständigen Bereiche zur Verbesserung der Situation zu bewegen.

Das Rettungsschiff „Pattaya 801“
wurde am 19. August 2005 zu Wasser gelassen.


Stadt plant eigene Messe für Kultur aus Thailands Osten

„Zentraler Kunstmarkt“ soll Kulturfreunde anziehen

Saksiri Uraiworn
Die Stadtverwaltung ist auf dem besten Weg, eine neue Attraktion in Pattaya einzuführen. Bürgermeister Itthipol Khunplome und sein Vize Ronakit Ekasingh trafen sich am 4. August mit Vimonlak Chuchart, Direktorin der Behörde für zeitgenössische Kunst und Kultur, und Tawit Chaisawangwong, Vorsitzender von Pattayas Stadtrat, um über die Möglichkeiten zur Umsetzung eines „zentralen Kunstmarktes“ zu debattieren.

Vimonlak Chuchart.

Anerkannte Künstler sollen die Chance bekommen, ihre Werke bei professionellen Ausstellungen präsentieren zu können. Es ist schon von der Gründung einer Art Künstler-Netzwerk die Rede, was der Region, die noch nicht viel an anspruchsvoller zeitgenössischer Kunst zu bieten hat, sicherlich gut täte. Dabei sind es längst nicht mehr nur Gemälde oder Skulpturen, die Kunstliebhaber anziehen. Animationen, Videos, Fotos und Holzschnitzereien sind inzwischen ebenso gerne gesehen.
Einige Künstler bemängeln das Unterangebot an geräumigen Ausstellungsplätzen am Eastern Seaboard und nutzen deshalb vermehrt das Internet als Plattform. Der Vorteil liegt hier in der Bequemlichkeit, allerdings sind die Werke auf einem Bildschirm optisch nicht ansatzweise so wirksam wie in Wirklichkeit.


US-Demokraten werben für Obama

Die amerikanischen Expats in Pattaya sind bei ihrem ersten Treffen aufmerksam bei der Sache.

Sawittree Namwiwatsuk
Amerikanische Demokraten in Thailand rühren die Werbetrommel für ihren Kandidaten Barack Obama, dem gute Chancen eingeräumt werden, aus der US-Präsidentschaftswahl am 4. November als Sieger hervorzugehen.
Die „Democrats Abroad Thailand“ (DAT) versammelten sich am 1. August im New Orleans Restaurant, um über diese für die USA und die Weltpolitik wegweisende Entscheidung zu philosophieren.
DAT-Vorsitzender Philip S. Robertson, Loran Dauidsor (Democrats Abroad Eastern) und Rey Bwono (DAT) waren die Gesprächsleiter des Abends, zu welchem sich etwa 30 amerikanische Expats einfanden.
Allen Amerikanern, die nach Thailand ausgewandert sind, steht das Recht zu, sich an der Präsidentschaftswahl zu beteiligen, so Robertson. „Jede Stimme zählt!“ Bei der Wahl im Jahr 2000 waren es unter anderem nur 537 Stimmen, die den Sieg von George W. Bush über Al Gore ausmachten.
Es war das erste Treffen der neu gegründeten „Pattaya-Filiale“ mit der „Eastern Seaboard-Filiale“ der DAT. In dieser Region leben zahlreiche Expats aus den USA.
Die „Democrats Abroad“ sind aber in der ganzen Welt aktiv. Alleine in Asien gibt es Gruppen auf den Philippinen, in Indonesien, Südkorea, Kambodscha, Laos, Vietnam, Indien und Nepal. In Thailand findet man sie in Chiang Mai, Udon Thani, Khon Kaen, Korat, Nongkhai und in ihrer Zentrale in Bangkok.


Schwarzhändler verseuchen Fleischmarkt mit Gammelware

Neuer vertrauenswürdiger Schlachthof in Planung

Ariyawat Nuamsawat
Wegen Überschuldung sollte Banglamungs größtes Schlachthaus zum 1. August geschlossen werden. Da dies für die Fleisch liebenden Thais einer Katastrophe gleichkäme, wurde die Schließung vorläufig um einen Monat aufgeschoben. Nicht viel Zeit, um dieses Problem zu beheben.

Verawat Khakay, Vizebürgermeister von Pattaya, und Mai Chaiyanit, Bürgermeister von Nongprue, wollen eine Lösung des Problems finden.

Vizebürgermeister Verawat Khakhay traf sich am 4. August mit Mai Chaiyanit, Bürgermeister von Nongprue und Inhaber des betroffenen „Pattaya Slaughter House“, um über eine eventuelle Abwendung zu beraten. Das Amt für Viehwirtschaft in Banglamung und in Chonburi wurde bereits über die prekäre Lage unterrichtet. Über 30 Metzger der Region fürchten, bald neue Versorger finden zu müssen.
Laut Mai erwirtschaftet sein Schlachthaus bereits seit sechs Jahren ein monatliches Defizit von durchschnittlich etwa 250.000 Baht. Erst kürzlich musste er eine Million Baht Steuern zahlen und weitere Rechnungen stehen noch offen. Die Schulden belaufen sich momentan auf etwa 20 Millionen Baht. Die Einwohner in Banglamung und Pattaya verzehren täglich insgesamt etwa 600 Schweine. Das Schlachthaus bekommt jedoch nur 115 Schweine pro Tag geliefert. Eine Großzahl des Fleisches wird von Händlern auf dem Schwarzmarkt zubereitet. Da sie keine Steuern zahlen, können sie ihr Fleisch unter der Hand deutlich günstiger verkaufen. Zahlreiche Schwarzhändler schmuggeln fragwürdige Ware aus allen Landesteilen ein und arbeiten Hand in Hand mit lokalen Verkäufern. Die Stadtväter beraten, ob per Lokalgesetz festgelegt werden soll, dass jede Stadtgemeinde über einen eigenen Metzger verfügt.
Nun soll eine Ausnahmeregelung für die betroffenen Metzgereien gefunden werden. Als wahrscheinlich gilt, dass sie vorübergehend auf zwei Schlachthöfe in den Stadtgemeinden Takian Tia und Kho Mai Kaeo ausweichen dürfen.
Nun soll möglichst schnell ein neues Schlachthaus aus dem Boden gestampft werden. Die Takhiantia Stadtgemeinde gilt als erste Adresse hierfür. Es soll ein Grundstück erworben werden, auf welchem das Schlachthaus gebaut wird, von welchem Verkäufer sichere und saubere Ware erhalten. Das Problem bei Schmuggelware sei, dass man nie wisse, was wirklich drin ist, so Verawat. In der Vergangenheit waren mehrere Skandale aufgedeckt worden, weil Gammelfleisch frischem Fleisch untergemischt wurde. Zudem kam ans Tageslicht, dass in vielen Fällen giftige chemische Stoffe verwendet wurden, um Gammelfleisch eine frische Farbe zu verleihen.
Die einst über 30 Schlachthäuser kämpften mit allen Mitteln um Kundschaft. Offiziell sind alle Züchter verpflichtet, ihre Ware ausschließlich an professionelle, sich an die Regelungen haltende Abnehmer zu verkaufen. Bei Missachtung drohen Geldstrafen oder Lizenzentzug.


Prinzessin Sirindhorn wird Umweltprojekt eröffnen

Sawittree Namwiwatsuk
Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn wird am 26. August in Pattaya zu Gast sein, um eine Zeremonie zu leiten, welche die Regenerierung der Korallen entlang der Ostküste Thailands als Endziel hat.

Krua Kanhanon, Sekretär für Königliche Zeremonien.

Im Dusit Thani Hotel trafen Ende Juli Repräsentanten von Vee Ni Thai zusammen, um mit Chonburis Vizegouverneur Montian Thongnit und Vizebürgermeister Ronakit Ekasingh die Vorbereitungen für den hohen Besuch zu treffen.
Das Unternehmen Vee Ni Thai sponsert dieses Ereignis und wird dabei von der Behörde für Meeres- und Küstenressourcen, dem Ministerium für Naturressourcen und Umwelt, der Königlich Thailändischen Marine, der Rambhai Barni Rajabhat Universität in Chantaburi und der Stiftung für Meereswissenschaften unterstützt.
Insgesamt sollen 80.000 Korallenzweige vor Koh Samed, Koh Hwai, Koh Kahm, Chong Samaesarn und Koh Taloo eingesetzt werden.
Krua Kanhanon, Sekretär für Königliche Zeremonien, war zugegen, um den genauen Ablauf des Besuchs zu erläutern.


Gasantrieb wird bei Verkehrsteilnehmern immer beliebter

Umrüstungen sorgen für ausgelastete Werkstätten

Sawittree Namwiwatsuk
Die hohen Spritpreise sorgen bei vielen Verkehrsteilnehmern für ein Umdenken. Umrüstungen auf Gasantrieb (LPG und NGV) sind immer mehr gefragt.
Tanet Khruakhoon sagt, dass er täglich etwa 30 Anfragen von Kunden bezüglich Umrüstung auf Gasantrieb erhält. Die meisten interessieren sich für LPG mit seinem sequentiellen Einspritz- und Ansaugsystem. Mindestens 30 LPG Ansaugsysteme, die günstigere Variante, installiert Tanet jeden Monat. Wäre seine Werkstatt größer, könnte er noch viel mehr Kundenaufträge annehmen.

Suwanna Puangsorn beim Interview mit Pattaya Blatt.

Es sind vorwiegend Autos und Lieferwagen, die Tanet umrüstet. Allerdings gehören auch Speedboot-Fahrer zu seinen Kunden. Sie benötigen einen 30 Liter Gasbehälter, der etwa 15 Kilo wiegt. Dadurch halbieren sich die Fahrtkosten. Das LPG Ansaugsystem kostet mit Einbau 22.000 Baht, das LPG Einspritzsystem 38.000 Baht. NGV ist mit 45.000 am teuersten.
Viele Menschen meiden aus Angst eine Umrüstung auf Gas, meinte Tanet. Dabei wissen die meisten nicht, dass der Gastank gar nicht explodieren kann. Im schlimmsten Fall tritt Gas aus, das Feuer fängt. Allerdings wird dringend geraten, die Umrüstung ausschließlich von anerkannten Werkstätten durchführen zu lassen.
Unsachgemäßer Einbau kann zur Folge haben, dass Gas austritt. Überprüfen kann man dies, indem man Seifenwasser über die Leitung gießt. Entstehen Blasen, ist dies ein Anzeichen für ein Leck. Dies sollte sofort fachmännisch versiegelt werden.
Wer sein Fahrzeug umgerüstet hat, muss es innerhalb von 15 Tagen von einem Fachmann durchchecken lassen, so Suwanna Puangsorn vom lokalen Verkehrsamt. Ansonsten können keinerlei steuerliche Begünstigungen geltend gemacht werden. Taxis und Tuk-Tuks sind von der Regelung ausgenommen.
Inzwischen ist die Nachfrage so groß, dass das Verkehrsamt mit der Ausstellung der benötigten Papiere nicht mehr nachkommt. Viele Anträge können erst am Folgetag bearbeitet werden.
Für eine Eintragung der Umrüstung in die Kfz-Papiere muss folgendes vorgelegt werden: 1) ein Zertifikat der Untersuchung mit Testergebnis der Gasmischung und des Umbaus, 2) eine TÜV-Berechtigung (PIC) mit Unterschriften des Präsidenten und des Verwaltungsbeamten, 3) eine Bestätigung des Sekretariats des Technikrats, 4) eine Berechtigung für die Nutzung im ganzen Land mit Unterschrift des Inspekteurs und des obersten Verwaltungsbeamten, 5) Bestätigung des obersten Verwaltungsbeamten mit Nachweis der Überprüfung des Gasgemischs und einer fachgerechten Installation, 6) Ausweis-Kopie des Fahrzeughalters, und 7) Originale der Fahrzeugpapiere. Zudem muss das Fahrzeug jedes Jahr von einem Fachmann inspiziert werden. Nur dann kann man die Steuervorteile geltend machen.
Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften zur Umrüstung auf Gasantrieb ist eine Geldstrafe von maximal 1.000 Baht fällig.


Pattaya Food & Hoteliers Expo findet Ende August statt

Sawittree Namwiwatsuk
Vom 28. bis zum 30. August wird zum zweiten Mal die Pattaya Food & Hoteliers Expo im Royal Cruise Hotel stattfinden.
Im Juli fand die Pressekonferenz zu dieser Messe statt. Eingeladen hatten die fünf Veranstalter, das Royal Cruise Hotel, die Verwaltung der Provinz Chonburi, Pattaya City, das Regionalbüro der „Tourism Authority of Thailand“ in Pattaya, die „Eastern Food and Beverage Management Association“, die „Pattaya and Eastern Chefs Association“ und die „Eastern Housewives Association“. Den Vorsitz hatten inne: Raewat Pholukin (Abgesandter der Verwaltung von Chonburi), Ronakit Ekasing (stellvertretender Bürgermeister von Pattaya City), Raywat Thongsong (Präsident der „Food and Beverage Association Eastern Chapter“), Leutnant Chaiwat Charoensuk (Direktor der „Tourism Authority Of Thailand“ in Pattaya). Anwesend waren Abgesandte aus Hotels, Küchenchefs und Vertreter einschlägiger Behörden.
Die Messe ist für die Hotels und für die Gastronomie gleichermaßen wichtig. Hier treffen sich außerdem Anbieter und Käufer. Sie ist täglich von 10 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Höhepunkt ist ein Wettbewerb, in dem nach Getränken gesucht wird, die dem Charakter von Pattaya City in besonderer Weise entsprechen.
Feine Küche entlang der Beach Road
Im Rahmen der Pattaya Food & Hoteliers Expo ’08 findet auch die „Pattaya Food Street Show“, zwischen Soi 1 und Soi 4 zwischen 18 und 24 Uhr, statt, wie Vizebürgermeister Veerawat Khakhai, Raewat Tongsong, Präsident des Verbands für Lebensmittel & Getränke Abschnitt Ost (FBA-E), und Anat Limjirawattana, geschäftsführender Direktor von Event 9, angaben.
Etwa 50 Essstände von gut bekannten Einrichtungen werden die Straße säumen. Zum Nebenprogramm gehört auch diesmal wieder der allseits beliebte Wettbewerb im Biertrinken.


Feuersbrunst zerstört Möbelfabrik

Boonlua Chatree
Zehn Löschfahrzeuge, Rettungshelfer der Sawang Boriboon Foundation und Beamte des Pattaya Katastrophenschutzes eilten am 5. August um 20.50 Uhr zu einem Brand in einer Möbelfabrik.

Keiner wurde getötet oder verwundet, aber bei dem Brand in der Pattaya Cane Company entstand ein Sachschaden von 10 Millionen Baht.

Man brauchte über zwei Stunden, um das Feuer in der Pattaya Cane Company zu löschen, die an der Einfahrt der Sukhumvit Road in der Nähe des Redemptorist Kinderheimes liegt.
Die Fabrik befindet sich auf einem drei Rai großen Grundstück und hat ein einstöckiges Gebäude sowie Reihenhäuser für die Angestellten. Die Flammen verschlangen alles, aber niemand wurde getötet oder verletzt.
Anfangsschätzungen zufolge ist ein Schaden von etwa 10 Millionen Baht entstanden. Auf dem Grundstück hielten sich bei Feuerausbruch zehn Arbeiter auf. Sie berichteten, eine Explosion hinter der Fabrik gehört zu haben, wo Werkzeuge, Farbe und Verdünnungsmittel gelagert werden. Die Ermittler glauben, ein Kurzschluss sei Grund der Feuersbrunst, die sich schnell ausbreitete.
Tassanee Chitchamroen, 55, eine Arbeiterin, die zu dieser Zeit anwesend war, sagte, die Angestellten hätten versucht, die Flammen zu löschen. Aber als dies misslang, flüchteten sie und alarmierten die Rettungsdienste.
Bandit Chumuang, 30, Generalmanager der Fabrik, sagte, die Fabrik bestehe seit zwei Jahren und beschäftigt etwa 20 Arbeiter. Sie ist in thai-ausländischem Besitz. Es werden Rattanmöbel für Hotels, Resorts und neue Siedlungsprojekte hergestellt, die in Möbelgeschäften an der Ostküste angeboten werden.


Franzose verkauft Rauschgift-Mischung

Alex Vandenbulcke ging der Polizei ins Netz.

Teerarak Suthathiwong
Rohes Opium gemischt mit Harz und Marihuana sollte der Verkaufschlager des Franzosen Alex Vandenbulcke, 30, werden. Die Polizei aber wurde durch einen Tipp auf ihn aufmerksam gemacht und legte ihn am 5. August mit einem Geheimpolizisten, der vorgab die Droge kaufen zu wollen, herein.
Anschließend beschlagnahmte die Polizei noch weiteres belastendes Material inklusive der Drogen.
Alex Vandenbulcke, der den Eindruck machte, als stehe er unter Drogeneinfluss, gestand, dass er das Rauschgift von einem Freund in Bangkok gekauft habe, um es in Pattaya weiter zu verkaufen. Er erwartet nun seine Verurteilung.


Berufsschüler steckt seinen Finger in Loch - festgeklemmt

Patcharapol Panrak
Ein Schüler der Berufsschule und Sohn eines ranghohen Polizeioffiziers wollte Geld sparen und sein Motorrad zu Hause reparieren.

Rettungsarbeiter befreien den Jungen aus seiner misslichen Lage.

Dabei verklemmte er seinen Finger im Öleinlass-Ventil seines Motorrades. Dort hing er dann 14 Stunden lang trotz seines Bemühens frei zu kommen, bevor sich sein Vater, Polizeioberstleutnant Chaiyaporn Thongnatian, 40, aus dem Unterbezirk Bang Sarae, endlich entschloss, den Rettungsdienst zu rufen, um Sohnemann zu befreien. Die Retter benötigten eine weitere Stunde, um den jungen Mann frei zu schneiden.
Chaiyaporn sagte, er wollte die Rettungsmannschaft schon viel früher rufen, aber sein Sohn weigerte sich aus Angst, dass sein Motorrad kaputt gehen könnte. Nachdem aber der Finger immer dicker anschwoll und der Junge sich nicht befreien konnte, stimmte er zu, jemanden zu Hilfe zu rufen.


Drastisches Vorgehen gegen Jugendbanden

Die Polizei hat über zwei Dutzend Jugendliche wegen Drogen- und Schusswaffenbesitzes festgenommen.

Boonlua Chatree
Pattayas Bürgermeister und die Polizei gingen endlich drakonisch gegen Jugendbanden vor, die zum Ärgernis im Bereich des Bali Hai Piers geworden sind. Einige der Jugendlichen wurden wegen Waffen- und Drogenbesitzes festgenommen.
Das Aufräumen begann am 3. August kurz nach Mitternacht, als Bürgermeister Itthipol Khunplome und Polizeioberst Nopadol Wongnom, Leiter der Pattaya Polizeistation, ein Team von Offizieren leiteten, um den vielen Beschwerden von Touristen nachzugehen.
Die Offiziere umzingelten das Gebiet, auf dem sich über 200 Jugendliche, Jungen und Mädchen, zum Saufen versammelt hatten. Einige hatten Verstärker an ihren Motorrädern angebracht, oder drehten bei ihren Autos die Musikanlage derart auf, dass es sich dabei um enorme Lärmbelästigung handelte.
Die Polizei verhörte über zwei Stunden lang die Jugendlichen und prüfte ihre Ausweise, bevor diejenigen, die unter dem Verdacht von Drogeneinfluss standen, zum Test weggeschafft wurden.
Bei über 20 Jugendlichen wurde Drogeneinfluss festgestellt, 30 hatten keine Fahrzeugpapiere bei sich oder die Fahrzeuge illegal frisiert.
Zwei Jugendliche trugen Schusswaffen bei sich. Nattawoot Mankhong, 24, aus der Provinz Rayong hatte ein Gewehr unter dem Sitz eines Toyota Vigo Pick-ups sowie eine Kugel vom .22 Kaliber versteckt. Ein 17-jähriger Junge aus der Provinz Chonburi war im Besitz eines .38 Revolvers und von sechs Kugeln.
Pravit Tippalak, 24, aus der Provinz Chonburi war im Besitz einer Tasche mit der Droge „Ice“. Der 24-jährige Tawatchai Sooksakon hatte fünf YaBa-Tabletten bei sich.
Die Polizei versprach, weiter ein Auge auf diese Gegend zu haben.


Vier Kinder positiv in Online-Spieleshop auf Drogen getestet

Boonlua Chatree
Die Polizei durchsuchte am 1. August um drei Uhr früh den Funny Computer Games Shops in der Soi 17, der noch nach den erlaubten Öffnungszeiten Online-Spiele anbot, und untersuchte die Kunden auf Drogenmissbrauch.

Die Polizei durchsucht einen Internet-Shop, der weit über die Sperrstunde geöffnet war und Kindern das Spielen erlaubte.

Dabei fand man vier Jungen im Alter zwischen acht und 14 Jahren, die Drogen genommen hatten und im Verhör zugaben, vor dem Betreten des Shops Yaba genommen zu haben. Insgesamt waren bei Ankunft der Polizei 16 Jugendliche dieser Altersgruppe anwesend. Alle Kinder werden ins Rehabilitierungscenter Chonburi eingewiesen.
Traipob Boonpasong, der 39-jährige Manager des Shops, wurde festgenommen, da er den Shop von acht Uhr morgens bis drei Uhr früh geöffnet hatte, obwohl die Lizenz es nur bis Mitternacht erlaubte. Außerdem hatte er Kindern ohne Aufsichtsperson erlaubt, zu spielen.


E-mail: [email protected]
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd. 
62/284-286 Thepprasit Road, (Between Soi 6 & 8) Moo 12, Pattaya City T. Nongprue, A. Banglamung, Chonburi 20150, Thailand 
Tel.66-38 411 240-1, 413 240-1, Fax:66-38 427 596

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