7. Jahrgang
Ausgabe Nr. 41

7. Oktober - 13. Oktober 2008
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Politische Situation trifft die Exporte Nordthailands hart

Finanzkrise in Amerika verursacht Druck an Thailands Börse

 

Politische Situation trifft die Exporte Nordthailands hart

Saksit Meesubkwang

Chiang Mai Mail. Die politische Situation und dazu der weltweite wirtschaftliche Abschwung haben den Export von Kunsthandwerk aus Nordthailand hart getroffen. Laut Natthapong Hanpatarachaiyakul, Präsident der Vereinigung der nördlichen Kunsthandwerkhersteller und -exporteure mit drei Millionen Baht. Er fügte hinzu, Geschäftsleute müssten Verluste hinnehmen und persönliche Gelder zuschießen, um einen Bankrott zu vermeiden.
Die Situation hat auch die jährliche internationale Geschenk-, Souvenir- und Hauszierrat-Ausstellung in Bangkok in Mitleidenschaft gezogen. Ausländische Käufer haben ihre Reisen wegen Sicherheits- und Finanzbedenken storniert. Die ökonomische Krise trifft auch andere südostasiatische Volkswirtschaften wie Vietnam, das seine Exporte ausgesetzt hat. Die chinesischen Exporte sind wegen des Milchpulverskandals und Sicherheitsbedenken für andere chinesische Produkte gesunken.
Aufgrund der politischen Unsicherheit und der Schwäche des Baht kann Thailand leider aus der ansonsten positiven Situation des thailändischen Exports keinen Vorteil ziehen.
Natthapong glaubt, alle Thais, insbesondere die politischen Parteien, sollten den Nutzen für die thailändische Wirtschaft durch Versöhnung und das Wohl des ganzen Landes im Auge behalten, anstatt sich nur auf die eigenen Interessen zu konzentrieren.


Finanzkrise in Amerika verursacht Druck an Thailands Börse

Nach Ansicht eines ausländischen Brokerhauses in Bangkok werden die Börse und die Bankinstitute in Thailand den Druck der amerikanischen Finanzkrise zu spüren bekommen. Zumindest eine gewisse Zeit lang wird die Börse dem Druck nicht entgehen können.
Andrew Stotz, der Chef der Forschungsabteilung von CLSA (Thailand) Co sagte, die Finanzkrise in Amerika habe die internationalen Börsen, so auch die Börse Thailands, in Unordnung gebracht.
Die Krise hat ausländische Investoren zum Zittern gebracht und ihre Investitionsbereitschaft vermindert. Sie haben ihre Aktien und sonstigen Wertpapiere verkauft und in Geldtiteln angelegt. Direktor Stotz sagte, diese Situation werde den thailändischen Kapitalmarkt noch für einige Zeit unter Druck setzen.
Die politischen Unruhen haben ihren Höhepunkt bereits überschritten. Die hiesige Börse hatte darauf mit ständigen Kursverlusten reagiert. Das politische Patt in Thailand hat die ausländischen Investitoren dazu bewogen, ihre Investitionen zurückzustellen, bis die Situation sich bessert.
Seit 2005 haben Börsenanalytiker den thailänischen Aktienmarkt unterschätzt, sagte Stotz. Das habe zu einem Rückgang des thailändischen Aktienindexes gegenüber anderen Indizes in der Region geführt. Daher werde der thailändische Aktienmarkt nun nicht stark zurückgehen. (TNA)


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