7. Jahrgang
Ausgabe Nr. 51

16. Dezember - 22. Dezember 2008
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Thailands Natur ist es wert entdeckt zu werden

 

Thailands Natur ist es wert entdeckt zu werden

Immer mehr Reisende kommen nach Thailand, um die Natur zu entdecken und sich hier zu erholen. Das kann man in vielen Gegenden Thailands tun, angefangen in den kühlen Bergen im hohen Norden, bis hin zu den Küstenlinien im Süden des Landes.

Mehr als 50 Gebiete wurden im gesamten Land zu Nationalparks erklärt, die meisten sind ideal zum Campen und Beobachten von Tieren in freier Wildbahn. Der Khao Yai Nationalpark beispielsweise ist ideal für Ornithologen. Hier wurden ungefähr 320 Vogelarten gesichtet, die permanent oder vorübergehend in diesem Gebiet leben. Des Weiteren finden sich hier mindestens 25 heimische Tierarten wie Elefanten, Gibbons und Rotwild.
Der Khao Yai Nationalpark, der sich teilweise über die Provinzen Nakhon Ratchasima, Nakhon Nayok, Prachin Buri und Saraburi erstreckt, wurde kürzlich zur ASEAN-Stätte des Naturerbes erklärt.
Der Dio Inthanon Nationalpark in der Provinz Chiang Mai erstreckt sich über Thailands höchsten Berg (2,565) und ist ein bemerkenswerter Ort, um seltene Vögel zu beobachten. Man hat hier mehr als 380 Arten entdeckt, die besonders während der Brutzeit von Februar bis April gut zu beobachten sind.
Phu Kradung Nationalpark in der nordöstlichen Provinz Loei ist ein bewaldetes Hochplateau von 1,200 bis 1,500 Metern Höhe. Auf diesem 60 Quadratkilometer großen Areal leben wilde Tiere und mehr als hundert Vogelarten, davon sind einige ungewöhnliche Wintergäste.

Thailand hat viele Naturschönheiten zu bieten.

Kaeng Krachan Nationalpark, in den Provinzen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan, ist Thailands größter, aber noch relativ unbekannter Nationalpark. Es leben in diesem etwa 2.920 Quadratkilometer großen Gelände ungefähr 40 Säugetierarten, wie beispielsweise der Malaysische Sonnenbär und der Gefleckte Leopard. Vogelfreunde finden hier ungefähr 250 Arten, darunter den großen Nashornvogel und den grauen Pfau.
Das Huai Kha Khaeng Wildtierreservat in den Provinzen Uthai Thani und Tak wurde 1991 ebenfalls in die Liste der Stätten des Welterbes aufgenommen. Unter seinen mehr als 95 verschiedenen Säugetierarten gibt es einige seltene Exemplare, die man andernorts kaum zu Gesicht bekommt, sowie ungefähr 360 Vogelarten.
Die Mehrheit der Nationalparks in Thailand bietet auch Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher an, normalerweise in Form von einfachen Hütten oder Bungalows. Auch Campingplätze und Führer sind oft vorhanden, die Ausrüstung muss man sich allerdings in einer Stadt ausleihen. Für Reservierungen oder nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die National Park Division of the Royal Forestry Department (Abteilung für Nationalparks beim königlichen Forstamt) in Bangkok, Phahonyothin Road, Tel. (02) 5794842, 5790529, 5795269, 5614292-3, App. 724 oder 725, Fax: (662) 5792791. (TAT)



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