7. Jahrgang
Ausgabe Nr. 53

30. Dezember - 5. Januar 2009
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Weihnachten im Botschafterhaus

Rehabilitationsprojekt für Weißhandgibbons in Phuket

94 Länder unterzeichnen Konvention gegen Streubomben

 

Weihnachten im Botschafterhaus

Botschafter Arno Riedel mit den jungen Künstlern.

Elfi Seitz

Seine Exzellenz, der österreichische Botschafter Arno Riedel, lud am 16. Dezember die gesamte Belegschaft der österreichischen Botschaft in sein Haus ein, um mit ihnen und etlichen guten Freunden, darunter Konsul Rudolf Hofer und Mitglieder der Thailändisch-Österreichischen Gesellschaft, darunter Sophie Tanapura, ein Vorweihnachtsfest zu feiern. Dazu spielten Studenten einige klassische Lieder auf ihren Flöten.
Botschafter Arno Riedel spielte auch selbst den Weihnachtsmann – allerdings ohne Kostüm und weißen Bart und beschenkte seine Angestellten und die Botschaftsangehörigen mit einem schönen Geschenk.
Bei einem feinen Büffet, original österreichischen Weinen und selbstverständlich auch selbst gesungenen Weihnachtsliedern fühlte sich die Gesellschaft so wohl, dass sie noch lange im Garten vom Botschafterhaus sitzen blieb.


Rehabilitationsprojekt für Weißhandgibbons in Phuket

Die Situation für Gibbons in Thailand nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Viele haben ihren natürlichen Lebensraum verloren und werden von Menschen gejagt.
In Phuket wurde nun für Tiere ein Rehabilitationsprojekt (GRP) gegründet, das sich vorwiegend um die Gattung der Weißhandgibbons (Hylobates lar), auch Lar genannt, kümmert.
Ein zehnjähriges Lar-Weibchen ist eines von vielen Tieren, die sich unter der Obhut von Beamten und Volontären des GRPs im Khao Phra Thaew Wald im Distrikt Thalang befinden.
Seit über fünf Jahren lebt sie in einem Käfig dort, weil sie aufgrund ihrer Behinderung nicht selbständig überleben kann. Ihr vorheriger Besitzer hatte sie misshandelt.
„Die meisten Gibbons hier wurden entweder von ihren Besitzern abgegeben, oder die Polizei nahm sie Personen ab, die sie dafür benutzten, Souvenirfotos mit Touristen zu machen“, sagte Jamaree Kaewrat vom GRP. „Manche wurden auch in Bars entdeckt, wo sie Kunden anlocken sollten.“
Seit seiner Gründung 1992 verfolgt das GRP hauptsächlich die Ziele, Weißhandgibbons zu rehabilitieren, sie wieder in ihren natürlichen Lebensraum zu integrieren und ihre Haltung als Touristenattraktion oder Haustier zu bekämpfen. „Momentan leben bei uns 15 Lars, von welchen drei hier geboren wurden. Jede Familie hat ihr eigenes Gebiet“, so Jamaree.
Wegen der großen Nachfrage auf dem lokalen und internationalen Schwarzmarkt leben diese Tiere in Thailand in großer Gefahr.
Und das trotz einer drohenden Strafe von bis zu vier Jahren Gefängnis oder bis zu 40.000 Baht für diejenigen, die Gibbons halten, jagen oder ohne Genehmigung mit ihnen Handel betreiben. Inzwischen sind zwölf Gibbongattungen unter dem Washingtoner Artenschutzübereinkommens geschützt. (TNA)


94 Länder unterzeichnen Konvention gegen Streubomben

Pressestelle Deutsche Botschaft. 94 Länder haben am 3. Dezember in Oslo die Konvention gegen Streubomben (CCM) unterschrieben. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete die Vereinbarung als Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland.
Das Königreich Thailand und sein Nachbarland Kambodscha haben die Vereinbarung bis heute nicht unterzeichnet. Wir fordern beide Nationen auf, sich den Signataren baldmöglichst anzuschließen.
Streubomben sind für den Tod und die Verletzungen von vielen Menschen in Konflikten, die über die ganze Welt verstreut herrschen, verantwortlich. Auch lange nach einem Kriegsende stellen sie ein lebensgefährliches Risiko dar. Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Solidarität gegen diese tödlichen Waffen verstärken.


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